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Datenschutzhinweise

Zukunft der Energiewende
Verfasser:
belzig
Zeit: 23.01.2026 18:13:27
2
3924725
Zitat von bricolaje Beitrag anzeigen
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
[...]

Hast du vielleicht eine genauere Zahl, wie hoch der französische Atom-Strom tatsächlich subventioniert wird?

Beim letzten Mal als ich geschaut hatte, wurde er nämilich sehr viel weniger subventioniert, als der billige deutsche EE-Strom.


Bis Ende 2025 hat der Fanzösiche Staat EDF die Differenz bezahlt, die über den Preisdeckel von 4,2 ct/kWh hinausging.
Dieser Preisdeckel wird jetzt 2026 auf 7 ct/kWh angehoben.

Die wahren Kosten schätzt der französische Rechnungshof auf 8-10 ct/kWh ein.

Bisher hat der Fanzösische Steuerzahler also mindestens 3,8ct für jede Kilowattstunde die, die AKWs produziert haben, zugeschossen.
Verrückterweise sogar für Stromexporte in andere Länder.

Allerdings hatte EDF 2025 Schulden von über 60 Milliarden Euro, die teilweise vom Staat übernommen wurden – ein indirekter Zuschuss, der nicht in den 3,8 Cent enthalten ist.

Ab 2026 wird der Zuschuss dann zwischen 1-3 ct liegen.

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 23.01.2026 18:24:19
0
3924729
Also doch Peanuts im Vergleich zum hochsubventionierten deuschen EE-Strom, der schon seit Jahrzehnten gefördert wird.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 23.01.2026 18:27:21
0
3924731
Das sind auch nur wieder halbwahrheiten, Gestehungskosten für die alten Kraftwerke setzt der Rechnungshof mit 6 Cent an, die 4,2Cent Erstattung galten seit 2012 und waren festgeschrieben per Gesetz. Die Probleme durch hohe Kosten von einzelnen Neubauten sind ja bekannt.

Verfasser:
delta97
Zeit: 23.01.2026 18:56:00
0
3924743
Jeder subventionierte Stromproduktionspreis verhindert eben den Zubau von weiterer Stromproduktion. Wir hatten schon Kohlestrom zu 1 ct / kWh, vgl Fraunhofer. Und die 4,2 ct / kWh in F sind auch nicht viel besser. Jetzt warten mir mal auf den PV Zubau in F in diesem Jahr & Gruss delta97

Verfasser:
belzig
Zeit: 23.01.2026 19:06:17
0
3924750
Zitat von bricolaje Beitrag anzeigen
Also doch Peanuts im Vergleich zum hochsubventionierten deuschen EE-Strom, der schon seit Jahrzehnten gefördert wird.


ich habe mal die Subventionen für Strom in Frankreich (Atom) und Deutschland (Erneuerbare) gegenübergestellt

Frankreich (Atomstrom):
320 TWh Atomstrom/Jahr (65–70% des Mix).
Direkte Subvention: ≥3,8 ct/kWh (Preisdeckelung auf 4,2 ct/kWh statt ≥8 ct/kWh realer Kosten) → ≥12,2 Mrd. €/Jahr.
Mit EDF-Schulden (60 Mrd. €, auf 10 Jahre verteilt): +6 Mrd. €/Jahr → Gesamtsubvention: ~18,2 Mrd. €/Jahr (~5,7 ct/kWh Atomstrom, ~4,0 ct/kWh der gesamten Strommenge).

Deutschland (Erneuerbare):
292 TWh Erneuerbare/Jahr (55–62% des Mix).
Direkte Subvention: ~5,8 ct/kWh (EEG-Umlage, Netzentgelte etc.) → ~17 Mrd. €/Jahr (~5,8 ct/kWh Erneuerbare, ~3,9 ct/kWh der gesamten Strommenge).

Fazit:
Pro kWh der Hauptenergiequelle (Atom/Erneuerbare) subventionieren beide Länder ähnlich stark (~5,7–5,8 ct/kWh).

Frankreichs Subventionen sind weniger transparent (Schulden, AKW-Investitionen), während Deutschland die Kosten offener über Umlagen und Steuern abbildet.

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 23.01.2026 19:12:52
0
3924756
Die Schulden sind in Frankreich also nur dadurch entstanden, dass die Franzosen jahrzehntelang deutlich niedrigere Strompreise gehabt haben. In Deutschland hat man ähnlich hoch subventioniert aber der Strom war immer teuerer... Wer hat dann die Milliarden eingesackt? Kann es also sein, dass es bei der ganzen Energiewende nur um diese Bereicherung ging? Denn vom CO2 her, sieht es auch nicht so gut aus...
Frage für einen Freund. 😉

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 23.01.2026 19:22:48
0
3924764
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Zitat von bricolaje Beitrag anzeigen
[...]


ich habe mal die Subventionen für Strom in Frankreich (Atom) und Deutschland (Erneuerbare) gegenübergestellt

Frankreich (Atomstrom):
320 TWh Atomstrom/Jahr (65–70% des Mix).
Direkte Subvention: ≥3,8 ct/kWh (Preisdeckelung auf 4,2 ct/kWh statt ≥8 ct/kWh realer[...]

Schon wieder Halbwahrheiten die 4,2Cent gelten nur für 100Twh! Als etwa 1/3 der Produktion. Dann zählst du noch doppelt operativen Verlust und die Tilgung, das geht auch nicht. Reale stütze Anfang Ukrainekrieg waren vielleicht 2-3 Cent

In Deutschland ist ein günstiger Strompreis genau mit hohem Subventionen korreliert. Und das wird mit EE Zubau nur noch schlimmer, da PV am meisten PV die Gewinne abgräbt und Wind dem Wind selber! Und die 17 Mrd sind nur die Erzeugung die Netzentgelte kommen nochmals oben drauf. Dann kommen noch die Gaskraftwerke und Batterien, die auch bezahlt werden müssen, aufgrund des lächerlich geringen Leistungskredits von EE.

Alles in allem wird man mit einer Atomstrategie bei 7-8 Cent pro kwh rauskommen und in Deutschland mit EE und alles drum herum eher bei 9-11kwh für das ganze System!

Verfasser:
belzig
Zeit: 23.01.2026 19:25:49
2
3924766
@bricolaje
Guter Einwand, aber die Schulden Frankreichs sind kein 'gespartes Geld', sondern vor allem Investitions- und Sanierungsrückstände (Flamanville, Altlasten). In Deutschland flossen die transparenten EEG-Milliarden als Einspeisevergütung in den Aufbau einer neuen, dezentralen Industrie – mit Erfolg: Erneuerbare sind heute wettbewerbsfähig.

Die höheren deutschen Endkundenpreise waren ein Problem der Abgabenlast, nicht der Förderung an sich. Die 'Bereicherung' war in Frankreich breit verteilter, aber versteckter Sozial- und Industriepolitik zuzuschreiben, in Deutschland einem gezielten Marktanreiz.

Zum CO2: Frankreichs Atom-Vorsprung ist historisch, aber sein alternder Park stellt ein riesiges Zukunftsproblem dar. Deutschlands holpriger Übergang legt gerade die Basis für ein skalierbares, zukunftssicheres System. Es geht nicht um 'Bereicherung', sondern um grundverschiedene industriepolitische Weichenstellungen.

Verfasser:
belzig
Zeit: 23.01.2026 19:36:35
2
3924771
@raubfisch
Kernproblem: Die französischen ‚günstigen‘ Atomkosten basieren auf abgeschriebenen Alt-AKW und versteckten Staatsgarantien für Neubau, Rückbau und Endlagerung. Rechnet man diese vollständigen Systemkosten ein, wird Atomstrom teurer.

Dein deutscher Preisvergleich hinkt:
Du rechnest Betriebskosten des Atom-Bestands (7-8 ct) gegen Vollkosten eines zukünftigen EE-Systems (9-11 ct).

Vergleicht man Neubau mit Neubau:
Neue AKW (EPR) kosten >12 ct/kWh.
Neue Wind-/Solarparks kosten heute schon 3-6 ct/kWh.

Die Herausforderung bei EE ist nicht die Erzeugung, sondern die Flexibilität (Speicher, Netze). Deren Kosten sinken jedoch rapide, während Atom-Neubaukosten explodieren. Die wirtschaftliche Dynamik spricht klar für Erneuerbare, sobald man die komplette Lebenszyklusrechnung und Zukunftsinvestitionen fair vergleicht.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 23.01.2026 19:47:12
1
3924775
Deutschland hat -15% Stromerzeugung seit 2015!

Du kannst den kwh preis für Wind und PV für Strom nicht mit einem Kernkraftwerk vergleichen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungskredit

um das auszugleichen brauchst du viel Infrastruktur das sich die Preise eher bei 9-11Cent ansiedeln am Ende!

Mit einer EU weiten nuklearen Strategie mit 10 neuen EPR2 Reaktoren pro Jahr und 70 Mrd. € kosten (3500-4000€ pro kw führt dann zu 5-6 Cen pro kwh!). Da wären wir bei gerade mal 0,4% Wirtschaftsleistung. Wenn man aber es ernst meinen Würden, dann sollte man lieber mal 1% in Atomkraft und 1% in EE investieren, also so groß wie der Verteidigungshaushalt in der NATO mind. sein sollte in Friedenszeiten.

Verfasser:
belzig
Zeit: 23.01.2026 20:11:38
1
3924788
Deine 5-6 ct für neue AKW sind eine Rechnung auf Basis von Wunschpreisen und nicht existierender Serienfertigung. Die Realität sieht so aus: Flamanville kostet >6.000 €/kW, nicht 3.500 €. Europa kann heute nicht mal einen EPR pro Jahrzehnt termingerecht bauen – von zehn pro Jahr zu träumen, ignoriert die Realität der Nuklearindustrie komplett.

Gleichzeitig unterstellst du den Erneuerbaren starre Systemkosten von 9-11 ct, obwohl die Kosten für Speicher und Flexibilität genau wie einst bei Solar stark sinken werden.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 23.01.2026 20:30:47
1
3924795
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Deine 5-6 ct für neue AKW sind eine Rechnung auf Basis von Wunschpreisen und nicht existierender Serienfertigung. Die Realität sieht so aus: Flamanville kostet >6.000 €/kW, nicht 3.500 €. Europa kann heute nicht mal einen EPR pro Jahrzehnt termingerecht bauen – von zehn pro Jahr zu träumen,[...]

Es gibt keine Serienfertigung, was in Europa gebaut wird, ist teurer Einzelkram wo noch jede nationale Regierung mitmischt. Es bräuchte eine europäische Zulassung und der genannte Baubeginn von 10 EPR2 pro Jahr für die nächsten 20 Jahre! Dann ist der Preis einfach machbar.

Verfasser:
belzig
Zeit: 23.01.2026 20:45:01
4
3924800
Du bestätigst selbst den Kernpunkt: Aktuell gibt es keine Serienfertigung und keine Kostendisziplin bei AKW-Neubauten. Dein Szenario setzt voraus, dass Europa erstmal eine komplett neue, zentralisierte Atomindustrie aus dem Boden stampft – mit harmonisierter Politik, Genehmigungen und Lieferketten.

Genau das ist der fundamentale Unterschied: Erneuerbare haben diese industrielle und politische Revolution bereits hinter sich. Sie sind serienreif, dezentral und werden durch globale Märkte billiger – nicht durch politische Kraftakte. Dein ‚einfach machbar‘ ignoriert 50 Jahre Realität der Nuklearbranche: Jedes Großprojekt wird teurer und langsamer als geplant. Warum sollte das ab morgen anders sein?

Verfasser:
delta97
Zeit: 23.01.2026 20:48:54
1
3924803
Bis 2015 hat D die Nachbarländer mit Kohlestrom geflutet. Anschliessend wurde die Stromproduktion in D normalisiert, dh reduziert & Gruss delta97
HTD ../p/2109139
HTD ../p/2119016

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 23.01.2026 20:55:05
1
3924805
Normalisiert heißt auf das Niveau von 1984 bringen?! Wenn klar gewesen wäre das die Deutsche Stromproduktion auf dem Niveau von 2015 bleibt oder sogar noch wächst, dann hätte man auch 1-2 Jahre später das verbraucht bekommen! War aber komischerweise trotz der Strategie everything electric nie ein Plan.

Verfasser:
delta97
Zeit: 23.01.2026 20:58:22
0
3924806
Normalisiert heisst: Du baust 100 GWh PV zu und nimmst parallel dazu 100 GWh Kohlestrom vom Netz. Aber eben nicht 100 GWh PV zubauen und die 100 GWh Kohlestrom in den Nachbarländern zu dumpingpreisen verklappen & Gruss delta97

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 23.01.2026 21:06:43
2
3924809
Du meinst wohl, du baust PV und Erdgas! als Kombi zu und legst dafür Kohlekraftwerke still. Wie gesagt, man kann die Stromproduktion auch wachsen lassen, statt es zu schrumpfen und dann muss man auch nicht dauerhaft an die Nachbarn verscherbeln, weil irgendwann der Bedarf da ist, siehe China z.B.

Verfasser:
delta97
Zeit: 23.01.2026 21:13:49
0
3924811
Wenn du wie 2014 Kohlestrom zu 1ct/kWh in die CH exportierst werden eben Mitarbeiter in den CH Wasserkraftwerken entlassen. Die kWh Wasserkraft kostet 7 ct. Man kann ein Kohle KW auch einfach abstellen & Gruss delta97

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 23.01.2026 21:19:38
1
3924816
Du verstehst es nicht? Es gab einfach nicht genug Bedarf für den Strom in Deutschland 2015! Wenn aber klar wäre, das es 2016, 17, 18 usw. immer noch soviel Strom gibt, dann hätte die Industrie entsprechend investiert, die Endverbraucherpreise wären gefallen und die hätten mehr verbraucht und nix mehr wäre an die Nachbarn geflossen.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 23.01.2026 21:41:46
3
3924824
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Du bestätigst selbst den Kernpunkt: Aktuell gibt es keine Serienfertigung und keine Kostendisziplin bei AKW-Neubauten. Dein Szenario setzt voraus, dass Europa erstmal eine komplett neue, zentralisierte Atomindustrie aus dem Boden stampft – mit harmonisierter Politik, Genehmigungen und[...]

Falsch, siehe China, die haben es auch geschafft. Es ist also ein Problem der Europärer. Und nein PV und Wind haben es nicht geschafft, wir sind immer noch völlig Planlos wie wir das ohne fossiles Erdgas als Stromerzeugung in unseren Breitengraden schaffen sollen. Wie gesagt die Kosten sind teuer wie das nukleare Szenario. Wenn halt alle behaupten Kernkraft ist politisch nicht machbar, dann ist das halt ne selbsterfüllende Prophezeiung. Das es erfolgreich auch in Europa mit Kernenergie trotz teuer Einzelfertigung geht, zeigt Finnland.

Verfasser:
belzig
Zeit: 24.01.2026 09:38:16
0
3924913
China ist ein autoritäres System mit Planwirtschaft.
Es gibt dort keine Widerstände gegen Windparks, Freiflächen PV oder AKWs.

In Europa gibt es Widerstände gegen alles was die Interessen von einzelnen beeinträchtigt.

Das macht Europa träge, aber mehr ist den einzelnen Staaten auch nicht abverlangbar.

Vielleicht ändert sich das mal, wenn der Druck von Außen wächst.

Nach dem Beschluß des EU Parlaments das Mercosur-Abkommen gerichtlich überprüfen zu lassen, obwohl die EU massiv von allen Seiten angegriffen wird und wir jedes neue Freihandels-Abkommen eigentlich bräuchten, ist meine Hoffnung da eher gering.

Ein gemeinsames europäisches Atomprojekt halte ich derzeit für wenig realistisch.

Verfasser:
delta97
Zeit: 24.01.2026 09:41:10
0
3924916
wir sind immer noch völlig Planlos wie wir das ohne fossiles Erdgas .. schaffen sollen.

Das Thema hatten wir schon - woran scheitert es: Hier der Plan für Italien. 100 TWh Gasverbrauch pa. Wenn du 100 GWp PV zubaust, kannst du diesen Gasverbrauch pa auf die Hälfte reduzieren.
Ertrag von 100 GWp PV in Italien sind 120 TWh. Wobei der PV Ertrag in Italien im letzten Jahr bereits um 8 TWh gestiegen ist.

Und was hat Deutschland damit zu tun: Die Illusion, dass man mit PV und WKA eine planbare Stromversorgung auf die Reihe kriegt, steht seit langem im Vordergrund. Dabei geht es nicht ohne internationalen Strom Ausgleich. Anstatt LNG Importe zu verstromen kann D PV Strom aus Italien beschaffen & Gruss delta97

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 24.01.2026 10:23:02
0
3924937
Wieso soll PV-Strom aus Italien importiert werden, wenn dort die Sonne zur gleichen Zeit scheint wie in Deutschland und eh schon große Überschüsse aufgebaut wurden (siehe tägliche Negativpreise im Sommer)?

Klar kann man denen was in der Übergangszeit abnehmen, wenn die zu große Überkapazitäten aufgebaut haben, aber der große Wurf ist es auch nicht. Eher so paar Prozentpunkte weiter optimieren, mehr nicht.

Verfasser:
belzig
Zeit: 24.01.2026 11:10:39
1
3924956
Die Alpen sind eine Wetterscheide.
In Italien schein oft auch die Sonne, wenn es bei uns regnet.

Verfasser:
delta97
Zeit: 24.01.2026 11:13:09
0
3924960
Es gibt verschiedene Faktoren, einige davon:
Wetter Alpensüdseite <> Alpennordseite, vgl Belzig
Ausbau Batterien, ist in D gerade angelaufen
in den Alpen gibt es 15ooo GWh Speicherseen

Prio#1 ist den Gasverbrauch in Italien im Sommer auf Null zu reduzieren:
electricitymaps.com/../IT-NO/12mo/monthly

Ohne Simulation geht das nicht: Also muss man berechnen wo es sinnvoll ist PV zu bauen, und wo es Batterien braucht. Häufige negative Strompreise sind ein Hinweis auf Planungsfehler. Es wurde zu viel PV in D verbaut und zu wenig in I.

Die Beschaffung der Stromproduktion muss über die nationalen Grenzen diversifiziert werden. Und daran scheitert Europa bis jetzt, von Ausnahmen abgesehen. D kann sich via ppa am PV Strom in I beteiligen & Gruss delta97

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