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28.12.2025 09:28:46 |
Ne, die NYM 5x2,5 auf den Bildern sind definitiv nicht nach der Norm.
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28.12.2025 10:28:48 |
Ja, eigentlich gehören da schwarze Gummischlauchleitungen dran, die flexible Innenleiter haben. Aber das ist nicht die erste Installation mit Nym, zumal die Kabel recht häufig abgestützt sind und nicht schon 10 Jahre im Dauerrüttelbetrieb sind. Bzgl. der ganzen Messungen: wie relevant sind Schleifenimpedanzprotokolle von vor 10 Jahren am Sicherungskasten? Wenn irgendwas zwischendurch nicht richtig funktioniert, dann ist es doch danach. Und das an einem modernisierten Anschluss nicht mal ein Wasserkocher betrieben werden kann, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Wie würde man Spannungseinbrüche überhaupt professionell analysieren? Wenn es nur der Einschaltstoß der Heizung ist, bekommt der PV Wechselrichter das nur bedingt mit, weil er an einem anderem Kreis davor! hängt. Der Spannungseinbruch dauert auch keine 15 Minuten, sondern nur wenige ms, dann scheint die WP sich zu resetten. Da bleibt doch fast nur ein Oszilloskop oder was nutzt der Elektriker sonst dafür? Oder wie erwähnt Wasserkocher dranhängen, dann aber hinter dem FI in der WP, dann hat man die ganze Strecke gemessen.
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28.12.2025 10:53:56 |
Zitat:"Wie würde man Spannungseinbrüche überhaupt professionell analysieren? "
Auch ein Elektrofachbetrieb verfügt nur selten über Messgeräte die über längere Zeit die Netzparameter engmaschig überwachen und protokollieren können. Dem Elektriker bleibt in solchen Fällen eigentlich nichts anderes übrig als die gesamte Installation gründlich nach schlechten Verbindungen abzusuchen. Aber es wird sich kaum ein Elektriker mit dem Oszilloskop für mehrere Stunden oder sogar Tage daneben setzen um auf den Fehler zu warten.Man kann es zwar versuchen wenn man über die Geräte verfügt denn hier ist der Fehler ja reproduzierbar, den eigentlichen Grund findet man so aber auch nicht unbedingt. Der Netzbetreiber hat solche Geräte für langfristige Überwachung und Aufzeichnung und setzt die auch ein wenn der begründete Verdacht besteht daß ein Fehler in der Zuleitung besteht. Das betrifft dann aber nur den Teig den er zu verantworten hat und wenn Dort nichts gefunden wird kann es sein das der Anschlussnehmer die Kosten für die Aktion zu tragen hat.
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28.12.2025 11:22:07 |
Alle beim Netzbetreiber eingetragenen Elektriker verfügen (Pflicht) über ein Gerät mit dem man (mittelbar) den Innenwiderstand des Netzes messen kann. Benning, Metrawatt etc.
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28.12.2025 11:27:05 |
Zitat von smoker59  Zitat:"Wie würde man Spannungseinbrüche überhaupt professionell analysieren? "
Auch ein Elektrofachbetrieb verfügt nur selten über Messgeräte die über längere Zeit die Netzparameter engmaschig überwachen und protokollieren können. Dem Elektriker bleibt in solchen Fällen eigentlich[...] Als "Praktiker" : Steckdose an die Anschlüsse der WP, und den Spannungsabfall messen wenn man einen Verbraucher an dieser Dose einschalten... zB ein Bügeleisen ;-)
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28.12.2025 11:31:26 |
wenn der Schaltplan stimmt, hängen die Steuerung und der erste Heizstab an L3. Man könnte daher versuchsweise (bzw. es ist auch eigentlich für den Heizstab egal) an Powersupply 2 die Phasen durchtauschen / L1 und L3 vertauschen. Dann würde das Einschalten von Heizstab 1 evtl. nicht die Spannung von L3 für die Platine runterziehen...
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28.12.2025 13:34:43 |
Zitat von brownie  Alle beim Netzbetreiber eingetragenen Elektriker verfügen (Pflicht) über ein Gerät mit dem man (mittelbar) den Innenwiderstand des Netzes messen kann. Benning, Metrawatt etc. Das stimmt. Mit diesen Geräten (also mit der "Pflichtausstattung" über die der in der Handwerker Liste eingetragene Elektriker verfügen muss) kann man aber keine Langzeitüberwachung und Aufzeichnung der Netzparameter realisieren. Ich hatte mich vor einigen Jahren danach erkundigt welche Gerätschaften man anschaffen muss da ich selbst angedacht hatte für mich eine Eintragung beim VNB zu beantragen und soweit ich weiß sind zu der Ausstattung in den letzten Jahren verpflichtend keine Geräte dazu gekommen die für eine Langzeit-Analyse geeignet wären. Die mir bekannten, beim VNB eingetragenen Elektro-Meister verfügen jedenfalls nicht darüber sondern borgen sich sowas bei Bedarf beim VNB aus bzw bitten dort um Unterstützung oder suchen den Fehler schlicht und ergreifend "von Hand". Die Momentanwerte sind mit der Pflichtausstattung natürlich messbar aber das hilft bei nur sporadisch auftretenden Fehlern wenig. Wie gesagt, man kann es natürlich trotzdem mit den vorhandenen Geräten versuchen aber selbst wenn man dann Abweichungen feststellt hat man die eigentliche Ursache noch lange nicht gefunden.
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28.12.2025 15:41:36 |
Zitat von ganix  Ne, die NYM 5x2,5 auf den Bildern sind definitiv nicht nach der Norm. Da bin ich jetzt aber ein bisschen baff, da keiner der beteiligten (Elektriker und Heizungsbauer) und auch der Service MA von Panasonic dies bezüglich nichts bisher gesagt haben. Die Installation der Hauptstromleitung ist durch einen Elektrofachbetrieb erfolgt. Wechselrichter hat 2 Meldungen. Die 1. War das Ausschalten des Hausstroms durch den Elektriker für.die Installation und das 2. Ein Stromausfall im Dorf Aktuell ist ein befreundeter Elektiker hier, der sich das Gesamte Stromnetz im Haus nochmal anschaut. Eigentlich kam er nur zum Kaffee wurde aber gleich von mir mit euren Hinweisen konfrontiert und arbeitet sich da jetzt durch.
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28.12.2025 22:22:33 |
Unser Ergebnis.... Danke für die Tipps bezüglich Spannungsabfall und Co. Unser Elektrikerfreund hat sich heute nach meiner mitgeschriebenen Listen mit allen Hinweisen aus dem Forum mit Messgerät ans suchen gemacht. Die Anscheinende Ursache war wohl im Sicherungskasten ein "lockerer" Nullleiter bei FI?? (Ich hoffe ich bring da jetzt nicht alles durcheinander ;)) Seit dem dies korrigiert wurde, kann auf den E Heizstab zugegriffen werden, ohne das es zum Restart kommt und die Diva ist nicht mehr ausgegangen ( bzw, ist sie ggf, wieder allein angesprungen und hat inzwischen 2 x erfolgreich abgetaut. Wie das mit dem Nullleiter passiert ist, ist für uns nicht nachvollziehbar. Aber wir sind unserem Freund dankbar, dass er gesucht und gefunden hat. Da das Fräulein jetzt gut läuft setze ich die aktuellen Grafiken mal rein, nun geht es bei unserem "überdimensionierten" Monster um gute Einstellungen und im nächsten Schritt um das Anschließen der Zusatzplatine u.s.w. Hier jetzt Werte seit dem sie läuft... Danke für die Ratschläge und Hilfe, wenn ich auch nicht immer alles technische verstanden habe, war es sehr hilfreich.
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28.12.2025 22:37:23 |
Wow. Da lann mal sehen was ein Forum "Schwarmwissen" zustande bringt. Bin beeindruckt? Laßt uns informiert wie es weitergeht!
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29.12.2025 00:44:16 |
Zitat"Die Anscheinende Ursache war wohl im Sicherungskasten ein "lockerer" Nullleiter bei FI?? (Ich hoffe ich bring da jetzt nicht alles durcheinander ;))" Nein, da bringst du bestimmt nichts durcheinander, an so was in der Art hatte ich gedacht. Einen solchen Fehler Messtechnisch zu finden ist oftmals schwierig, meistens findet man so was nur wenn man tatsächlich jeden angeklemmten Draht von Hand prüft. Schön dass eure Wärmepumpe jetzt läuft, nun müsst ihr sie nur noch "bändigen"...
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29.12.2025 07:28:25 |
Zitat von Solline  [...] Wie das mit dem Nullleiter passiert ist, ist für uns nicht nachvollziehbar. Aber wir sind unserem Freund dankbar, dass er gesucht und gefunden hat. [...] Sie sollten ihn ggf auf mehr als einen Kaffee einladen, bei einem offenen Nullleiter ist schon so manches Gerät "abgebrannt" ;-/ Ich denke, wenn der "Einzelheizstab" und die Steuerung nicht auf der selben Phase gelegen wäre, hätte die Steuerung nicht neu gestartet sondern wäre zerstört worden... Hintergrund: bei fehlenden Nullleiter sind nicht 230-240V auf jeder Phase, sondern im schlimmsten Fall bis zu 400V .... (Sternpunkt ist "weg")
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29.12.2025 08:38:25 |
Dass das die Ursache sein dürfte hatte ich ja schon am 24.12. geschrieben.
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29.12.2025 08:44:58 |
Es freut mich das der Fehler gefunden wurde. Eine Kurzschlussstrommessung (Netzimpedanz) an der WP hätte den Fehler zu Tage gebracht.
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05.01.2026 22:01:23 |
Sehr schön! Zitat von Solline  Hier jetzt Werte seit dem sie läuft... Da fallen mir ein paar Sachen auf: 1. 50 Grad Vorlauf bei 0 Grad AT scheint etwas hoch, die schafft ja maximal 55 Grad im Heizbetrieb, das wäre ja dann schon bei -5 Grad AT Schluss. Da solltet ihr versuchen noch etwas runter zu kommen: mehr/größere Heizkörper, Heizkörper Booster,... 2. Die Warmwasserbereitung scheint nicht zu funktionieren, nur 5 Minuten und schon fertig? Ist die Verrohrung bzw. das 3 Wege-Ventil richtig angeschlossen? 3. Der Durchfluss scheint mit 30 l/min etwas knapp. Für 16 kW sollte da noch etwas mehr gehen, damit die VT/RT-Differenz nicht zu hoch wird. Ist alles aufgedreht? Was macht der COP? Der dürfte unter 3 Fallen bei diesem Szenario.
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06.01.2026 08:33:16 |
Zitat von ganix  Sehr schön! Zitat von Solline  [...] Da fallen mir ein paar Sachen auf: 1. 50 Grad Vorlauf bei 0 Grad AT scheint etwas hoch, die schafft ja maximal 55 Grad im Heizbetrieb, das wäre ja dann schon bei -5 Grad AT Schluss. Die WH-MXC16J9E8 hat eine maximale Vorlauftemperatur bis -20 ° von 65 ° , das sollte reichen. Natürlich könnte es Einsparpotential geben da gebe ich dir Recht.
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10.01.2026 18:17:47 |
Zitat von Rima63  Die WH-MXC16J9E8 hat eine maximale Vorlauftemperatur bis -20 ° von 65 Kann man so pauschal nicht sagen. Es sind 55 °C VT im Heizbetrieb nur mit Wärmepumpe das Maximum. Im Warmwasserbetrieb sind es 60 °C VT. Alles andere geht nur über den Heizstab.
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08.02.2026 09:48:54 |
Guten Morgen, hier mal ein Bericht nach gut 6 Wochen "Betrieb" Unser Haus wird warm, trotz der dieses Jahr seeeehr eisigen Temperaturen für unsere Region. Solche lange und teils sehr starken Minusgraden hatten wir das letzte Mal vor 16 Jahren. Wir sind noch nicht am Limit der Heizung. Versuchen die VL so gering wie möglich zu halten. Wir sind aktuell noch mit den Feintunings beschäftigt. - Inzwischen habe ich auch Heishamon und Homeassistant, womit man ja wirklich deutliche besser analysieren kann ;) LG und einen schönen Sonntag Solline
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