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26.01.2026 08:34:09 |
Zitat von Saibot  Wird 2029 nicht schon H2 beigemischt? Das zählt zu dem 15% Anteil Biogas doch dazu. [...] Nein. Wasserstoff ins Erdgasnetz beizumischen ist aktuell nur bis ca 2 % möglich. Technisch könnten neue Heizungsanlagen 30% Wasserstoffanteil im Erdgas nutzen. Solange aber Ersgastankstellen und BHKWs am Erdgasnetz hängen wird es nicht über 2 % gehen da die Motoren sonst kaputt gehen würden. Weiterhin macht es keinen Sinn Wasserstoff ins Erdgasnetz beizumischen. Der Brennwert würde stark sinken und es ist wesentlich effizienter den Strom, der zur Herstellung von grünen Wasserstoff benötigt wird, mit einer Wärmepumpe zur Wärmerzeugung zu nutzen. Der Faktor liegt bei ca 0,5 bis 0,6 incl. Wirkungsgradverlusten. Mit einer kwh grünen Strom kann man ca. 20 Gramm grünen Wasserstoff erzeugen. 1kg Wasserstoff enthält ca 33kwh Energie. Da braucht man gar nicht mehr den Rechner raus holen um zu sehen das es keine Sinn macht mit Wasserstoff zum heizen zu verwenden. Selbst ein Heizstab ist effizienter. Wasserstoff wird es in absehbarer Zeit nicht geben um damit Gebäude zu beheizen oder damit Auto/LKW zu fahren. Wasserstoff wird in Zukunft max. Bei der Prozesswärme Anwendung finden. Wasserstoff spielt aktuell in der Energiewende keine nennenswerte Rolle. Grüße
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26.01.2026 10:43:13 |
Zitat von Ruediger1931  Zitat von Saibot  [...] Nein. Wasserstoff ins Erdgasnetz beizumischen ist aktuell nur bis ca 2 % möglich. Technisch könnten neue Heizungsanlagen 30% Wasserstoffanteil im Erdgas nutzen. Solange aber Ersgastankstellen und BHKWs am Erdgasnetz hängen wird es nicht über 2 % gehen da die Motoren sonst[...] Richtig, zu meinem persönlichen Leidwesen als Ingenieur muss ich immer stärker feststellen das Zusammenhänge mit Wirkungsgraden Null Komma Null verstanden werden. Mit einem ist es schon schwierig und bei einer Kette scheint den meisten nicht ganz klar: Die werden Multipliziert nicht addiert!! :-)
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27.01.2026 17:42:46 |
Zitat von cmuesei  Keine Ahnung wie ihr lebt? Wie können 4 Personen in einem so kleinen Haus 4800kWh Strom verbrauchen??? Das ist etwa unser Stromverbrauch incl. WP☝️ Hier sollte erstmal über einen effizienten Umgang mit Energie nachgedacht werden, auch den Gasverbrauch sehe ich kritisch. 3 Personen arbeiten in HO. Täglich 9 Stunden 3 Firmennotebooks mit externe Monitoren online, abend auch private Notebooks. Gaming Desktop PC von meinem Sohn frisst auch viel Strom.
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27.01.2026 17:53:11 |
Zitat von Slupsk  15.000 kWh Gas nur für Heizung bezogen auf 110 m2 resultieren in knapp 50 W/m2 Heizleistung. Einschätzung: 9.000€ Differenz lassen sich über 15 Jahre durchaus einsparen. Dafür reicht eine JAZ von 3,5 und die solltest du erreichen können. Laut Berechnung von Heizungsbauer werde ich ca 400 EUR im Jahr sparen. Dann wird Wärmepumpe ca in 22 Jahren amortisiert. Aber es wurde nicht berücksichtigt, dass neue Gasheizung auch effizienter ist als alte.
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27.01.2026 18:07:31 |
Zitat von alex2014 
Laut Berechnung von Heizungsbauer werde ich ca 400 EUR im Jahr sparen.
Hat er dabei wenigstens auch Schornsteinfeger- und Wartungskosten mit einberechnet? Die detaillierte Berechnung würde ich mal gerne sehen.
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27.01.2026 18:14:44 |
Zitat von PIDRegler  gedämpft->gedämmt Ist man älter, ca 60, und die alte Gasheizung zickt plötzlich, dann eher bei Gas bleiben..[...] Wenn einem die Kinder und Enkelkinder komplett egal sind oder man keine Kinder hat und man sich für den Rest seines Lebens nur zu 100% selber optimieren will, dann ist Gasheizung eine möglicherweise sinnvolle Option.
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27.01.2026 19:07:02 |
Zitat von alex2014  ... es wurde nicht berücksichtigt, dass neue Gasheizung auch effizienter ist als alte. Moin, Gasbrennwertanlagen zum generieren von thermischer Energie sind nur im Falle wirklich effizient, dass die entsprechend optimal angepasst betrieben werden. Sollte beispielsweise die Rücklauftemperatur zu hoch sein oder aus Sparsamkeitsgründen per Thermostat die Heizwasserdurchsatzmenge so eingedrosselt werden, dass diese im Gerät nicht ausreichend hoch ist, wird der Brennwertnutzen verhindert und wird die Effizienz definitiv nicht annähernd auf dem Niveau erreicht werden können wie das von den Geräteherstellern in den bunten Verkaufsprospekten angepriesen wird. Mir ist unbekannt wie alt Du bist, aber das bisher von dir in diesem Thread geschriebene lässt mich vermuten, dass Du dich wahrscheinlich schon entschieden hast und wohl hier dir eigentlich nur den Segen für Deine Entscheidung pro Gasbüchse holen wolltest.
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27.01.2026 19:53:04 |
Zitat von PIDRegler  Ist man älter, ca 60, und die alte Gasheizung zickt plötzlich, dann eher bei Gas bleiben. Am besten "Plug& Play" zB nur den Wärmeerzeuger wechseln. Warum? Ab 75 geht's eh ins Altenheim, spätestens ab 78. Das kostet 4000+ monatlich... und muss auch noch bezahlt werden. ... ist natürlich quatsch, denn um das zu finanzieren (egal of 75 oder 85), muss man vermutlich die Immobilie versilbern. Und eine mit WP verkauft sich einfacher als eine mit Verbrenner, weil die Käufer zunehmend auf gute Energie- und Verbrauchswerte schauen.
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27.01.2026 20:53:13 |
Zitat von hawa  Zitat von PIDRegler  [...] ... ist natürlich quatsch, denn um das zu finanzieren (egal of 75 oder 85), muss man vermutlich die Immobilie versilbern. Und eine mit WP verkauft sich einfacher als eine mit Verbrenner, weil die Käufer zunehmend auf gute Energie- und Verbrauchswerte schauen. Wer erzählt denn so etwas….-? Es zählt die Lage , die Lage und die Lage .
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27.01.2026 22:15:38 |
Das erzählen dir Makler, Immobilienfinanzierer, und Kaufinteressenten. Gerade mit der elterlichen Immobilie durchgespielt.
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28.01.2026 09:44:57 |
Zitat von hawa  Das erzählen dir Makler, Immobilienfinanzierer, und Kaufinteressenten. Gerade mit der elterlichen Immobilie durchgespielt. Kann ich aus eigener Erfahrung voll bestätigen, dieses Kriterium ist in den letzten Jahren direkt wenn nicht sogar pari auf Augenhöhe mit der gute alten Lage aufgestiegen. Besonders bei Häusern wo der zukünftige Eigentümer sich selber um die Hardware kümmern muss. Bei Mietwohnungen etc. verschleift sich das Thema etwas weil da muss man ja nur den Verbrauch zahlen (vereinfacht dargestellt) Ich hatte auch extra mit dem Umbau gewartet bis mein Vater mir das Haus übergeben hat, denn auch das wurde seitens Finanzamt zur Ermittlung des Wertes abgefragt und hätte mit Sicherheit den Wert deutlich erhöht und eventuell Steuer ausgelöst weil wir knapp gekratzt hatten.
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12.02.2026 17:11:57 |
Zitat von matsches  Zitat von alex2014  [...] Hat er dabei wenigstens auch Schornsteinfeger- und Wartungskosten mit einberechnet? Die detaillierte Berechnung würde ich mal gerne sehen. Unterschied zwischen Gasheizung Erneuerung und neue Wärmepumpe (nach Abzug Zuschüsse) ist ca 10.000 EUR. Wartungskosten muss für Gasheizung oder Wärmepumpe machen. Schornsteinfeger für Gasheizung kostet 80 EUR alle 2 Jahre. Oder 40 EUR pro Jahr und sind so gering, dass bei Differenz zwische Gas und Wärmepumpe nicht in Betracht kommen. Wann wird dann Wärmepumpe amortisieren?
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12.02.2026 19:29:14 |
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12.02.2026 19:39:06 |
Zitat von alex2014  Zitat von matsches  [...] Unterschied zwischen Gasheizung Erneuerung und neue Wärmepumpe (nach Abzug Zuschüsse) ist ca 10.000 EUR. Wartungskosten muss für Gasheizung oder Wärmepumpe machen. Schornsteinfeger für Gasheizung kostet 80 EUR alle 2 Jahre. Oder 40 EUR pro Jahr und sind so gering, dass[...] Naja, wenn man vieles weglässt, weil es "geringfügige" Beträge sind und pauschal 10.000.- Mehrpreis annimmt. Eine detaillierte Rechnung zu der Behauptung würde ich gerne sehen. Wenn ich nur Gastherme gegen Gastherme tausche wird es ja nicht effizienter und Gas wird garantiert nicht günstiger! Was auch gerne vergessen wird: Eine Gasheizung läuft auch nicht ohne Strom und wenn dabei z.B. zwei Heizkreise mit eigenen Pumpengruppen mitlaufen, dann sollte man das hier auch mitrechnen. Nicht selten kommen da auch 3-4 kWh am Heiztag zusammen. Gesamtkosten eben... Gebühren des Gaszählers... etc. etc etc. Wertsteigerung der Immobilie lässt man auch einfach mal weg und behauptet, das sei dem Läufer egal? Bei Einfamilienhäuser ist das Gegenteil der Fall. Grüße Mathias
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12.02.2026 20:35:08 |
Hallo alex2014 & Co mal wieder ein Thema was mehr Fragen aufwirft als es hier Antworten gibt. Was beinhalten denn die Angebote? Leistungsumfang, Geräte / Hersteller, neue Heizkörper, neue voreinstellbare HK Ventile, Wärmebedarfsberechnung, Elektroarbeiten, neuer Zählerschrank ... Wenn das alles bekannt ist und gegen übergestellt werden wird, kann verglichen werden. Alles andere geht in die Richtung Glaskugel. Nur mal ein kleiner Vergleich als Gedankenanstoß für ein EFH, die Aufstellung geht bei der WP noch weiter. Beim Gasgerät eher nicht. Sehe ich regelmäßig bei Gegenangebote von Kollegen. Gastherme 60 kg WP 230 kg 120 Liter Speicher 50 kg 300 Liter Speichersystem 210 kg leer 10 m Rohr ø 22 mm 20-40 m ø 28 mm Rohrisolierung ? 20-40 m 100% Rockwool mit Folie Elektro 200 € 2 - 2500 € ohne Zählerschrank 2 Mont. 1,5 Tage Tag eins 4 Monteure Tag 2+3 zwei Monteure Wärmebedarfsberechnung hydraulischer Abgleich voreinstellbare HK Ventile Und das beste ist, wann rechnet sich eine Wärmepumpe? Der beste Dauerscherz den ich hier regelmäßig lese. Wann rechnet sich das neue Auto, die neue Küche, die neue Freundin ; ) oder die ALTE Heizung. Hat jemand von dieser "wann rechnet sich die WP Fraktion" dies auch bei der alten Heizung gefragt? Denke hier wurden nur die Preise der verschiedenen Angebote der Gas oder Öler verglichen. Ich installiere erst seit `94 WP und diese Frage ist bis heute kaum Thema. Meine Kunden wollen Heizungen mit niedrigen Betriebskosten haben. Ja der Umweltaspekt ist in den letzten Jahren massiv gestiegen und wenn dies mit geringen Betriebskosten einhergeht dann wird es eine Wärmepumpe. Genügend Anlagen beweisen das. Wer auch immer WP als Teufelszeug und Maßnahme für die Kapitalerweiterung der Heizungsbauer beschwört, soll dabei bleiben. Wir sehen uns in 2045 wieder. Schönen Abend noch
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12.02.2026 21:34:53 |
Als Beispiel für tatsächliche Kosten: Ich bin grad drüber bei unserer Tochter eine WP einzubauen. Folgende Leistungen werden vom HB übernommen: Entsorgung alte Heizung+ Stahltank Austausch aller HK 8 St. gegen 33er Einbau Vaillant VWL 55/8.1 + Reihenrücklaufsp. Einbau BWWP Vaillant VWL B260 Kosten 29.500 Euro - 55% = 13.275 Euro Fundamente+Versickerung+E-Technik mache ich selber. Ich würde nie auf die Idee kommen, wieder eine fossile Heizung einzubauen. Ein Bekannter hat vor 2 Jahren seine Ölheizung tauschen lassen, er hat 15.000 Euro bezahlt.
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13.02.2026 07:09:02 |
Zitat von Eisbaer.7  ... das beste ist, wann rechnet sich eine Wärmepumpe? Der beste Dauerscherz den ich hier regelmäßig lese ... Moin, korrekterweise müsste im Kontext eigentlich auch gefragt werden zu welchem Zeitpunkt bei Installation jeweiliger Wärmeerzeugertechnik vermeindlich gegebener Mehrinvest mit spekulativ angenommenen Zahlen zu laufenden Betriebskosten der Ausgleich stattfindet durch den der fiktive Mehrinvest aufgewogen würde. Da wohl aber niemand faktisch vorhersehen kann was zukünftig passieren wird ist nicht wirklich abzuschätzen wie sich die Kosten des Brenngases real entwickeln werden. Beim derzeitigen Stand ist der Gaspreis durch höhere Netzgebühren und den steigenden CO2-Preis zwar etwas belastet, aber trotzdem noch auf relativ niedrigem Niveau. Die CO2-Preise sind ab 2024 von 45 Euro/Tonne CO2 bis jetzt in 2026 auf bis zu 65 Euro/Tonne CO2 gestiegen und diese CO2-Bepreisung wird wohl ab kommenden Jahr durch ein neues EU-weites Handelssystem (ETS 2) für Wärme und Verkehr abgelöst. Bei diesem ETS 2 soll wegen irgendwelcher Marktmechanismen angeblich der Preis für CO2 auf mehr als 200 Euro/Tonne steigen können, aber nicht bekannt ist doch welche Maßnahmen in Deutschland erfolgen um abrupte Preissprünge zu dämpfen. Möglich ist, dass z.b. wieder ein temporärer Preisdeckel oder ein sozialer Ausgleich kommt. Zu bedenken auch, dass nicht jeder mit WP auch PV hat. Daher wird Derjenige der an der fossilen Heizung festhalten will unterm Strich wohl nicht utopisch viel mehr zahlen als Diejenigen die ausschließlich nur regenerative Energie zum Heizen ihrer Immobilie kaufen müssen. 🤷
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13.02.2026 07:59:48 |
Das wird keiner so richtig beantworten können. Leider oder zum Glück weiss man einiges nicht was in Zukunft noch kommt. Das sind alles Kriterien die jeder für sich bewerten muss. Das Alter und ob man Kinder hat spielen da eine Rolle. Im Fall älterer Hausherren(in) Der eine möchte den Kindern lieber Geld schenken, der andere meint ne Immobilie wäre etwas gutes. Am Ende kann es aber auch passieren, dass die Immobilie neue Heizung, neue Fenster, etc. hat, Hausherr/Hausherrin werden aber ein Pflegefall. Dann wird das Barvermögen herangezogen und wenn das nicht mehr ausreicht wird die Immobilie verkauft. Ob die Kinder da jemals was von haben? Nur so am Rande. Als Stichworte in dem Kontext (Schenkung an Kinder, Freibetrag 400.000€, 10 Jahres Frist). Oder Hausverkauf an Kinder mit WOhnrecht und Verkäuferdarlehen. Eltern zahlen dann Miete an die Kinder. Die Kinder ein Darlehen zurück an die Eltern. Alles abhängig vom alter der Hausbesitzer, ob Nachkommen vorhanden sind und wie das familiäre Verhältnis grundsätzlich ist. Leider ist der Gedanke das Häuschen in Schuss zu halten und zu investieren, dass die Kinder einmal was davon haben, nicht immer zu Ende gedacht. Nur am Rande wenn man über Investitionen am Haus überlegt. PS. nicht falsch verstehen, im Idealfall wird man nie Pflegefall.
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13.02.2026 09:31:16 |
Die Gebäudebeheizung von EFH geht hin zu WP, weil das Teil mit Primärenergie effizient umgeht. Jeder EFH Haushalt muss in etwa alle 20J über seine Heizung entscheiden. Wenn man DIY in Betracht ziehen kann, dann ist der Einbau einer WP ein Nobrainer! Bei mir lag der Invest bei 6000 EUR für die WP all in und 2.800 EUR für 2,6kWp PV und ich komme heute mit 5.500 kWh Strom/a - all in - aus und hatte 2022 noch einen Verbrauch von 22.000 kWh Gas und 3.200 kWh/a Strom. Meine Betriebskosten sind ca 1.300EUR/ Jahr niedriger als bei Weiternutzung des alten Gaskessel, der sehr alt aber (noch) nicht defekt war. Ich habe auch ein MRH aus 1970 mit 130/170 qm WFL/ beh.Fl. mit neuem Dach, Fenstern von 1980-2007 und ohne WDVS. DIY zeigt was geht und wie wenig notwendig ist! Wenn DIY nicht geht .... Gut, Industrie und Handwerk haben keinen Preisdruck weil die Förderung üppig ist. Eine Reihe von Umfeldmaßnahmen sind notwendig, die beim Umstieg auf WP ggü. Gasheizungen einmalig durchgeführt werden müssen. Hier kann man entscheiden, die Umrüstung heute oder in 20 Jahren zu machen. Und wenn man das altersbedingt in 20 J nicht selbst entscheidet, dann macht das der Käufer oder der Erbe. Diese Umrüstkosten "kondensieren" am Haus. Die verlieren ihren Wert sehr sehr langsam! Fast wie ein Sparbuch! Heute sind für nicht DIY- Haushalte beide Alternativen " vernünftig". Ich würde es von der Attraktivität des Angebotes und der Seriosität des HB abhängig machen.. Und natürlich davon, ob man die 10 TEUR extra quasi im Haus "anlegen" möchte Beste Grüße MIKA
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13.02.2026 10:19:04 |
Zitat von alex2014  [...]ja, Gaspreise werden steigen. Auch die Strompreise steigen. Auch neue Gasheizung ist effizienter als alte. Wann rentiert dann die Wärmepumpe? In 15 oder 20 Jahren? Dann wird schon neue Wärmepumpe benötigt.[...] Fossil ist ein Auslaufmodell und es werden entsprechende Massnahmen kommen, um es uninteressant zu machen. Die Rechnerei wann es sich amortisiert ist darum die falsche Fragestellung. Wenn immer möglich, sollte man auf WP umsteigen. Diese Rechnereien sind grundsätzlich ziemlich für'n Hugo. Je nachdem mit welchen Annahmen du rechnest, können das 5 oder auch 50 Jahre sein.
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15.02.2026 12:11:04 |
Eine Frage habe ich bisher nicht beantwortet gesehen: Warum stellt sich die Frage der Erneuerung? Ist die alte Gasheizung kaputt? Wenn WP grundsätzlich eine Option ist, man die alte Gasheizung aber noch weiter betreiben kann, würde ich zuerst versuchen das Haus "WP-ready" zu kriegen -> dämmen. Bei einem RMH sind es ja nur 2 Seiten, Dach ist ja schon gedämmt... Wenn du erst eine WP einbaust und später dämmst (und ich möchte wetten, dass du irgendwann dämmen wirst), ist die WP überdimensioniert, taktet wie verrückt und lebt nicht lange. Und in ein paar Jahren stellt sich die Frage dann nicht mehr ob Gas oder WP: 1. ist das Haus dann gut mit einer WP beheizbar 2. werden die Kosten für Gas steigen, weil die Netzkosten auf immer weniger Kunden umgelegt werden (CO2-Abgaben usw. mal außen vor) 3. Gasheizung braucht auch Strom und der Schorni will auch jedes Jahr sein Geld.
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15.02.2026 13:48:01 |
Zitat von alex2014  Zitat von cmuesei  [...] 3 Personen arbeiten in HO. Täglich 9 Stunden 3 Firmennotebooks mit externe Monitoren online, abend auch private Notebooks. Gaming Desktop PC von meinem Sohn frisst auch viel Strom. Es war nicht meine Absicht, hier irgendjemand zu beleidigen und nebenbei gesagt auch wir hatten 3 Kinder und eine pflegebedürftige Person im Haus. Einen Jahresverbrauch von 4800kWh hatten wir auch vor der WP nie. Elektrogeräte gab es ebenfalls in jedem Zimmer, PC, Playstation, TV etc. Sinnvoller Umgang mit Energie wurde mir schon anerzogen, haben wir auch so weitergegeben.
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15.02.2026 14:17:18 |
Zitat von matsches  Zitat von alex2014  [...] Hat er dabei wenigstens auch Schornsteinfeger- und Wartungskosten mit einberechnet? Die detaillierte Berechnung würde ich mal gerne sehen. Wann lohnt es die Wärmepumpe? RMH Baujahr 1972 Heizung: Gas (BJ 2003) Alte Rippen Heizkörper aus 1970 Jahr. Wohnfläche: 110 m2 Haushalt: 4 Personen Gasverbrauch: 15.000 kWh Stromverbrauch: 4.800 kWh Für Gas zahle ich bei 15.000 kW 129 EUR/Monat Für Strom zahle ich bei 4850 kW 138 EUR/Monat Neue Wärmepumpe wir auch Strom fressen. Bei Altbau ist das ca 4.000 -6.000 kW im Jahr. Ich nehme die neue Wärmepumpe wird z. Bsp. 5.000 kW an Strom brauchen. Wenn die Strompreise auch gleich bleiben werde ich 129 EUR für Gas sparen, aber 138 EUR für Wärmepumpe ausgeben. Monatlich zahle ich dann ca 9 EUR mehr (grobe Schätzung). Ist so korrekt? Auserdem einmalige Investitionen für Wärmepumpe ca 35.000 EUR (nach Abzug der Förderung bleiben ca 19.000 EUR) für Erneuerung Gasheizung ca 10.000 EUR Differenz ca 9.000 EUR, Habe ich Denkfehler? Wann rentiert und amortisiert Wärmepumpe in Vergleich zu Erneuerung Gasheizung? Ich habe auch alte Rippen Heizkörper. Werden Sie empfehlen mit Wärmepumpe auch Heizkörper zu tauschen? Laut HB ist das nicht nötig. Sie meinen dass moderne Wärmepumpen arbeiten effizient auch mit alten Heizkörper.
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15.02.2026 15:03:37 |
Der aktuelle Bedarf an Strom ist doch für die Entscheidung zwischen Wärmepumpe und Gasbrennwertgerät völlig irrelevant. Ich kann nicht nachvollziehen woher Du Deine Werte zum Rechnen nimmst. Die spekulativ angenommenen Zahlen sind sinnfrei. Zudem sollte auf die Einheit geachtet werden! Mit kW wird die Leistung definiert. Für die Srommengen kWh gesetzt. Ob Du Deinen Strom von anderem Anbieter günstiger bekommen kannst ist doch einfach herauszufinden. Wir zahlen z.b. pro kWh Ökostrom 0,24 Euro.
Eine Wärmepumpe frisst keinen Strom, für die ist ein elektrischer Antriebsenergiebedarf gegeben, der von vielen Faktoren abhängig ist, von denen einige der Anlagenbetreiber in der Hand hat.
Such dir einen unabhängigen Fachmann der dich vor Ort berät. Der HB hat grundsätzlich schon das richtige zusammengefasst, aber um abschätzen zu können was genau bei der Immobilie an Gegebenheiten vorliegen sollte jemand ohne Verkaufsabsichten schauen.
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15.02.2026 15:12:30 |
Höhere Wartungskosten, Schornsteinfeger, Betriebsstrom und schlechtere Effizienz bei Gas hast du erneut "vergessen". Eine Heizung amortisiert sich nicht und deine aktuellen monatlichen Abschläge sind auch eher keine Berechnungsgrundlage für die Zukunft. Gas wird definitiv teurer. Strom wahrscheinlich auch, aber vermutlich nicht so krass wie Gas. Photovoltaik wird auch immer effektiver und aktuell noch relativ günstig zu haben. Damit könnte man die Stromkosten etwas senken. Gas muss man immer kaufen und auch die Grundgebühren werden steigen, da immer weniger Leute das Netz mitfinanzieren müssen. Man kann halbtote Pferde natürlich noch satteln und füttern.
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