| | | | Zeit:
01.02.2026 15:50:52 |
| |
| | Zeit:
01.02.2026 16:15:12 |
Dann würdest du zumindest rechnerisch die 16kW der CHA-16 im Haus im Notfall mit 6K Spreizung unterbringen. Das Problem bleibt die untere Modulationsgrenze von 7,3 kW Das ist einfach zu viel, da brauchst du einen Puffer von mindesten 500l und die vorstehend genannten Sperrzeiten mit entsprechendem Komfortverlust. Ich würde mit fast überlegen ob du nicht besser die CHA 10 nimmst (wenn es unbedingst Wolf werden soll) und dir einen Holzofen für kalte Tage besorgst.
|
| | Zeit:
01.02.2026 16:38:48 |
Nein, bei A7 W35 sind es 5,9kw, 7,3 ist die nennheizleistung.
|
| | Zeit:
01.02.2026 18:06:49 |
Du mußt die Minimale Leistungsaufnahme von 1kW mit dem höchsten COP (7,1) mal nehmen, dann hast du die Minimal Leistung im schlimmsten Fall ~7,1 kW BTW bei 12° hat sie sogar einen COP von 8,5 ~ Minimal Leistung 8,5kW
|
| | Zeit:
01.02.2026 18:43:08 |
Zitat von belzig  Du mußt die Minimale Leistungsaufnahme von 1kW mit dem höchsten COP (7,1) mal nehmen, dann hast du die Minimal Leistung im schlimmsten Fall ~7,1 kW BTW bei 12° hat sie sogar einen COP von 8,5 ~ Minimal Leistung 8,5kW Woher nimmst Du denn den höchsten COP? Bzw. für welche VLT?
|
| | Zeit:
01.02.2026 18:50:49 |
In dem Leistungsdiagramm von der Cha 16/20 erkennt man aber die minimale Leistung recht genau. 7,1 COP bei A7 wäre ja besser als eine Lambda😅
|
| | Zeit:
01.02.2026 19:16:21 |
| |
| | Zeit:
01.02.2026 19:29:14 |
Dort steht Nennleistung / COP = 7,3 / 5,7 für 7/35
|
| | Zeit:
01.02.2026 19:32:00 |
| |
| | Zeit:
01.02.2026 19:50:47 |
Ist denn Teillast = Min.-Last? Dann wären die Leistungskurven falsch.
Und ist bei der Teillast die VLT 35 an diesem Betriebspunkt gemeint, oder die Auslegungstemperatur? Zweiteres glaube ich eher, die Werte kommen ja aus dem SCOP. Und dann würde bei Heizkörpern eher die Spalte für VLT 55 passen, also 6,6 bei 12°, bei Teillast..
|
| | Zeit:
02.02.2026 17:23:40 |
Man kann das drehen und wenden wie mal will - die CHA16 ist zu groß für das Haus. Egal ob 5 oder 7 kW Minimalleistung, das Ding wird mit Heizkörpern und ohne großen Puffer (>300l) extrem takten, wenn man nicht extrem hohe VLT fahren will. Immer bedenken, in einem älteren Haus heizt man manchmal auch noch bei 15° AT. Dann braucht man niedrigere VLT von 32-35°C. Mit abnehmender Temperatur geht die Heizleistung der HKs runter und die WP kriegt die Leistung nicht mehr weg und schaltet ab. Lang kann sie aber nicht aus bleiben, weil sonst die Temperatur im Haus zu starkt fällt. Und bis man schaut macht sie 3 Takte pro Stunde und Wolf halt das dann auch noch für normal.
|
| | Zeit:
06.02.2026 14:30:55 |
Hallo zusammen, bei uns wurde inzwischen eine Heizlastrechnung gemacht. Ergebnis: reine Raumheizlast ca. 12,8 kW, mit Warmwasser-Aufschlag von rund 1 kW landen wir bei etwa 13,8 kW Gesamtleistung bei −11 °C Norm-Außentemperatur. Jetzt stehen wir vor zwei Optionen: • Wolf CHA 16 für ca. 32.500 € • Wolf CHA 10 für ca. 29.500 € Wir sind uns ehrlich gesagt noch unschlüssig. Mir persönlich wäre die CHA 10 lieber – in Kombination mit zwei zusätzlichen Klimasplitanlagen. Aktuell haben wir bereits eine Split-Klimaanlage im Dachgeschoss. Geplant wäre, in den beiden unteren Etagen jeweils noch ein Innengerät zu ergänzen, sodass wir insgesamt drei Inneneinheiten hätten, die an sehr kalten Tagen zusätzlich unterstützen können. Nach unserem Verständnis läge der Bivalenzpunkt bei der CHA 10 ungefähr bei −2 °C, und sie würde erst relativ spät ins Takten kommen. Die CHA 16 würde dagegen wohl schon bei etwa 6–7 °C Außentemperatur anfangen zu takten. Kostenmäßig kämen wir mit CHA 10 + zwei Klimasplits in etwa auf das gleiche Niveau wie mit der CHA 16 allein. Vom Bauchgefühl her fühle ich mich mit der kleineren Wärmepumpe wohler – einfach wegen Taktverhalten und weil uns das aktive Kühlen im Sommer auch wichtig ist. Wie seht ihr das? Danke schonmal!!
|
| | Zeit:
06.02.2026 15:54:12 |
Wenn du NAT von -11 hast und ab - 2 schon der Heizstab angeht, dann noch Abtauen in dem Temperaturbereich... Ich könnte mich beherrschen. Würde niemals 10kw nehmen. Aber da die Wolf nicht gut runter modulieren kann auch nicht die 16kw. Ich habe glaube eine Heizlast von 8.5 und die 10kw Variante genommen und bin glücklich. Aber eben genau aus dem Grund keine Wolf. Die stand auch auf der Agenda. Habe eine genommen, die besser modulieren kann. 280w elektrisch. Würde lieber eine passende Pumpe kaufen, statt einen hohen Stromverbrauch zu haben wegen Bibalenz von - 2
|
| | Zeit:
06.02.2026 17:00:52 |
Zur raumweisen Heizlastberechnung solltest du wissen, daß dies i.d.R. um 10-15% zu hoch sein wird, weil viel zu hohe Lüftungsverluste angesetzt weren. DIe Frage ist generell, wie oft die -11°C bei euch wirklich in den letzten Jahren vorkamen. Die CHA10 könnte gerade so hinkommen, wenn ihr euch vlt noch einen Heizstab in den WW-Speicher tut um, wenn es wirklich kalt ist, keine Heizpausen für die Warmwasserbereitung zu haben. Wenn du es mit der Splitklimaanlage versuchen willst, solltest du dir irgend ein arctic bzw. nordic Modell besorgen, das bis -25°C auch wirklich noch Leistung bringt. Alternativ wäre als Ergänzung zur CHA10 ein Holzofen wohl die bessere Wahl, wenn es wirklich mal knackig kalt wird. Wie weiter oben schon geschrieben wäre eine viessmann vitocal 250 A13, oder eine Vailant arotherm vwl 125/8.1 wohl die bessere Wahl. Zur Not auch die 12er Buderus.
|
| | Zeit:
06.02.2026 17:23:27 |
Sehe ich genauso. Die Heizlastberechnung ist wirklich zu hoch, ABER das Abtauen ist dort gar nicht berücksichtigt. Wie auch. Aber gerade das findet stärker statt bei (zu) niedrig dimensionierten wp. Bei mir haute die Heizlastberechnung hin. In etwa. Achso wegen NAT. Diesen Winter wurde sie unterschritten bei uns. Würde daher lieber eine passende Pumpe wählen die modulieren kann.
|
| | Zeit:
07.02.2026 02:10:29 |
Wenn Du 3 Klimasplits hast, die bei -11° noch gut arbeiten, könntest Du ja auch wieder eine kleinere Wärmepumpe nehmen. Wenn Du die zusätzlichen nicht brauchst (zum Kühlen), würde ich das lassen, und lieber eine passende WP nehmen. Ich frage mich aber, wieso Du so an den Wolfs hängst. Die eine ist zu groß, mit der anderen hast Du einen Bivalenzpunkt von etwa -2°. Wenn Du keine Angst vor dem Frieren hast, kannst Du die Heizlast meinetwegen auf 12kW abrunden. Dann verschiebt sich der Punkt vielleicht auf -4 bis -5 Grad. Nach meinen Wetterfahrungen der letzten Wochen, würde ich aber ein Gerät wählen, das maximal einen Bivalenzpunkt -7° C hat, besser niedriger. Das übliche Abtaufenster gilt nämlich z.B. bei Schnee nicht mehr. Dann taut ein knapp dimensioniertes Gerät auch bei -11Grad noch häufig ab. Und das kostet unabhängig vom Heizstab viel Energie. Und fürchte Dich nicht zu sehr vor dem Takten. Das kann man ganz gut in den Griff bekommen, wenn man nicht haltlos überdimensioniert und sich um passende Einstellungen kümmert.
|