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03.02.2026 21:18:23 |
Moin, bei unserer anstehenden Altbausanierung stellt sich die Frage, ob wir in drei Zimmern das Stäbchenparkett herausreißen und eine Fußbodenheizung verlegen oder, weil das Pakett noch gut ist, es lassen. Nur wie heizt man dann? Danke für eure Tipps, Heiko
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03.02.2026 21:21:34 |
Alternativ zur FBH gibt es auch Decken- und Wandflächenheizungen.
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03.02.2026 21:21:57 |
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03.02.2026 21:41:24 |
Klimaanlage, WP-Konvektor, …
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03.02.2026 22:02:28 |
Zitat von Heiko_Mi  Moin, bei unserer anstehenden Altbausanierung stellt sich die Frage, ob wir in drei Zimmern das Stäbchenparkett herausreißen und eine Fußbodenheizung verlegen oder, weil das Pakett noch gut ist, es lassen. Nur wie heizt man dann? Danke für eure Tipps, Heiko Bislang wird die Baute auch irgendwie beheizt worden sein? Ein bestehender Fussboden - wenn es nicht gerade ein 300 Jahre alter wertvoller Holzboden mit Intarsien oder dergleichen ist - wäre für mich kein Grund, keine FBH zu verbauen. Konzept?
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03.02.2026 22:52:46 |
Zitat von joe115  Klimaanlage, WP-Konvektor, … Hi, einen Wärmepumpen-Konvektor kannte ich noch gar nicht, danke! Aber passt das, wenn die Fußbodenheizung auf 30° Vorlauftemperatur läuft? VG Heiko
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03.02.2026 22:57:15 |
Zitat von Fritzli  Zitat von Heiko_Mi  [...] Bislang wird die Baute auch irgendwie beheizt worden sein? Ein bestehender Fussboden - wenn es nicht gerade ein 300 Jahre alter wertvoller Holzboden mit Intarsien oder dergleichen ist - wäre für mich kein Grund, keine FBH zu verbauen. Konzept? Bisher sorgen Nachtspeicheröfen dafür, das mit 530 € monatlichen Abschlag die Räume warm werden. Du hast schon recht, so richtig viel. Skrupel haben wir zur Zeit nicht, ihn auszureißen, aber das macht man halt nur einmal. Die oben genannten Decken- oder Wandheizung finde ich noch nicht so 100-prozentig überzeugend, zumal die Wände nicht genug Fläche bieten würde, in einem Zimmer ist es mit der Decken Heizung genauso, da ist eine Dachschräge. Ein exaktes Konzept gibt es noch nicht, geplant ist eigentlich alles, neue Fenster, Wärmedämmverbundsystem, Fußbodenheizung einschleifen und Wärmepumpe nachrüsten. Der übliche Wahnsinn.
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04.02.2026 06:43:36 |
Moin, beim Vorhaben ein neues wasserführendes Wärmeverteilungssystem zu installieren um darüber die per Wärmepumpe erzeugte thermische Energie ins Gebäude zu bekommen solltet ihr grundlegende Details beachten! Falls dazu Interesse bestehen sollte wären unter anderem auf folgend verlinkter Seite diverse Informationen zum Thema zu finden. 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Generelle_TippsIch selbst betreibe seit Oktober 2014 einen Luft- Wasser-Wärmepumpenmonoblock der an Heizkörpern und Flächenheizkreisen angebunden ist. Mit der Erfahrung aus der bisherigen Betriebszeit würde ich mich keinesfalls für Heizkörper entscheiden. Auch die speziellen in verschiedensten Ausführungen erhältlichen, wie z.b. die auf der folgend verlinkten Seite in dem Shop angebotenen Produkte, würden mit Sicherheit nicht annähernd optimal wie eine Flächenwärmeverteilung zum Heizen einzusetzen sein. 👉 https://www.breeze24.com/klimaanlagen/innengeraete/innengeraete-wassergekuehlt |
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04.02.2026 06:59:39 |
Zitat von Heiko_Mi  Zitat von joe115  [...] Hi, einen Wärmepumpen-Konvektor kannte ich noch gar nicht, danke! Aber passt das, wenn die Fußbodenheizung auf 30° Vorlauftemperatur läuft? VG Heiko Ja, die passen zu FBH tauglichen VLT. Du hast (hoffentlich) eine raumweise Heizlastberechnung? Oft sind die Heizleistungen nur für 35/30 angegeben, aber 30/27 lässt sich sicherlich durch Hersteller-/Distributoranfrage rausbekommen. Musst halt auch da auf genügend VolStrom achten, die brauchen schonmal 300 oder mehr l/h. Hier ein Beispiel für einen raumhohen WP-Konvektor von Jaga.
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04.02.2026 07:56:35 |
@joe115. Hast Du einen ungefähren Preis zu solchem Produkt? Ich hatte bei Sanierung unseres Bades in 2023 versuchsweise die Wandheizung in etwas abweichender Art als vom Hersteller des Systems vorgesehen umgesetzt (wie per weiter unten verlinkter Seite bei Interesse nachvollziehbar), kann aber nun in der 3. Heizperiode nach Inbetriebnahme der in Trockenbauweise erstellten Heizfläche berichten, dass der thermische Energieeintrag damit wirklich endgenial funktioniert. Kostentechnisch war das damals insgesamt durch DIY mit Rohr und Kleinkramklimbim im Rahmen. Trotzdessen, dass keine Thermostatregelung verbaut ist und der Einzelheizkreis ebenso wie die anderen Bodenflächenheizkreise ungedrosselt sind, klappt der bedarfsgerechte Wärmeenergieeintrag einwandfrei während der gesamten Heizperiode ausschließlich mit der außentemperaturgeführt modulierten Vorlauftemperatur perfekt. Z.b. bei um -4°C Außentemperatur ist im Log-Diagramm vom 03.02. in diesem Jahr wie im folgend beigefügten Screenshot (heute um 7:44 Uhr erstellt) gut zu erkennen eine nur etwas geringere Spreizung als bei der Fußbodenheizung gegeben und die mittlere Heizflächentemperatur sich automatisch für das Bad optimal ergebend. 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Wandheizung_in_Betrieb |
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04.02.2026 08:32:50 |
Zitat von lowenergy  @joe115. Hast Du einen ungefähren Preis zu solchem Produkt? 2k€
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04.02.2026 10:25:12 |
Zitat von joe115  Zitat von Heiko_Mi  [...] Ja, die passen zu FBH tauglichen VLT. Du hast (hoffentlich) eine raumweise Heizlastberechnung? Oft sind die Heizleistungen nur für 35/30 angegeben, aber 30/27 lässt sich sicherlich durch Hersteller-/Distributoranfrage rausbekommen. Musst halt auch da auf genügend VolStrom achten, die[...] Nein, noch nicht, wir treffen uns kommende Woche mit dem Energieberater und dem Heizungsbauer für ein erstes Gespräch. Danke!
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05.02.2026 12:30:52 |
Ich wollte nur einmal ein allgemeines Statement abgeben. 1) Deckenheizungen sind m.E. bedenklich, da bekanntlich warme Luft sich oben ansammelt und in diesem Fall eine Schichtung entsteht, da eher keine Luftzirkulation entsteht. 2) Mit geeigneten Hydrauliken ist der Betrieb von FBH und HK auch gleichzeitig möglich. 3) Gute Wärmepumpen können auch relativ hohe VT mit hohem Wirkungsgrad erzeugen. 4) Die Panik vor einer Lösung mit Puffer (bei HK fast immer notwendig) ist oftmals übertrieben, zumal wenn sowieso ein Speicher fürs WW benötigt wird. Oftmals liest man sehr viele Ratschläge, wie man mit vielen Tricks irgendwie das letzte aus der WP herauskitzeln kann. Meine Erfahrungen sind folgende: Mein Haus hat nur HK, vorwiegend 22er. Keine speziellen teuren WP-HK, sondern Kermi Therm-x2. Verbaut ist ein Hygiene-Kombispeicher mit 800 Liter von Prinz. (Also das allerschlimmste was man machen kann.) Dieser Winter ist ja nun doch mal wieder relativ kalt, auch wenn die NAT (bei mir -14,5) nur ganz selten mal erreicht wurde. Die Heizkurve ist so eingestellt, dass bei NAT eine VT von -55° erreicht werden muss. Bei Temperaturen wie jetzt um die 0° sind es 40°. Damit wird eine Mindestraumtemperatur von 22° erreicht, alle Ventile sind offen, nur in den Schlafzimmern wird auf ca. 18° gedrosselt Die WP läuft seit 04/24 und hat aktuell kumuliert eine JAZ von 5,05 (Herstellerauswertung, nur Verdichter) oder 4,69 gemessen über verbaute Zähler, der Stromzähler ist am Eingang der Unterverteilung und misst auch sämtliche Verbraucher die an der WP hängen. Verbaut ist eine Lambda EU08. Mit diesen Werten bin ich sehr zufrieden. Was ich damit sagen will: Es gibt hunderte Ratschläge, was man alles tun oder vermeiden soll, und manche Handwerker schwatzen einem auch gern was auf. Der Rat, eine wirklich gute WP einzubauen, wird hingegen selten gegeben. Viele Grüße Jochen
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05.02.2026 13:22:15 |
1) nein, Deckenheizung/Wandheizung produziert Strahlungswärme und basiert nicht auf Konvektion2) ja 4) wieso sollte bei HK zwingend ein Puffer notwendig sein?
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05.02.2026 16:14:28 |
Zitat von Heiko_Mi  [...] Ein exaktes Konzept gibt es noch nicht, geplant ist eigentlich alles, neue Fenster, Wärmedämmverbundsystem, Fußbodenheizung einschleifen und Wärmepumpe nachrüsten. Der übliche Wahnsinn. [...] Wenn man alles macht und sowieso eine Hydraulik installieren muss (ausser man geht auf ein exotisches Konzept wie LLWP, Grundofen etc.) würde ich auf jeden Fall FBH installieren. Heizkörper würden auch kosten da noch nicht vorhanden.
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05.02.2026 21:38:59 |
Zitat von cn3boj00  Ich wollte nur einmal ein allgemeines Statement abgeben. 1) Deckenheizungen sind m.E. bedenklich, da bekanntlich warme Luft sich oben ansammelt und in diesem Fall eine Schichtung entsteht, da eher keine Luftzirkulation entsteht. 2) Mit geeigneten Hydrauliken ist der Betrieb von FBH[...] Hygienekombispeicher mit 800 Litern, dazu 55 Grad bei NAT und eine JAZ von 4,69, selbst mit einer Lambda glaube ich diese Märchen nicht. Da hat man schon mit die beste WP und muss Puffer verbauen…
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06.02.2026 06:16:06 |
Zitat von cn3boj00  ... wollte nur einmal ein allgemeines Statement abgeben. 1) Deckenheizungen sind m.E. bedenklich, da bekanntlich warme Luft sich oben ansammelt und in diesem Fall eine Schichtung entsteht, da eher keine Luftzirkulation entsteht ... Moin, mich würde interessieren warum Du solchen Unsinn verbreitest. Eine Flächenheizung ist quantitativ einfach nur so zu konstruieren, dass die mittlere Heizoberflächentemperatur auf möglichst niedrigem Niveau gehalten werden muss um darüber im jeweiligen Raum den gegebenen Wärmeenergieeintragsbedarf decken zu können! Sicherlich ist das im Gebäudebestand nicht so einfach wie bei Neubau zu realisieren, aber mit genügend belegter Fläche sind auch im sanierten Altbau Chancen gegeben, dass kein von dir genanntes Problem entsteht. Falls man irgendwelche Techniken nicht kennt, sollte man nicht spekulieren sondern sich dazu umfassend informieren und das eigene Wissen dazu optimieren. Beispielsweise auf folgend verlinkter Seite sind per Link 1, Link 2 und Link 3 interessante Informationen zu Niedrigsttemperaturflächenwärmeverteilungsvarianten zu finden die in einfacher Form das Prinzip verständlich machen können. 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Bei_Neubau_sind_die_besten_Chancen_... |