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13.01.2026 22:55:09 |
Ich dachte, hier geht es um die Zukunft der Energiewende und irgendwie war ich davon ausgegangen, dass die besser sein sollte, als die Vergangenheit. 🤷♂️
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14.01.2026 09:17:10 |
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14.01.2026 10:30:53 |
Zitat von delta97  In der CH wird von Privaten 1GWp PV pa zugebaut. Viele mit Batterie. Dieser PV Strom fehlt den Versorgern auf der Einnahmenseite.
Batterien werden die Versorger bis 2030 sowieso zubauen, das ist bereits geplant. Also ist es naheliegend, dass Versorger virtuelle PV Batterien anbieten[...] Warum sollte man eine private Stromcloud verkaufen? Wenn sich der Batteriebetrieb rechnet, kann man den Strom doch einfach im Strompreis einkalkulieren...
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14.01.2026 11:15:20 |
Klingt spannend! Wie will BASF den Strom zum neuen Werk nach China schaffen, in Batterien?
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14.01.2026 11:22:50 |
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14.01.2026 11:22:52 |
@Mark: Die PV Batterie @ home macht keinen Sinn: Nach 20j Lebenszeit muss die recycelt werden. Zudem steht die im Winter nutzlos herum. Gekauft wird die PV Batterie bei den aktuellen Preisen in der CH trotzdem: Du bekommst 6ct / kWh PV Einspeisung, zahlen tust du 30 ct/ kWh. Also macht die Batterie privat Sinn. Wenn das EW ein Angebot macht: Ich speichere deine kWh sagen wir für 15 ct / kWh einen Tag, verzichtest du auf deine Batterie und speicherst die kWh in der EW Cloud. Natürlich speichert das EW deine kWh nur virtuell, in der Tat wird die gleich wieder verbraucht. Volkswirtschaftlich macht das ausgesprochen Sinn & Gruss delta97
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14.01.2026 11:26:19 |
Wie ist eigentlich der SmartMeter-Ausbau in der Schweiz?
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14.01.2026 11:28:08 |
Die "Virtuelle Cloud" funktioniert aber eben dann nicht, wenn PV Strom im Überfluss ist. Dann ist keiner da, der den verbrauchen könnte, im Gegenteil, dann wird er über einen negativen Strompreis quasi entsorgt. Natürlich ist n Heimspeicher teurer als n Großspeicher, aber ein Großspeicher braucht Fläche, der muss in irgendwas stehen, das kostet Geld im Bau, das kostet Unterhalt, das kostet regelmäßige Erneuerung und drumherum, das muss abgesichert werden, da muss geputzt werden, da muss wer ne Glühlampe wechseln, usw. usf. Der Heimspeicher nutzt eine vorhandene Fläche im Haus die sowieso überflüssig ist, da ist und bewirtschaftet wird.
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14.01.2026 11:29:12 |
Zitat von bricolaje  Zitat von HenningReich  [...] Klingt spannend! Wie will BASF den Strom zum neuen Werk nach China schaffen, in Batterien? Das chinesische BASF Werk wird zu mehr als 90% mit der guten chinesischen Heimatenergie aus chinesischer Windkraft und PV Strom und Wasserkraft versorgt. Und natürlich mit Batteriespeichern. Beispiel eines chinesischen BASF PPA - auf Wunsch kann ich gerne mehr davon verlinken.
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14.01.2026 11:31:38 |
Smart Meter Ausbau in der CH weiss ich nicht, aber ich habe einen seit 19.6.2025: HTD../3854639 |
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14.01.2026 11:42:34 |
@Mark: die Situation CH kann man nicht mit D vergleichen. Wir haben nur um die 10 GWp PV. Da muss man kaum speichern. Und für den effektiven PV Überschuss müssen die EW halt Batterien bauen. Die braucht es so oder so für den Winter. Volkswirtschaftlich macht das Sinn: Die CH muss viel weniger Batterien einkaufen. Zudem bestehen in der CH 8800 GWh Speicherseen. Die kann man volkswirtschaftlich sinnvoll nutzen. Also Kombi PV + Speichersee ist angesagt. www.uvek-gis.admin.ch/.AP_FuellungsgradSpeicherseen/Letztendlich muss das EW nur einen virtuellen Batterie Preis anbieten, der mit dem privaten Batteriepreis konkurrenzfähig ist & Gruss delta97
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16.01.2026 09:32:36 |
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16.01.2026 10:23:15 |
Ist so, wenn man Geschäfte mit dem Staat macht...
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16.01.2026 10:31:25 |
... da ist doch gar kein "Geschäft mit dem Staat" zustande gekommen.
"...EnBW in der jüngsten Vergaberunde leer ausgegangen sei und damit keine staatliche Förderung erhalten habe ..."
Das ist m.E. normales Unternehmensrisiko. Um (u.U. staatlich geförderte) Großaufträge beworben und nicht zum Zuge gekommen. Dumm und teuer gelaufen. Aber was kann der Staat dafür?
Und außerdem: "Die Wertberichtigung werde im Jahresabschluss 2025 berücksichtigt. Die Prognose für das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) von 4,8 bis 5,3 Milliarden Euro werde davon nicht berührt."
Das bestätigt mich in der Annahme, dass hier ganz normale, wenn auch ärgerliche, Vorgänge für ein Großunternehmen vorliegen.
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16.01.2026 10:33:19 |
Ja einfach nur verzockt, eigener Schuld
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16.01.2026 11:03:19 |
Das wäre die Chance für die CH gewesen: Man hätte sich an den EnBW WKA beteiligen können, im ppa Stil.
Die CH sucht ja immer noch nach geeigneten WKA Standorten. Die Erkenntnis, dass ohne Wind eine WKA wenig Sinn macht, muss erst noch reifen. Zielführender wäre es, sich in GB an WKA zu beteiligen. EnBW wäre da mein Wunschkandidat gewesen.
Eine produzierte kWh WK kostet in der CH 20ct. Diese kWh hätte man in GB günstiger bekommen. Es ist mir auch egal, dass das nicht Heimatenergie ist. Wir kaufen ja auch französischen Atomstrom ein & Gruss delta97
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20.01.2026 00:23:02 |
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20.01.2026 07:36:31 |
RWE gewinnt, EnBW verliert. Freier Wettbewerb zum Vorteil der Bürger bei der guten Heimatenergie in UK: - RWE konnte sich 6,9 GW offshore Windkraft sichern (82 Prozent der Ausschreibung) - EnBW zieht sich nach der Nichtberücksichtigung aus zwei zuvor geplanten Offshore-Vorhaben zurück. Das war die bislang größte Offshore-Windauktion in UK. Läuft. Ich fand die Kommentare unter dem youtube video sooo lustig. Wenn man keine Ahnung hat könnte man auch mal die F... halten. Aber so ist das halt bei unsocial Media - jeder und hat er auch noch so wenig Kompetenz im Thema ist der beste Bundestrainer. Und in einer Blase bestätigt man sich gerne gegenseitig. Wir haben es schon immer gewußt. Und früher war alles viel besser.
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20.01.2026 07:45:11 |
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21.01.2026 09:50:22 |
Sinnvoll wäre es, wenn jedes Land die Stromproduktion über die Landesgrenzen diversifizieren würde. Also die CH beschafft sich via ppa 1 GW WK in UK und 10 GWp PV in Italien. Dann hat die CH 1000 GWh Speicherseen zu viel: Die verkaufen wir via ppa an D. Zwecks Vermeidung von Batteriemüll.
Entscheidend ist, dass man den EE Strom an geeigneten Standorten kostengünstig produziert. Rechnet man das finanziell durch, kann man viel Geld sparen & Gruss delta97
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21.01.2026 16:32:05 |
Zitat von delta97  Entscheidend ist, dass man den EE Strom an geeigneten Standorten kostengünstig produziert. Theoretisch. Aber dann kommen wieder die, die jeglichen Handel gerne an der Dorfgrenze beendet hätten (aktuell wieder gut zu sehen).
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21.01.2026 21:10:51 |
Zitat von Phil a.H.  Zitat von delta97  [...] Theoretisch. Aber dann kommen wieder die, die jeglichen Handel gerne an der Dorfgrenze beendet hätten (aktuell wieder gut zu sehen). Und das in einem Staat, der seit Jahrzehnten seinen Wohlstand darauf gründet, weltweit Handel zu betreiben. Völlig absurd dieses Denken in "Dorfgrenzen".
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22.01.2026 07:35:33 |
Wen meint ihr denn? Ist das wieder so ein Antioppositions-Ding von den selbsternannten Demokraten #unsereDemokratie®? Mir ist keiner bekannt, der den Handel unterbinden will, aber das heißt nicht dass man sich unnötig in Abhängigkeiten bringen muss. Die Welt ist im Wandel, es werden neue Bündnisse geschlossen und alte aufgekündigt. Bisschen mehr Resilienz auch für die Energieversorgung kann keinem Land schaden. Bin gespannt, wie ihr durch die Gasmangellage kommt. Hab mir schon Chips und Cola besorgt. 😁
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22.01.2026 08:11:28 |
Ich stimme der Aussage von bricolaje zu 100% zu. Ein offener Welthandel ist erstmal für alle Menschen grundsätzlich vorteilhaft weil jedes Land seine Stärken und Schwächen hat und jeder profitiert wenn man z.B. Resourcen tauscht. Wenn es aber zu stark einseitigen und vor allem kurzfristigen Abhängigkeiten kommt, dann wird man erpressbar. Das in Kombination mit autokratischen Machtmenschen die kein Problem damit haben Länder anzugreifen oder ohne Rücksicht auf Verluste oder Rechtsnormen auszubeuten - nicht gut (Putingas, Trump-frackinggas, Fundamentalislamistenöl usw usw) Insofern ist es heute technisch möglich und vernünftig sich bei der Energieversorgung zu 80% auf die gute Heimatenergie umzustellen. Anstatt aus Dummheit immer noch von hochriskanten Gasimporten abhängig zu sein. Wenn man Verstand hat und ein Demokrat und ein deutscher und europäischer Patriot ist und es finanziell irgendwie abbilden kann, dann nutzt man Wärmepumpe statt Gasheizung und Elektroauto statt Diesel.
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22.01.2026 09:11:01 |
Zitat von HenningReich  Insofern ist es heute technisch möglich und vernünftig sich bei der Energieversorgung zu 80% auf die gute Heimatenergie umzustellen. Anstatt aus Dummheit immer noch von hochriskanten Gasimporten abhängig zu sein.[...] Genau, und deswegen muss zum Beispiel so schnell wie möglich Fracking-Gas in Deutschland gewonnen werden. Mit Patriotismus hat es nichts zutun, sondern mit Pragmatismus. Gas aus Biogasanlagen muss auch nicht sofort verteuert werden und kann vielleicht eingespeist oder gespeichert werden. Wird vermutlich auch sinnvoller sein, als welches in Tankern zu importieren.
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