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Datenschutzhinweise

Einschätzung Wärmepumpe
Verfasser:
TheExpert
Zeit: 01.02.2026 16:18:39
1
3928600
Hallo zusammen,

wir heizen unser 2-Familien-Reihenmittelhaus derzeit mit einer Gasbrennwerttherme aus dem Jahr 2021 (Brötje WGB EVO 20i). Da der Gaspreis aufgrund steigender CO2-Abgabe weiter ansteigt, denken wir derzeit darüber nach, in diesem Jahr auf eine Wärmepumpe umzustellen und sind derzeit in der Angebotsphase mit deutlichen Preisunterschieden und auch unterschiedlichen Anlagenauslegungen.

Gerade die Auslegung der Wärmepumpe ist ein viel diskutiertes Thema und ich bin sehr unsicher, was der bessere Weg ist. Es wird immer wieder angegeben, dass die Installateure die Wärmepumpe aus verschiedensten Gründen zu groß auslegen. Ein für mich sehr nachvollziehbarer Grund ist, dass die größeren Außeneinheiten weniger belastet werden und aufgrund der größeren Lüfter auch deutlich leiser sind, als die kleineren Anlagen. Leise müssen die Geräte aber alle sein, damit überhaupt noch eine staatliche Förderung der Anlage möglich ist. Außerdem springt bei kleineren Anlagen der zusätzliche Heizstab früher an, um die erforderliche Heizleistung zu bringen, was den Stromverbrauch erhöht. Ich habe derzeit ein Angebot vorliegen, das einen Preisunterschied von ca. 4.200,00 EUR zwischen größerer und kleinerer Anlage ausweist. Dagegen stehen voraussichtliche Mehrkosten von 250,00 EUR für den höheren Stromverbrauch pro Jahr. Es braucht also rund 16 Jahre, bis ich die Mehrkosten für die größere Anlage wieder heraushole - ohne mögliche Kostensteigerungen einzurechnen. Auch das Fraunhofer ISE empfiehlt die Auslegung mit einer größeren Anlage.

Hier ein paar Informationen zu unserem Gebäude, technische Details und unsere Verbräuche:

Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1982, die Fenster sind ausgetauscht: Ein kleinerer Teil 2-fach-Verglasung aus Anfang 2000er-Jahre, Rest 3-fach-Verglasung aus den Jahren 2012, 2018 und 2019. Ansonsten haben wir keine Dämmungen o. ä. vorgenommen. Das Gebäude ist mit Poroton gebaut worden. Die beheizbare Fläche beträgt ca. 230 Quadratmeter. Es leben derzeit 5 Personen im Haus, es könnte ggf. noch eine 6. Person hinzukommen.

Die aktuellen Verbräuche für Strom und Gas im Jahr 2025:
Strom: 12.200 kWh (Haushalt mit viel technischen Geräten, Grundlast von 750 Wh und mittlerweile 2 E-Autos, 2. Fahrzeug seit Anfang Dezember 2025)
Gas: ca. 2.500 m³ --> 26.500 kWh

Seit 2024 haben wir eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach mit 14,5 kWp und 12,8 kWh Speicher. 2025 haben wir damit 10.500 kWh Strom erzeugt von denen wir ca. 7.000 kWh selbst verbraucht haben.

Die Gasbrennwerttherme erhitzt einen Pufferspeicher aus dem Jahr 2012 von einem Sanevo WhisperGen (800 l, der WhisperGen selbst ist nicht mehr da). In dem Pufferspeicher befinden sich mehrere Edelstahlwendeln, die für die Heizung und die Frischwassererwärmung verwendet werden.

Die Vorlauftemperatur der Gasbrennwerttherme habe ich seit einem Jahr auf einen für eine Wärmepumpe idealen Bereich heruntergeregelt. Es ist immer ausreichend warm im Haus.

Es sind im Haus 11 Heizkörper eingebaut, 4 davon werden nicht genutzt (Schlafzimmer, Keller, Treppenhaus in Maisonettewohnung). Ein Großteil stammt aus dem Gebäude-Baujahr, 3 wurden Anfang der 2000er ausgetauscht, ein weiterer 2012. 2012 wurde auch ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, der allerdings nur sehr rudimentär berechnet wurde. Ich habe vor ca. einem Jahr die Vor- und Rücklauftemperaturen aller Heizkörper überprüft und dort die Ventile angepasst, wo die Spreizung zu gering oder zu hoch war. Alle Heizkörper befinden sich in einem einzigen Heizkreislauf. Darin sind außerdem 4 Fußbodenerwärmungen integriert, also eingeschleift. Die Heizkreispumpe mussten wir dieses Jahr erneuern (Wilo Stratos PICO), nachdem die Regelelektronik der alten Pumpe (Grundfos ALPHA2) aus dem Jahr 2012 nicht mehr funktionierte und so die Pumpe nicht mehr lief. Die Pumpe muss aufgrund der Fußbodenerwärmungen mehr Leistung bringen - derzeit in der Spitze ca. 20 W. Die Pumpe habe ich gebraucht gekauft, weil diese ggf. aufgrund des Umbaus auf eine Wärmepumpe wieder ausgetauscht werden muss.

Derzeit haben 2 von 3 Anbietern Angebote für eine Wärmepumpe vorgelegt:

Vamo: Vaillant aroTHERM plus VWL 75/8.1 A mit Pufferspeicher 100 l und Warmwasserspeicher 300 l, Festpreisangebot ca. 32.500,00 EUR ohne Förderung einschl. Montagekosten mit Kosten für Elektriker

Darum habe ich bei Vamo angefragt: Viele Heizungsinstallateure aus der Region haben kein großes Interesse an dem Projekt. Vamo ist in diversen Vergleichen von Großanbietern immer sehr gut bewertet worden.
Mein Eindruck: Sehr schnelle Angebotserstellung, preislich interessantes Angebot, gute Beratung, weitreichende Gewährleistungen, können sehr schnell liefern und einbauen

Mittlerweile habe ich aber auch 2 regionale Installateure gefunden, weil ich gelesen habe, dass es besser ist, einen regionalen Anbieter zu haben und Vamo nicht immer gute Qualität abliefert:

1. regionaler Anbieter:
Vaillant aroTHERM plus VWL 75/8.1 A mit Pufferspeicher 100 l, 32.800,00 EUR zzgl. Elektriker, Nutzung des vorhandenen Pufferspeichers

oder

aroTHERM plus VWL 105/8.1 A mit Pufferspeicher 100 l und Warmwasserspeicher 375 l, 45.300,00 EUR zzgl. Elektriker

Berechnete Daten zum Vergleich (kleine Anlage vs. große Anlage):

Preisunterschied: ca. 4.200,00 EUR brutto
Bivalenzpunkt Heizbetrieb (Zuschaltung Heizstab): -1 °C / -9 °C
Bivalenzpunkt WW-Betrieb (Zuschaltung Heizstab):  -9 °C / -18 °C
Jahresstromverbrauch ca. / Jahr: 6.721 kWh / 5.888 kWh
Jahresarbeitszahl: 3,6 / 4,1

Mein Eindruck: Große Anlage mit Austausch Pufferspeicher ist sehr teuer, Außeneinheit bei großer Anlage ist recht groß, bei kleiner Anlage sehr kompakt (finde ich grundsätzlich gut)

2. regionaler Anbieter noch ohne Angebot:

Lambda Eureka, voraussichtlich Modell EU10L

Mein Eindruck: Außeneinheit ist bei allen Modellen recht groß, Anbieter hat in unserer näheren Nachbarschaft entsprechende Anlagen bereits installiert und ist von dem Produkt sehr überzeugt, Produkt scheint sehr interessant zu sein, man liest im Netz nichts negatives - vom Preis abgesehen, da wohl sehr hochpreisig

Nun zu meinen Fragen:

1. Welche Anlagengröße macht Sinn und warum?
2. Ist die Weiternutzung des vorhandenen Pufferspeichers sinnvoll oder ist es besser, diesen gegen die angebotenen auszutauschen?
3. Wie sind die Erfahrungen mit Vaillant und Lambda?
4. Gibt es andere Empfehlungen (Selbsteinbau ist keine Option, da zu wenig Erfahrung)?

Vielen Dank für Ihre / Eure Rückmeldungen

TheExpert

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 01.02.2026 17:51:30
3
3928640
Die Meinungen gehen deutlich auseinander, natürlich sollte eine WP zur Heizlast des Hauses passen incl. der Hydraulik. In deinem Fall und bei einer so jungen Anlage, solltest du den Weg über Messungen nutzen und vor jeder weiteren Maßnahme über eine Saison zumindest Heizlast und Volumenstrom MESSEN!

1. Welche Anlagengröße macht Sinn und warum?
- die 75er wäre vermutlich ausreichend, wenn es mit der Messung passt. Zwischen der 75er und der 105er gibt es schon einen gehörigen Unterschied in der Größe, bedingt durch den größeren Verdampfer, welcher nach m.M. nicht unbedingt zum Schaden ist. Außerdem hat die 105er etwas Leistungsreserve was wiederum der WW-Bereitung zu Gute kommt. Alles hängt aber von der Messung ab!!!! Den Preisunterschied deiner Angebote finde ich aber schon krass, im Einkauf der WP beträgt der Unterschied vielleicht keine tausend Euro.
2. Ist die Weiternutzung des vorhandenen Pufferspeichers sinnvoll oder ist es besser, diesen gegen die angebotenen auszutauschen?
- NJAEIN Eine WP mit einem HT-Erzeuger zu verheiraten geht selten gut, wobei sich die Frage stellt, ob es rein für die Heizung überhaupt einen Puffer braucht. Auch das ergibt sich aus der Messung, notfalls aus einer Berechnung. Zur reinen WW-Bereitung wäre es eine Option, wenn die Zapfleistung auch bei bis 50° ausreichend ist und dieser ein geringen Standby-Verlust hat. Sollte der Speicher so wie jetzt als Zentrale für Hz und WW genutzt werden, würde ich dringend abraten, erst recht im autarken Betrieb mit WP
3. Wie sind die Erfahrungen mit Vaillant und Lambda?
_ wir nutzen eine Vaillant und nach einem holprigen Start, auf Grund verkosrkster Hydraulik und grottenschlechter Inbetriebnahme durch einen Vaillant KDT, bin ich heute nach viel DIY und Hilfe aus dem Forum mehr als zufrieden.
4. Gibt es andere Empfehlungen (Selbsteinbau ist keine Option, da zu wenig Erfahrung)?
- Es gibt nicht DIE WP, es gibt eine WP welche auf Grund der erhobenen Daten zu deinen Anforderungen passt. Die beste und teuerste WP nutzt dir wenig wenn die Hydraulik nicht passt und der Nutzer das Wärme Pumpen nicht erlernt. Auf Grund deiner "neuen" Anlage stehst du nicht unter Zwang kopflos zu handeln. Eine WP muss gut geplant werden, wenn das Ergebnis auch gut werden soll.

Verfasser:
temperaturabfall
Zeit: 01.02.2026 23:19:04
1
3928760
Zitat von TheExpert Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

wir heizen unser 2-Familien-Reihenmittelhaus derzeit mit einer Gasbrennwerttherme aus dem Jahr 2021 (Brötje WGB EVO 20i). Da der Gaspreis aufgrund steigender CO2-Abgabe weiter ansteigt, denken wir derzeit darüber nach, in diesem Jahr auf eine Wärmepumpe umzustellen und[...]



Mit welchem Gaspreis rechnest du, dass du hier bei einer 5 Jahre alten Anlage einen sehr sehr teuren Tausch durchführen musst?

Deine Überlegungen machen wirtschaftlich gar keinen Sinn

Verfasser:
HondaBiker
Zeit: 01.02.2026 23:34:20
2
3928766
Eine 5 Jahre alte Gastherme würde ich auch nicht austauschen. Du bekommst da 20% weniger Förderung als wenn die Anlage 20 Jahre alt wäre.
So teuer kann das Gas garnicht werden

Verfasser:
TheExpert
Zeit: 02.02.2026 22:21:19
0
3929275
Hallo zusammen,

ich habe nicht geschrieben, dass wir umstellen müssen. Vielmehr denken wir darüber nach, umzustellen. Gas wird immer teurer: Steigender CO2-Preis, steigende Netzkosten durch zunehmend weniger Gasanschlüsse. Derzeit kostet uns das Gas 12,46 ct / kWh. Den Gaspreis kann ich jetzt auf 11,26 ct / kWh reduzieren.

Einsparungen von konservativ berechneten 1.000,00 EUR pro Jahr aufgrund der Umstellung auf Wärmepumpe sollte man wirtschaftlich sicherlich nicht ignorieren.

Viele Grüße

Verfasser:
temperaturabfall
Zeit: 02.02.2026 22:37:56
4
3929282
Nach Förderung zahlst du wohl mindestens 24.000 aus eigener Tasche. Dein Gasgerät hat eine Restlebenslaufzeit von 10 Jahren, sagen wir einfach mal

Sagen wir die Wärmepumpe läuft 15 Jahre. Du erreichst keinen Break even.

Du sparst 10.000 auf 10 Jahre, aber musst heute 24.000 ausgeben.

Dein Gaspreis kann sich verdoppeln und du bist immer noch billiger mit deinem bisherigen Gerät.

Verfasser:
joe115
Zeit: 03.02.2026 06:50:19
4
3929324
Die WP ist keine „magic bullet“, unabhängig von der Größe. Ich sehe mehrere Punkte, die du vor Einbau einer WP im Laufe der nächsten Jahre, Schritt für Schritt, angehen kannst, als Vorbereitung. Du bist in einer idealen Situation, nichts und niemand (außer du selbst) zwingt dich, jetzt zu handeln.

* Dämmung der obersten Geschossdecke
* Dämmung der Kellerdecke, falls der Keller nicht voll beheizt ist
* Dämmung der Rolladenkästen
* Überprüfen und Verbesserung der Luftdichtigkeit, zB Rolläden
* Einbau eines WMZ hinter den vorhandenen Heizungspufferspeicher
* Raumthermometer/Hygrometer in allen Räumen verteilen
* Regelmäßige Datenaufzeichnung von WMZ, RT , AT, Gasverbrauch -> Tagesmittelwerte sind relevant (!!)
* IR Thermometer zulegen und thermischen Abgleich starten. Das dauert gut einen Winter.
* Heizkörper in schwachen Räumen, die die weitere Senkung der VLT verhindern, ersetzen und/oder durch Booster ergänzen. Macht man logischerweise eher im Sommer und dann muss ggf im Winter erneut abgeglichen werden
* WW Temperatur senken, Zirkulation auf Bedarf (Funktaster, ggf. in Kombi mit Zeitprogramm) umstellen
* im Juli/August, wenn sicher nicht geheizt wird, dein WW Bedarf in ltr und kWh bestimmen
* Lüftungsverhalten anpassen: Stoß- und Querlüftung, keine gekippten Fenster in der Heizperiode

Das dürften die wesentlichen Elemente sein, die kostengünstig und meist in Eigenleistung umsetzbar sind. Danach bist Du zum einen ideal auf den Einbau einer WP vorbereitet, der Tausch gegen die Therme kann 1:1 erfolgen; zum anderen hebst du Kosteneffekte, die es dir leichter machen, die bereits getätigte Investion in die Therme voll abzuschreiben.

Davon unabhängig kannst du dir überlegen, ob nicht eine Klimaanlage für den Sommer, als Heizungsergänzung in der Übergangszeit und als Unterstützung der Therme im Winter in Frage kommen könnte. Grobe Kosten ca 3-3,5k€ pro Innengerät mit Einbau.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 03.02.2026 07:24:16
1
3929333
Zitat von TheExpert Beitrag anzeigen
... im Haus 11 Heizkörper eingebaut, 4 davon werden nicht genutzt (Schlafzimmer, Keller, Treppenhaus in Maisonettewohnung). Ein Großteil stammt aus dem Gebäude-Baujahr, 3 wurden Anfang der 2000er ausgetauscht, ein weiterer 2012. 2012 wurde auch ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, der allerdings nur sehr rudimentär berechnet wurde ...
Moin,
bei Wärmepumpentechnik ist äußerst vorteilhaft hausintern sämtliche wasserführenden Wärmeaustauschflächen zu nutzen und die darin nötigen Heizwasserdurchsatzmengen nicht ständig per Thermostatregelung ausbremsen zu lassen!

Als Beispiel dazu, dass bei unserem in 1999 freistehend gebauten Einfamilienhaus, bei dem zuletzt in Februar 2021 per Ultraschallwärmemengenzähler während der mehrtägigen Kältephase mit Stundenweise bis zu Minus 20 Grad Celsius bei Beheizung von ~250 qm Fläche innerhalb der thermischen Gebäudehülle ein maximaler Heizleistungsbedarf von ~8 kW ermittelt werden konnte, bei genannten klimatischen Bedingungen ein maximales Vorlauftemperaturniveau von um +35,x°C für die Heizkörper und parallel angebundenen Flächenheizkreise benötigt worden ist um die thermische Behaglichkeit auf dem von uns gewünschten Niveau halten zu können. Im Haus haben wir insgesamt 14 Heizkörper und zusätzlich 10 Flächenheizkreise an der Wand und auf dem Fußboden installiert. Sämtliche Einzelheizkreise werden 24/7 ohne Thermostatregelung betrieben.

Daher würde ich an Deiner Stelle als Ansatz nehmen, dass bei Deinem wasserführenden Wärmeeintragssystem in der Immobilie ein Checkup erfolgen sollte nachdem außen die bestmögliche Optimierung der thermischen Gebäudehüllenqualität abgeschlossen ist.

Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 03.02.2026 08:06:48
3
3929344
Zitat von TheExpert Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

ich habe nicht geschrieben, dass wir umstellen müssen. Vielmehr denken wir darüber nach, umzustellen. Gas wird immer teurer: Steigender CO2-Preis, steigende Netzkosten durch zunehmend weniger Gasanschlüsse. Derzeit kostet uns das Gas 12,46 ct / kWh. Den Gaspreis kann[...]



Also ich verstehe nicht, warum du umstellen willst. Eine funktionierende Gas-Brennwerttherme < 20 Jahre lohnt sich m.E. nicht zu tauschen. Schon gar nicht, wenn sie erst 5 Jahre ist. Lohnt sich nur wenn Gastherme defekt oder Reparatur unwirtschaftlich.

Wie kommst du außerdem auf den Gaspreis? Bis du in der regionalen Grundversorgung?

Aktuelle Werte bei uns laut Verivox:
7,8 ct/kWh Gas (ohne Bonus).
24 ct/kWh Strom (ohne Bonus)

Bei einem COP von 3 sind die Verbrauchskosten etwa gleich.
Unterstellen wir mal einen COP von 4:
Kosten für Wärme:
WP: 6 ct/kWh
Gas: 8,2 ct/kWh (95% Wirkungsgrad)

Mit 2,2 ct/kWh Ersparnis reden wir eher von 500 € als 1000€ pro Jahr bei deinem Verbrach.

Darüber hinaus ist politisch mindestens unsicher was kommt. Die Bundesregierung plant den Bau von Gaskraftwerken. Mittelfristig werden die Kosten auf die Stromkunden umgelegt, sodass ein steigender Gaspreis sich auch im Strompreis bemerkbar macht.

Du hast zwar einen hohen PV-Anteil. Dieser wird aber umgekehrt proportional zum Wärmebedarf erzeugt.

Investition in bessere Dämmung lohnt sich mehr. Dann reicht in Zukunft evtl. auch ein kleinere WP.

Verfasser:
belzig
Zeit: 03.02.2026 09:26:51
0
3929392
Ich bin mit einem Haus in einer ähnlichen Zwickmühle.

Mir wurde damals vom EB und mehreren HBs gesagt eine WP wäre in diesem Objekt nicht möglich ( Keine Dämmung, keine FBH), worauf ich mich 2021 für eine Gasbrennwertkessel entschieden habe.

Seitdem ärgere ich mich über die Entscheidung und würde am liebsten den Gaser in Ebay verkaufen und mir eine WP besorgen. Aber es rechnet sich leider hinten und vorne noch nicht, zumal ich auch noch eine Split-Klimaanlage habe, mit der ich sobald die Sonne scheint zuheize.

Ich kann dir nur empfehlen, lass das Ding drin, vlt. ändert sich ja auch die Förderlandschaft grundlegend. z.B. wie in anderen Ländern Festbetragzuschuß.

Und kauf dir für die Zeit dazwischen eine Split-Klimaanlage für den größten Raum oder den Flur, damit du deine PV-Überschüsse verwerten kannst und Gas sparst.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 03.02.2026 09:46:26
1
3929400
Das Lambda-Berechnungstool wirft für 26.500 kwh Gasverbrauch und WW für 6 Personen eine Heizlast von 13 kw aus. Die 75er Vaillant erscheint mir deshalb wesentlich zu klein.
Mit einer Lambda wirst du die Heizkosten in etwa halbieren können, ob das für dich wirtschaftlich Sinn macht, musst du wissen. Die Förderung liegt bei 10.500 €, die Kosten liegen vermutlich bei > 40.000 €, da es hier nur wenige günstigere Installateure gibt.

Verfasser:
pubsfried
Zeit: 03.02.2026 19:36:42
0
3929689
Hab nicht alles gelesen, aber ich würde die BWT drinlassen. was du vor hast ist reine Verschwendung! Schau besser mal nach einem günstigeren Gasanbieter. Ich hab gerade bei https://www.maingau-energie.de/gas neu abgeschlossen, und es wurde sogar wesentlich billiger für mich als Neukunde (ich wechsle ständig mit meiner Frau ab, bin dort also jedes Jahr "Neukunde" :-) )
Ich zahle jetzt 7,9ct/kWh + 15€ GG. Zieht man die Inflation ab, ist das ja noch billiger als vor UA-Krieg! Rechne ich jetzt ein JAZ von 4 dürfte der Strom nicht mehr als 32ct/kWh kosten, um überhaupt iwas zu sparen, und das bei NULL Investitionen! und bei uns ist der nicht billiger!

ich habe eine 29J alte Brennwerttherme, 18000 kWh/J, messe, repariere und regle alles selbst im Haus, und hab mich seit 3J auf den Einbau einer WP vorbereitet, weil ich jeden Tag damit rechnen muss, dass was kaputt geht, ich weiss also wovon ich rede. Vor 8 Jahren wollte der Schorni die Anlage nicht mehr abnehmen, ich hab sie dann selbst zerlegt und grundgereinigt, alles überprüfen lassen vom HB und sie hatte Werte wie eine neue Therme, und das bis heute, alles belegbar. Warum soll ich sie also rauswerfen??

Verfasser:
TheExpert
Zeit: 04.02.2026 12:32:21
0
3929929
Zitat von vomNiederrhein Beitrag anzeigen
Zitat von TheExpert Beitrag anzeigen
[...]



Also ich verstehe nicht, warum du umstellen willst. Eine funktionierende Gas-Brennwerttherme < 20 Jahre lohnt sich m.E. nicht zu tauschen. Schon gar nicht, wenn sie erst 5 Jahre ist. Lohnt sich nur wenn Gastherme defekt oder Reparatur unwirtschaftlich.

Wie kommst[...]


Ja, ich bin beim regionalen Anbieter, da ich die lokalen Stadtwerke unterstützen möchte. Die haben mir nach Ablauf des bisherigen Vertrags (nicht Grundversorgung!) am 30.06.2026 nun einen Preis von 10,66 ct / kWh angeboten. der Grundpreis ist zwar etwas höher, aber damit erreiche ich auch schon ca. 412,00 EUR Ersparnis pro Jahr.

Verfasser:
TheExpert
Zeit: 04.02.2026 12:51:28
0
3929938
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen
Die WP ist keine „magic bullet“, unabhängig von der Größe. Ich sehe mehrere Punkte, die du vor Einbau einer WP im Laufe der nächsten Jahre, Schritt für Schritt, angehen kannst, als Vorbereitung. Du bist in einer idealen Situation, nichts und niemand (außer du selbst) zwingt dich, jetzt zu handeln.[...]


Den thermischen Abgleich habe ich im letzten Jahr - ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her - mit dem Thermometer gemacht. Habe dafür sogar einen Fühler genommen, um die Temperatur an den Vor- und Rücklaufanschlüssen der Heizkörper zu messen, was m. E. zuverlässiger war.

Die Dämmung der Kellerdecke habe ich bisher nicht gemacht, da wir den Keller zwar nicht extra beheizen, aber dieser auch nicht so kalt ist. Die oberste Geschossdecke habe ich bisher nicht gedämmt, weil ich da nicht so den großen Einspareffekt bei den Energiekosten sehe.

Die Rollladenkästen wurden im Zuge des Fenstertausches ebenfalls gedämmt, da wir auch neue Rollläden bekommen haben.

In einigen Räumen habe ich schon Thermometer. Wir haben eine Raumtemperatur von 21 °C. Die Heizkörper steuere ich über digitale Thermostate, so dass di3e Raumtemperatur konstant gehalten wird und nach 22:00 Uhr auf 17 °C abgesenkt wird.

Einbau eines WMZ hinter den vorhandenen Heizungspufferspeicher: Wir der dann in den Heizkreislauf eingeschleust? Ich habe einen WMZ im Primäkreislauf der Brennwerttherme - wurde 2012 mit dem BHKW eingebaut - aber ich habe den nie abgelesen.

Die Warmwassertemperatur habe ich bisher nie angepasst. Das macht die Anlage gefühlt selbstständig. Es läuft auch regelmäßig eine Erhitzung auf 60 °C, um die Hygiene zu gewährleisten. Das Warmwasser zirkuliert im Haus. 2012 wurden in die Wasserverteilung auch Ventile integriert, die anhand der Temperatur die Zirkulation steuern, um zu vermeiden, dass das Wasser zu lange in der Leitung steht.

Verfasser:
belzig
Zeit: 04.02.2026 13:05:31
2
3929947
Zitat von TheExpert Beitrag anzeigen
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen
[...]

Die oberste Geschossdecke habe ich bisher nicht gedämmt, weil ich da nicht so den großen Einspareffekt bei den Energiekosten sehe.
[...]


Der Einspareffekt liegt zwischen 10-15% der Heizkosten. Das ist im Bereich Dämmung die effizienteste und kostengünstigste Maßnahme, weil man sie im DIY machen kann.

Verfasser:
TheExpert
Zeit: 04.02.2026 13:08:47
0
3929949
Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Rückmeldungen, die mir auf jeden Fall weiterhelfen.

Ich weiß, dass der Austausch einer noch recht neuen Brennwerttherme nicht unbedingt sinnvoll ist. Daher frage ich ja auch hier in der Runde, ob es Sinn macht, die vorhandene Anlage jetzt schon gegen eine Wärmepumpe auszutauschen und wenn ja, welche Größe man da einplanen sollte.

Vamo hat mir die 7,5 kW von Vaillant im Festpreis angeboten. Wenn ich den Vertrag abschließe und es sich dann bei der genauen Berechnung herausstellt, dass diese zu klein dimensioniert ist, dann wird kostenneutral die größere Wärmepumpe eingebaut. Keine Ahnung, wie das wirtschaftlich abbilden.

Was die Vorschläge mit der Klimaanlage angehen, so haben wir bereits eine zugegeben recht alte Splitanlage in einem Raum und haben auch schon überlagt, ob wir nicht im DG eine neue Anlage einbauen lassen, mit der man das gesamte DG klimatisieren kann. Im Sommer kann es schon recht warm werden. Aber das haben wir bisher nicht weiter verfolgt. Auch deshalb nicht, weil ich mit der Wärmepumpe ja grundsätzlich auch kühlen kann. Bei der Lambda hat der Installateur ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Kühlung über die Heizkörper auf bis zu 20 °C möglich wäre. Allerdings geht das nicht, wenn der vorhandene Pufferspeicher verwendet wird.

Auf jeden Fall habe ich jetzt schon viel Input erhalten, der mich auf jeden Fall auf weitere Gedanken bringt. Ich habe ja Zeit dafür und keinen Druck hinsichtlich eines Austauschs.

Weitere Rückmeldung sind natürlich weiterhin willkommen.

Verfasser:
belzig
Zeit: 04.02.2026 13:48:10
0
3929965
Schreib mal bitte deine NAT oder PLZ und wenn das WW auch mit Gas gemacht wurde, wieviele Leute in deinem Haus wohnen, damit man die 26000kWh einordnen und eine Heizlastberechnung nach Vorjahresverbrauch machen kann.

Habt ihr ggf. noch einen Holzofen und kann die Split-Klima auch heizen?

Verfasser:
TheExpert
Zeit: 04.02.2026 18:56:43
0
3930092
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Schreib mal bitte deine NAT oder PLZ und wenn das WW auch mit Gas gemacht wurde, wieviele Leute in deinem Haus wohnen, damit man die 26000kWh einordnen und eine Heizlastberechnung nach Vorjahresverbrauch machen kann.

Habt ihr ggf. noch einen Holzofen und kann die Split-Klima auch[...]


Was ist die NAT? PLZ ist 79183. Wie ich bereits eingangs beschrieben habe, leben 5 Personen im Haus und eine 6. könnte in naher Zukunft dazukommen. Und ja, wir erzeugen mit der Brennwerttherme Heizungswärme und Warmwasser.

Wir haben keinen Holzofen, hätten aber die Option, da wir noch einen Kaminzug im Haus frei haben.

Die alte Klima-Split-Anlage von Daikin scheint keine Heizfunktion zu haben - wir haben diese beim Hauskauf 2005 übernommen, keine Baujahrinformationen und keine Anleitung. Das Bedienfeld zeigt keine Temperatureinstellungsmöglichkeit, die eine Beheizung ermöglicht.

Verfasser:
TheExpert
Zeit: 04.02.2026 19:04:40
0
3930095
Zitat von pubsfried Beitrag anzeigen
Hab nicht alles gelesen, aber ich würde die BWT drinlassen. was du vor hast ist reine Verschwendung! Schau besser mal nach einem günstigeren Gasanbieter. Ich hab gerade bei https://www.maingau-energie.de/gas neu abgeschlossen, und es wurde sogar wesentlich billiger für mich als Neukunde (ich[...]


Ich habe jetzt auch mal bei Verivox nachgesehen und bekäme über Maingau auch folgenden Gastarif:

Arbeitspreis:
7,83 Ct/kWh
Grundpreis:
15,00 €/Monat

Das ist natürlich nochmals eine ganze Ecke günstiger als der mir nun angebotene Preis unserer Stadtwerke, der auch schon im mehr als 2 ct / kWh reduziert wurde.

Von Maingau habe ich schon gehört - in Verbindung mit günstigen Ladetarifen für's E-Auto. Wie sind die Erfahrungen mit diesem Anbieter?

Verfasser:
bstone
Zeit: 04.02.2026 19:23:59
0
3930104
Zitat von TheExpert Beitrag anzeigen
Zitat von pubsfried Beitrag anzeigen
[...]


Ich habe jetzt auch mal bei Verivox nachgesehen und bekäme über Maingau auch folgenden Gastarif:

Arbeitspreis:
7,83 Ct/kWh
Grundpreis:
15,00 €/Monat

Das ist natürlich nochmals eine ganze Ecke günstiger als der mir nun angebotene Preis[...]

Gut, habe ich sowohl für Gas als auch für Strom genutzt.
Gas benötig ich seit ein paaar Jahren aber nicht mehr, aber den Strom liefet die Maingau zu einem guten Kurs.

Verfasser:
belzig
Zeit: 04.02.2026 20:10:15
0
3930125
Laut https://www.waermepumpe.de/werkzeuge/heizlastrechner/
habt ihr bei 2500m³ Gas, Brennwert und WW für 5 Personen eine Heizlast von 11,7 kW

Der Rechner geht von einer Normaußentemperatur von -11°C aus.

Du musst mal in dich gehen wie oft diese Temperatur wirklich vorkam.
Mit einer 10kW Maschine solltet ihr hinkommen.
Die 7,5 kW Maschine wäre mir an eurer Stelle zu klein.

Weißt du welchen Volumenstrom dein Heizkreis zulässt?

Verfasser:
Chaot
Zeit: 04.02.2026 20:28:14
1
3930131
Zitat von TheExpert Beitrag anzeigen
Die Dämmung der Kellerdecke habe ich bisher nicht gemacht, da wir den Keller zwar nicht extra beheizen, aber dieser auch nicht so kalt ist[...]
Du solltest einmal prüfen, ob der Keller nicht so kalt ist, weil die Außenwände ganz gut gedämmt sind, oder weil Du über die Kellerdecke eine Art Deckenheizung hast.
Im alten Tankraum bei meinen Eltern habe ich mal die Deckentemperatur gemessen. Darüber liegt die Küche mit Fußbodenerwärmung (Kupferrohr im Estrich aus der Zeit vor den FBH). Die lag bei 20°C°, also haben wir die Decke gedämmt und jetzt benötigt die Küche darüber nur noch die Fubodenerwärmung. Der Heizkörper bleibt aus.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 05.02.2026 07:34:11
1
3930211
Zitat von TheExpert Beitrag anzeigen
... haben keinen Holzofen, hätten aber die Option, da wir noch einen Kaminzug im Haus frei haben.

Die alte Klima-Split-Anlage von Daikin scheint keine Heizfunktion zu haben - wir haben diese beim Hauskauf 2005 übernommen, keine Baujahrinformationen und keine Anleitung ...
Moin,
falls keine Möglichkeit besteht den Brennstoff kostenlos aus dem eigenen Wald zu holen würde ich mir an Deiner Stelle definitiv keinen Holzverbrenner anschaffen.

Dein Gasbrennwertgerät ist erst seit 2021 in Betrieb und daher wäre der Ansatz korrekt, dass ihr ein Splitklimagerät mit Heizfunktion innerhalb der Heizperioden zumindest bei milderen Außentemperaturen nutzt um den Wärmeenergieeintragsbedarf zu decken. So würde mit der Gasbüchse praktisch bei von dir optimal angepasster Parametrierung und von dir akribisch ausgeführten thermischem Abgleich im Idealfall nur noch zum Heizen benutzt werden während der Heizleistungsbedarf nicht vom Klimagerät zu leisten ist und ihr die Gastherme zum Wärmeenergieeintrag auffordert.

Das würde beispielsweise auch mit einem relativ günstigen Apparat funktionieren den Du DIY installieren kannst weil der Kältemittelkreis des Gerätes nicht geöffnet werden kann. Ein bisschen was zu dieser Maschine, die nach Herstellerangabe bis zu -10°C zum Heizen zu benutzen ist und für die hinsichtlich der Effizienz ein SCOP 4 angegeben ist, findest Du bei Interesse per folgend verlinktem Beitrag. Dort im Thread ist zwar bisher nur ziemlich ausschließlich zum Kühlen berichtet, aber eventuell kann ich bald auch was zum Heizen schreiben.

👉 https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/3848335

Verfasser:
TheExpert
Zeit: 05.02.2026 11:27:48
0
3930323
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
Zitat von TheExpert Beitrag anzeigen
[...]
Du solltest einmal prüfen, ob der Keller nicht so kalt ist, weil die Außenwände ganz gut gedämmt sind, oder weil Du über die Kellerdecke eine Art Deckenheizung hast.
Im alten Tankraum bei meinen Eltern habe ich mal die Deckentemperatur gemessen. Darüber liegt die Küche mit Fußbodenerwärmung[...]


Im Keller stehen ein paar elektrische Geräte, die Abwärme erzeugen:

1. Wechselrichter
2. Batteriespeicher
3. IT-Schrank
4. Wäschetrockner mit Wärmepumpe
5. Waschmaschine

Aber ich werde mal die Kellerdecke bzgl. Wärme prüfen, da im EG teilweise eine Flächenerwärmung im Fußboden installiert ist.

Verfasser:
TheExpert
Zeit: 05.02.2026 11:35:42
0
3930329
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Laut https://www.waermepumpe.de/werkzeuge/heizlastrechner/
habt ihr bei 2500m³ Gas, Brennwert und WW für 5 Personen eine Heizlast von 11,7 kW

Der Rechner geht von einer Normaußentemperatur von -11°C aus.

Du musst mal in dich gehen wie oft diese Temperatur wirklich[...]


Wenn ich den Wert im Display der Heizkreispumpe (Wilo Stratos PICO) richtig im Kopf habe, pumpt sie um die 700 l / h und läuft bei max. 20 W. Ob der Heizkreis auch mehr könnte, weiß ich nicht. Aber damit die Fußbodenerwärmungen funktionieren, muss die Pumpe so eingestellt sein.

-11 °C kommen bei uns so gut wie nicht vor - auf jeden Fall nicht für längere Zeit, vielleicht mal in einer kurzzeitigen Spitze. Ich kann mich nicht erinnern, wann bzw. wie oft wir diese Außentemperatur in den 24 Jahre, in denen ich hier lebe, gehabt haben.

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