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20.01.2026 13:28:27 |
Hallo zusammen, hoffentlich bin ich mit meiner Anfrage im richtigen Unterforum, sonst gerne verschieben :) Wir bauen Ende des Jahres ein Holzfertighaus mit folgenden Eckdaten: - 150qm, 2 Vollgeschosse, - FBH überall - KWL mit Wärmerückgewinnung - OG Flur / offene Treppe bekommt eine Klimaanlage - 50qm Doppelgarage + 10qm Technikraum an Haushülle angebaut (Holz & Gedämmt) - Für alle Geräte ist Buderus gesetzt über Hausanbieter - Flachdach (60qm) wird mit ca. 10kwp / 10-15° / Südausrichtung gedeckt. - ca. 10 Kwh Speicher Jetzt gibt es zur Heizungstechnik 2 Ideen 1. Idee (Hausanbieter) Buderus WLW 176i-7 + T180 All-in-one Inneneinheit 2. Idee (Ökologisch verblendeter Bauherr) eigentlich RGK + Sole (im Erstgespräch hieß es zu teuer und unwirtschaftlich) Daher: Buderus WLW 176i-7 500-1000l Speicher + FWS 3kw Heizstab für PV Überschüsse BKA in GarageMeine Gedanken / Sorgen dazu sind: - Ich möchte eigentlich nicht, dass die WP im Sommer für Warmwasser takten muss - Am liebsten würde ich alles an Energie speichern in Estrich / Batteriespeicher / Pufferspeicher / BKA? - Heizlast wird bei ca. 5kw rauskommen, daher die 7kw Version, da 4/5/7 alle bis 1,3 runter modulieren können, oder habe ich einen Denkfehler? - Das Haus ist nicht wirklich groß, der Verbrauch klein, daher muss ich auch Wirtschaftlich abwägen was was sich "lohnt" und nicht nur was in der Theorie das beste ist. Als Laie ist es super schwer hier beurteilen zu können, was der richtige Weg ist, daher danke ich euch schonmal sehr für eure Hilfe! Liebe Grüße Luca
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20.01.2026 14:07:48 |
Hi, ich hau mal raus, dass du Maßlos übertreibst mit deinem Öko……… Wenn das Haus bei 5 KW rauskommt, warum dann die 7? Da würde ich überlegen ob nicht die 3er die richtige wäre. Du brauchst die 5 kw bei NAT, wieviele Tage im Jahr hast du diese wirklich? Dafür kannst du dann Zeitweise den 2.WEZ zuschalten lassen. Puffer von 500-1000 Liter ist mehr als normal, Strom in Wasser zu speichern ist mehr als ineffizient. Strom im Speicher ist das schon etwas effizienter, jedoch ist auch hier der 10er viel zu groß. Sehe hier eher einen 2-4 KW. RGK sehe ich bei dieser geringen Heizlast auch mehr als verbranntes Geld. Takten bei WW sehe ich nicht wenn du die Zirkulation weglässt, solltest du mit einer WW Bereitung so aller 2 Tage hinkommen bei einer Speichergröße von max. 300 L bei max.48°. Du willst aber auch ne Friwa……. Wäge ab was du wirklich brauchst und sinnvoll ist, meiner Meinung nach vergräbst du mit deiner Idee eine Menge Geld. Nimm ein Minimum und stell dir einen schönen 2 KW Schwedenofen mit in den Wohnbereich, wird die Eva des Hauses freuen und wenn Berlin Verhältnisse eintreten kannst du weiter in der warmen Hütte bleiben. Komm aber jetzt nicht auf die Idee einen wasserführenden Ofen haben zu wollen. Niedrigtemperatur und Hochtemperatur vertragen sich nur mit viel Aufwand.
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20.01.2026 14:07:54 |
Sole wäre auf lande Sicht vermutlich die effizientere Lösung, vorausgesetzt die geologischen Bedingungen erfordern keine Extrembohrung 500-1000L Speicher mit FRIWA für wieviel Personen?? Wozu Klimaanlage, wenn WP beides kann? PV-Stab ist Ansichtssache, verbrennt den Strom halt 1:1, die WP macht das WW im Sommer vielleciht mit 1:4,5 oder besser bei LWWP, Sole ganzjährig ab mind. 1:3,5 Heizenergie in Puffer Speichern funktioniert bei WP auf Grund des hohen Volumenstromes nur mit gigantischen Speichern PV bringt in der Heizperiode nur bedingt Nutzen für die WP, wird oft überschätzt KWL-Haus würde ich keine 7er nehmen
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20.01.2026 14:11:49 |
Meine Gedanken / Sorgen dazu sind: - Ich möchte eigentlich nicht, dass die WP im Sommer für Warmwasser takten muss Warum??? - Am liebsten würde ich alles an Energie speichern in Estrich / Batteriespeicher / Pufferspeicher / BKA? „Alles“ ist im Winter ok, da reicht deine „Mini-PV“ eh für nix. Aber was machst du im Sommer außer Einspeisen, ggf versetzt, falls du abgeregelt wirst. Pufferspeicher? Vielleicht sogar noch Parallelpuffer? Finger weg und direkt in die FBH/BKA fahren. - Heizlast wird bei ca. 5kw rauskommen, daher die 7kw Version, da 4/5/7 alle bis 1,3 runter modulieren können, oder habe ich einen Denkfehler? - Das Haus ist nicht wirklich groß, der Verbrauch klein, 5kW für einen Neubau ist viel, Heizlastberechnung prüfen, vermutlich Lüftungsverluste zu hoch, WP 24x7 also kein Aufheizzuschlag. Zu der WP Wahl müssen andere was sagen, die kenne ich nicht.
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20.01.2026 14:13:21 |
Unter der Vorausetzung das die WP, Hydraulik entsprechend dem Gebäude und Jahresgradzahlverteilung korrekt ausgelegt wird ist eine LWP für den Heizen und Warmwasser die kostengünstge Lösung. Die Auslegung des WW sollte an den Bedürfnisse orientiert sein. Zu große WW-Speicher sind in der Heizperiode kontraproduktiv da die Bereitstellung mit der geringen WP-Leistung den Heizprozess unnötig blockiert. Für die Zeit ausserhalb der Heizperiode, ist bei vorhandensein einer entsprechend dimensionierter PV ein stufenlos regelbare Heizstab eine gut und preiswerte ergänzende Maßnahme. Je nach Bedarf ( korrekt parametriert ) läuft die WP-WW 1-2 mal pro Tag und wird mit Heizstab reduziert entsprechend bis auf Null reduziert.
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20.01.2026 15:07:33 |
Wenn schon der Bagger da steht, ganz klar RGK in DIY. Da gibt es eigentlich nichts zu überlegen. Außer du stehst auf Fels.
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20.01.2026 15:25:41 |
Zitat von Streety2  Wenn schon der Bagger da steht, ganz klar RGK in DIY. Da gibt es eigentlich nichts zu überlegen. Außer du stehst auf Fels. Um maximal 50 Euro Heizkosten im Jahr zu sparen? "Ganz klar" LWWP bei der geringen Heizlast! Der eine Warmwasserzyklus am Tag im Sommer ist auch völlig egal, ein Heizstab ist da komplett überflüssig. Einfach per Zeitprogramm die Warmwasserbereitung in die frühen Nachmittagsstunden legen, da ist die Wahrscheinlichkeit für warme Außenluft und PV Ertrag am größten. Über alle weiteren Spielereien und Optimierungen kannst du dir dann später Gedanken machen. Sofern du in der Haustechnik aber kein neues Hobby siehst, wirst du da eher wenig Bedarf spüren.
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20.01.2026 18:49:12 |
Zitat von LucaLNB  Hallo zusammen,
hoffentlich bin ich mit meiner Anfrage im richtigen Unterforum, sonst gerne verschieben :)
Wir bauen Ende des Jahres ein Holzfertighaus mit folgenden Eckdaten: - 150qm, 2 Vollgeschosse, - FBH überall - KWL mit Wärmerückgewinnung -[...] Mich würde mal der Preisunterschied interessieren. Ich bleibe aber trotzdem dabei. RGK in DIY. Lies dich einfach mal etwas ein. Oder melde dich im Energiesparhaus forum an. Du wirst sehen das muss gar nicht teuer sein 😉
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20.01.2026 19:11:12 |
In einem gedämmten Haus mit Flächenheizung kann man die WP so auslegen, dass sie nahe der Normaußentemperatur noch ohne Heizstab läuft. Bei gleicher unterer Modulationsgrenze (und ca. 5 kW Heizlast) nimmt man eher die 5 kW WP und nicht nur 3 kW. Mehr Reserve für Warmwasser im Winter und kein Wehklagen wegen zu häufigem Abtauen. Die paar Warmwasserstarts im Sommer schaden der WP nicht. Mit PV und Batteriespeicher kommst du im Neubau (mit FBH) auf gute Autarkiegrade. 30 bis 40% sind hier problemlos möglich.
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20.01.2026 19:12:47 |
T180 und 500-1000l mit FriWa sind aber zwei Extreme. Der eine Speicher hat nur 180 Liter mit unbekannter Wärmetauscherfläche. Ich würde da immer einen mit 3qm Wärmetauscherfläche nehemen, wenn euch ein 200l reicht. Bei niedriger Vorlauftemperatur nimmt die Buderus gerne mal die Wärme vom Warmwasser zum Abtauen, was natürlich saublöd ist. Buderus hat grundsätzlich nur Schemata mit Puffer: 16l in der T180, 70l in der TP70 IDU, beide im Stich. Separater Puffer mit der AR E, so wie es verbaut wird. Separater sollte auch im Stich angebunden werden. Besser eine WP, die keinen Puffer verlangt oder nur im Rücklauf. Die 7er ist zuviel für Dich, aber wenn sie nur wenig mehr kostet auch nicht schlimm. Welche NAT habt ihr? Warum soll es nur Buderus sein?
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20.01.2026 20:13:28 |
ok ich fasse mal zusammen wie ich es verstanden habe.
Keep it simple - bei einem kleinen Verbrauch lohnt sich keine effizientere aber teurere Heizung. Dachte ich mir auch schon...
Thema WP Auslegung, wir haben hier ein Jahresmittel von 11° und NAT -9,6°, daher weiß ich auch, dass eine 4kw oder 5kw ausreichen würde. Mein Gedanke war, da die Werte fast identisch sind zwischen den 3 Versionen, dass sie auch baugleich sind und nur nach oben "gedrosselt" sind.
Die Klima ist von meiner besseren Hälfte gesetzt, sie möchte im Sommer richtig runterkühlen können und das ohne kalte Füße... Mehrkosten sind überschaubar, ich hätte im Notfall eine 2. Heizmöglichkeit, im Sommer ist es kühl und der Haussegen passt, win-win-win.
Buderus gibt der Häuslebauer vor und bin ich jetzt auch nicht abgeneigt vom ersten Eindruck. Oder gibt es Gründe dagegen?
Die Idee mit dem RGK war auch in die Zukunft gedacht, da im Moment viele von Multi Source WP reden und ich jetzt halt nur ein leeres Grundstück habe. Nicht dass ich mich in 20 Jahren ärgere.
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20.01.2026 22:07:19 |
Ja, die kleinen sind alle gleich und daher ist es mit Blick auf das Takten auch egal, welche du nimmst. Wenn Buderus gesetzt ist, dann würde ich nicht die T180 IDU nehmen. Wie gesagt, weiß niemand, wie groß der Wärmetauscher da drin ist. Wieviele Personen, Dusch/Badverhalten? Bei Buderus gibt es keinen kleinen Speicher mit 3qm Wärmetauscherfläche Also TP70 mit separatem WW Speicher oder die AR E, wo es aber dann noch separate Pumpengruppe und Puffer braucht. Es gibt da zwar ein Schema ohne Puffer, aber ob das was taugt? Da ist dann ein Stück Rohr zwischen Vorlauf und Rücklauf an Stelle eines Puffers. In der TP70 ist bis auf den Warmwasserspeicher, Ausdehnungsgefäß quasi alles drin. Gegen Buderus spricht in Deinem Fall, dass es keine Lösung ohne Puffer gibt. Wie das bei Sole ist, weiß ich nicht. Die Buderus taut auch bei deutlichen Plusgraden schon ab. Wo das bei Leuten mit FBH anfängt, weiß ich nicht, bei mir mit mehr Wärmebedarf und höherer VLT geht es bei +8 los und dann sinkt die Arbeitszahl sehr deutlich. Dafür ist sie aber wirklich leise. PV: Geht da nicht mehr drauf? Wie ist die geplant? / / / / oder /\ /\ /\ . Einmal aber voll und bei Platzmangel die Module mit der höchsten Wattzahl wählen. Du ärgest dich sonst, nicht alles ausgeschöpft zu haben.
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20.01.2026 22:35:03 |
Aktuell wohnen wir zu zweit und es wird 2-3 mal im Monat gebadet, sonst normales Duschverhalten. Die PV Anlage kommt auf die Garage die im Osten an die Stirnseite des Hauses gesetzt wird. Es gibt eine reine Südausrichtung ///// und die Fläche wird maximal ausgenutzt inkl. effizientesten Modulen dann. Wechselrichter wird ein Solix X1 oder Sigenstor mit 10kw, somit gibt die Garagen einen 9-10kwp String um im Fall der Fälle noch einen 10kwp String aufs Hauptdach zu packen (overpaneln). Das mit dem Wärmetauscher verstehe ich... ist es beim T180 so, dass es niemand weiß und es auch ein "guter" WT sein kann, oder ist schon bekannt, dass er schlecht ist?
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20.01.2026 23:31:53 |
Nachdem Buderus das verschweigt, wird es wohl eher kein 3qm Tauscher sein. Das wäre nämlich sonst noch ein gutes Werbeargument. Da ihr vmtl und auch empfohlen keine Zirkulation einbauen werdet, sollte ein 200l Speicher reichen. Wir heizen 200l zweimal am Tag auf, weil es ohne Zirkulation nicht geht. Wenn der Speicher 43 Grad hat, können 2 Normalduscher auch gut und für das Gefühl mancher schon zu warm duschen. In den Regionen hab ich ohne Zirkulation und Zapfung Abkühlung von 0,14K/h mit meinem Juratherm HDW200, Bei 50 Grad dann etwa 0,3K/h ( Thermosiphons an allen Anschlüssen außer Kaltzufluss) Irgendwo hab ich gelesen, dass die Verluste im T180 höher sein sollen. Außerdem bin ich kein Freund von solchen Kombikisten. Teurer und irgendwann kommt bestiimmt der Moment, wo man wegen einem kaputten Teil dann alles tauschen muss. Und das muss gar nicht mal in der IDU sein. Was ist, wenn man wegen kaputter ODU auch mal die IDU tauschen muss. Dann ist der Warmwasserspeicher auch betroffen, wenn es keine passende ODU mehr zur IDU gibt. Meine Meinung.
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21.01.2026 07:01:24 |
Zitat von LucaLNB  Aktuell wohnen wir zu zweit und es wird 2-3 mal im Monat gebadet, sonst normales Duschverhalten. Die PV Anlage kommt auf die Garage die im Osten an die Stirnseite des Hauses gesetzt wird ... Moin, lass dich nicht bequatschen! Falls ein optimaler RGK in DIY erstellt werden kann wäre das definitiv die beste Lösung. Mit modulierender Sole- Wasser-Wärmepumpe sind einige sehr positive Kleinigkeiten auf der Habenseite. Allein die Tatsache definitiv niemals Verdampferabtauungen zu erleben und auch wohl niemals direktelektrisch Heizen zu müssen, weil der Energieeintragsbedarf ausschließlich mit dem Verdichter realisiert werden kann, ist langfristig betrachtet äußerst vorteilhaft. Die Unsichtbarkeit und Geräuschlosigkeit im Außenbereich ist ebenfalls ein Pluspunkt bei der Erdwärmepumpenanlage. Ich selbst bin mit unserem seit Oktober 2014 genutzten Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock mehr als zufrieden, habe aber durch die im Bekanntenkreis erlebten Erdwärmepumpenanlagen das Wissen, dass diese Technik in einigen Punkten wesentliche Vorteile bietet.
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21.01.2026 08:55:04 |
Um Kombi WP sollte man eigentlich einen Bogen machen. Sobald es an Reparaturen geht wird es haarig. Ein klassischer separater WW Speicher ist schnell mal getauscht. Ne klassische Umwälzpumpe ist schnell mal getauscht ein klassisches 3 Wegeventil ist schnell mal getauscht. All das ist bei den ALL IN ONE Geräte so gut wie nie vorgesehen. Da sind kleinste Reparaturen nachher ne zeitaufwändige Beschäftigung für einen Techniker. Das zeigt sich dann im Dienstleistungsaufwand. -> Zahlt ja der Kunde ;-) Im Idealfall: - mit Bagger (gut geplant mit Hausaushub/Keller/Bodenplatte) günstig einen Ringgrabenkollektor "mitmachen" - Sole WP haben einige Vorteile die sich erst langfristig zeigen (Lärm, Haltbarkeit, flexibler und vor allem effizienter bei dynamischen Stromtarifen - die in aller Regel zu ungünstigen Aussentemperaturen günstig sind). Mit ner Sole WP musst du dir keine Überlegungen mit Kondenswasser machen, dass einen benachbarten Weg vereist, oder Lärm zum Nachbarn, oder .... - Die PV macht immer Sinn und im Idealfall ist ein Teil an der Fassade (Haus/ Garage) oder als PV Zaun. Damit hast du den Winter optimal eingefangen. Das würde ich beim Neubau IMMER machen. Ob du nun 10,12,oder 15kWp auf dem Dach bei 10-15Grad hast, holt im Winter deutlich weniger heraus, als 2-4kWp an einer Fassade oder als Zaun. Falls du an einen Zaun denkst, machen zudem BiFaciale (beidseitige) Module Sinn. Wenn es am Ende hinsichtlich PV auch um die Investitionskosten geht, würde ich vorschlagen: Lieber den Akku ne Nummer kleiner wählen, und dafür die Fassaden PV / Zaun PV umsetzen. bei der KWL kannst du überlegen ob du Eigenleistung einbringen willst. Ich glaub beim Hausbau ist das die "einfachste" Position, wo man mit wenige Zeitaufwand am meißten einsparen kann. Ich hab dem Schwager mal geholfen bei der Verlegung der Leitungen. Dafür hat er sich einen Leitungsplan mit Berechnung erstellen lassen. Die Verlegung war im HOlzhaus - Kinderleicht - musste aber beim hausbauer bereits berücksichtigt werden, aufgrund der Wandaufbauten.(aber kein Thema, da KWL inzwischen "Standard" geworden ist). An einem Freitag nachmittag + Samstag vormittag alle Leitungen in den Keller verlegt, befestigt und die Wände geschlossen, zu zweit. Jeder Raum wurde mit einer eigenen Leitung angefahren, SZ mit zwei, Bad mit zwei = Luxusausführung. Die Planung hat grob 500€ gekostet. Die KWL mit Enthalpie und Leitungen/Gitter. etc., grob 6.000€ Das Einmessen durch den Hersteller ne pauschale (glaub 400€). Am Ende ne KWL für ungefähr 7.000€. Angebot vom Heizungsbauer (selbe KWL) der sicherlich mit einer "schlechteren" Planung installiert hätte, 15.000€. 7.000€ vs. 15.000€ Da ist mehr Geld gespart als durchs streichen oder tapezieren. Nur so am Rande.
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21.01.2026 08:55:13 |
Das die SWP mit RGK besser ist, ist völlig korrekt. Aber allein die Materialkosten einer SWP mit dem RGK Rohr liegen selbst bei Internetbestellung ein paar tausend Euro höher als eine LWP bei Internetbestellung. Und er baut mit einem Hausanbieter. Da wird der Preisunterschied dann eher über 10.000€ liegen. Und sein Haus wird deutlich unter 1000€ pro Jahr Heizkosten haben. Das Einsparpotential der SWP liegt damit wohl kaum über 200€ pro Jahr. Damit rechnet es sich nicht einmal nach fünfzig Jahren. Nicht falsch verstehen. Ich habe selbst eine SWP mit RGK in DIY. Ich bin sehr zufrieden. Aber ich habe auch vor fünfzehn Jahren gebaut. Bei einem Neubau heute würde ich mir das sehr genau durchrechnen. Finanziell wird sich das wahrscheinlich nie rechnen. Daher müssten dann passive cooling oder ideologische Gründe den Ausschlag geben.
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21.01.2026 09:24:02 |
Zitat von guste100  Das die SWP mit RGK besser ist, ist völlig korrekt. Aber allein die Materialkosten einer SWP mit dem RGK Rohr liegen selbst bei Internetbestellung ein paar tausend Euro höher als eine LWP bei Internetbestellung. Und er baut mit einem Hausanbieter. Da wird der Preisunterschied dann eher[...] Monetär betrachtet müsste jeder eine CHINA DONG FING Luft WP aufstellen für 2.000€ Importpreis. :-) Man darf natürlich keine Sole WP mit einer einfachen asiatischen Luft WP vergleichen. Da müsste man schon mit ner Nibe/Wolf/Stiebel Eltron Luft WP vergleichen. Bei den Luft WP wird aber auch gerne schöngerechnet. Die HB lassen das ja gerne bauseits und Abrechnung nach Aufwand machen :-) Wer einen Aufstellplatz hat, der nicht direkt unterm Schlafzimmer, nicht direkt zum Nachbarn zeigt, hat oft mehr als 1,2,3 Metern Leitungslänge in den Heizraum. Und da gehts dann ehrlicherweise los: 2* Fernwärmeleitung 5-8m 4* Klemmübergänge der Fernwärmeleitung auf Heizungsrohr 4* Abschluss/Schutzkappen 2* entkoppelte Leitungen (Edelstahlflexschlauch) 2-3* Leehrrohre Elektrik 2* NYM/NYY Elektrokabel 5-8meter 2* Datenkabel für Daten + Temperatursensor(en) 5-8Meter 1* Fundament / Betonstufen etc. 1* Schotter (verdichten + Durchlässig gestalten) 2* Big Foots für entkoppelte Aufstellung 3* Kernlochbohrungen 2* Ringraumdichtungen 1* Ringraumdichtung Elektrik/Daten 1* Sandbett für Leitungsweg Aufgraben des Leitungsweges Fernwärmeleitungen kosten je aus Ausführung von 40-120€ pro laufender Meter. Ontop kommen die Abschlusskappen (pro Stück ca.20€, Klemmübergänge pro Stück ca. 20-30€), Edelstahlflexschlauch (pro Stück ca. 50-100€) Da kommen schnell Summen zustande die man nicht auf dem Schirm hatte. PS - nicht falsch verstehen - ich hab selbst ne Panasonic Luft WP mit Fernwärmeleitung installiert.... aber eine gute Installation mit guten Leitungen, bei Entfernungen > 2 Meter, ist auch hier "teuer". Ich hab 2x 8 Meter Fernwärme verlegt + Minibagger usw.... Die Preise für Fernwärmeleitungen kommen mir deutlich teurer vor als noch 2020/2021 (als ich installiert habe).
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| | Zeit:
21.01.2026 10:07:52 |
Wie ich schon sagte.
Die beiden Vergleichsangebote wären interessant.
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| | Zeit:
21.01.2026 10:43:54 |
Zitat von Streety2  Wie ich schon sagte.
Die beiden Vergleichsangebote wären interessant. Wo wir beim Punkt wären. Gibts ein realistisches faires Angebot beider Varianten? Beides oder bei Sole mit DIY (RGK) möglich, oder gibt es ein üblicherweise extrem schlecht gemachtes SOLE WP Angebot und ein deutlich attraktiver wirkendes Luft WP Angebot. Und wenn man das Gewerk dann rausnimmt, erhält man ne lächerlich kleine Gutschrift, die oft nicht mal die Fussbodenheizung, oder den WW Speicher abdeckt. Im Idealfall soll der Hausbauer einen Ehrlichen Preis machen. D.h. der Heizungsbauer der Hausbauers, hat ab Heizungsraum seine klassische Arbeit zu verrichten. Den RGK kalkuliert man DIY selbst, Baggerfahrer plant man evtl. passend zum Hausbau mit ein - klassisch Freitags - dann kann man am Samstag selbst nochmals abschließende Dinge erledigen. Absprache mit HB, wo sein Anschluss losgeht, wer den Kollektor befüllt, Drucktest. Das könnte man ihm in Abrechnung nach tatsächlichem AUFWAND schmackhaft machen, d.h. er muss mit keiner Pauschale abwägen. Aber alles steigt und fällt hier mit dem Haushersteller/Heizungsbauer und deren fairen Angebote. bei Variante 2 (Sole WP + RGK) würde ich mir je nach Preis den 3kW Heizstab einsparen. (Die teuren vermeintlich Smarten, mehrstufigen, sind preislich einfach zu teuer - rechnet sich ebenfalls nie :-) ) und gerade bei Luft-WP installiert der HB gerne "billigst" was Wanddurchführung etc. angeht. Das sollte man -wenn schon- vertraglich vorher vereinbaren (RIngraumdichtung, schallentkoppelt, Dämmung nach Enev 200%, UV Stabil/Nagetiersicher). |
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21.01.2026 11:03:33 |
Angebote hol ich ein und stell ich hier rein.
Es wird höchstwahrscheinlich dann doch auf eine kleine LWWP rauslaufen, was auch ok ist. Wir würden die Ausseneinheit direkt an die gleiche Position aussen an die Technikwand hängen und somit sind auch die Leitungswege minimal.
Die Idee gegen eine T180 hatte ich auch schon. Mir wäre es am liebsten wenn die WP die FBH direkt mit 30-35 VLT speist, ohne Puffer, wenn das möglich ist?
Wenn ich einen WW Speicher stelle, war mein Gedanke, dass ich lieber einen Speicher mit FWS stelle, zwecks "Pufferfunktion" ohne Hygiene Bedenken. Aber wahrscheinlich macht auch hier ein einfacher 200l WW Speicher ohne schnick schnack wirtschaftlich mehr Sinn.
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| | Zeit:
21.01.2026 16:16:12 |
Bedenke bei einem 200L Speicher: Du willst mit der WP eher wenige Starts. D.h. du willst nicht nachheizen, wenn nur 10L gezapft wurden. Es kann daher sein, dass nur noch 100L warm im Speicher sind. (kurz bevor die WP anspringt). Das reicht dann schon nicht mehr für ein Vollbad. Und für 4 Personen die nacheinander Duschen (weil es danach zum Familiengeburtstag o.ä. geht) wird das auch nichts. Und nachheizen dauert mit 5kW eine halbe Stunde, wenn der Speicher erstmal leer ist. Das ist ganz anders als bei einer Gasbuchse, wo auch mal ein 100L Speicher (dann aber mit 60°C) reicht. Auch weil die schnell nachheizt. Daher würde ich für Familien zu einem Speicher mit min 300L raten (wovon dann 150L effektiv warm sein werden, wenn der Fühler mittig sitzt.) Ja, es geht auch mit 200L, wenn man den Fühler weiter unten montiert. Aber dann eben mit mehreren Brauchwassertakten am Tag. Randnotiz: Falls Waschmaschine oder Geschirrspüler in der Nähe es Technikraums sitzen, könnte man auch dort einen Warmwasseranschluss in Erwägung ziehen.
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| | Zeit:
21.01.2026 18:46:06 |
Zitat von guste100  Bedenke bei einem 200L Speicher: Du willst mit der WP eher wenige Starts. D.h. du willst nicht nachheizen, wenn nur 10L gezapft wurden. Es kann daher sein, dass nur noch 100L warm im Speicher sind. (kurz bevor die WP anspringt). Das reicht dann schon nicht mehr für ein Vollbad. Und für 4 Personen[...] Also ich kann bei 43 Grad, mittig gemessen noch sehr gut mit 2 Leuten nacheinander duschen mit meinem 200l Speicher. 3 sollte auch gehen. Und das nicht im Alpenhütten-Dusch-Tempo (2 Minuten). Dass nach 10l nachgeheizt wird, ist ein Märchen.
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21.01.2026 19:24:28 |
Zitat von Johannes92  Zitat von Streety2  [...] Um maximal 50 Euro Heizkosten im Jahr zu sparen? "Ganz klar" LWWP bei der geringen Heizlast! Der eine Warmwasserzyklus am Tag im Sommer ist auch völlig egal, ein Heizstab ist da komplett überflüssig. Einfach per Zeitprogramm die Warmwasserbereitung in die frühen[...] Ich behaupte ne sole wp hat ne doppelte lebensdauer einer Luft WP, also noch ne tauschkosten mit einrechnen.
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| | Zeit:
21.01.2026 19:58:18 |
Ist es relevant bei unserer geringen Heizlast, dass die Sole WP "nur" bis 2kw runterregeln kann und die LWWP bis 1,3kw?
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