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05.02.2026 14:15:51 |
Zitat von Gnampf  a) weil das eine Milchmädchenrechnung ist? Anschaffungs- und Montagekosten der IR-Teile komplett vernachlässigt, genauso wie Wartung oder Austausch (denn ob die Dinger so lange wie eine Wärmepumpe halten, bei der hohen thermischen Belastung?). Dagegen dann extrem hohe Kosten für das wassergeführte[...] Als wenn in FBHs, WP und dem sonstigen Equipment und Installations- und Wartungsaufwand kein Naturverbrauch stecken würde. Und ewig hält das Zeug auch nicht. eHeizkörper gibt es auch erheblich günstiger als Infrarot Deckenstrahler. Die müssen in einem Niedrigenergiehaus auch nicht sonderlich heiß werden und bei wenigen kW Heizlast muss man sich auch keine Gedanken um das Stromnetz zu machen. Meine WP hat ja schon 5 kW Verdichterleistung und der Heistab nochmal 6. Sagt ja keiner, dass man nur mit der Klima heizen muss. Aber wen stört es, wenn sie mit Warmluft heizt, wenn keiner im Raum ist oder sie das Treppenhaus erwärmt. Die Einfachheit von Strom wird den Aufwand und die Komplexität der Hydraulik schlagen. Und je grüner und billiger der Netzstrom wird, um so eindeutiger wird das werden.
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05.02.2026 14:28:48 |
Die Kosten für das wassergeführte System hast du ja aufgeführt, noch dazu recht hochpreisig. Die Kosten für deine tollen e-Heizkörper sind dagegen unter den Tisch gefallen. Und ja, es ist ein Unterschied zwischen einem irgendwo rumstehenden e-Heizkörper und einer Flächenheizung, egal ob IR-Panel oder wassergeführt. Äpfel und Birnen... Und richtig, eine FBH hält nicht ewig. Nach einigen 100 Jahren dürfte sie kaputt sein. Ist dann trotzdem locker Faktor 10 länger haltbar. Und ja, die WP vielleicht nur Faktor 2. Wenn deine WP schon 5kWel hat, dann willst du mit 5kW e-Direktheizung klar kommen? Da fehlt dann aber min. Faktor 3. Ansonsten auch hier wieder der klassische Äpfel-Birnen-Vergleich mit dem Ziel der Irreführung. Was für ein Komfort soll es sein, wenn ich bei Betreten des Raums erst die Klima aus, und beim Verlassen wieder einschalten muss? Und was nützt mir ein warmes Treppenhaus, außer zum Energie verschwenden? "je grüner und billiger"... äh... entweder er ist "grün", oder nicht. Leider wächst "grüner" Strom nicht auf Bäumen (von denen wir dann auch zu wenige hätten), und unsere Erzeugungskapazitäten sind bei weitem nicht hoch genug um ihn unnütz mit miesem Wirkungsgrad zu verballern. Deswegen sind eFuels ja auch so eine komplett schwachsinnige Idee ohne Praxisbezug. Und "billig": wer denkt das die Strompreise in Zukunft dauerhaft fallen werden (oder auch nur konstant bleiben), der glaubt auch an Weihnachtsmann und Osterhase. Und das hat nichts mit den Erneuerbaren Energien zu tun... ohne die wäre der Anstieg eher noch deutlicher. Und wenn es nur um einfach und billig geht, dann würden wir halt heute alle noch mit Autos ohne Kat und mit Vergaser rumfahren, ohne Klimaanlage und mit Fensterkurbeln.
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05.02.2026 14:48:50 |
Zitat von Gnampf  Die Kosten für das wassergeführte System hast du ja aufgeführt, noch dazu recht hochpreisig. Die Kosten für deine tollen e-Heizkörper sind dagegen unter den Tisch gefallen. Und ja, es ist ein Unterschied zwischen einem irgendwo rumstehenden e-Heizkörper und einer Flächenheizung, egal ob IR-Panel[...] Nein, es geht nicht um mein Haus. Bei 35 MWh Wärmebedarf machen die 40 kEuro für die hydraulische Verteilung und die WP absolut Sinn. Aber nicht im Niedrigenergiehausneubau, um den Verbrauch für Wärme von 5 auf 1 MWh zu reduzieren. Wenn du den gesamten Aufwand fürs hydraulische Verteilsystem und die WP nimmst bist du im Neubau leicht bei 50 kEuro. Und ich gehe tatsächlich davon aus, dass Strom im Vergleich zum Betrieb von Hydraulikkram günstiger wird. Sonst hätte ich nicht mit WP und Auto meinen Stromverbrauch verdreifacht.
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05.02.2026 20:05:58 |
Zitat von Peter 888  Hallo Behaglichkeit......uns/mir hat man mal beigebracht warme Füße, kalter Kopf. IR Deckenstrahlungsheizung ist genau das Gegenteil....... ciao Peter Ja, ok, wie hoch wäre die IR Leistung pro m², in einem Niedrigenergiehaus mit 100m² und 5kW bei -10C, in einem Haus in 58566 an einem 15.01.xxxx im Vergleich zur IR Leistung der Sonnen bei wolkenlosen Himmel um 12 Uhr WOZ am 15.07.xxxx. im Garten selbigen Hauses? Nur so über den Daumen. Würde ein himmelblauer Deckenanstrich die Behaglichkeit gegenüber weiß verändern? MfG uwe
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05.02.2026 23:10:33 |
Die Behaglichkeit könnte man ja recht einfach testen, indem man es einfach mal in einem Raum ausprobiert. Z.B mit einer indirekten DeckenbeleuchtungSo ein Deckenpanel kostet immerhin weniger als ein Heizkörpertausch... Ich fände das schon sehr interessant als Übergangslösung von Gas zu Wärmepumpe. Und wenn sich nach ein paar Jahren herausstellt, dass die Dinger nicht sehr haltbar sind, sind die Wärmepumpen eventuell bereits noch effektiver, günstiger und die Heizungsbauer sind auch erfahrener geworden. Falls man Klimaanlagen schon besitzt, wäre das zusätzliche Panel dann schon sehr flexibel auch durch weitere Panels recht schnell und günstig erweiterbar. Oder bei den drei bis fünf (extrem-)kalten Tagen im Jahr läuft eben ein 20.-€ Heizlüfter zusätzlich. Vielleicht teste ich das mal. Noch läuft zwar unsere (überdimensionierte) Kombi-Gasbrennwerttherme mit FBH und Heizkörpern völlig problemlos nur zweimal am Tag für <5h und heizt das Haus mit niedriger Heizkurve ohne große Temperaturschwankungen in den Räumen, aber irgendwann wird ein Wechsel fällig. Die Frage bzgl. der Behaglichkeit wäre wohl, in wie weit man die Wände und Flächen "warm" halten könnte und wie das in Kombination mit IR-Panels und Klimaanlagen tatsächlich funktioniert. Wird der Fliesenboden wenn das Deckenpanel draufstrahlt so warm, dass dieser auch wieder Wärme abgibt?
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06.02.2026 06:29:25 |
man darf nicht den Wohlfühlfaktor unterschätzen. Strahlungswärme ist nicht für jeden was. Hier war doch mal der Paule der seine IR beworben hat. Am Ende des Jahres standen bei ihm um die 17000 Kwh auf der Uhr. Ohne Warmwasser. Ich würd das auch erst mal testen in einem Raum im Winter. Auch in Niedrigenergiehäuser wohnen Frauen.
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06.02.2026 09:15:45 |
Zitat von ErwinL  Nein, es geht nicht um mein Haus.
Bei 35 MWh Wärmebedarf machen die 40 kEuro für die hydraulische Verteilung und die WP absolut Sinn. und warum führst du sowas dann als Begründung / Vergleich auf, um dann wieder zu sagen "ach nee, so war das nicht gemeint" wenn man dir das um die Ohren wirft? Zitat von ErwinL  Wenn du den gesamten Aufwand fürs hydraulische Verteilsystem und die WP nimmst bist du im Neubau leicht bei 50 kEuro. Komisch, ich war nicht ansatzweise bei 50k beim Neubau. Eher im Gegenteil, für 50k hätte ichs im Bestand schon fast bekommen. Zitat von ErwinL  Und ich gehe tatsächlich davon aus, dass Strom im Vergleich zum Betrieb von Hydraulikkram günstiger wird. Und ich gehe davon aus das es draußen wärmer ist als auf dem Mond hell. Was soll das für ein Vergleich sein? Was für "Betriebskosten" von Hydraulikkram? Das hydraulische System wird einmalig verbaut und gut ist. Dafür fallen einmalige Kosten an. In den Betriebskosten ist eine elektrisch betriebene Wärmepumpe definitiv weit günstiger als eine Stromdirektheizung, ansonsten ist was gewaltig schief gelaufen. Zitat von ErwinL  Sonst hätte ich nicht mit WP und Auto meinen Stromverbrauch verdreifacht. sondern die mit einem hydraulischen System ausgestattet? oder was soll uns das jetzt sagen? Du hast wohl eher auf WP und E-Auto gesetzt weil du hoffst das Strom weniger stark ansteigt als fossile Brennstoffe. Darum gehts hier aber überhaupt nicht. Zitat von matsches  Falls man Klimaanlagen schon besitzt, wäre das zusätzliche Panel dann schon sehr flexibel auch durch weitere Panels recht schnell und günstig erweiterbar. du bist dir aber schon bewusst, dass dieses Panel auch einen (ausreichend dimensionierten) Stromanschluss braucht? Dazu noch Deckenpanel, das auch erstmal geeignet an der Decke montiert werden muss... und wenn es einmal da war nur noch mit entsprechend Aufwand entfernt werden kann. Und wo ist der Zusammenhang zur Klimaanlage? Zitat von matsches  Vielleicht teste ich das mal. Vielleicht rechnest du besser erstmal? Denn wenn jetzt eine Gasheizung den Job verrichtet, dann sieht es nicht aus als ob das Haus einen so niedrigen Wärmebedarf hat das der Wirkungsgrad der Strom-Direktheizung egal ist.
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06.02.2026 09:19:11 |
Zitat von Gnampf  Und das hat nichts mit den Erneuerbaren Energien zu tun... ohne die wäre der Anstieg eher noch deutlicher.[...] Eine steile These.
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06.02.2026 09:30:47 |
Zitat von Gnampf  Was für "Betriebskosten" von Hydraulikkram? Das hydraulische System wird einmalig verbaut und gut ist. Dafür fallen einmalige Kosten an. In den Betriebskosten ist eine elektrisch betriebene Wärmepumpe definitiv weit günstiger als eine Stromdirektheizung, ansonsten ist was gewaltig schief gelaufen. Und da geht nie etwas kaputt? Wer soll denn das glauben? Die allermeisten können an der Heizung nichts selbst reparieren. Kommt da einmal der Heizungsbauer, weil zum Beispiel eine Pumpe defekt ist, sind die Einsparungen von mehreren Jahren dahin. Vorausgesetzt, es wird wirklich sehr wenig Energie benötigt.
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06.02.2026 10:20:25 |
Zitat von WP_PV_ST  man darf nicht den Wohlfühlfaktor unterschätzen. Strahlungswärme ist nicht für jeden was. Hier war doch mal der Paule der seine IR beworben hat. Am Ende des Jahres standen bei ihm um die 17000 Kwh auf der Uhr. Ohne Warmwasser. Ich würd das auch erst mal testen in einem Raum im[...] Das ist bei allen die ich kenne die es statt mit denken und rechnen mit ausprobieren und abwarten versucht haben, genau so aus gegangen... Zum Zuheizen eines Badezimmers oder für nen selten genutzten Hobbyraum geht sich das noch aus, danach wird Stromdirektheizen aber egal in welcher Form, sehr unlustig teuer...
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06.02.2026 10:25:35 |
Zitat von bricolaje  Und da geht nie etwas kaputt? Wer soll denn das glauben? Die allermeisten können an der Heizung nichts selbst reparieren. Kommt da einmal der Heizungsbauer, weil zum Beispiel eine Pumpe defekt ist, sind die Einsparungen von mehreren Jahren dahin. Und kommt der Elektriker um das Deckenpanel zu tauschen läßt man die Kosten einfach unter den Tisch fallen? Ich weiss gar nicht, wie selten wir in über 30 Jahren Gasheizung jemand vor Ort hatten, nachdem die anfänglichen Installationsmängel dann mal behoben waren. Und die Gasheizung hätte sicher eher eine Wartung benötigt als eine Wärmepumpe. Und: auch in 20 Jahren bekommt man eine neue Pumpe für die alte Hydraulik. Versuch aber in 5 Jahren mal das gleiche Deckenpanel zu bekommen, damit du nicht wieder alles anpassen musst.
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06.02.2026 17:49:31 |
Jungs, Danke für eure zahlreichen Beiträge. Ich wollte hier aber keinen Streit initiieren...................
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