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17.12.2025 00:48:53 |
Ich kann so einen Umbau grundsätzlich im Rahmen meiner Firma leisten, aber nur bei hohem Eigenanteil.
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20.12.2025 18:38:41 |
Hallo, ich hänge mich hier einfach mal rein. Kurz zu mir: EFH 130m² BJ 2016, Automatisierungstechniker & Handwerker Wir hatte genau die Probleme wie fast alle hier mit der Acalor Heizung, erst ständige Überhitzungen weil vermutlich Kältemittel gefehlt hat und der Verdampfer eingefroren ist, Acalor konnte mir nicht wirklich helfen - trotz Wartung, Messprotokollen und Bildern zt auch mit Wärmebildkamera.... am Ende ging die TDR Steuerung nicht mehr - in dem Lustigen Brief wurde von Steuerungsschäden auf Grund von schwankender Netzspannung geschrieben, dabei lief die Steuerung mit 12 oder 24V Egal..... über den Sommer haben wir uns mit einem 230V 2Kw Heizstab im Edelstahlwarmwasserbehälter mit der Acalor WW Steuerung geholfen, mit einem Schütz der den Hauptstrom schaltet. Die Entscheidung viel dann auf den Umbau mit den Kupferrohren welche im Fußboden sind und bleiben sollten. Alte Heizung vom Profi entleeren lassen - getrennt. Luftwasserspülung um eventuellen Dreck zu entfernen. Neue Wärmepumpe ist eine Panasonic Jeisha 7KW 200l Puffer der als Trennspeicher für den hohen Durchfluss der WP und dem großen DeltaT der Fußbodenheizung (bei mir 8x100m) Angetrieben wird das Heizungswasser richtung HKV des Hauses von einer Solarpumpe von Grundfoss (hoher Druck) angebunden per Stichleitung. Keine Geräusche im Haus wahrnehmbar. Warmwasser Erzeugung auch per WP mittels Umschaltventil, die WP pumpt dann komplett selbständig das Wasser durch den V2A Boiler mit den außenliegenden Kupferwärmetauschern (Max Drehzahl der UWP der WP musste gedrosselt werden da der Druck zu hoch wurde und das Überdruckventli der WP auf ging) Durchfluss bei etwa 25l/min Entkeimung über den Heizstab. Die Grundfoss Pumpe schafft bei mir in Stufe 1 circa 260l/h in Stufe 3 circa 360l/h Das Heizungswasser hat ein DeltaT von circa 8 - 10K, bei 24°C Rücklauf von der Fußbodenheizung sind die Räume bei 21,5 - 23,3 Grad - je nach Auslegeung von Acalor. Die Drosselungsklappen und das andere Zeugs im HKV ist noch alles drin und wurde nicht verändert. Ich habe 2 Wärmemengenzähler verbaut um die Durchflüsse der WP und des Wassers im HK des Hauses zusehen und um am Ende die Jahresarbeitszahl zu ermitteln Das Wasser in der Heizung wurde auf Kupfer angepasst: Leitfähigkeit, Härte, Korrosionsschutzzusatz Die Heizung wird nicht mehr über ein Raumthermostat gesteuert sondern läuft über eine Heizkurve 22 bei +15 und 34 bei -18 (Panasonic J Eigenheiten beachten) Heizung läuft seit Ende Oktober im Raum Sachsen / Brandenburg, hier gab es auch schon kälter Tage mit bis zu -10°C Das sollten eigentlich fast alle Infos sein die ein guter Handwerker braucht um eine vernüftige Auslegung für eine Umrüstung zu planen. Viel Erfolg mit diesen Infos welche ich euch gerne Kostenlos gebe ;-)
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20.12.2025 19:31:03 |
Was man nicht vergessen sollte: Bei einem System mit derart großem Rohrnetzwiderstand ist der Volumenstrom ein Ergebnis einer Optimierungsrechnung, d.h. es gibt für jede Wärmeleistung einen optimalen Volumenstrom. Bei einer normalen Heizung gibt es das nicht (ausser bei sehr geringen Leistungen), bzw. liegt der optimale Volumenstrom so hoch, dass man ihn nicht erreichen will. Grund ist, dass die elektrische Leistungsaufnahme einer Umwälzpumpe mit der dritten Potenz des Volumenstroms skaliert.
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26.12.2025 10:56:22 |
Moin, Ich kann mich leider auch in die Reihe der Acalor WP Besitzer zählen, wo der Verdichter defekt ist. Kurzer Kontext. Haus BJ 2005, seit 7 Jahren in meinem Besitz, Acalor WP war von Anfang an drin und hat wohl funktioniert. 2022 wurde sie dann auf ein neues Modell modernisiert und seitdem gibts nur Probleme. Nach ca 6 Monaten ging das erste mal der Fühler für die Verdichtertemperatur kaputt. Riesige Disukssion mit Acalor, trotz Gewährleistung etc. Februar 25 hat dann der ausgetauschte Fühler wieder aufgegeben und auch fast zeitgleich den Verdichter mitgenommen. Der Sensor sei wohl für die Temperaturüberwachen des Verdichters. Problem bei dem Defekt ist, das er falsche Temperaturen meldet. Anlage startet, läuft ca 10 Sekunden, dann meldet der Sensor +300 Grad und geht in die Abschaltung. Wenn man das nicht schnell genug mitbekommt, startet sich der Verdichter tot. Sanftanlauf als auch ein Regelbarer Verdichter sind Fehlanzeige... 100% Leistung und gib ihm... Für die Reparatur möchten sie 7500Euro haben was ich so gar nicht einsehe. Vorallem da die Anlage erst vor "kurzem" getauscht wurde und das ja auch nicht das Grundproblem ändert, sondern nur um 1-2 Jahre wieder verlängert. Ein Kostenpflichtiges Inspektionsangebot haben sie mir unterbreitet. Kann man sich aber klemmen, wer sich selbst Kontrolliert, findet wahrscheinlich alles korrekt und keine Fehler. Mein "Glück" ist, das wir Anfang 2025 mehrere LLWP für den Sommer eingebaut hatten, weil die "Kühlfunktion" der WP mir zu teuer war. Daher überleben wir grad die -10 Grad in Brandenburg. Aber eine FBH, die man ja eigentlich hat, wäre schon echt toll. Ich hab wie fast alle von euch, auch Vaillant, Bosch, etc angefragt gehabt, angeschaut haben sie es sich auch, aber eher aus Interesse weil es keiner kannte. Anfassen wollen sie da absolut gar nichts. Daher hab ich sehr großes Interesse, das blöde WP Ding einfach auf den Schrott zu bringen und was anderes Einzubauen, leider kann ich @pratwa und @brownie noch keine PM schicken, diese 5 (dann noch 4)Beitrags Limit... Wäre super lieb falls ihr mir schreiben könntet. Bis dahin, schöne und hoffentlich Warme Feiertage!
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02.01.2026 14:25:52 |
Zitat von ekaersten  Moin,
Ich kann mich leider auch in die Reihe der Acalor WP Besitzer zählen, wo der Verdichter defekt ist. Kurzer Kontext. Haus BJ 2005, seit 7 Jahren in meinem Besitz, Acalor WP war von Anfang an drin und hat wohl funktioniert. 2022 wurde sie dann auf ein neues Modell[...] In Welcher groben Ecke von Brandenburg wohnst du ungefähr? vielleicht wohnen wir so nah das ein persönlicher Erfahrungsaustausch möglich wäre. Ich wohne südlich von Cottbus
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02.01.2026 20:13:20 |
Vielleicht kann man sich ja mal gemeinsam treffen, ich bin auch nicht so weit.
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07.01.2026 16:48:00 |
Zitat von HausAmSteinbruch  Zitat von ekaersten  [...] In Welcher groben Ecke von Brandenburg wohnst du ungefähr? vielleicht wohnen wir so nah das ein persönlicher Erfahrungsaustausch möglich wäre. Ich wohne südlich von Cottbus Bernau bei Berlin, also etwas weiter Nördlich. LG
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09.01.2026 11:57:07 |
Hallo , Eine Frage hätte ich: Nutzt jemand von euch die vorhandenen Kupfer-Außenleitungen der Acalor weiter ? Wir überlegen vorhandene Acalor-Außenleitung weiter nutzen, diese mit einer Alpha1 25-80 als Unterstützung (Booster) fahren, innen dann zwei getrennte Pumpen für die Heizkreisverteiler (einmal für die dünnen Kreise, einmal für die größeren), um genug Reserve bei langen Kreisen zu haben. Mich würde interessieren, ob jemand etwas Ähnliches schon umgesetzt hat oder Erfahrung damit hat. Danke & Grüße
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11.01.2026 15:35:31 |
Hallo, ich habe heute das erste Mal von der Möglichkeit eines Umbaus der Acalor Heizung gehört. Darüber nachgedacht habe ich natürlich schon oft, aber, wie alle Acalor-Betroffenen, habe ich von den Profis (Heizungsbauern und Kältetechnikern) immer nur gehört "geht nicht", "unmöglich" und "machen wir nicht".
Da ich mich auch gerne selber in die Materie einarbeiten oder auch Hand anlegen würde, wäre ich sehr an einem Gedankenaustausch mit anderen Betroffenen interessiert und wie der Zufall so will, wohne ich auch im südlichen Umland von Berlin.
Wäre vielleicht jemand von den im Umkreis ebenfalls Betroffenen, der außerdem die Möglichkeit hat, so nett, mich privat anzuschreiben?
Falls ja, ganz herzlichen Dank dafür!
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16.01.2026 08:13:44 |
Zitat von alexanders75  Hallo , Eine Frage hätte ich: Nutzt jemand von euch die vorhandenen Kupfer-Außenleitungen der Acalor weiter ? Wir überlegen vorhandene Acalor-Außenleitung weiter nutzen, diese mit einer Alpha1 25-80 als Unterstützung (Booster) fahren, innen dann zwei getrennte[...] Moin, es gibt ein paar die das Umgebaut haben. Müsste aber gut gerechnet werden, von jemanden mit viel Ahnung in dem Bereich, ob das mit dem "Dünnen" und "Dicken" Schleifen passt.
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16.01.2026 08:18:47 |
Zitat von ulnima  Hallo, ich habe heute das erste Mal von der Möglichkeit eines Umbaus der Acalor Heizung gehört. Darüber nachgedacht habe ich natürlich schon oft, aber, wie alle Acalor-Betroffenen, habe ich von den Profis (Heizungsbauern und Kältetechnikern) immer nur gehört "geht nicht", "unmöglich" und[...] Das hab ich auch bei allen gehört, also bist nicht allein mit dem Thema. Wir könnten eventuell mit @brownie uns Austauschen, der hat mehr Ahnung und Möglichkeiten. Funktioniert deine noch oder ist sie schon defekt ? LG
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16.01.2026 08:43:58 |
Man könnte es auch einfach probieren. Und wenn es Probleme mit den dünnen Kupferrohren gibt, dann auf Heizkörperbetrieb umbauen. In einem der vorigen Posts, hätte ich aber gesagt, man sollte die Zuleitung von AUSSEN ins Haus, wenn möglich vergrößern, je nach Leitungslänge Aussen. Die Beschaffenheit des verwendeten Heizkreiswassers passend zum Kupfer muss man natürlich entsprechend in Erfahrung bringen. Einfaches unbehandeltes Wasser aus der Leitung ist da vermutlich "schlecht".
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29.01.2026 16:29:31 |
Hi Leute! Also nach gut einem Monat melde ich mich zurück. Unsere läuft wieder. Acalor hat ein Sensor getauscht. Auf Notbetrieb is sie quasi ungeregelt durchgelaufen. Nach über 10 Jahren meinte der Monteur aber nun, der Kompressor is wohl als nächstes dran. Hält vielleicht noch 2 Winter. Die inkludierte Brauchwassererwärmung waere das Problem. Er hat gemessen und er wird wohl zu heiß (87 anstatt 70). Ausserdem Geräusche welche net gut waeren. Kompressortausch und Brauchwasserrückbau angeraten. Dabei gleich bemerkt dass es die Steuerung nicht mehr gibt. Die könnte natürlich auch bald hinüber sein. Alles in allem zu neuer Außeneinheit auf lange Sicht geraten. Also um die 20.000.... Bei der Gelegenheit denkt man sich nun natürlich dass man auf dieses Pferd nicht mehr wetten möchte. Immo die Idee Multisplit oder wassergeführte an die Decke. Zu Letzterem, es gibt ein System von Egger was man wohl zunächst auch mit Heizpatrone betreiben kann. Das waere dann erstmal eher 1 zu 1 Stromheizung. Angeblich aber effizienter als IR Panel und später ist jeder Zeit WP an die Verteiler anschließbar. Oder eben Acalor auf Wasser umbauen aber ich bin Laie und benötige eine Fachfirma. Gedanken von eurer Seite?!
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30.01.2026 16:02:00 |
Zitat von Driks  Zu Letzterem, es gibt ein System von Egger was man wohl zunächst auch mit Heizpatrone betreiben kann. Das waere dann erstmal eher 1 zu 1 Stromheizung. Angeblich aber effizienter als IR Panel und später ist jeder Zeit WP an die Verteiler anschließbar. Da bist du wohl an einen Verkäufer geraten. Umgekehrt wird dann ein Schuh draus. Bei gleicher Leistung wird es sich mit einem IR-Panel wärmer anfühlen. Das wassergeführte System muss allein schon deshalb schlechter sein, weil es einen Teil des Stroms für die Pumpe braucht, die ihre Abwärme an den Aufstellraum abgibt, und nicht dort wo sie benötigt wird. Am Ende sicher Peanuts, aber trotzdem ist allein deswegen das wassergerührte System mit Heizstab ineffizienter. Wahrscheinlich benötigt es dann auch noch einen Puffer, der ebenfalls wieder Wärmeverluste am falschen Ort hat. Während das IR-Panel zumindest bis auf die hoffentlich geringen Verluste auf den Zuleitungen (die du beim Heizstab ja auch hast) alles an den Raum gibt. Was ich raten würde? Falls die WW- Temperatur über 45°C steht entsprechend absenken und dann abwarten. Ggf., wenn keine anderen Heizquellen existieren, mal nachdenken ob Klimaanlagen in manchen Räumen im Sommer nicht auch nett wären, die dann im Zweifel auch heizen können. Wenn die Steuerung nach 10 Jahre irreparabel hinüber ist, dann wäre das schon arg traurig. Persönlich würde ich die Kupferrohre nur im äußersten Notfall mit Wasser fluten. Vorher lieber schauen was der Kälteklausi ums Ecke noch machen kann. Wenn einmal Wasser drin ist, dann ist sind die Leitungen effektiv nie mehr als Kälteleitung nutzbar, da du die nicht mehr trocken bekommst mit vertretbarem Aufwand. Klappts dann also mit dem Wasser nicht (und das dürfte nur mit sehr hoher Stromaufnahme der Umwälzpumpe klappen, mit ungewissen Folgen was die Haltbarkeit von Pumpe und Lötstellen angeht) Wenns mich mal irgendwann treffen sollte (hab zwar Beglau und nicht Acalor, aber im Endeffekt nicht der große Unterschied), dann würde ich wohl als erstes schauen ob sich der Kältekreis retten und weiterverwenden lässt. Ggf. Warmwasser ausnehmen, wenn der Speicher ein Problem wird. Aber die Leitungen mit Wasser fluten... nur wenn ich mich gedanklich schon mit neuem Bodenbelag und einfräsen einer FBH abgefunden hab.
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30.01.2026 23:09:27 |
Hi! Danke erstmal für die Antwort. IR Platten sind eben nur in der Anschaffung günstiger und net förderfähig. Die Stromkosten fressen dann den vermeintlichen Vorteil über die nächsten 5 Jahre auf. Also noch funktioniert die Acalor ja. Die Steuerung auch. Nur gibt's die halt net mehr im Austausch. Der Kompressor is wohl die Schwachstelle. Deswegen war nun in der Tat der Gedanke erst einmal den Brauchwasserspeicher rückzubauen und durch eine separate Brauchwasserwärmepumpe zu ersetzen. Denn angeblich sind die Sommermonate am schlimmsten wenn die WP immer nur Brauchwasser erwärmt und die Taktung entsprechend ausfällt. Gedanke is halt wenn man eh eventuell komplett neue Außenanlage bekommen soll dann von einem exklusiven System Abstand zu nehmen was nur ein Anbieter in der gesamten Bundesrepublik warten kann. Immo find ich eine Multisplit eigentlich keine schlechte Idee. Aber das Raumklima is auf jeden Fall schlechter.
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31.01.2026 11:11:18 |
Zitat von Driks  Hi! Danke erstmal für die Antwort. IR Platten sind eben nur in der Anschaffung günstiger und net förderfähig. Die Stromkosten fressen dann den vermeintlichen Vorteil über die nächsten 5 Jahre auf. Sie sind in Anschaffung deutlich und im Betrieb minimal günstiger als die wassergeführte Deckenheizung mit Puffer und Heizstab. Sie sind im Betrieb natürlich deutlich teurer als jede Wärmepumpe. Und Förderung: die bekommst du auf das wassergeführte System wohl auch nur wenn gleichzeitig eine Wärmepumpe verbaut wird, nicht wenn das Ding zuerst mit Heizstab betrieben wird. Zitat von Driks  Also noch funktioniert die Acalor ja. Die Steuerung auch. Nur gibt's die halt net mehr im Austausch. Der Kompressor is wohl die Schwachstelle. Deswegen war nun in der Tat der Gedanke erst einmal den Brauchwasserspeicher rückzubauen und durch eine separate Brauchwasserwärmepumpe zu ersetzen. Denn angeblich sind die Sommermonate am schlimmsten wenn die WP immer nur Brauchwasser erwärmt und die Taktung entsprechend ausfällt. das Takten im Sommer ist wohl komplett egal. Die Warmwasserbereitung ist natürlich grundsätzlich Streß für die Anlage, da hier die höchsten Temperaturdifferenzen erbraucht werden müssen. Deswegen auch die Warmwassertemperatur so weit runter wie möglich setzen, auf keinen Fall versuchen über 50°C zu erzeugen. Wenn sie, wie ide Beglau, Heißgasnutzung hat, dann wirst du die zwar im Winter durchaus erhalten, aber du solltest die Anlage eben nicht im Sommer auffordern den Speicher so warm zu machen. Zitat von Driks  Gedanke is halt wenn man eh eventuell komplett neue Außenanlage bekommen soll dann von einem exklusiven System Abstand zu nehmen was nur ein Anbieter in der gesamten Bundesrepublik warten kann. prinzipiell kann das jeder Kältebauer, wenn er will und man sich auf einen Preis einigt. Die Steuerung wäre dabei im Zweifel die größte Hürde. Könnte der Kältebauer aber im Zweifel wohl auch komplett ersetzen. Zitat von Driks  Immo find ich eine Multisplit eigentlich keine schlechte Idee. Aber das Raumklima is auf jeden Fall schlechter. Ich hab hier auch Multisplit in 4 Räumen plus eben Beglau DV/DK. Die Multisplit ist dabei klar zum Kühlen angeschafft worden, und dafür ist sie super. Es ist schön das sie bei Ausfall der Beglau auch heizen kann, taugt aber für mich wirklich nur für den Notfall. Dauerhaft damit heizen würde ich nicht wollen. Prinzipiell ist halt bei dir die Frage: denkst du die Anlage fällt in Kürze aus? Dann müssen jetzt Alternativen her. Oder denkst du (wie ich) das sie durchaus unbestimmte (aber längere) Zeit durchhalten wird? Dann kann man sich Gedanken machen wie man einen Ausfall überbrückt bekommt, bis Ersatz da ist. Das kann eben mit Klimas passieren, oder mit ausreichend Heizlüftern. Problematisch bleibt das Warmwasser, denn das lässt sich dann nicht so leicht ersetzen. Warmwasser jetzt durch eine Brauchwasserwärmepumpe ersetzen geht natürlich, erkauft einem da wohl ein paar Jahre Ruhe. Aber entweder arbeitet die auch mit Außenluft und ist somit gerade im Winter entsprechend belastet, oder die Acalor muss die Wärme für die BWWP dem entsprechenden Raum zuführen, nur halt mit niedrigerem Temperaturniveau. Was du dann machst wenn es zum nötigen Tausch kommt... wenn du mit einem Umbau auf wasserführend leben kannst, sei es Decken-, Wand- oder Fußbodenheizung, oder auch Einbau von Heizkörpern, verbunden mit dem Dreck und Aufwand, dann ist das wohl die beste Wahl. Nutzung der vorhandenen Rohre mit Wasser würde ich als letzte Wahl ansehen, wenn es gar nicht anders geht. Bei den Drücken und Strömungsgeschwindigkeiten dürften weder die Betriebskosten optimal ausfallen, noch ist die Haltbarkeit wirklich klar. Wenn dann was undicht wird hast du das Wasser im Boden. Und die Gefahr einer Undichtigkeit im Boden ist da ja deutlich größer als bei einer klassischen FBH, wo das Rohr in einem Stück / ohne Verbindung im Boden ist, mit weit niedrigeren Drücken und Strömungsgeschwindigkeiten. Die Erfahrungsberichte zur Nutzung der Kupferrohre hier sind ja auch höchstens mal einen Winter alt.
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31.01.2026 20:06:00 |
Hallo, nach meinem Verständnis stehen die Acalor- Kupferrohre auch heute schon unter recht hohem Druck (teilweise bis ca. 25 bar) und bisher über viele Jahre dicht ausgehalten haben,, Deshalb vermute ich, dass sie auch bei einem wassergeführten System mit deutlich niedrigerem Druck dicht bleiben sollten. Du hast ja selbst gezeigt: Acalor Dichtheitsprüfung damals mit Stickstoff ca. 30 bar Eine Lötstelle, die 30 bar Gasdruck dicht hält, wird mit 2–3 bar Heizungswasser im Betrieb nicht ansatzweise belastet.
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31.01.2026 22:06:40 |
Es ist aber ein Unterschied ob durch die Leitungen Gas oder Flüssigkeit fließt. Kältemittel hat längst nicht so erosive Eigenschaften wie Wasser. Und wir reden nicht über 2-3 Bar Heizungsvordruck, sondern über den Druck den die Pumpe erzeugen muss um ausreichend Wasser umzuwälzen, plus die entsprechenden Fließgeschwindigkeiten. Wir reden da sicher auch nicht von einer Undichtigkeit nach 1 oder 2 Tagen. Aber ob das ganze so auch 10, 20 oder gar mehr Jahre überlebt, wie eine reguläre Fußbodenheizung? Und wie geschrieben, wenns schief läuft, dann hast du das Wasser unter dem Estrich.
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01.02.2026 09:01:05 |
Hi! Also ich denke net dass sie ausallen wird sondern das hat der Monteur gemeint; eben das der Kompressor es nicht mehr lange machen wird (wird zu heiß und macht Geräusche). Kann halt net bestimmen in wie weit das Kaufanreizschaffung war. Es soll ein Angebot geben mit Kompressor Tausch und WW Rückbau und eins mit Komplett Tausch Außeneinheit. Bei Ersterem meinte er eben wie gesagt die Sterung gibt es nicht mehr und wenn sie tot ist hat man ein Problem. Immo denk ich am Besten waere es WW aus dem System zu nehmen und dann die Anlage weiter zu betreiben bis es net mehr geht. Dann hätte man WW auch schon unabhängig von der Hauptheizung. Ich hatte eine Kältetechniker hier. Der hat mir erstmal 20 Minuten net geglaubt dass da kein Wasser durch den Estrich fließt. Danach meinte er "sau gefährlich". Steuerung fand er auch exotisch. Maximal hat er dann Propan aufgefüllt und betont dass er an dieser Anlage sonst nix machen wird. Also hab ich den Eindruck es wird eher schwierig irgendjemand anderen zu finden der da Hand anlegt. Ich erinnere mich noch an das Verkaufsgespräch mit Acalor "das kann jeder Klima und Kältetechniker" ; wohl eher net :(
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01.02.2026 10:47:02 |
Zitat von Driks  Hi! Also ich denke net dass sie ausallen wird sondern das hat der Monteur gemeint; eben das der Kompressor es nicht mehr lange machen wird (wird zu heiß und macht Geräusche). Naja, ein Kompressortod wäre ja ein Ausfall. Zitat von Driks  Kann halt net bestimmen in wie weit das Kaufanreizschaffung war. von außen schwierig zu sagen, der Punkt mit der Steuerung macht aber stutzig. Entweder haben sie Erfahrung damit, dass die Steuerung anfällig ist und gerne Probleme macht... dann sollten sie hoffentlich ein Angebot zum Selbstkostenpreis für den Austausch machen, weil ihnen das sehr peinlich sein sollte, oder die Steuerungen sind gar kein "Serienproblem", aber sie haben verpennt sich mal welche auf Reserve zu legen... dann wieder Selbstkostennangebot weil es ihnen peinlich sein sollte. Oder die Steuerung ist gar kein Problem, aber man möchte halt den Preis hochtreiben. Auch peinlich, aber dann wirds teuer. Im Netz findet man jetzt leider nicht wirklich Bilder... was ist denn da überhaupt an Steueurng verbaut? Es macht mir nicht den Eindruck, als ob sie da selbst die Hardware entwickelt hätten, sondern ich vermute das man auf Standardkomponenten / SPS und ähnliches gesetzt hat. Sowas ist dann meist auch lange verfügbar, und sei es gebraucht. Ggf. kann man auch von einem der die Acalor rausgeworfen hat die Steuerung kaufen und auf Reserve legen. Zitat von Driks  Immo denk ich am Besten waere es WW aus dem System zu nehmen und dann die Anlage weiter zu betreiben bis es net mehr geht. Dann hätte man WW auch schon unabhängig von der Hauptheizung. Dabei sollte Acalor dann aber nur den Rückbau übernehmen. Für den Einbau der BWWP solltest du dich umschauen und die Finger von Exoten lassen. Aber vorher auch abklären wo die BWWP hin könnte und wie es mit der Wärmequelle für sie ausschaut. Zitat von Driks  Ich hatte eine Kältetechniker hier. Der hat mir erstmal 20 Minuten net geglaubt dass da kein Wasser durch den Estrich fließt. Gut, kann ich verstehen, Direktkondensatoren sind halt absolute Exoten, noch mehr als Direktverdampfer Zitat von Driks  Maximal hat er dann Propan aufgefüllt und betont dass er an dieser Anlage sonst nix machen wird. Also hab ich den Eindruck es wird eher schwierig irgendjemand anderen zu finden der da Hand anlegt. möglich, kommt halt drauf an wie weit derjenige auf "Schema F" getrimmt ist, oder bereit ist sich an was unbekanntes zu geben. Und natürlich eine Frage der Kosten. Zitat von Driks  Ich erinnere mich noch an das Verkaufsgespräch mit Acalor "das kann jeder Klima und Kältetechniker" ; wohl eher net :( Doch, eigentlich schon. So wie jeder KFZ-Mechaniker alle Autos reparieren kann. In der Praxis gibts halt welche, die in der Lehre nur geschlafen und gesoffen haben, und mit Glück eine Splitklima so angeschlossen bekommen das sie nicht sofort ausfällt, überspitzt ausgedrückt. Du brauchst halt jemanden, der auch bereit ist sich was unbekanntes anzuschauen und die Funktion zu verstehen. Das dürfte vermutlich eher im Bereich Industriekälte anzutreffen sein, die bei einer Privatperson dann vermutlich erstmal wenig Interesse haben.
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09.02.2026 17:49:04 |
Hallo zusammen, auch ich bin betroffen. Solange die Wärmepumpen laufen, ist alles OK. Aber wehe man braucht einen Service und dann auch noch überregional. 10€ für ein Telefonat, in welchem ich noch nicht einmal das Elektromechanische Problem äußern konnte/durfte. Stattdessen Anleitungen, wie man die SD-Karte ausliest etc. Das habe ich bestimmt schon 20x gemacht und das sollte doch auch in der Kundenakte vermerkt sein. Ich habe doch nur ein defektes Magnetventil. Da brauche ich auch kein 180€ Service-Telefonat. Ich hätte den Service gerne direkt beauftragt, komme ja aber gar nicht zum Techniker/Auftragswesen, sondern wäre gezwungen das 180€ Telefonat zu führen. Vor 3 Jahren ging es noch ohne... Leider brauche auch ich 5 Beiträge bevor ich eine PN verschicken kann. Selbstverständlich möchte auch ich die Acalor WP loswerden und auf eine Monoblock WP setzen, die ich auch selber installieren kann. Leidensgrüße Robert
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| | Zeit:
13.02.2026 11:48:42 |
Zitat von Gnampf  Es ist aber ein Unterschied ob durch die Leitungen Gas oder Flüssigkeit fließt. Kältemittel hat längst nicht so erosive Eigenschaften wie Wasser. Und wir reden nicht über 2-3 Bar Heizungsvordruck, sondern über den Druck den die Pumpe erzeugen muss um ausreichend Wasser umzuwälzen, plus die[...] Zu dem Thema langlebigkeit. Ja, beide Heizungssysteme gehen irgendwann defekt. Nichts hält für ewig. Der Unterschied ist, dass das wasserführende System problemlos von jedem x-beliebigen Heizungsbauer repariert werden kann. Und ja auch ein Kupferrohr kann repariert werden. Und Kupferrohre wurden früher sehr häufig für Fußbodenheizungen verlegt und die laufen heute noch. Die Direktkondensationswärmepumpe kann nur von ganzen wenigen Menschen in Deutschland repariert werde und man muss hoffen dass irgendein Kälteklaus um die Ecke kommt und hilft. Und das ist bei egal wem extrem teuer. Also die Diskussion, wenn man mal defekt wäre an der Heizung...Da würde ich immer das wasserführende System bevorzugen. Genau aus diesem Grund will man ja von Acalor wechseln, weil die Reparatur mit massiven Kopfschmerzen verbunden ist.
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| | Zeit:
13.02.2026 11:49:42 |
Zitat von RobertR  Hallo zusammen, auch ich bin betroffen. Solange die Wärmepumpen laufen, ist alles OK. Aber wehe man braucht einen Service und dann auch noch überregional. 10€ für ein Telefonat, in welchem ich noch nicht einmal das Elektromechanische Problem äußern konnte/durfte. Stattdessen Anleitungen, wie[...] Absolut richtiger Weg. Schau mal in ebay oder Kleinanzeigen, Vielleicht findest du dort das passende Magnetventil. Kannst ja selber einbauen.
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13.02.2026 14:52:16 |
Hallo Pratwa, Kann man denn die Spule am Magnetventil am Heizkreisverteiler tauschen? Gruß Robert
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| | Zeit:
13.02.2026 16:23:33 |
Zitat von pratwa  Und Kupferrohre wurden früher sehr häufig für Fußbodenheizungen verlegt und die laufen heute noch. nur das dort sicher keine Strohhalme verwendet wurden, sondern entsprechende Durchmesser. Dazu keine engen Bögen und T-Abzweigungen, wohl auch keine Lötungen im Boden, und deutlich niedrigere Strömungsgeschwindigkeiten als sie nötig wären wenn man die Kupferrohre einer Kältemaschine plötzlich für Wasser verwenden will, bei gleicher Heizleistung. Zitat von pratwa  Also die Diskussion, wenn man mal defekt wäre an der Heizung...Da würde ich immer das wasserführende System bevorzugen. komischer Satz aber... klar kann man auf wasserführend wechseln. Nur dann sollte man es halt ordentlich machen und ein neues System dafür verlegen. Sei es gefräst, neuer Estrich, Wand- oder Deckenheizung oder Heizkörper. Die vorhandenen Kupferrohre zu verwenden kann ich definitiv nicht empfehlen, aufgrund hoher nötiger Pumpenleistung, Gefahr von Abnutzung und damit Lecks, etc.
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