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Auslegung Vitocal 250-A bzw. Vitocal 300-G als Tausch für Vitovalor PT2
Verfasser:
Bjalle
Zeit: 16.01.2026 22:07:35
0
3921842
Leider gehört die Vitovalor PT-2 zu den Geräten, die bei mir nie richtig funktioniert haben. Viessmann hat daher einem Austausch zugestimmt. Nun kann man über Viessmann ja sagen was man möchte, allerdings finde Ich das Angebot die Vitovalor PT2 gegen eine neue Anlage aus dem Sortiment zu tauschen fair! Leider ist dich nicht so problemlos wie Ich zunächst gedacht habe. Dies liegt vor allem an den Verbauer der Vitovalor PT2, welcher sich nur sehr wenig Mühe gibt mir eine neue Anlage anzubieten. Leider bin Ich laut aktueller Aussage von Viessmann jedoch an den Heizungsbauer gebunden, der mir die Vitovalor ursprünglich eingebaut hat.

Mit diesem Heizungsbauer komme ich im Planungsprozess leider nicht weiter. In seinem ersten Angebot schlug er mir zwei Vitocal 250-A A10 in Kaskade vor.  Selbst mit Förderung und Rückkauf der Vitovalor wäre die Anlage so unwirtschaftlich, dass ich das Haus das ganze Jahr über mit Gas auf 40 Grad Celsius heizen könnte.

Wir überlegen nun, eine Öl- oder Gasheizung einzubauen.  Letztendlich könnte ich die defekte Vitovalor aber auch einfach drin lassen und würde sogar noch sparen.

Zu meinem Haus:
320m² Bj 1971, Standort NRW, nahe Wuppertal
Jahresverbrauch 37.000 - 38.000kWh
Heizkreis 2 Fußbodenheizung
Heizkreis 1 große Heizflächen (Vorlauftemperatur 0˚C = 39˚ / -10˚C = 45˚C)
Die Vitovalor wurde auf 15,7kw gedrosselt und selbst bei -10˚C lief Sie kontinuierlich mit ca. 38% Modulation (Ich habe die 24kW Version) also etwa 9,5kW?
Das Haus ist nicht zusätzlich gedämmt, lediglich die Fenster wurden erneuert. In denn nächsten Jahren/Monaten steht eine Erneuerung der Dachfläche, inklusive Aufdachdämmung an.

Ich habe nochmal das Gespräch gesucht, allerdings besteht er auf zwei Vitocal 250-A A10 da selbst eine Vitocal bei -12˚C nicht genug Leistung bringt. Ich habe auch ein Angebot für eine Erdsondenbohrung, welche in NRW ja auch nochmal gut gefördert wird. Ich fände die Vitocal 300-G da gar nicht so uninteressant (Kälteleistung gem. Angebot 12,8kW).

Auch der andere Heizungsbauer hat Schwierigkeiten, die Heizung auszulegen, ist aber optimistischer und bemüht, das erste Angebot genauer zu erstellen. Da ich laut aktueller Aussage von Viessmann jedoch an meinen damaligen Verbau der Vitovalor gebunden bin, hilft mir das derzeit nicht viel.

Das Projekt steht nun schon seit sieben Monaten und mein bisheriger Heizungsbauer kommt einfach nicht in die Gänge. Nach mehreren E-Mails und Beiträgen hier im Forum scheint Viessmann den Heizungsbauer zwar unter Druck zu setzen, aber er möchte erst nach Beauftragung eine vernünftige Heizlastberechnung erstellen. Ich werde jedoch kein so liebloses Angebot zu diesen hohen Summen unterschreiben!

Welche Auslegung würdet ihr bei diesen Daten annehmen? Würde eine Vitocal 250-A A19 nicht ausreichen?

Verfasser:
MatthiasWP
Zeit: 16.01.2026 22:41:20
0
3921846
Wie kommst du denn auf die 37000 kWh, wenn die Vitovalor bei -10˚C die 9,5 kW nicht überschritten hat? Das wäre doch ein ganz klares Zeichen, dass EINE 250.A13 die korrekte Anlage für dich ist...

Ansonsten beauftrage die Heizlastberechnung doch einfach selbst irgendwo und knall sie dem Heizi hin. Vorsicht: Bei 320m² BJ71 erwarte ich eine deutlich höhere Heizlast als ~12 kW. Ihr werdet also Heizbesonderheiten haben, die sich in der Heizlastberechnung nicht wiederspiegeln.

Verfasser:
Bjalle
Zeit: 17.01.2026 07:40:54
0
3921876
Vielen Dank für den schnellen Beitrag.

Die 37.000 kw berechne Ich aus dem Gesamtverbrauch und der von meinem Netzbetreiber zur Verfügung gestellten Zustandszahl (0,9546) und dem Verbrauch in m³ (3430m³).

Wir haben keine ERR in Nutzung und beheizen die Häuser komplett auf ca. 21-22°C. Die Heizkurve haben wir in den ersten Jahren sorgfältig justiert und uns von "unten" herangetastet. Die "Besonderheiten" hat mein bevorzugter Heizungsbauer auch erwähnt, was es auf den ersten Blick nicht so einfach macht. Es sind zwei Reihenhäuser, welche vor einigen Jahren zusammengelegt wurden (Heizungstechnisch).

Ich habe regelmäßig in die App geschaut und im Heizbetrieb war nie mehr als 38% angezeigt worden. Außer natürlich bei der Warmwasserbereitung.

Die Idee mit der Heizlastberechnung finde Ich aber richtig gut! An diese "einfache" Lösung habe Ich noch gar nicht gedacht.

Verfasser:
MatthiasWP
Zeit: 17.01.2026 21:49:11
0
3922149
Ich bin glaub ich nicht ganz klar gewesen:

Bei einer Heizlast von ~9,5 kW solltest du auf einen Jahresverbrauch von nicht deutlich mehr als 20000 kWh pro Jahr kommen. Die 37000 deuten eher auf eine Heizlast in der Größenordnung 20 kW hin. Mit dem Wirkungsgrad der Anlage vielleicht 17 kW, aber recht sicher über 10.

Dennoch nichts was eine .A13 nicht schafft, denn sie hat ja nen Heizstab.

Log-Daten oder WMZ Daten hast du aber nicht? Mir wäre das bei diesen widersprüchlichen Aussagen etwas zu heiß, die Gerätewahl einfach so zu treffen.

Verfasser:
Bjalle
Zeit: 18.01.2026 21:09:23
0
3922485
Ja... das habe Ich schon verstanden.

Gefühlt würde Ich sagen, dass die Heizlast ca. 16kW oder etwas weniger ist. Aber Ich verstehe schon, dass die Werte nicht so wirklich zusammenpassen.

Meine "neuer" Heizungsbauer hat auch gesagt, dass er nicht geglaubt hätte, dass die Häuser mit der Heizkurve und der Drosselung auf 16kW warm werden.

Ein weiteres Problem ist ja, dass Ich die Heizung aktuell eigentlich gar nicht hätte tauschen wollen. Die Idee war es gewesen, die Vitovalor 10-15 Jahre zu nutzen, in der Zeit Schritt für Schritt die Gebäude zu modernisieren und dann DIE passende Heizungsanlage zu verbauen.

Ich habe mit dem Alten versucht genau diese Problem anzusprechen. Seine Lösung ist einfach nur "Pufferspeicher" und die können ja modulieren.

Verfasser:
MatthiasWP
Zeit: 18.01.2026 22:29:17
0
3922509
Die A13 hat bei A2W35 12,3 kW und bei A-7W45 10,6 kW.

Im Ursprungspost hast du deine Heizlast mit 9,5 kW geschätzt, jetzt fühlst du sie auf 16 kW.

Beides könnte die A13, im zweiten Fall hat aber der Heizstab ne Menge zu tun, der Bivalenzpunkt ist irgendwo kurz unter 0˚C (-> zusätzlicher Leistungsverlust durchs Abtauen).

Kaskade heißt halt immer Parallelpuffer.

Gehen wir das Problem mal von der anderen Seite an: Ist es absehbar, dass die Heizlast sinkt oder steigt in ein paar Jahren?

Die A16 hat wieder ne deutlich höhere Mindestleistung.

Bei mir bleibt das Rätselraten um deine Heizlast. Ich finde die .A13 riskant.

Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 19.01.2026 14:46:52
0
3922737
Zitat von Bjalle Beitrag anzeigen
Leider gehört die Vitovalor PT-2 zu den Geräten, die bei mir nie richtig funktioniert haben. Viessmann hat daher einem Austausch zugestimmt. Nun kann man über Viessmann ja sagen was man möchte, allerdings finde Ich das Angebot die Vitovalor PT2 gegen eine neue Anlage aus dem Sortiment zu tauschen[...]



Hallo Bjalle,

wenn Du jetzt auf Gas gehen willst, solltest Du mehrere Punkte prüfen:

1
Wird es in 10 -15 Jahren bei Dir noch ein Gasnetz geben? Viele Kommunen planen da Abschaltungen. Manche wieMannheim in 2035.
2
Gas wird wegen der weiter und in Zukunft bescheunigt sinkenden Zahl an priv. Gaskunden bzgl. Netzkosten stetig teurer werden, stiegende Kosten für den Zertifikatshandel des erezugten CO2 hast Du ja sicher im Blick.

Weiter gedacht mit Blick auf die WP-Alternative:
die Viessmann Vitovalor PT2 ist eine Brennstoffzellenheizung und keine herkömmliche Gasheizung. Sie erzeugt mit ihrer Brennstoffzelle ca. 40 - 45% el. Strom (ca 750 W) und 55 -60 % Wärme (ca. 1 kW) bei einem elektr. Wirkungsgrad von ca. 33 %.

Und ich weiß auch nicht, ob ihr mit dem Strom Netzstromfür den Haushalt ersetzt habt oder nicht. Neben der Brennstoffzelle ist in der Anlage eine herkömmliche Brennwertheizung installiert, die alle Wärme liefert, die die Brennstoffzelle nicht erzeugt und die das Haus aber braucht. Die hat ca. 60% Wirkungsgrad für WW-Bereitung und ca. 85 - 90% Wirkungsgrad beim heizen mit für fossile Heizungen moderaten VLT von vielleicht 50°C.

Daher ist es falsch und technischer Unfug, klassische Verbrauchsrechner zur Ermittlung der Heizlast und Auslegung einer WP aus dem Gasbedarf zu verwenden, sondern es sollte im Vorfeld eine raumw. Heizlastberechnung erfolgen, sofern aus den Vorjahren keine Angaben zu dem in der Brennstoffe verbarcuten Gas, dem in der klass. Heizung verbauchten Gas sowie die ans Haus abgegebene Wärme aus der Brenstoffzelle und die ans Haus abgegebenen Wäme aus der Therme vorliegen.

Kurz: eine Mutmaßung 37.000 kWh Gasverbrauch = Heizlast von ca. 14,1 kW für WW und Heizen wie sie mit dem recht guten Heizlastrechner von Stiebel- Eltron mit Eingabe 37000 kWh, 8 Personen (2 EFH!), 22° Raumtemp. und Ort=Wuppertal möglich ist, ist also in jedem Fall zu hoch "geschossen".

Aber bleiben wir mal auf der "Spur" dieser überhöhten Maximalheizlastabschätzung....für eine worst case - Betrachtung der Art: in keinem Fall höher als...


1.
Allein dieser "zu hoch geschossene" Wert spricht m.E. sofort sehr eindeutig dafür, dass Ihr keineswegs eine WP-Kaskade braucht, sondern es ein Einzelgerät der Bauklasse ~ 9 - 13 kW tun dürfte.

2.
Wegen der wahrscheinlich in den nächsten eher 2 bis 5 Jahren gelanten Aufdachdämmung im Zug der Erneuerung der Dachfläche würde ich hier den Effekt der besseren Dämmung rechnen (lassen) und dann eine auf das gedämmte Dach ausgelegte WP einbauen, die bis zur Dachdämmung etwas mehr an Strom über den el. Zuheizer bezieht.

Der Effekt der Dachdämmung dürfte erheblich sein, denn 1971 hatten Flachdächer einen Wärmeverlust - ausgedrückt als U-Wert in W/m²/K - von ~0,6 und Steildächer von ~0,8. Heute sind die bei Sanierung die gesetzl. Mindestwerte von ~ 0,2 W/m²/K einzuhalten. Häuser aus 1971 verlieren im Sc nitt ca 25% der zugeführten Wärme über die Dächer.

Nach Dämmung wären es "über den Daumen" ca. 6 - 8%, womit sich Deine 37.000 kWh, davon lt. Stiebel-Eltron Rechner - s.o. - ca. 32.600 kWh fürs Heizen reduzieren
-> 32.600 kWh x 25% = 8.150 kWh über Dach --> 8.180*7% / 25% = ~ 2.300 kWh
==> Einsparung ca. 8.150 - 2.300 kWh = 5.850 kWh/a
neue Heizlast per Stiebel Eltron für 31.500 kWh/a: ~ 11,7 kW Heizlast über den Daumen, wenn es denn eine reine Brennwerttherme gewesen wäre.

FAZIT: keine klass. Brennwerttherme! Also liegt die Heizlast wie oben bereits erläutert nochmal niedriger Die worst-case-betrachtung hilft dabei, die aus einer raumw. Heizlastberechnung berechnete "sanierte" Heizlast zu plausibilieren, denn meist fallen die Berechnungen ca. 10 - 40% zu hoch aus.

Gruß - Eddi

Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 19.01.2026 15:05:29
0
3922751
Nachtrag:

Führen wir die Betrachtung kurz fort, in dem wir wie versuchen, den Gasverbrauch für den Strom, den die Brennstoffzelle neben Wärme auch erzeugt, überschlägig zu ermitteln und dann vom Gasverbrauch abzuziehen.

Wieviele Gas braucht man bei 180 Tagen Heizbetrieb für die ~700 W Strom aus der Brennstoffzelle eigentlich?

Rechnung ist vereinfacht über den elektr. Gesamtwirkungsgrad der Brennstoffzelle (33%) und die Stromausbeute (42%) ausführbar:

42%/33% x 0,7 kW x 180d x 24h/d = ~ 3.800 kWh Gas.

--> Reduktion des Gasverbrauchs von 31.500 kWh nach Sanierung auf ~~ 27.500 kWh/a und hinein damit in den Stiebel-Rechner:

~~ 10 kW Heizlast als sehr grobe Orientierung.....

Gruß - Eddi

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