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26.01.2026 12:51:28 |
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26.01.2026 13:56:04 |
Daß die WP in Deutschland trotzdem zu groß sind, liegt aber an der für den Hydraulischen Abgleich notwendigen raumweisen Heizlastberechnung, die i.d.R. 10-20% über der realen Heizlast liegt.
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26.01.2026 20:14:42 |
Sorry, wollte keinen neuen Thread aufmachen. Passt m.E. sehr gut hier rein. Wie sieht dann das optimale Schema für folgende Konfiguration in Deutschland aus, was ein HB auch einbaut? - Vaillant Arotherm x/8.1 - Pufferspeicher VP RW 45/2 B - uniSTOR plus VIH RW 250/2 B - Aktuell zwei Heizkreise FBH 80% / HK 20% Ziel ist, beide Heizkreise möglichst mit einer Vorlauftemperatur zu fahren. Die Zimmer mit HK würde ich aktuell vernachlässigen. Schlimmstenfalls Lüfter oder neue Heizkörper nachrüsten. Heizlast wird gerade berechnet, wird sehr wahrscheinlich die 55/8.1.
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26.01.2026 20:41:28 |
Zitat von belzig  Daß die WP in Deutschland trotzdem zu groß sind, liegt aber an der für den Hydraulischen Abgleich notwendigen raumweisen Heizlastberechnung, die i.d.R. 10-20% über der realen Heizlast liegt. So ist es aber nach DIN-Berechnung nicht vorgesehen. Die Gebäudeheizlast zur Dimensionierung wird nicht einfach durch Aufaddieren der Raumheizlasten ermittelt. In der Regel ist die Lüftungsheizlast nur halb so groß. Und es gibt dort auch keine Heizlasten zwischen unterschiedlich temperierten Räumen.
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26.01.2026 20:41:36 |
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26.01.2026 20:58:38 |
Zitat von belzig  Super danke, also Stichanbindung, Seite 10 dann mit Speicher.
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26.01.2026 21:52:17 |
Zitat von Icef  Sorry, wollte keinen neuen Thread aufmachen. Passt m.E. sehr gut hier rein. Wie sieht dann das optimale Schema für folgende Konfiguration in Deutschland aus, was ein HB auch einbaut? - Vaillant Arotherm x/8.1 - Pufferspeicher VP RW 45/2 B - uniSTOR plus VIH RW[...] Mach bitte einen eigenen Thread auf
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31.01.2026 18:31:53 |
Zitat von Tuttikanone  Reihenrücklaufspeicher geht laut HBs nur mit einem Heizkreis. Wir haben aber FBH und Heizkörper. Da wurde mit von den HBs gesagt, dass wäre nicht möglich. Hätte hydraulische Gründe. Ich kann es nur glauben. Ich habe auch kein Schema bei Vaillant gefunden mit FBH, Heizkörper und[...] Aus welchen Postleitzahlbereich kommst Du? Eventuell könnte ich Dir einen HB empfehlen. Gern auch per PM.
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31.01.2026 19:16:55 |
Zitat von Wunsen  Und es gibt dort auch keine Heizlasten zwischen unterschiedlich temperierten Räumen.
Gute Heizlastprogramme können das berücksichtigen. Auch unbeheizte Räume sind dabei möglich. Dann wird die Raumtemperatur so bestimmt, dass Gewinne und Verluste aus Nachbarräumen und nach draußen im Gleichgewicht sind.
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31.01.2026 19:45:15 |
Zitat von ajokr  Zitat von Wunsen  [...] Gute Heizlastprogramme können das berücksichtigen. Auch unbeheizte Räume sind dabei möglich. Dann wird die Raumtemperatur so bestimmt, dass Gewinne und Verluste aus Nachbarräumen und nach draußen im Gleichgewicht sind. Ja, natürlich können die das. Man muss nur sorgfältig darauf achten, dass man z.B. einen Heizschlagzuschlag im Wohnzimmer für die Wand zum kühleren Flur auch bei der Heizlast für den Flur wieder abzieht. Für die Gebäudeheizlast kann man diese Wand gleich vernachlässigen. Und wenn der Flur wirklich unbeheizt ist, aber innerhalb der gedämmten Gebäudehülle, zählen für die Gesamt-Heizlast nur dessen Außenbauteile. Man kann das Alles ordentlich bilanzieren, ich weiß nur nicht, wie gut z.B. Heizreport das macht. Bei der Lüftungsheizlast weiß ich, dass sie dort schon bei der Raumheizlast unsinnig bzw. irreführend nur nach Ursprungs-Baujahr gehen.
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31.01.2026 22:39:10 |
Zitat von ajokr  Zitat von Wunsen  [...] Gute Heizlastprogramme können das berücksichtigen. Auch unbeheizte Räume sind dabei möglich. Dann wird die Raumtemperatur so bestimmt, dass Gewinne und Verluste aus Nachbarräumen und nach draußen im Gleichgewicht sind. Welche Programme sind denn da zu empfehlen (und welche eher nicht)?
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31.01.2026 23:16:22 |
Zitat von FabZim  Zitat von ajokr  [...] Welche Programme sind denn da zu empfehlen (und welche eher nicht)? Ich kenne als Freeware MH-Software. Da hat man natürlich weniger Hilfestellung als bei Heizreport. Man muss dann z.B. überlegen, was man als Wärmebrückenzuschlag und Luftdichtigkeit ansetzt. Und U-Werte muss man sich auch anderweitig besorgen, z.B. Ubakus oder über die Veröffentlichung "Datenaufnahme im Gebäudebestand" https://www.bbsr-geg.bund.de/GEGPortal/DE/ErgaenzendeRegelungen/Bekanntmachungen/Bestandsberechnungen/Bekanntmachungen-node.html Wenn Du mit Heizreport arbeitest, ist es sicher einfacher. Dann solltest Du aber, damit die Luftwechselrate nicht zu groß wird, nicht das Baujahr des Hauses eintragen, sondern eher das Jahr der letzten Sanierung. Vor Allem neue Fenster und ein neues Dach sorgen für eine bessere Luftdichtigkeit. Im Ergebnis sollte die Gebäudeheizlast ungefähr die Hälfte der Lüftungsverluste der Einzelräume betragen.
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01.02.2026 08:03:48 |
Zitat von FabZim  Welche Programme sind denn da zu empfehlen (und welche eher nicht)?
Die ausgereiftesten Programme kommen von der Firma Hottgenroth, aber den Preis dafür möchstest du nicht bezahlen. Kostenlos geht es mit den Programmen DanBasic, OVPlan und EasyPlan, die von den Herstellern gesponsort werden. Die Berechnung an sich ist aber so einfach, dass man das auch selber mit einer Excel-Tabelle erledigen kann. Der Wärmeverlust ist immer U * A * delta T für die Transmission und 0,34 * V * n * delta T für die Lüftungsverluste. Nur bei der Bodenplatte und erdberührten Kellerwänden wird es etwas komplizerter, weil die Außentemperatur dort irgendwo zwischen NAT und Jahresmitteltemperatur liegt. Wenn man das einmal mit DanBasic durchgerechnet hat, kann man die Ergebnisse auch selber um minder beheizte Innenräume erweitern.
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