Ich habe eine Frage:
Was würdet Ihr mir raten?
Rahmenbedingungen:
Haus, BJ 1962, Kernsaniert, dabei im EG eine FBH eingebaut. Die Raumhöhe machte eine Dämmung auf der Rohdecke unmöglich. Daher sollte die Dämmung auf der Unterseite der Kellerdecke erfolgen. Die Nachteile dessen sind hier nicht von Belang.
Nun gibt es folgende Rahmenbedingungen:
Zwischen 01.02.2025 und 31.12.2025 wurden im EG bei 110 qm und einer dreiköpfigen Familie 6,659 MWh an
Heizleistung verfeuert. Primärenergieträger ist Öl. Warmwasser wurden zusätzlich 7,6 MWh verbraucht. Die Angaben stammen von den Wärmemengenzählern in den entsprechenden Heizkreisläufen.
Ich habe einen Brenntwertkessel, der aus 1721 Litern Öl 16,42 MWh gemacht hat.
Nun ist die Kellerdecke immer noch nicht gedämmt.
Die Kellerdecke besteht aus Hohlblocksteinen zwischen
Betonbalken, darüber Ortbeton. Insgesamt 24 cm Dicke. Laut Ubakus hat sie einen konstruktiven
U-Wert von 1,453 und einen effektiven U-Wert von 0,491.
Die Raumtemperatur im Keller ohne Heizbetrieb fällt auf 14 Grad in der
Heizperiode ab, die RT über der FBH ist 21 Grad, der Vorlauf 35 Grad.
Wenn ich nun auf einen U-Wert von 0,3 ziele, ergibt sich nach meinem Verständnis eine Leistungsdifferenz von 115 W.
Unterstelle ich diesen Leistungsverlust auf die ganze Periode (Feb-Dez) hätte ich rund 925 kWh
Energieverlust oder 0,925 MWh. Ich würde dann runde 90 Liter Öl sparen. Das sind 90 Euro.
Die Dämmung der Kellerdecke kostet mich bei DIY wahrscheinlich um die 20-30 Euro, und das ist konservativ gerechnet. Macht also 2200 bis 3000 Euro, realistisch dürften es sicher 4000 Euro oder mehr werden. Eine Sinnvolle Nutzung des Kellers erlaubt eine maximale Dämmung von 6-7 cm.
Teile ich nun das eine durch das andere, dann amortisiert sich das beim aktuellen Preisniveau irgendwann in 25-40 Jahren.
Ich bin mir nicht sicher, ob das nun eine Milchmädchenrechnung ist, oder ob es ein Hinweis dafür ist, dass die Dämmung wirtschaftlich unsinnig ist?