Moin, ich war heute bei mir auf dem Dachboden, habe ein paar Eiskristalle entdeckt und frage mich, ob das so in Ordnung ist.
Unser Haus stammt aus 1987 und im Dachgeschoss befinden sich ein paar Wohnräume. Die
Dachschrägen und Decken sind mit OSB-Platten als
Dampfbremse (Stöße verklebt) verbaut, darüber Fermacell-Platten. Die Abseiten sind mit einer Intello Plus Folie verklebt (an den OSB-Platten ProCLima Klebeband; mit ProClima Orcon F auf dem
Estrich) und dann mit einer
Zellulose Einblasdämmung aufgefüllt. Dachschrägen sind mit 17cm Backkork und einer Lage
Flachs darunter gedämmt, Decke zum Spitzboden 24cm Backkork. Das Dach ist voll verschalt und darüber die Dachziegel. Auf der Holzschalung liegen auch diese Eiskristalle/Schnee. An der
Bodentreppe bildet sich etwas Schimmel. Ich vermute, diese ist nicht ganz luftdicht.
So sieht der Dachaufbau aus:
Dachziegel -> Dachlattung -> dampfdiffusionsoffene Pappe -> raue Holzschalung -> Backkork-Dämmung -> OSB-Platte -> Fermacell
Seit Wochen herrschen bei uns Minusgrade (bis zu -10 Grad) und der Dachboden-
Temperatursensor liegt zwischen 0 und bis zu -5 Grad, 70-80%. Ein weiterer Sensor an der Dachbodenluke sagt, dass es dort etwas wärmer ist (0-6 Grad).
Ich überlege, einen Dachdecker zu fragen, ob das alles ok so ist. Es riecht nicht muffig und ich finde nirgends Anzeichen für Schimmel, o.ä.
Danke für eure Meinung, JJ.