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07.01.2026 12:30:39 |
Einfach, weil es hier rein passt hol ich den vom letzten Jahr mal hoch. Sowohl auf gestern als auch auf heute Temperaturen um -9°C. Auf gestern kaum Abtauungen und einmal vor der Abtauung auch eigentlich kein Bedarf/kein Eis. Aber mein Hersteller macht zur Sicherheit unter gewissen Temperaturen eine Abtauung zeitgesteuert. Ohne Eis aber auch schnell erledigt und mit wenig Energieverlust. Auf heute dann Abtauungen in dreifacher Häufigkeit. Wo ich gestern noch mit 60 % Begrenzung VLT halten konnte, musste ich heute morgen 100% frei geben, da die 80 % über Nacht nicht ausgereicht haben. Kein gemeckert, nur die neue Erfahrung wie gleiche (augenscheinlich) zeitnah zusammenhängende Nächte/Tage für einen unterschiedlichen Bedarf hervorrufen können.
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07.01.2026 13:17:39 |
LWAV+ 82R1/3 und nur HKs: 12 Abtauungen in den letzte 24 Stunen, -6 < AT < -3 °C
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08.01.2026 16:32:24 |
Also für mich ist nun einiges klargeworden zum Thema Abtauhäufigkeit. Klar wissen wir, es hängt von der Fläche des Verdampfers ab und vom Leistungsentzug, sowie selbstverständlich von den Umweltbedingungen. Ich schreibe ihr ausdrücklich Umweltbedingungen, damit meine ich außer der Außentemperatur natürlich die Luftfeuchtigkeit und damit kommen wir zum wichtigsten Parameter, dem Taupunkt. Dieser ist natürlich stark von der Region abhängig. Daher bringen oft Vergleiche nichts. Jede WP ist natürlich anders, auch in Bezug der Lüftersteuerung und damit das Maß der Unterkühlung des Verdampfers. Hier ist ja auch klar, je mehr Leistung entzogen wird, desto größer wird natürlich die Abkühlung. Es gab vor paar Tagen auch kalte Tage, aber bei uns mit wirklich sehr niedriger Luftfeuchtigkeit. Der Taupunkt lag oft 3-4° noch unterhalb der Außentemperatur. Nach den Werten, die ich ich aus der Regelung bekomme, wird mein Verdampfer bei voller Leistung ca. 4° kühler als die Außentemperatur, bei mittlerer Leistung nur 2° kühler. Die Folge war, die WP ist quasi nicht vereist, egal ob 0° oder -5°. Der Taupunkt war einfach tief genug, damit kein Wasser kondensiert. Ich sehe auch bei meiner WP eine Art Schutzfunktion, wenn solche WP freundliche Umweltbedingungen sind, taut meine WP all 4 Stunden trotzdem ab. Gestern und heute, leider wieder feuchter und der Taupunkt ist gerade mal um 1° bis 0,7° unterhalb der Außentemperatur. Die Folge, natürlich wieder Vereisung und Abtauvorgänge. Die Außentemperatur war heute morgen noch -4° und aktuell +1,2° Extremfall heute knapp 1 Stunde Laufzeit mit ca. 30 Minuten WW. Sonst so um 1,5-2 Stunden heute.
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08.01.2026 16:53:10 |
Der Januar ist bei uns zwar kalt, aber bisher viel trockener als letztes Jahr. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit war heute nur 83% bei einer Mitteltemperatur von -1 Grad. Der Taupunkt lag durchweg 3 Grad tiefer. Bisher nur 2 Abtauvorgänge.
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08.01.2026 19:37:17 |
Tja, so sind die regionalen Umweltbedingungen. Heute morgen 95% Luftfeuchtigkeit, dann über Mittag auf 92-93% runter und jetzt leider bei 99% und der Taupunkt ist quasi AT. Keine Frage, da vereist jede LW-WP wenn sie eine Leistungsabgabe hat.
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08.01.2026 21:09:53 |
Meine AIT Hybrox5 taut bei niedrigen Temperaturen immer 8 Mal in 24h ab. Als wenn der Vorgang kaum von den Bedingungen, sondern Zeitabhäbgig ist.
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14.01.2026 15:31:40 |
Wenn ich eure Beobachtungen ( Taupunkt/Luftfeuchte, Verdampfer-Unterkühlung, zeitgesteuerte Abtauungen etc.) lese, passt das sehr gut zu dem, was viele von uns rund um -3 bis +3 °C erleben: In diesem Bereich entscheidet oft weniger die reine Außentemperatur, sondern vor allem Taupunkt + Luftfeuchte + Leistungsentzug, ob der Verdampfer schnell „zuwächst“ und wie häufig abgetaut wird. Was ich dazu gern als Praxis-Aspekt ergänzen möchte (weil es beim Abtauen häufig vergessen wird): 1) Abtauenergie kommt immer aus dem Haus – darum zählt die „Wärmelogistik“ Beim Abtauen wird Wärme aus dem Heizsystem gezogen (direkt oder indirekt – je nach Hydraulik). Das ist physikalisch unvermeidbar: Die WP muss die Energie irgendwoher nehmen, um den Verdampfer wieder frei zu bekommen. Und genau hier sehe ich den Paradigmenwechsel: • Die „alte Denke“ ist oft: Heizung = zentrale Wärmequelle, die punktuell Räume „warm macht“. • Eine Wärmepumpe ist eher ein Wärmetransporteur: Sie transportiert Wärme aus einem relativ „dünnen“ Reservoir (Außenluft) ins Haus – und muss bei kritischen Bedingungen zusätzlich regelmäßig Abtauenergie bereitstellen. Das macht die Anforderungen an Logistik und Speicherung höher: Wo ist Energie im System verfügbar? Wie schnell kann sie bereitgestellt werden? Wie stabil bleibt die Raumtemperatur während solcher Eingriffe? 2) Gebäudehülle als effizienter Speicher: alle Räume temperiert halten Gerade bei häufigen Abtauungen rund um den Gefrierpunkt hilft es aus meiner Sicht enorm, die gesamte Gebäudehülle zu temperieren – also alle Räume (auch Nebenräume) nicht „kalt abklemmen“. Warum? • Wenn einzelne Räume stark abkühlen (ERR zu, Thermostatventile zu, Nachtabsenkung, „nur Wohnzimmer heizen“), verliert das Haus an aktiver thermischer Masse, die der WP im Betrieb als „Puffer“ dient. • Bei Abtauung sieht man dann schneller Effekte: einzelne Räume kühlen spürbar aus, Regelung reagiert mit höherem VL-Bedarf → das kann die Effizienz weiter drücken. Wenn dagegen die Gebäudehülle insgesamt moderat warm ist, wirkt sie wie ein großer, sehr effizienter Energiespeicher: Temperaturabfälle durch Abtauungen werden abgefedert, und die WP kann danach wieder stabiler in den normalen Betrieb zurück.
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14.01.2026 16:05:52 |
Zitat von richard10  1) Abtauenergie kommt immer aus dem Haus [...] Nicht unbedingt, die Panasonic T-Cap Modelle wechseln auf Heissgasabtauung wenn der RL unter 27° fällt. Bei Heissgasabtauung wird die Wärme ausschließlich elektrisch im Verdichter erzeugt - die UWP ist dabei aus.
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14.01.2026 16:53:10 |
Zitat von Arne_  Zitat von richard10  [...] Nicht unbedingt, die Panasonic T-Cap Modelle wechseln auf Heissgasabtauung wenn der RL unter 27° fällt. Bei Heissgasabtauung wird die Wärme ausschließlich elektrisch im Verdichter erzeugt - die UWP ist dabei aus. Hi, dass ich richtig für Panasonic und modellabhängig. @Dirk_imNorden hat ein Arotherm. Vaillant taut i. d. R. per Kreislaufumkehr (4-Wege-Ventil) ab, und dafür braucht es Wärme aus dem Heizsystem
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19.01.2026 15:21:33 |
Die letzten 2 Tage waren wieder gruselig. Zwischen 1 und -2° bei Nebel. Die LG Therma 9kw taut alle.45min ab. COP 2.6 obwohl nur ein VL von 35° gemacht wird. Kaum ist abgetaut, schon sieht man wieder eine Eisschicht. Im Nachhinein hätte ich besser die 12kw genommen mit größerem Wärmetauscher. Die käme besser mit dem Wetter hier zurecht.
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19.01.2026 16:38:05 |
Stiebel WPL-A 10.2 Plus HK 400, Unterallgäu NAT -14°C Abtauung ca. alle 2 Stunden, bei ca 2°C.
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19.01.2026 16:57:52 |
Lambda EU10L mit Schichtspeicher, FBH und HK. Heute jede 5-6 Stunde eine Abtauvorgang, auch Nachts. Temperaturbereich: -2,5°C und 2,2°C.
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19.01.2026 16:58:57 |
Zitat von Chri Stian  Die letzten 2 Tage waren wieder gruselig. Zwischen 1 und -2° bei Nebel. Die LG Therma 9kw taut alle.45min ab. COP 2.6 obwohl nur ein VL von 35° gemacht wird. Kaum ist abgetaut, schon sieht man wieder eine Eisschicht. Im Nachhinein hätte ich besser die 12kw genommen mit größerem[...] @Christian, wie sieht Dein Schema aus?
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19.01.2026 17:18:33 |
Moin zusammen, in einem vor ein paar Tagen veröffentlichten Video beschreibt jemand exakt unser Problem hier und wie er bei der WP-Auslegung die Abtauungen berücksichtigt: Youtube: AbtaufalleFür mich bringt es das auf den Punkt und ich vermute, dass eine Abtaureserve auch in das für dieses Jahr erwartete Update der DIN 4645 (Wärmepumpenauslegung) einfließen wird.
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20.01.2026 21:27:39 |
Naja wie ich ja auch hier meine ich schon mal geschrieben habe wird hier völligst unterschlagen welche Aplikationsstrategie hier die einzelnen Hersteller und dann auch noch bei den jeweiligen Modellen fahren.
Der eine Hersteller lässt größere Vereisung und damit sinkende Wirkungsgrade bis zu einen höheren Grad zu, der andere Hersteller taut lieber früher ab um den vollen Wirkungsgrad wieder früher da zu haben. Das ist unglaublich schwer zu bewerten was jetzt bei der jeweiligen Anlage besser ist. Da ich meine Altherma 3M mit Espaltherma mitlogge kann ich den Trigger gut erkennen, es ist die Messgröße:
sensor.o_u_warmetauscher_temp_r4t
welche bei Unterschreitung von -5 Grad den Abtauvorgang triggert, ansonsten spätestens hart nach 6 Stunden.
Das quer zu vergleichen hinsichtlich Effizienz ist nur möglich wenn man am gleichen Objekt 2 verschiedenen Produkte betreiben würde, bei identischen Bedingungen am Montag Produkt X und alles messen und Dienstag Produkt Y unter gleichen Bedingungen und mitmessen. Wer macht das schon :-)
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21.01.2026 07:39:07 |
Zitat von richard10  Zitat von Chri Stian  [...] @Christian, wie sieht Dein Schema aus? LG Therma 9kw R32 an hydrl. Weiche mit deltaT5k. Parallel dazu eine Gastherme. Sekundär gehts direkt in die FBH (ohne ERR) und HK mit gleicher VL. Abtauungen verlaufen problemlos. Heizkurve ist 40° bei NAT -12°, also eigentlich okay für WP. Offset VLpri und VLsek ist ca 2k, wenn die Anlage dann abtaut "holt" die Anlage das dann wieder auf und die VLsek ist dann gleich VLpri, habe da also keine Überhöhung mehr. Die 9kw sind etwas eng, rechnerisch würde ich 12kw benötigen, aber da ich noch die Gastherme habe, habe ich lieber kleiner ausgelegt. Dafür läuft diese bis zur Sommer-Abschaltgrenze durch. Ich werde jetzt doch noch einen Heizstab mit 6kw einbauen, dann bin ich auf der sicheren Seite. Ich habe allerdings nicht bedacht, dass die Anlage dann nicht ab -5° zu klein wird, sondern auch bei den Abtauungen an die Leistungsgrenze geht. Bei LG ist es so, dass die 5,7,9kw Anlagen alle den gleichen Luft-Wärmetauscher haben, die 12,14,16kw Anlagen haben alle einen größeren, die 12kw wäre also ideal gewesen und würde vermutlich viel weniger abtauen. Während in fast Deutschland die letzten Tage klar war und eigentlich beste Bedingungen für eine Luft-WP, habe ich hier aktuell bei -3° und dichter Nebel. Das ist wirklich ein COP-Killer und die nächsten Tage bleiben hier so.
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21.01.2026 08:02:37 |
Moin, bei unserer Panasonic WH-MDC05F3E5 sind derzeit mit um -4°C Außenlufttemperatur (~0 Grad Zulufttemperatur) ebenfalls sehr regelmäßig Verdampferabtauungen erforderlich. Die Maschine wird zwar bivalent parallel genutzt und wird derzeit wegen dem zusätzlichen Wärmeenergieeintrag mit VL30, RL 28 und 20 Hz Verdichterfrequenz nicht übermäßig arg beansprucht, aber trotzdem vereist der Verdampfer aufgrund der nachts angestiegenen Luftfeuchtigkeit derzeit relativ konsequent schon nach kurzem Heiztakt. |
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21.01.2026 13:50:43 |
Bei meiner AIT Hybrox 5 sind es immer 8 Abtauvorgänge in 24h (gleichmässig alle 3h einer), wenn die Aussentemperatur unter 2°C bleibt. Scheint mir rein nach Zeit getaktet zu sein. Zwischen 2 und 5°C taut sie seltener ab.
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25.01.2026 18:45:16 |
Mir hat sich gerade eine Frage aufgetan welche denke ich hier ganz gut aufgehoben ist:
Gerade hat es bei uns wieder angefangen zu schneien und da meine WP ja in einer sehr individuellen Lösung in einem gemauerten Gartenschuppen "trocken" steht, habe ich mich gerade gefragt wie sich starker Schneefall auf das Thema Vereisung auswirkt. Wenn da Flocken angesaugt werden müsste das Ding doch binnen kurzer Zeit Vereisen oder habe ich einen Denkfehler?
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25.01.2026 20:03:56 |
Moin Loxodan, interessante Überlegung. Ich kann da aber auch nichts zu sagen da die WH-MDC05F3E5 bei uns ebenfalls in einem trockenen Raum installiert in den kein Schnee reinkommen kann.
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25.01.2026 20:36:57 |
Klar setzt sich bei Schneefall der Verdampfer ruckzuck zu.
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25.01.2026 21:13:38 |
Nasser schnee soll am Schlimmsten sein. Könnte mir vorstellen, dass man bei sehr feinem, kalten Schnee Glück haben kann insofern, als dass der wenigstens zum Teil einfach mit durchgepustet wird. Wenn er sich natürlich festsetzt und den Luftstrom behindert, muss abgetaut werden. Nasser Schnee friert wohl quasi immer fest (wäre ja auch logisch), und provoziert dann ein Abtauen.
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26.01.2026 17:31:52 |
werde im Sommer ein kleines Dach über die Wärmepumpe bauen, nur bis zum Verdampfer gehen lassen, natürlich mit Abstand zur Oberkante Wärmepumpe oder ist das Kontraproduktiv?
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26.01.2026 18:13:23 |
Habe meine 9kW Meishe unter ein großes Dach gestellt Unter Dach |
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26.01.2026 22:27:09 |
Die Hersteller geben Mindestabstände an. An die sollte man sich halten, sonst droht ein lüftungstechnischer Kurzschluss.
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