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06.02.2026 22:57:46 |
Hallo zusammen, wir sind gerade in der Bauphase einer Doppelhaushälfte. Wir haben einen Bauunternehmer, der im Grunde alles organisiert und wir müssen eigentlich nur die Einrichtung (Küche, Sanitär, Böden, etc.) aussuchen - der Rest wird vom Unternehmer mit seinem Netzwerk realisiert. Beim Thema Lüftung kommen wir hier aber irgendwie nicht weiter. Der Unternehmer plant - entsprechend dem Bauvertrag - Fensterfalze für die Lüftung. Modell Gealan 9000 S. In unserer aktuellen Mietwohnung, Baujahr Ende 90er, gibt es keine Lüftung abseits offener Fenster und diffundierender Wände. Der Bauunternehmer meinte, zentrale und dezentrale Lüftung sind heutzutage gar nicht so weit verbreitet. Unser geplantes Haus ist mit Massivziegel und kein hermetisch dichtes Objekt. Wir interessieren uns eigentlich für eine zentrale Lüftungsanlage, stoßen hier aber auf wenig Liebe. Gründe seien Schallschutz, dreckige Leitungen und Ineffizienzen. Die Gründe sind für mich nicht komplett nachvollziehbar (zumindest auf Basis meiner Internetrecherche). Was aber für uns dagegen sprechen würde, wäre, wenn wir Platz verlieren, da das Haus recht kompakt geplant ist. Daher ein paar Fragen an die Community hier: 1. Gehen die ganzen Lüftungsleitungen einer zentralen Lüftungsanlage (Keller stehend, dazu EG, OG und DG mit 8 Zimmern) in einem eigenen Schacht nach oben oder verschwindet sowas in den geplanten Wänden? Und wie viel Raumverlust wäre das ungefähr? 2. Sind Lüftungslösungen (zentral/dezentral) wirklich nicht so weit verbreitet im Neubau, wie behauptet? 3. Gibt es wirklich leise dezentrale Lüftungslösungen? Dafür ist der Baupartner eher noch zu begeistern. Ich bin jedoch eher Silent PC Typ, gerade auch im Schlafzimmer. Danke!
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07.02.2026 03:40:35 |
Im Neubau ist nur zentral sinnvoll. Der gu ist in der Vergangenheit hängengeblieben
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07.02.2026 08:05:38 |
Ja, das kenne ich. Die GU's sind nicht immer für Sachen zu haben, die sie so nicht eingeplant haben. Es kostet oft ziemlich Nerven und Geduld bis man seine "Sonderwünsche" bekommt. Da werden dann die haarsträubendsten Argumente vorgebracht. Das geht bis zu den "atmenden Wände" :-) Ohne Planung kann man 1. nicht beantworten 2. ist vorgeschoben, um möglichst wenig Planungsaufwand zu haben 3. wenn dezentral würde ich Meltem M-WRG II unter Putz nehmen
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07.02.2026 10:01:00 |
Wenn man hier im Forum ein paar ältere Erfahrungsberichte zu Fensterfalzlüftern liest, dann stößt man auf kalte Zugluft in Fensternähe sowie Außengeräusche. Außerdem ist diese Art der Belüftung ohne Wärmerückgewinnung. Da ist eine dezentrale oder zentrale Lüftung schon deutlich im Vorteil. Nun, ich persönlich habe eine zentrale Lüftungsanlage und möchte auch nicht mehr darauf verzichten.
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07.02.2026 10:17:39 |
Zitat von flavoring  Unser geplantes Haus ist mit Massivziegel und kein hermetisch dichtes Objekt.[...] Wenn das Gebäude beidseitig nicht verputzt wird, mag diese Aussage noch zutreffen. Die heutigen Neubauten sind jedoch vollständig luftdicht. Das Mauerwerk spielt dabei keine Rolle Der GU erfüllt mit seinem Konzept alle Anforderung des GEG. Alles darüber hinaus ist ihm egal. Fensterfalzlüftungen führen zudem zu Zugluft und beeinträchtigen den Schallschutz.
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07.02.2026 10:20:21 |
Danke euch allen.
Wie gehe ich hier am besten vor? Wer kann mir sagen, ob eine zentrale zusätzlichen Wohnraum wegnehmen würde?
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07.02.2026 12:37:25 |
Was für eine Frage. Auch ein Bleistift nimmt "zusätzlichen Wohnraum" weg, was immer das auch ist. Und ein Schacht nimmt auch "zusätzlichen Wohnraum" weg. Allenfalls eine dezentrale Lösung, die unter Putz installiert ist/wird nimmt keinen Wohnraum weg. Wenn es sich um einen Generalunternehmer handelt, musst du zwangsläufig mit ihm verhandeln. Wir wissen doch nicht, ob ihr ein schlüsselfertiges Haus geplant habt oder ihr manche Gewerke in Eigenregie vergebt/macht. "Wir müssen eigentlich nur die Einrichtung aussuchen" geht in die Richtung GU. Bauvertrag klingt auch danach. Also GU kontaktieren und einen Zusatzvertrag machen.
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07.02.2026 19:27:21 |
Zitat von flavoring  Hallo zusammen, wir sind gerade in der Bauphase einer Doppelhaushälfte. Wir haben einen Bauunternehmer, der im Grunde alles organisiert und wir müssen eigentlich nur die Einrichtung (Küche, Sanitär, Böden, etc.) aussuchen - der Rest wird vom Unternehmer mit seinem Netzwerk[...] Daher ein paar Fragen an die Community hier: 1. Gehen die ganzen Lüftungsleitungen einer zentralen Lüftungsanlage (Keller stehend, dazu EG, OG und DG mit 8 Zimmern) in einem eigenen Schacht nach oben oder verschwindet sowas in den geplanten Wänden? Und wie viel Raumverlust wäre das ungefähr? --> Das hängt von der geplanten Anzahl der Bewohner ab. Je mehr Bewohner je mehr Platz aber desto notwendiger ist so eine Lüftungsanlage. Was ich bisher gesehen habe ist eine Art extra Schornstein-Schacht und eine Kühlschrank große Anlage irgendwo (z.B. unterm Dach). 2. Sind Lüftungslösungen (zentral/dezentral) wirklich nicht so weit verbreitet im Neubau, wie behauptet? --> Ich besuche ab und zu andere Eltern aus der Kita. In allen Wohnungen die weniger als 15 Jahre alt sind wurden Lüftungen verbaut. Unsere gemietete Wohnung ist die einzige ohne und hier plane ich in Eigenregie eine nachträglich einzubauen, weil wir zu dritt den Sauerstoff auf 73 m² alle 3 Stunden aufgebraucht haben (und wer soll Nachts aufstehen und lüften?). 3. Gibt es wirklich leise dezentrale Lüftungslösungen? Dafür ist der Baupartner eher noch zu begeistern. Ich bin jedoch eher Silent PC Typ, gerade auch im Schlafzimmer. --> Ich habe noch keine online finden können. Sie können leise sein aber dann schaffen sie gerade mal 10 m³ oder so (oder sind dann extrem laut, wenn sie mehr schaffen müssen). Ich habe mir vor einer Woche eine Blauberg Komfort Ultra D80-E L bestellt. Die scheint die leiseste Anlage zu sein, von der ich hier bisher gelesen habe. Die schafft aber nur 70 m³ (aber immerhin viel mehr als die dezentralen Versionen) und ist für ein ganzes Haus eventuell eher unterdimensioniert und ist generell eventuell zu einfach gestrickt und daher eher nur für Wohnungen und nicht ganze Häuser.
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07.02.2026 20:38:01 |
Ein GU will üblicherweise mit MINIMALEM Aufwand, den besten Ertrag. Mit Fensterfalzlüfter hat der GU NULL ARBEIT. Perfekt für Ihn. Vorschriften erfüllt, rest ist egal. Wer heute in einem NEUBAU - und nicht mal VERMIETET, noch Fensterfalzlüfter "schmackhaft" macht, und dezentral als auch Zentral verleumdet... Was soll man von einem solchen GU halten?..... Sorry aber schau das du das noch korrigierst. NIEMAND ist mit Fensterfalzlüftern zufrieden wenn man ehrlich ist. Sitchworte: LÄRM, KÄLTE, ZUGLUFT, Viele bis ALLE sind dagegen mit dezentral oder eher noch zentral zufrieden. Dein GU wird zu 100% einen Fantasie Minderpreis für den Verzicht auf Fensterfalzlüfter anbieten. Und ontop einen Fantasie Aufpreis für eine KWl. Ich denke bei solchen aussagen wird man sich auf ne dezentrale Lösunge verständigen. Aber bitte nur was gutes namhaftes. Ansonsten verkauft er euch das minderwertigste zum überhöhten Preis. Gute + leise dezentrale Lösungen bieten: Meltem, Maico, .....Von Meltem und Maico gibt es sowohl dezentral die per Funksystem miteinander sprechen. D.h. an einem Lüfter ansaugen, am anderen Lüfter im anderen Raum, rauspusten. Alternativ gibts auch semi zentrale Lösungen (z.B. WS75 Maico). Im Idealfall hat man Enthalpie mit dabei (Feuchtigkeitsrückgewinnung). PS. eine Zentral KWL ist im selbstbewohnten Neubau heute -meiner Meinung nach- mit hoher Sicherheit STANDARD. Im vermieteten Umfeld ist das sicherlich anderst (da spielen andere Faktoren rein).
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07.02.2026 21:04:18 |
Zitat von Mastermind1  Ein GU will üblicherweise mit MINIMALEM Aufwand, den besten Ertrag. Mit Fensterfalzlüfter hat der GU NULL ARBEIT. Perfekt für Ihn. Vorschriften erfüllt, rest ist egal. Wer heute in einem NEUBAU - und nicht mal VERMIETET, noch Fensterfalzlüfter "schmackhaft" macht, und[...] Oh Mastermind1! DEINE GROSSBUCHSTABEN ERINNERN MICH AN EINEN HIER EHEMALS BEKANNTEN SCHORNSTEINFEGER- - Aber es ist schon richtig, was Du schreibst. Und spätestens wenn die Nachbarschaft den Umgang mit Kamin und Brennholz (oderwasdieauchimmerreinwerfen) nicht beherrschen, ist die zentrale Lüftungsanlage im Vorteil, weil sich dann große Taschenfilter oder Aktivkohlefilter nachrüsten lassen.
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08.02.2026 07:46:00 |
ja, dieses Vorurteil hält sich auch hartnäckig. Und Meltem hat keine Wärmespeicher und natürlich müssen da nicht 2 Geräte miteinander komunizieren, da natürlich Zu- und Abluftlüfter im Gerät sind. Man kann natürlich querlüften ohne WRG (z.B. nachts im Sommer) Für die Meltem M-WRG II gibt es wahlweise Enthalpie oder Gegenstrom-WT, es gibt auch Aktivkohlefilter mit F7. Die steckt man einfach rein und das Problem ist erledigt. Die kosten dann um die 16,-- €/Stck z.B. bei filter-caps
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08.02.2026 08:14:10 |
Zitat von egal1  Man kann natürlich querlüften ohne WRG (z.B. nachts im Sommer)
Ist aber manchmal auch schwierig, a) tropische Nächte, da bringt es nicht viel und b) unsere Kinder schlafen beispielsweise um 19:30 Uhr, da kann ich schlecht Querlüften in deren Zimmern bzw. erst deutlich später. Ich würde bei einem Neubau übrigens auch immer über eine Split-Klimatisierung ins. in den Schlafräumen nachdenken. Ist wesentlich angenehmer und man hat keinen Aufwand später.
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08.02.2026 08:19:37 |
Zitat von Mastermind1  NIEMAND ist mit Fensterfalzlüftern zufrieden wenn man ehrlich ist. Sitchworte: LÄRM, KÄLTE, ZUGLUFT, ... bis hin zu Schimmel und Eisbildung. Hier im Forum gibts reichlich Lesestoff dazu.
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08.02.2026 08:25:31 |
ja, Querlüften ist immer eine homöopathische Maßnahme und es kommt natürlich auf die Gegebenheiten an. Mit einer Split-Klima ist das nicht zu vergleichen. Wir nutzen das auch nur in Zimmern, wo wir momentan nicht sind oder über die APP eben von Unterwegs (oder wenn wir auf der Terrasse sitzen) um mal durchzulüften. Dann eben mit 100 m³/h Arbeitszimmer rein, 100 m³/h Schlafzimmer raus, Terrassentür zum Wohnzimmer ist sowieso offen. Im Hochsommer ist eben das Programm so eingestellt, dass nachts im Arbeitszimmer mit 30 m³/h reingelüftet und im Arbeitszimmer und Schlafzimmer mit jeweils 15 m³/h rausgelüftet wird. Setzt natürlich offene Türen vorraus. Mit Kindern, die noch im Haus leben, geht das natürlich nicht immer :-) Ja, die Tropennächte werden mehr, da hilft wirklich nur eine (Multi-)Split-Klima.
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10.02.2026 15:03:17 |
Den GUs ist dein Wohlbefinden völlig egal. Solche Gebäude kenne ich zur Genüge. Im Nachhinein wird dann mit dem GU gestritten, der putzt sich mit den Worten ab: "alles nach Norm". Dann wird in Eigenregie irgendein System nachgerüstet, das nicht die Erwartungen erfüllt. Leidtragende dabei ist die Lüftungstechnik, die von solchen GU-Leuten verteufelt wird, anstatt die Bauleute aufzuklären, die Systeme von Anfang an sinnvoll zu integrieren und so die Leute glücklich zu machen und gesund zu halten.
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14.02.2026 01:05:16 |
Zitat von flavoring  ...Der Unternehmer plant - entsprechend dem Bauvertrag - Fensterfalze für die Lüftung. Modell Gealan 9000 S....[...] Ganz klare NEIN! Im Neubau immer nur zentrale Lüftung. Mit den Fensterfalzen sind die Energieverluste zu hoch. Im Altbau wäre das ein tragbare lösung, aber auch da nur bedingt. Zitat von flavoring  ....Wir interessieren uns eigentlich für eine zentrale Lüftungsanlage, stoßen hier aber auf wenig Liebe. Gründe seien Schallschutz, dreckige Leitungen und Ineffizienzen. Die Gründe sind für mich nicht komplett nachvollziehbar (zumindest auf Basis meiner Internetrecherche)....[...] Die zentrale Lüftungsanlage macht mehr Arbeit beim Einbau. Das ist der Grund. Der Abgleich bei der Inbetriebnahme kostet auch nochmal Zeit. Dezentrale Lüftungsanlagen haben ein höhere geräuschentwicklung als eine zentrale. Gut ein gestellt, ist eine zentrale Lüftungsanlage fast nicht hörbar, 25 dBA dürfen maximal anliegen. Mehr als 25 m³/h sollte über eine Lüftungsleitung nicht abgeben werden. Wir haben bei uns 12 Lüftungsrohre verlegen lassen mit 12 Zu-/Abgängen. Bei 4 Personen sollte die Anlage um die 125 m³/h in der Grundeinstellung leisten. Dann gibt es keine Feuchtigkeitsprobleme. mit 125 m³/h kommen wir sogar bei 164 m² Nutz-/Wohnfläche hin. Selbst im HWR wird bei uns dauergelüftet. Wir hatten uns für eine abgehängte Decke entschieden, in dieser verlaufen die Lüftungsrohre. Es gibt auch Lösungen als Rechteckrohr, die in der Wand oder Decke eingebaut werden. Im Schlafzimmer der Eltern empfehle ich zwei Zugänge mit erhöhter Lüftungsquote, so ist auch morgens zur Aufstehzeit keine dicke Luft vorhanden. Bei Neubau Eigentumswohnungen haben wir es mehrfach mit bekommen, das dort kFW 40 angeben wurde, aber mit Fensterlüftung.
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14.02.2026 01:11:23 |
Zitat von flavoring  ...Unser geplantes Haus ist mit Massivziegel und kein hermetisch dichtes Objekt. ....[...] Verlangt später den Blowertest, den muß er machen. Die Gebäudedichtheit muß mindestens 1,5 Volumen/h bei 50 Pa betragen. Ein Passivhaus darf nicht mehr als 0,6 Voluminas/h bei 50 Pa haben. Der fehlende Schallschutz wegen der Falzlüftung wird Euch nerven! Finger weg!
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14.02.2026 01:20:11 |
Zitat von flavoring  ....Wie gehe ich hier am besten vor? Wer kann mir sagen, ob eine zentrale zusätzlichen Wohnraum wegnehmen würde?.... Ihr habt doch einen Werkvertrag nach BGB? Richtig?! Dann habt ihr ein Anordnungsrecht, dem der GU folgen muß. Das Anordnungsrecht nach BGB ist aber nicht so stark wie in der VOB/B, da muß der Auftragnehmer ausführen, soweit sein betribe dazu in der Lage ist. Eine zentrale Lüftungsanlage entspricht dem Stand der Technik, dieses fordert ihr schriftlich ein. In vielen Verträgen, bedarf es der schriftlichen Zustimmung der anderen Vetragspartei, damit eine vertragliche Änderung rechtskräftig wird. Lest das bitte in Eurem Vertrag nach! Im BGB geht es ab § 650 los. Dort gibt es für Profis und für Verbraucher separate Regelungen!
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14.02.2026 01:38:35 |
Zitat von Mastermind1  ...Dein GU wird zu 100% einen Fantasie Minderpreis für den Verzicht auf Fensterfalzlüfter anbieten. Und ontop einen Fantasie Aufpreis für eine KWl.....[...] Zentrale Lüftungsanlage inkl Verrohrung und Absaugöffungen sowie Auswurfdüsen in 2019 10.000,-- Hersteller der Lüftungsanlage bei bei uns Nibe (nicht grade der günstigste). Die Lüftungsanlage sollte, falls Sie im Dachbereich eingebaut wird, schwimmend gelagert werden, das der Dachstuhl sehr gut Geräusche überträgt. Ideal wäre die Befestigung an der Gibelaussenwand. Falls der Dachboden nicht isoliert ist müssen alle leistungen der Anlage isoliert werden. Der Standarddurchmesser vom Lüftungsrohr beträgt 65-70 mm. Es müssen Schalldämpfer eingebaut werden. Dafür muß der GU eine Planung machen. Die Lüftungsauslässe soltten möglichst weit den der Innentür entfernt sein. Der Flur ist Überströmungsbereich. Wohnen, Schlafen ist Zuluft. Bad, Küche, Vorrat und HWR sind Abluft. Im Einzelfall wird davon abgewichen, soweit es für die Ausgewogenheit der Zu-/Abluftvolumens notwendig ist. Hier nochmals zu Thema Verbraucherwerksvertrag. Kapitel 3 - VerbraucherbauvertragAb BGB § 650i ff https://dejure.org/cgi-bin/suche?Suchenach=BGB+%A7+650&mobil=1
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15.02.2026 13:35:17 |
@Weissnixx Positiv, dass du dich für eine zentrale Lüftung aussprichst. Allerdings muss der Luftauslass nicht möglichst weit weg von der Tür sein. Das ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält und die Luftverteilung unnötig lang und teuer macht. Eine zentrale Luftverteilung kann man auf sehr viele Arten ausführen. Die akustische Auslegung und die erforderliche Luftrate in den Zulufträumen muss passen. Und es gibt noch zahlreiche andere Anforderungen, die man nicht vernachlässigen darf. 10.000 sind 10.000 EUR zu viel, wenn die Anlage die wesentlichen Anforderungen nicht erfüllt. Lieber 2 bis 3.000 EUR mehr ausgeben und ein Leben lang Freude damit. Der GU hat im Regelfall keine kompetenten Planer, sondern die günstigsten. Wir haben deshalb schon zahlreiche Anlagen mit 75er Schlauch stillgelegt und neu gemacht. In einigen Fällen konnte der Bauherr das Gewerk selbst vergeben und die Reihenhausnachbarn bereuen jetzt, dass sie dem GU vertraut haben.
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