| | | | Zeit:
24.12.2025 14:27:52 |
Ja Salami Taktik jetzt kommste mit den 7,5 K um die Ecke. Hätte Ich ich von vorne herein geschrieben. Hydraulik nicht in Ordnung Hausaufgaben machen. Hier Ende habe Fertig.
Gutefrage
|
| | Zeit:
24.12.2025 14:44:19 |
Zitat von gutefrage  [...]Wenn bei dem Kollegen die WP ausgetauscht wurde, das Problem immer noch ist, bleibt ja nur der Massenstrom übrig[...] Und vielleicht noch: die Regelungselektronik, die Firmware-Version, die Inneneinheit, der Standort, die Leitungslänge zw. Außeneinheit und der Inneneinheit und zu den Sensoren der Inneneinheit, wie gut die Dämmung zwischen Außeneinheit und Inneneinheit ausgeführt wurde, ob er den ZWE hart abgeschalten halt mit Sicherung raus obwohl die Luxtronik ihn aktiviert und denkt er sei an, die lokale Spannungserhöhung durch eine PV Anlage, etc. Ernsthaft: Da dies so naheliegend ist, ist die Idee ja immer wieder da. Aber, sie erklärt bspw. nicht die Abhängigkeit von nasskaltem Wetter. Sie erklärt nicht, warum der 2. Versuch dann immer gelingt (bei exakt identischem Massenstrom). Sie erklärt nicht, warum die Luxtronik nach dem ersten p0 immer so stark hochdreht, dass sie sogar die hard limit / EVU Leistungsbegrenzung ignoriert, was lt. Handbuch nur passiert um unmittelbaren Schaden vom Gerät abzuwenden.
|
| | Zeit:
24.12.2025 14:50:12 |
Zitat von gutefrage  Hydraulik nicht in Ordnung Surprise, surprise ;) Bekannte Meinung, Informationsgehalt leider 0. Wenn jemand einen Hammer hat, sieht halt alles wie ein Nagel aus ;)
|
| | Zeit:
24.12.2025 19:37:05 |
Nur wegen Weihnachten erkläre ich dir den zweiten Start. Du produzierst einen Fehler der zweite Start wird mit maximal Leistung ausgeführt, weil, die WP auch ein 4 Wegeventil in Endstellung werfen muss. Da die WP ja nicht denken kann und das Ventil durch mangelnden Differenzdruck in Mittelstellung sich befinden könnte, wird der zweite Start nach einer Störung mit maximal Drehzahl ausgeführt.
GUTEFRAGE
|
| | Zeit:
24.12.2025 20:35:15 |
Frohe Weihnachten Euch allen! - find's cool, dass wir auch am Heiligabend hier im Forum schreiben. Wenn die Lwdv was Gutes hat, dann, dass sie Leute zusammenbringt und, dass man was lernt. Zitat von gutefrage  Nur wegen Weihnachten erkläre ich dir den zweiten Start. Du produzierst einen Fehler der zweite Start wird mit maximal Leistung ausgeführt, weil, die WP auch ein 4 Wegeventil in Endstellung werfen muss. Da die WP ja nicht denken kann und das Ventil durch mangelnden Differenzdruck in Mittelstellung[...] Wegen dem Durchfluss, der UWP und der Verdichterleistung. Wenn hier das Problem begraben liegt muss der Hersteller nachbessern, weil auf die Stellgrößen automatisiert durch Luxtronik geregelt werden. Zu Beginn Prüft sie Regelung den Durchfluss. Dazu wir der Verdichter auf 3500RPM (so die Anzeige) eingeregelt und die UWP läuft auf - den 69% (sofern ich das richtig im Kopf habe) Durchfluss ist da 1100l/h. Das ganze Dauer 5 Minuten. Das gibt die Regelung vor. Als nächstes kommt dann halt die Abtauung selbst. UWP bleibt, Verdichter geht auch 4500RPM (glaub ich ist Maximum). Das Verhalten der UWP und des Verdichters ist unabhängig von den Einstellungen. d.h. wenn ich eine Leistungsbegrenzung aktiv habe (quasi Sperrband beeinflusse) geht der trotzdem hoch. Ebenso verhält es sich mit der UWP. Wenn ich die manuell steuere z.b. auf 100% wird das auch ignoriert und entsprechend runterveregelt. Warum auch immer. Genau das ist ja auch das frustrierenden. Beeinflussen kann man eben nur mit Zwangsabtauung - aber da halt nur den Zeitpunkt. Die Wassertemperaturen eben nur über den TRl Sollwert. Vorlauf selbst ist dann eben das Ergebnis aus Verdichterleistung und Durchfluss. Bei meiner (Automatischen) Einstellung "RAD" ist das ca. 5k Spreizung und 710l/h im "Normalbetrieb". Das Überschwingen nach dem Abtauvorgang ist mit einer Leistungsreduktion beizukommen. Dann geht's halbwegs - regelt dann auch aufs Maximum aus - aber halt aufs reduzierte und der Anstieg ist nicht so stark. Aber das Verhalten kurz nach dem Abtauvorgang ist auch immer gleich. Leistungsaufnahme ist bei 1,2kw (Verdichter Umdrehungen bzw. Hz hab ich nicht genau im Kopf) - geht dann ein wenig hoch, fällt kurz wieder ab und regelt dann stetig hoch. Auch alles immer gleich - und unveränderbar. Wenn dass ein regeltechnisches Problem ist kann uns durch den Hersteller ja leicht geholfen werden, indem der das anpasst. Ein "optimiertes Abtauverhalten" hab's ja schon als update - aber AIT gibt keine genauen Changelogs heraus. Wenn es ein "Hardware Problem" ists a schas. Da müssen wir das Beste daraus machen, damit es nicht kalt im Haus wird/bleibt. Homeassistant funkt ja super. Abtaubedarf kann z.b. nicht ausgelesen werden - dass macht des wieder blöd für eine "eigene" Regelung. Aber vielleicht gibt's da über die Modbus TCP Schnittstelle eine Lösung. Genießt die Feiertage, habt eine schöne Zeit - und vergesst nich - wir wollen uns alle gegenseitig unterstützen und helfen. Ein frohes Fest Masht
|
| | Zeit:
24.12.2025 22:19:58 |
Reines (abstraktes) Regelungsproblem ist das nicht. Das hätten die vielen Updates mittlerweile gelöst. Eher fehlt eine Sensorik, um den Bedarf genauer zu bestimmen bei den bestimmten Wettersituationen oder eine Aktorik, um spezifischer zu reagieren, oder eben irgendwas an der Konzeption oder den Toleranzen ist suboptimal. Und falls du an diese Durchsatzidee tatsächlich glauben willst, dann stell einfach die HUP auf manuell und maximal. Müsste direkt an der HUP vermutlich gehen. Dann reagiert sie nicht auf das PWM Signal. Sehe ich nur keinen Sinn drin, dass die HUP bei feuchtem Wetter anscheinend anders laufen muss als bei trockenem oder bei -15 Grad AT, wo ihr Durchsatz zu reichen scheint. Abtaubedarf über HA kann ich auslesen. Musste halt einen Tag rumprobieren und selber programmieren. Auch kann ich über HA mitterweile die Zwangsprogramme auslösen. Hab damit schon 2 meiner Probleme in den Griff bekommen, zB bricht meine immer ab nach dem WW und macht eine kurze Verdichterpause bevor es zurück zum Heizen geht. Konnte ich nun lösen. Sie macht immer mehr, was ich will. Auch ist die Modulationsstrategie nicht so super cool. Der COP bei Maximalleistung ist eher so semi und außerhalb der Hysterese scheint sie immer auf maximal zu gehen. Mit Maximalleistung auf die Hysterese zuzulaufen und dann nicht so recht zu wissen was man nun machen soll verbrennt zu viel Leistung in einem ungünstigen Wirkungsgrad. Ich mache da der Luxtronik noch nicht mal einen Vorwurf, woher soll sie auch wissen was der Benutzer möchte. Eco-Mode wäre aber cool gewesen. Silent-Mode ist leider auch nicht ganz optimal für den COP, weil zwar Teillast aber der Lüfter zu langsam läuft. Aber, das ist korrigierbar: Heizlast deines Gebäudes berechnen oder empirisch ermitteln. Ich habe einfach eine Konstante: x Watt pro Kelvin AT-IT Differenz. Damit kann man dann die ganze Geschichte von vorneherein über HA in einen viel optimaleren Teillastbereich verschieben. Das hab ich noch nicht ganz fertig. Zum einen, weil die vielen p0 jede Regelungsstrategie kaputt machen. Und zum anderen, weil meine leider keine Vorgaben für die thermische Leistung befolgt. Nur Vorgaben für die elektrische Leistung werden befolgt. Daher muss man das nochmal umrechen. Da braucht es noch ein paar Feiertage dazu ;) BTW bin ich daher auch etwas skeptisch geworden, was die einhellig abgegeben Empfehlungen angeht, die WP ja nicht zu groß zu kaufen. Ich sehe zumindest bei meiner, dass der Teillastbereich wesentlich besseren Wirkungsgrad hat, ich aber aufgrund ziemlich knapper Auslegung viel unter Vollast laufe. Auch könnte man damit die tagsüber höheren AT besser nutzen. Etc. pp. Also alles hat zwei Seiten, und manche Dinge würde ich nun anders sehen. Frohe Weihnachten!
|
| | Zeit:
24.12.2025 22:49:28 |
PS: im Kundendienstzugang kann man die ND- und HD-Drücke kalibrieren. Wenn so eine Option angeboten wird, dann scheint es auch manchmal notwendig zu sein, hier was zu kalibrieren. Ist mir aber zu "heiss", da was zu ändern. Am Ende wäre es aber schon die Zeitverschwendung des Jahrhunderts: man überlegt wochenlang was man tun kann und am Ende kommt ein Servicetechniker, und verstellt in 2 Minuten einfach nur die ND Kalibrierung um 0,1 bar und es tritt kein p0 mehr auf. Der Gag würde sitzen.
PS: soweit ich meine, messen Drucksensoren ja immer den Differenzdruck zum Umgebungsdruck. Wer steigt drauf ein? Trommelwirbel ... Jetzt ist aber genug für heute.
|
| | Zeit:
25.12.2025 09:51:03 |
Moin, dann mußte du doch noch ein Loch bohren, sonst kann du den Atmosphärischen nicht erfassen. Du kennst den Unterschied . BAR UND ATÜ.
Gutefrage
|
| | Zeit:
05.01.2026 19:27:35 |
Bei mir tritt nun auch ab und an das Problem mit der p0_pause auf, aber nur bei Warmwasser, nie beim Abtauprozess. Das passierte bisher 3x seit Anfang Dezember. Zusätzlich fällt auf, dass nach dem WW der "RL EXT IST" um ca. 3-4k fällt. Das dauert dann ca. 30 Minuten bis die WP das merkt und schiebt dann mit hoher Drehzahl nach, bis der "RL EXT IST" ca. 1K über dem Soll, danach läuft alles OK. Habe das AIT und dem HB gemeldet, aber noch keine Info dazu erhalten. Anlage: LWDV 91-1/3 TPS200 als Trennpufferspeicher WW Hysterese: 6k WW Max: 50 Grad Wie weit sollte die RL EXT Temperatur nach WW abfallen? Könnte hier ein Fehler des Umschaltventils vorliegen? Danke.
|
| | Zeit:
11.01.2026 07:05:30 |
Ich hatte gestern 3 x p0_pause nachdem die Anlage über eine Woche durchgelaufen ist. Ich habe ein dta gezogen und Gemini befragt was das Problem war. Nach Auswertung ist der Durchlauf bei den abgebrochenen abtauvorgängen zu gering gewesen. Ich habe dauerhaft alle Thermostate voll offen, so dass genügend Durchfluss vorhanden ist. Die KI meint dass die Effizienz Pumpe möglicherweise zu träge reagiert hat und nicht ausreichend Durchfluss zu den abtauvorgängen vorhanden war. Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen. Als Lösung schlägt es mir die Umstellung der Effizienz Pumpe von Automatik auf manuell und dauerhaft 80 Prozent min. Leistung. Ich denke aber nicht, dass es sinnvoll wäre diese Einstellung vorzunehmen. Wie sehr ihr das?
|
| | Zeit:
11.01.2026 07:30:47 |
Hallo, aus Erfahrung kann ich sagen, dass alle Justierversuche und auch Reparaturen das Problem nicht sicher beheben. Bei mir wurde der gesamte Kältekreis getauscht, Null Verbesserung. Dann wurde eine neue Maschine verbaut, die ist schlimmer als der Vorgänger. Bei -2 bis +5 Grad geht sie ständig wegen p0_pause aus, bei unter -5 Grad geht sie in eine Abtaudauerschleife (hier muss ich die Maschine bei erheblichen Minusgraden ausschalten, damit sie das Haus nicht auskühlt). Diese Wärmepumpe ist bei mir ein Totalausfall. Ich habe nun einen Austausch auf den Nachfolger Hybrox 8 veranlasst. Hier muss ich nun sogar einen geringfügigen Betrag der Arbeitskosten zuzahlen. Sollte der Nachfolger auch nur annähernd ähnlich Zicken machen gibt es kein Halten mehr. Mittels Rechtsbeistand werde ich vom Kaufvertrag zurücktreten und alle Kosten zurückverlangen. AIT weiß um die Probleme, alleine in diesem Forum gibt es zig Betroffene. Aber sie haben keine Lösung. Ich kann nur jedem raten ein ordentliches Fass aufzumachen. Bei p0_pause oder Abtauschleifen sofort eine Mängelrüge mit dem Hinweis, dass das Haus nicht warm wird. Danach drei Reparaturen abwarten und auf Wandlung drängen. Bei einem fehlerhaften Tauschgerät erneut auf Wandlung drängen. Notfalls mit anwaltlicher Unterstützung. Das sind keine Kleinigkeiten oder Komfortprobleme, sondern erhebliche Mängel an der Grundfunktionalität der Wärmepumpe. Das muss man nicht hinnehmen. Viele Grüße
|
| | Zeit:
11.01.2026 08:12:16 |
Dietmar, bitte berichte weiter davon. Ich hoffe, dass du mit der Hybrox mehr Glück haben wirst.
Es war schon immer eine dreiste Lüge von AIT, den Fehler "p0 Pause" zu nennen, und als "Abschaltung" statt als Fehler zu listen.
Ist die Hybrox auf dem Papier überhaupt so effizient wie die LWDV?
|
| | Zeit:
11.01.2026 10:33:19 |
Zitat von martin1920  Die KI meint dass die Effizienz Pumpe möglicherweise zu träge reagiert hat und nicht ausreichend Durchfluss zu den abtauvorgängen vorhanden war. Leute, wenn schon niemand im Internet weiss, was die Lösung zur p0_pause ist, kann es die KI unmöglich wissen. Wer wissen will, woher die KI (genauer ChatGPT) ihr Wissen hat, soll sich genauer informieren: https://www.youtube.com/watch?v=w7NDOdDtdb0 Die KI hat noch nie irgend jemals etwas neues herausgefunden. Bestehendes Wissen neu sortiert, ja, oder Muster in Bildern erkannt (nützlich für Ärtze), ja. Aber lasst euch von den Techfirmen nicht verarschen.
|
| | Zeit:
11.01.2026 11:21:43 |
Das ist veraltetes Wissen, dass die KI keine neuen Probleme löst, auch wenn du im konkreten Fall höchstwahrscheinlich Recht hast.
Die KI löst derweil bisher ungelöste Erdös Probleme und liefert wesentliche Beiträge zu wissenschaftlichen Publikationen in diversen Feldern. Links dazu gerne nach Anfrage per privater Nachricht, das ist hier zu sehr off topic.
|
| | Zeit:
11.01.2026 11:30:03 |
Gegen abnormalen Betrieb von Wärmepumpen ist Ki machtlos, aber sie hat schon erkannt das wenn die Hkp auf 100 % läuft die Abtauenergie grösser sein könnte, wenn dann der RL genug Temperatur hätte. Gutefrage
|
| | Zeit:
11.01.2026 11:39:30 |
Zitat von Oetzi_Oetztaler  Das ist veraltetes Wissen, dass die KI keine neuen Probleme löst, auch wenn du im konkreten Fall höchstwahrscheinlich Recht hast.
Die KI löst derweil bisher ungelöste Erdös Probleme und liefert wesentliche Beiträge zu wissenschaftlichen Publikationen in diversen Feldern. Links dazu[...] Was anderes habe ich auch nicht geschrieben. Zumindest wenn man unsere beiden Beiträge mit menschlicher Intelligenz zu verstehen versucht. Ich denke Erdös Probleme dürfen auch weiterhin ungelöst bleiben.
|
| | Zeit:
11.01.2026 12:15:23 |
KI ist ein Werkzeug. Gut eingesetzt und unsinnige Antworten händisch aussortiert ist es sehr wertvoll. Und es hilft auch prima, das Pseudo-Fachwissen mancher selbsternannten Experten zu entlarven.
Gutefrage neigt dazu, in jedem Beitrag seine Meinung bestätigt haben zu wollen. Nämlich dass ein weniger erfahrener HB mit der Berechnung der Heizkreise oder Verrohrung geschlampt hat. Und somit bei AIT keine Verantwortung dafür liegt. Das ist aber widerlegt. Diese Erfahrung aus einfachen Problemfeldern ist ja wichtig, aber die Probleme hier sind etwas komplexer und zumindest nicht direkt verursacht durch das.
Das soll nicht bedeuten, dass kein Einfluss da ist. Es soll aber bedeuten, es ist ganz sicher kein Einfluss im Sinne einer einfachen Logik ala „Wärmemenge zu gering für Abtauung weil der HB Strohhalme anstatt Standard-Marken-Heizungsrohre verlegt hat“. Oder „stell mal die HUP höher“. Es ist eher ein dynamisches Verhalten aus vielleicht simplen Fehlern in Sensoren, blöden Rückkopplungen, Massenströme die verzögert reagieren, bei effizient laufenden Anlagen wenig Reserven in Wärmekapazitäten und somit regelungstechnisch am Limit etc.
|
| | Zeit:
12.01.2026 09:29:49 |
Zitat von IChrisMai Beitrag anzeigen KI ist ein Werkzeug. Gut eingesetzt und unsinnige Antworten händisch aussortiert ist es sehr wertvoll. Und es hilft auch prima, das Pseudo-Fachwissen mancher selbsternannten Experten zu entlarven.
Gutefrage neigt dazu, in jedem Beitrag seine Meinung bestätigt haben zu wollen.[...]
sorry wollte nur Helfen den Fehler zu finden, ich glaube nicht das dein Kommentar ( zu gering für Abtauung weil der HB Strohhalme anstatt Standard-Marken-Heizungsrohre verlegt hat“.) sicher einige Lacher erzeugt, aber sicher schräg am Thema vorbei schrammt.
Gutefrage
|
| | Zeit:
12.01.2026 14:27:30 |
Gerade hatte ich auch mal wieder eine P0 Pause. Zum Glück erst die dritte in dieser Heizperiode. Diesmal kann ich es sogar fast verstehen, hier fällt gerade Eisregen vom Himmel, dh bei Lufttemperatur knapp unter Null Grad fallen unterkühlte Wassertropfen runter mit unter Null Grad Temperatur, die beim Kontakt mit Objekten sofort gefrieren. Und gleichzeitig wurde Warmwasser gemacht. Mal sehen ob der nächste Anlauf der Wärmepumpe zur Abtauung klappen wird...
|
| | Zeit:
12.01.2026 22:59:24 |
Zitat von masht  Ich glaube, dass genug Energie da sein muss Ich denke bei der p0_pause in der Abtauung geht es nicht nur um das potentielle Einfrieren des Kondensators. Wie mancherorts vermerkt, ist genügend Abtauenergie da. Stattdessen kann es bei Drücken unter 1 bar möglich sein, dass Luft und Feuchte in den Kältekreislauf eindringen (durch kleinste Leckagen), was drastisch lebensverkürzend wirkt. Nun gut, ich glaube irgendwo gelesen zu haben die ND-Störung löst zwar deutlich unter 1 bar aus, aber ich bin kein Physiker, vielleicht ist das ja tolerierbar wenn es nur kurze Überschwinger sind. Jedenfalls scheint mir die p0_pause einfach eine Umetikettierung der Niederdruckstörung zu sein, mutmasslich bauartbedingt durch das Kapillarrohr während der Abtauung verursacht, aber eeeeigentlich wäre mit der WP alles in Ordnung. Für alle anderen die Mitlesen, ich finde urbanlinks Erklärung auf Seite 3 dieses Threads am einleuchtendsten: Zitat von urbanlink  Stand heute kann ich sagen, dass die p0_Pause bei der LWDV Systembedingt sind. Beim Abtauen ist nämlich kein EEV im Einsatz (wie beim Heizen), sondern ein simples Kapillarrohr. Diese haben gewisse Toleranzen, was erklärt, dass das Problem nur bei gewissen Besitzern auftritt. Zum anderen sind sie auch anfällig. So kann z.B. eine Öl-Verschleppung vom Verdichter in den Verflüssiger (im Heizbetrieb) später den Kältemitteltransport bei der Abtauung behindern. So kommt schlicht zuwenig Kältemittel nach, was dann zur Niederdruck-Abschaltung führt. Die Anlage braucht eine Pause. Danach wird bei 50 % Leistung gestartet, womit das Öl wieder sauber in den Verdichter zurückgeführt wird. Der daraufolgende Abtauvorgang ist dann erfolgreich. Es gibt sicher eine gewisse Beeinflussung der Problematik durch die Gegebenheiten der Anlage und die SW, insbesondere durch Anpassungen bei der Berechnung des Abtaubedarfs. So gibt es SW-Versionen, die besser laufen, und andere, wo es häufiger vorkommt. Aber wenn du das Problem hast, wirst du es kaum los, ausser AIT tauscht dir den Kältekreis aus. Und auch das ist keine Garantie, da auch aktuelle Geräte betroffen sind. |
| | Zeit:
13.01.2026 07:08:11 |
Hallo,
sehe ich ebenso. Einige User sind schon länger dabei und beschäftigen sich mit der Problematik. Die sehen das recht nüchtern und haben akzeptiert, dass es wohl keine sichere Lösung bei diesem Gerät gibt...
Viele Grüße
|
| | Zeit:
13.01.2026 09:48:40 |
Wie derdietmar schreibt, sehe ich das auch gelassen mittlerweile. Ich wünschte mir auch, die WP würde durchlaufen. Ich habe aber auch schon WPs gesehen (z.B. Weishaupt), wo der Verdichter für jede Abtaung 2x abschaltet (vor dem Umschalten und nach dem Umschalten). Die 2. Pause macht insofern sogar Sinn, damit das Wasser sauber abtropfen bzw. verdampfen kann und nicht gleich wieder gefriert. Dies ist ja ein weiteres Problem, welches hier teils geschildert wird (Eispanzer). Insofern sehe ich die p0-Pause als Versuch, durchzulaufen. Wenns nicht klappt, dann ist halt eine Abschaltung notwendig. Ich kann das auch so gelassen nehmen, weil ich mittlerweile eine eigene Regelung geschrieben habe. Die Regelung erfolgt durch Messung der Abweichung der Rücklauftemperatur vom Soll zu Ist in Grad-Minuten. Seither ist unser zu Hause immer perfekt und konstant warm. Die WP wird über das SMI gesteuert. So gesehen sind mir die p0_Pausen nun ziemlich egal. Die Abweichung nach einer Pause geht schnell ins Negative und führt dazu, dass die WP nach 20-30 Minuten wieder startet. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die WP bei warmen Tagen nicht über Stunden mit z.B. +1 Kelvin über dem Soll läuft. Das hilft markant, Strom zu sparen. Ein Rätsel ist mir eigentlich nur, weshalb die Steuerung nach der p0_Pause den Heizmodus verlässt. Das hätte ich schon lange geändert (z.B. 10min Pause und Neustart).
|
| | Zeit:
13.01.2026 12:23:17 |
Zitat von urbanlink  Ein Rätsel ist mir eigentlich nur, weshalb die Steuerung nach der p0_Pause den Heizmodus verlässt. Das hätte ich schon lange geändert (z.B. 10min Pause und Neustart) [...] Weil die Steuerung generell die Luftabtauung wohl nicht unterstützt. Daher kommt sie zurück auf den noch - aus ihrer Sicht - bestehenden Abtaubedarf. Oder ich habe dich nicht richtig verstanden. Zum anderen: wenn es nur gelegentliche p0 sind. Wenn sich aber Fehler addieren, dann kannst nichts machen, auch mit eigener Logik leider nicht. Haus kühlt einfach aus.
|
| | Zeit:
13.01.2026 13:24:51 |
Hallo, nach p0_pause wartet der Regler die Hysteres ab. Das ist mit Verlassen des Heizmodus gemeint. Die Zeit des Stillstands kann man durchaus beeinflussen, indem man die Solltemperatur kurzfristig hochsteht. Nach der Schaltspielsperre geht die Maschine dann auch wieder in Betrieb. Sobald geschehen kann man die Temperatur wieder reduzieren. Ich hatte allerdings schon den Fall, dass die danach folgende Abtauung wieder mit p0_pause fehlschlug. Viele Grüße
|
| | Zeit:
13.01.2026 13:43:11 |
Quasi eine Heiz Buchhaltung mit Soll und Haben in Gradminuten? Die Idee finde ich richtig gut! Zitat von urbanlink  Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die WP bei warmen Tagen nicht über Stunden mit z.B. +1 Kelvin über dem Soll läuft. Das hilft markant, Strom zu sparen. Ist auch bei uns ein Problem, dass die Heizkurve unterschiedliche Resultate produziert. Je nachdem wie das Wetter zur Verdichterleistung passt, ändert sich die "Fläche unter der Kurve" und das Haus wird unterschiedlich warm. Ein Klassiker ist auch die Zwischensaison: Morgens gibt es eine Heizpause, bedeutet RL geht in den Sinkflug, RL-Soll aber auch weil es draussen konstant wärmer wird. Beide Parameter sinken im Gleichschritt und dann wird bis Abends nicht geheizt und das Haus spürbar kühler, obwohl zwischendurch ein Heiztakt angebracht wäre. Naja klagen auf hohem Niveau aber es zeigt die Problematik der Regelung.
|