| | | | Zeit:
19.01.2026 17:14:47 |
Liebe Forumsteilnehmer, ich habe lange überlegt, ob ich hier etwas poste, aber die aktuelle Situation "zwingt" mich dazu..... Zu den Rahmenbedingungen: - 2 HK (1x FBH, 1 x Radiatoren. Heizkreise noch getrennt, sollen verbunden werden) sollen mit einer Wärmpumpe beheizt werden - Beheizbare Fläche: 303,69 qm - Jahresverbrauch Gas: 22.723 kWh/Jahr - Gemessener Volumenstrom durch "Wärmepumpen-Doktor" Mindest-Durchfluss (im Durchschnitt) von 11,4 L/m³/h (Heizkreislauf Haus mit Radiatoren) und 7,6 L/m³/h (Heizkreislauf Haus mit FBH), max. mögliche Durchflussmenge FBH HK 1.769l/h, Radiatoren HK1.049 l/h) - Berechnete raumweise Heizlast (Gebäudeheizlast: 13,3 KW) laut DIN von Hecker (wohlwissend, dass die Berechnung Puffer enthält und "grosszügig" ausgelegt ist....) Zu meiner Historie: - Das 1. Mal mit WP beschäftigt: Februar 2025 - Videos angeschaut, WP-Veranstaltungen besucht, mit Energiemanagern gesprochen, Verbraucherschutz-Beratungen zu WP eingeholt (Zeitraum: Feb - Juni/Juli 2025) - Basierend auf den Infos erste ("unqualifizierte") Angebote eingeholt (Zeitraum: Juli-Sept. 2025) - Zufällig auf dieses Forum gestossen (kurz vor ursprünglich geplanter Auftragsvergabe im Sept. 2025), dann alles gestoppt, "zigtausend Forenbeiträge gelesen", Wärmepumpendoktor eingeschaltet, Volumenstrom im Haus gemessen, Heizlast berechnen lassen und mit einem Set an Handlungsempfehlungen (separate WW-Aufbereitung, Puffer - wenn überhaupt - als Reihenpuffer im Rücklauf oder 2. Option als Parallelpuffer im Stich, bitte Volumenströme berücksichtigen) an mehrere HBs aus der Umgebung geschickt (sowohl solche, von denen ich bereits Angebote vorliegen hatte, als auch neue) Ergebnisse (bisher): - Reaktion 1: "Suchen Sie sich jemand anderes" ("das ist mir zu kompliziert/nicht machbar/erlaubt der Hersteller nicht") - Reaktion 2: HB kommt vorbei, bespricht noch mal im Detail die Anforderungen vor Ort mit mir und sagt dann im Nachgang ab, weil "Hersteller XY keinen Reihenpuffer anbietet". Alle Einwände meinerseits (mit Hilfe von " Haustechnik-Dialog") => "das machen die aber in der Schweiz so und hier sind die technischen Angaben des Herstellers XY (aus den Links, die in "Haustechnik-Dialog" veröffentlicht wurden) das funktioniert auch so in Deutschland. Das weiss ich von anderen Kunden die das so und so gemacht haben" => Antwort HB: siehe Reaktion 1 Es stehen zwar noch ein paar Antworten aus, aber die Mehrzahl der angefragten HBs zeigt entweder Reaktion 1 oder 2.....:-( In Summe: Ich komme mir z. Zt. ziemlich verar......vor!!!! Ist die Situation im Markt gerade so, dass die "Lemminge" gerade alle wie verrückt zu den HBs rennen und WPs "blind" bestellen, weil sie Angst haben, dass die Förderungen in Kürze gestrichen oder "angepasst" werden? Und die HBs daher die Aufträge wählerisch aussuchen können (am besten die mit möglichst wenig Kundenanforderungen)??? Feedback gerne....aber bitte NICHT solche "Schlauwi-Schlumpf"-Aussagen von "Musil & Co." wie: "ich kenne Deine Angaben nicht" oder "Du hast nicht genug gemessen/gelesen/das und das berücksichtigt" oder "ich weiss nicht, was meine Glaskugel mir sagt"......Damit kann ich leider nichts anfangen! Und..(by the way) über Preise haben wir noch nicht einmal geredet/verhandelt.......
|
| | Zeit:
19.01.2026 17:32:27 |
Informierte und somit kritische Kunden sind für viele Heizis bereits ein Ablehnungsgrund, denn da kommen hintennach unangenehme Fragen und Nachbesserungsforderungen! Es ist wirklich zu überlegen ob man die Förderungen (welche man sich nachweislich zu mehr als 100% selbst zahlt) nicht etwas kritischer betrachtet und echte Listenpreise von den präferierten WP`s einholt und entweder im DY oder mit Hilfe eines vernünftigen Heizis auf Regiebasis einbaut! Wenn ich da Anbote sehe wo eine LWWP welche einen LP von 12 k hat in Kombination mit einem 200 L WP Boiler um 35 k angepriesen wird (Gesamtmaterialkosten "Endkundenpreis" ca 17 k) dann frage ich mich was ich da um die anderen 18 k bekomme ? Ein Partiestundensatz von 130,-€ würde bedeuten dass 2 Mann fast 4 Wochen daran arbeiten würden (wir wollen hier einmal großzügig sein und nur die Hälfte der Zeit annehmen und den Rest als Gewinn und Werkzeugpauschale annehmen)
|
| | Zeit:
19.01.2026 17:38:42 |
Was erwartest du denn? Die wollen mit wenig Aufwand und Risiko ein ne hohe Rechnung stellen. Eine Sonderlosung? Gar noch ohne Garantie vom Hersteller? Viele Heizis verstehen sich gar nicht wie Wärmepumpen und deren Regelung funktionieren. Da haben die wenig Vertrauen das es anders als 0815 geht. Bei 0815, zu große Wärmepumpe und trenn Puffer wird es immer warm. Also keine Ansprüche der Kunden zu befürchten. Und teurer ist es auch noch. Am besten noch Wunder Thermostate aufschwatzen die den Abgleich machen. Nicht mehr Umsatz. Aber ja, es lohnt sich zu suchen
|
Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
19.01.2026 17:48:49 |
Naja, die Frage ist halt auch, wie der HB bei einem Problem mit der WP das Ganze an den WKD weiterreichen kann, wenn nicht nach dem offiziell zugelassenen Hydraulikschema gebaut wurde? Dass es doof ist, dass die Schweizer Schemata da mehr erlauben, bin ich sofort dabei - bringt dem HB aber auch nicht wirklich Sicherheit, da er die hier gültigen Vorgaben einhalten muss. Ich habe das folgendermaßen gelöst: 200L Trennpuffer und drei Globo H, um den Puffer variabel als Trennpuffer, als VL-Stichanbindung oder sogar als Reihenpuffer fahren zu können. HB war einverstanden, WKD bei der Inbetriebnahme mit geschlossenem Bypass ebenso. Und im Nachhinein muss ich sagen, dass ich das heute wieder exakt so bauen würde - in jetziger VL-Stichanbindung 0K Verlust an VL- Temperatur bei gleichzeitiger 100% Abtausicherheit und die Aufteilung der Hydraulik auf zwei Pumpen sorgt dafür, dass die primäre Pumpe nicht auf Anschlag laufen muss oder ein ÜSV mühsam eingestellt werden muss, was bei grenzwertiger Hydraulik oft gar nicht richtig funktionieren kann und dann zum thermischen Teil-Kurzschluss führt. Mit dem extra Heizstab im Trennpuffer kann auch im Havariefall der WP (Ausfall der primären Pumpe reicht ja schon, da bringt der integrierte Heizstab nix) problemlos weitergeheizt werden. Kostet halt etwas mehr.
|
| | Zeit:
19.01.2026 17:51:47 |
Moin, in welcher Postleitzahl wohnt das besagte Haus, es wird sich sicher hier ein User finden der Dich unterstützen kann, sei es beim DIY falls das auch in Frage kommt oder der einen Tipp für einen fähigen HB hat in deiner Region.
|
| | Zeit:
19.01.2026 17:52:30 |
Ich hatte im letzten Jahr auch die naive Vorstellung, eine WP nach dem beliebten Schweizer Schema mit Puffer in Stichanbindung zu bekommen. Der Geschäftsführer war einverstanden, aber der Monteur nicht. Als Kompromiss gab es eine absperrbare Bypassleitung, die aber nicht mit der Regelung des Herstellers funktioniert, weil die partout die Temperatur im Puffer zur Regelung verwenden will. Also habe ich den Bypass abgesperrt, und betreibe nun die Anlage so, wie es der Hersteller gerne hätte. Allerdings mit WMZ hinter dem Puffer sowie Heizpreispumpe mit Anzeige der aktuellen Förderhöhe und Durchfluß, und die Volumenströme vor und hinter dem Puffer aufeinander abgeglichen. Ergebnis: Die VLT ist hinter dem Puffer laut WMZ 0,4°C höher als von der WP bereitgestellt. Insofern ist das "Märchen" beim Pufferspeicher der garantierte Effizienzverlust. Allerdings brauche ich keinen Mischer, weil ich keine FBH habe, nur HK. Beides zusammen macht die Sache nicht einfacher. Wenn du HK und FBH mit gleicher VLT betreiben kannst, brauchst du den auch nicht. Dafür müssen die HK dann ne Nummer größer getauscht werden.
|
Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
19.01.2026 18:01:24 |
"Ergebnis: Die VLT ist hinter dem Puffer laut WMZ 0,4°C höher als von der WP bereitgestellt."
Also ich kenne RL-Erhöhung und VL-Absenkung beim Trennpuffer, aber VL-Erhöhung?
Wie soll das denn gehen? Da liegt wohl eine der beiden Messungen daneben.
|
| | Zeit:
19.01.2026 18:08:36 |
Ich hab nach diversen Angeboten 2 Kältefachbetriebe kontaktiert, welche mir eine Daikin Altherma 3 R 8 kW angeboten haben. Ohne Puffer und Schnick Schnack 1:1 auf VL/RL der Heizkreise. Und was soll ich sagen: Es funktioniert! Man muss fairerweise sagen, dass die HBs die Hydralikschemata der Hersteller umsetzen, welche auf Nummer sicher gehen. Wieso sollte ein HB riskieren vom Hydraulikschema abzuweichen? Mein Tipp: Es mal mit Kältefachbetrieben probieren.
|
| | Zeit:
19.01.2026 18:21:38 |
Zitat von HeiztMitVerstand  ..... - Jahresverbrauch Gas: 22.723 kWh/Jahr - Gemessener Volumenstrom durch "Wärmepumpen-Doktor" Mindest-Durchfluss (im Durchschnitt) von 11,4 L/m³/h (Heizkreislauf Haus mit Radiatoren) und 7,6 L/m³/h (Heizkreislauf Haus mit FBH), max. mögliche Durchflussmenge FBH HK 1.769l/h, Radiatoren HK1.049 l/h) - Berechnete raumweise Heizlast (Gebäudeheizlast: 13,3 KW) laut DIN von Hecker (wohlwissend, dass die Berechnung Puffer enthält und "grosszügig" ausgelegt ist....) .... Deine Erfahrung mit Heizungsbauern kann ich vollumfänglich bestätigen. Da hilft nur suchen. Am besten mit einer durchdachten Skizze des Wunschsystems (so habe ich es gemacht) im Anschreiben an den HB inkl. Heizlastberechnung und Heizflächenauslegung. Vaillant (mag ich persönlich nicht) und Daikin (für die Altherma 4) und sicher auch andere Anbieter lassen Hydrauliksysteme mit RRP zu. Vielleicht die HB auch danach auswählen. Mit deinen beiden Heizkreisen die vermutlich auf unterschiedlichen Temperaturniveaus laufen sollen, wird das System aber komplex, zumal der Volumenstrom des HK-Kreislauf geringer ist als der im FBH-Kreislauf. Mit etwas Glück und kreativer Regelung kann man die FBH vielleicht trotzdem aus dem RRP des Heizkörperkreises versorgen. Die berechnete Heizlast legt die Vermutung nahe, dass hier mit einer Luftaustauschrate von 0,5 (nach DIN) gerechnet wurde. Der Jahresverbrauch legt nahe, dass man in der Vergangenheit nicht so intensiv gelüftet hat. Das ist aber OK, je nach Anzahl der Bewohner und der Intensität der Nebelorgien beim Duschen, ist ein Luftaustausch zwischen 0,1 und 0,2 durchaus ausreichend. Ich realisiere den Luftaustausch überwiegend mit Abluftventilaturen in den Feuchträumen. Lange Rede: Bei der Auswahl der WP würde ich eher etwas kleiner als größer wählen.
|
| | Zeit:
19.01.2026 19:54:50 |
Ich kann hier die Fa. Viessmann und ihre Vitocal empfehlen.(Wer hätte das je gedacht ;) Die Heizungsbauer die die Vitocal anbieten, sind einigermaßen schmerzfrei, weil in der vitocal ein interner Abtaupuffer verbaut ist und so das System auf jeden Fall, was das Abtauen betrifft funktionieren wird. Zudem ist sie relativ genügsam was den Mindest-Volumenstrom angeht. Ich hab bei uns das Schweizer-Schema mit dem Parallelpuffer in Stichanbindung mit zwei Bypässen verbauen lassen, so daß das System im Winter ohne Puffer läuft und in der Übergangszeit mit Puffer. Bei mir dauerte die Odyssee mit den Heizungsbauern über ein Jahr. Man braucht Geduld, oder man machts wie mein Nachbar und kauft bei Oktopus und hat dann eine Daikin mit winzigem Trennpuffer und ist trotzdem glücklich, weil man sich mit dem Thema vorher nicht beschäftigt hat.
|
| | Zeit:
19.01.2026 19:57:38 |
Zitat von Technikbegeisteter  "Ergebnis: Die VLT ist hinter dem Puffer laut WMZ 0,4°C höher als von der WP bereitgestellt."
Also ich kenne RL-Erhöhung und VL-Absenkung beim Trennpuffer, aber VL-Erhöhung?
Wie soll das denn gehen? Da liegt wohl eine der beiden Messungen daneben. Ja, Meßtoleranz. Vaillant weist ausdrücklich darauf hin, dass ihre Meßwerte nicht zu Abrechnungszwecken taugen. Der Hersteller des WMZ dagegen schon.
|
| | Zeit:
19.01.2026 20:52:21 |
Ich habe eigentlich selber bauen wollen. Dann hab ich aber Rückenprobleme bekommen. Aus Gründen die hier nix zur Sache beitragen war eine SHK Firma bei mir in der Schuld wegen einer anderen Baustelle. Denen habe ich dann genau vorgegeben was die an Rohren legen sollen. Als die hier angerückt sind und den Plan gesehen haben waren die sicher das das auf gar keinen Fall funktioniert. Die haben das dann aber genauso gebaut. Nix gegen die Leute, die haben einfach weder Verständnis noch Erfahrung. Als die später noch mal für den Tausch eines Heizkörpers hier waren haben die sich wirklich per Nachfragen über die Anlage informiert. Und waren sehr begeistert. Der eine Monteuer wollte sich auch eine Jeisha instalieren. Keine Ahnung ob das passiert ist, ich hab den seitdem nicht mehr gesehen.
|
| | Zeit:
19.01.2026 20:52:56 |
Ich bin gerade dabei, das Haus unserer Tochter auf WP umzurüsten. Hatte dazu jetzt auch schon etliche Termine mit HBs. Bei Daikin und Vaillant ist einen Reihenrücklaufspeicher mit ÜSV kein Problem, Buderus macht es nicht. Daher wird es mit hoher Sicherheit eine Daikin oder Vaillant.
|
| | Zeit:
19.01.2026 20:55:03 |
Zitat von belzig  Ich kann hier die Fa. Viessmann und ihre Vitocal empfehlen.(Wer hätte das je gedacht ;) Die Heizungsbauer die die Vitocal anbieten, sind einigermaßen schmerzfrei, weil in der vitocal ein interner Abtaupuffer verbaut ist und so das System auf jeden Fall, was das Abtauen betrifft funktionieren[...] @belzig: Danke für Deine Antwort. Du bist insofern mein "Hero", weil ich Deinen damaligen Thread (oder war es eine Antwort auf eine Frage?) genutzt habe, um Deine Skizze mit dem Parallelpuffer im Stich an den HB mit meinen Anmerkungen weiterzuleiten. Ein HB (einer der wenigen, die noch verblieben sind...) hat mir auch diese WP empfohlen. Zwar hat der mir zu Anfang gleich einen Trennpuffer angeboten, aber als ich hartnäckig geblieben bin, die technische Viessmann-Beschreibung aus der Schweiz (mit Reihenpuffer) und zusätzlich Deine Skizze (Stichanbindung als Alternative) weitergeleitet habe, war der plötzlich ruhig....;-) Er wollte das diese Woche mit Viessmann prüfen und mir Bescheid geben....;-) Leider ist die Vitocal mit die teuerste WP....aber wenn es nicht anders geht..... Reihenpuffer ist bei Vaillant angeblich nicht möglich, trotz meiner Einwände und technischer Beschreibung aus der Schweiz. Der zuständige HB hat - mit Hinweis auf Gewährleistung - abgelehnt (Antwort HB: "Schweiz ist ein anderes Land".....hahahaha)
|
| | Zeit:
19.01.2026 21:03:56 |
Zitat von Polo6R  Moin, in welcher Postleitzahl wohnt das besagte Haus, es wird sich sicher hier ein User finden der Dich unterstützen kann, sei es beim DIY falls das auch in Frage kommt oder der einen Tipp für einen fähigen HB hat in deiner Region. Postleitzahl: 53....(Köln-Bonner-Raum). Wenn Ihr ein paar Heizis aus der Region empfehlen könnt, die nach meinen Vorgaben ein Angebot erstellen, wäre ich Euch sehr dankbar. DIY traue ich mir nicht zu, da ich sonst neben der neuen Heizung gleich ein neues Haus benötigen würde....;-)
|
| | Zeit:
19.01.2026 21:06:52 |
Zitat von Hans_1966  Ich bin gerade dabei, das Haus unserer Tochter auf WP umzurüsten. Hatte dazu jetzt auch schon etliche Termine mit HBs. Bei Daikin und Vaillant ist einen Reihenrücklaufspeicher mit ÜSV kein Problem, Buderus macht es nicht. Daher wird es mit hoher Sicherheit eine Daikin oder Vaillant. Laut eines HB (der nur Vaillant WPs installiert), verbaut Vaillant (angeblich) KEINEN Reihenrücklaufspeicher in Deutschland!!! Ich habe 3x nachgefragt, die Zeichnungen aus der Schweiz mitgeschickt und darauf verwiesen das es DEUTSCHE Kunden gibt (aus Haustechnik-Dialog), die das installiert bekommen haben, und es wurde trotzdem rigoros abgelehnt!
|
| | Zeit:
19.01.2026 21:18:57 |
Zitat von Technikbegeisteter  Naja, die Frage ist halt auch, wie der HB bei einem Problem mit der WP das Ganze an den WKD weiterreichen kann, wenn nicht nach dem offiziell zugelassenen Hydraulikschema gebaut wurde? Dass es doof ist, dass die Schweizer Schemata da mehr erlauben, bin ich sofort dabei - bringt dem HB aber auch[...] Wärst du so nett und würdest dein Schema hier einstellen oder mir schicken ?
|
| | Zeit:
19.01.2026 21:33:17 |
Muss es unbedingt ein externer Puffer sein? Bosch/Buderus bietet Varianten mit integriertem Puffer. Dort sind VL und RL jeweils im Stich angebunden. Buderus WLW186i-12-TP70Welche Vorteile bietet eigentlich die einseitige Stichanbindung des VL? Es müsste hydraulisch doch sinnvoller sein beides im Stich anzubinden. Also, natürlich dicht gefolgt von gar keinem Puffer
|
| | Zeit:
19.01.2026 21:45:02 |
Für einen 2. (gemischten) Heizkreis gibt es auch eine Erweiterung: Erweiterung |
Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
19.01.2026 21:46:15 |
Zitat von SG03  Wärst du so nett und würdest dein Schema hier einstellen oder mir schicken ?
Das kannst Du direkt bei Wolf runterladen, es ist das 32-52-006-261. Ergänzt wurde es lediglich um zwei Kugelhähne an VL-Eingang und VL-Ausgang des Trennpuffers und dann noch einen Bypass drüber mit Kugelhahn.
|
| | Zeit:
19.01.2026 21:47:04 |
Zitat von HeiztMitVerstand  Er wollte das diese Woche mit Viessmann prüfen und mir Bescheid geben....;-) Leider ist die Vitocal mit die teuerste WP....aber wenn es nicht anders geht.....
Folgst du da eigentlich noch wirtshaftlich rationalen Gründen? Also hast du für dich eine Zahl, die du als Aufpreis zahlen würdest, die der Ersparnis über 15 Jahre (diskontiert) durch eine bessere JAZ entspricht bzw. geringer ist? Oder willst einfach nur das haben und der wirtschaftliche Aspekt ist egal?
|
Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
19.01.2026 21:49:24 |
Zitat von vomNiederrhein  Welche Vorteile bietet eigentlich die einseitige Stichanbindung des VL? Es müsste hydraulisch doch sinnvoller sein beides im Stich anzubinden. Wenn der RL zwangsläufig durch den Puffer geführt wird, hat der auf jeden Fall die RL- Temperatur des Heizkreises. Bei doppelter Stichanbindung kann es bei gleichen Volumenströmen primär/sekundär vorkommen, dass der Puffer mehr oder weniger kalt bleibt, also weniger Abtauenergie liefert.
|
| | Zeit:
19.01.2026 22:06:54 |
Zitat von HeiztMitVerstand  Zitat von Hans_1966  [...] Laut eines HB (der nur Vaillant WPs installiert), verbaut Vaillant (angeblich) KEINEN Reihenrücklaufspeicher in Deutschland!!! Ich habe 3x nachgefragt, die Zeichnungen aus der Schweiz mitgeschickt und darauf verwiesen das es DEUTSCHE Kunden gibt (aus Haustechnik-Dialog), die[...] Da habe ich dann wohl Glück, das der von Vaillant empfohlene Heizungsbauer das völlig kommentarlos nach dem Schweizer Schema für mich umsetzt. Und das sogar mit Heizkörpern im Einrohrsystem.
|
| | Zeit:
19.01.2026 22:12:02 |
Zitat von HeiztMitVerstand  Zitat von Hans_1966  [...] Laut eines HB (der nur Vaillant WPs installiert), verbaut Vaillant (angeblich) KEINEN Reihenrücklaufspeicher in Deutschland!!! Ich habe 3x nachgefragt, die Zeichnungen aus der Schweiz mitgeschickt und darauf verwiesen das es DEUTSCHE Kunden gibt (aus Haustechnik-Dialog), die[...] Vermutlich beschäftigt Vaillant ein oder mehrere Spezialisten aus dem akademischen Prekariat, die Probleme mit Reihenrücklauspeichern in Deutschland erfinden. Da bei mir Heizkörper statt FBH vorhanden waren, wurde von Vaillant das Hydraulikschema des Nachbarhauses mit FBH ausdrücklich nicht empfohlen. Mit einem kleinen Youtube-Videoschnipsel ließ sich mein HB überzeugen. Die benötigten 800 bis 1000 l/h Vorlauf sollten nach Kennerblick kein Problem sein. Ergebnis: Trotz Überdimensionierung (HB wollte auf keinen Fall von Größe der Nachbaranlage abweichen), läuft die Anlage (mit etwas HA-Nachhilfe) perfekt. Mit den "Rechen"ergebnissen des Energieberaters des HB hätte ich tatsächlich Probleme bekommen. Bei 70 l/h in der Küche und 2x30 l/h im Wohnzimmer war der hydraulische Abgleich mit einem Blick auf das Heimeier-Einstellwerkzeug erledigt, da die jeweiligen Zimmertemperaturen bereits den Erwartungen entsprachen. In den gesammelten Werken Vaillant ist der gesamte Vorgang (Berechnung, Videoschnipsel, Hydraulik, Angebot, Schlussrechnung...) abgelegt. Letzte Ergänzung ist das veränderte Abtauverhalten nach Ausschalten des Flüstermodus beim Heizvorgang. Bei der WW-Bereitung ist die Abschaltung kontraproduktiv: unter Volllast ist nach 18 Minuten die Abtauung fällig.
|
| | Zeit:
19.01.2026 22:26:11 |
Hallo, wenn ich den TE richtig verstanden habe, sollen die aktuell zwei Heizkreise in einen gemeinsamen Kreis mit vermutlich identischen VL- Temperaturen umgelegt werden. Da ich ein ähnliches Szenario, also teils FBH und teils Heizkörper in einem Direktkreis habe, melde ich mich mal. Ich habe eine Wolf CHA 10 mit 100 l Reihenrücklaufspeicher und ÜSV verbaut. Es handelt sich um ein offizielles Wolf- Hydraulikschema, das bei mir auch vom Wolfs Kundendienst ohne Meckern so zugelassen wurde bei der Inbetriebnahme .Funktioniert bisher top mit der Einschränkung, dass man bei der CHA 10 27 Liter beim Abtauen ( notfalls über das ÜSV) hinbekommen muss. Ich habe gerade noch mal nachgeschaut. Bei Wolf kann man die Hydraulikschemata nach Vorgaben filtern, also z.B nach Reihenrücklaufspeicher, und bekommt dann passende Schemata rausgesucht. Mit Reihenrücklaufspeicher wären das bei meiner Suche gerade 3. Ich wollte bei meinem Post darauf hinaus, dass man ja theoretisch vermutlich bei vielen Herstellern Hydraulikschemata online finden kann und von dieser Suche ausgehend ja auch einen passenden Hersteller finden könnte. Nach Festlegung auf einen Hersteller muss man dann mal Fachhändler aus der Nähe mit den eigenen Vorgaben abtelefonieren. Da werden ja nicht alle eine Montage nach einem zugelassenen Hersteller Schema anlehnen Gruß Tom
|