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Datenschutzhinweise

Holzvergaser Heizung - modernisieren - Altbau
Verfasser:
Yuri08
Zeit: 07.02.2026 13:54:38
0
3931036
Es handelt sich um ein Wohnhaus Baujahr ca. 1980 mit zwei Wohneinheiten, jeweils 160 m² Wohnfläche, insgesamt ca. 320 m².
Beide Wohneinheiten verfügen über getrennte Heizkreise mit Heizkörpern.

Aktuell ist eine Solarthermieanlage mit ca. 12 m² Kollektorfläche vorhanden, die derzeit ausschließlich einen 800-Liter-Warmwasserspeicher versorgt.
Die Hauptheizung erfolgt über einen Stückgutholzofen mit ca. 38 kW, der sowohl die Heizkörper als auch das Warmwasser versorgt.
Der jährliche Holzverbrauch beträgt ca. 25 m³ Fichtenholz.

Im Zuge der Heizungsmodernisierung soll der bestehende Warmwasserspeicher entfernt und durch ein Pufferspeichersystem mit Frischwassermodul ersetzt werden.
Der Heizraum sowie der Holzlagerraum sind sehr beengt, weshalb platzsparende Lösungen notwendig sind.

Szenario 1

Holzvergaser 30 kW

1500 Liter Pufferspeicher mit integriertem Frischwassermodul

Solarthermie-Einbindung in das Heizregister des Puffers

Bestehender Warmwasserspeicher entfällt


Szenario 2

Holzvergaser 30 kW
2 × 1000 Liter Pufferspeicher, in Reihe geschaltet

Puffer 1:
Frischwassermodul
2 Wärmetauscher (Solar + Reserve)

Puffer 2:

Standard-Heizpuffer ohne WW-Bereitung
Winterbetrieb: beide Puffer aktiv
Sommerbetrieb: nur Puffer 1 aktiv - keine Ahnung wie das umgesetzt werden kann
Solarthermie-Einbindung in den ersten Pufferspeicher

Bitte um Eure Meinung

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 07.02.2026 17:33:24
1
3931102
Ich habe keine Erfahrung mit Holzvergasern, aber handbeschickte Verbrennung und Solarthermie sind Konzepte der Vergangenheit. Willst du dir das für die nächsten 25 Jahre antun? Wie alt ist die STA? Die ist am Ende auch alt und wenn STA UND Kessel ersetzt werden müssen, würde ich das ganz System überdenken.

Zwei Einheiten => zwei Wärmepumpen à ca. 10 kW. Dazu das Dach voll mit PV.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 07.02.2026 20:38:47
0
3931150
Bei 30 kW holzvergaser denke ich dass die real erforderliche Leistung bei etwa 16 bis maximal 20 kW liegen wird (intermittierender Betrieb), ob man langfristig bei Stückholz bleiben soll ist eine persönliche Entscheidung und abhängig ob dafür eine geeignete Infrastruktur vorhanden ist.

Ebenso natürlich der Zugang zu geeigneten Holz (eigener Wald bzw durch berufsbedingten Holzanfall wie Gartenpflegearbeiten etc). Eventuell wäre ein Umstieg auf eine automatisierbare feuerung (Hackschnitzel) anzudenken.

Die Warmwasserbereitung ist in so einem Fall am besten mittels Pufferspeicher und FRIWA lösbar, wenn möglich nicht mittels "Hygienespeicher" welche über eine statische Edelstahlwellrohrschlange das Brauchwasser erwärmt, sondern über eine externe eigenständige FRIWA mit geregelter Pumpe und Plattenwärmetauscher.

Das hat den Vorteil dass erstens die WW-Temperatur relativ genau geregelt und mit gleichmäßiger Schüttmenge über einen weiten Temperaturbereich des Pufferspeichers verfügbar ist.

Die Variante Hygienespeicher mit Wellrohr hat noch weitere Nachteile, denn das Pufferwasser ist bei einem Holzkessel immer im Bereich von 80 bis 85°C was zu einer starken und scnellen Verkalkung der Wellrohrschlange führt, weiters sinkt bei höherer Zapfrate die Zapftemperatur relativ stark ab.

Verfasser:
WP Schlumpf
Zeit: 08.02.2026 09:51:18
0
3931229
Hallo,
also so negativ sehe ich den Hygienespeicher nicht im Gegenteil, wenn hier der richtige Speicher gewählt wird ist der einer Friwa überlegen. Es braucht keinerlei Regelung mit Stromverbrauch einfache Instalation. Wenn Kalk ein Problem ist wird es auch bei Friwa ein Problem, zur Temperaturregelung gibt es einfache Temeraturbegrenzer die Kaltwasser auf einen eingestellten Wert bei mischen . Funktioniert bei mir Problemlos , ich habe einen 1000l Kombispeicher der die oberen 500l für WW vorhält und selbst bei 47° Aufladung durch WP habe ich mit 3 Personen noch nie kalt geduscht. Wenn hier Holzvergaser zum Einsatz kommt sollten ja Puffertemperaturen von min70° vorherschen , was die Schüttleistung erhöht. Beim Hygienespeicher ist die Schüttleistung entscheidend. Friwa braucht aber auch Temperatur. Wenn Holzvergasser gesetzt ist würde ich auf jedenfall soviel Puffer einbauen das auch im Sommer ein kompletter Abbrand möglich ist. Friwa ist genauso gut oder schlecht wie Hygienespeicher, finde halt den Hygienespeicher dahingehend optimal weil nix an Technik drann ist.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 08.02.2026 10:57:52
0
3931265
@ WP Schlumpf!

Du gehst von Deinen Voraussetzungen mit Wärmepumpe aus, hast aber wohl nicht die geringste Ahnung von der Betriebssituation einer Holzheizung!

Der Pufferspeicher einer Holzheizung (egal ob Scheitholz oder Hackschnitzel) wird wenn möglich immer auf eine Temperatur von 80 bis 85°C geladen um gerade bei intermittierendem Betrieb diese "Puffervorteile" besser zu nutzen!

Üblicherweise werden Kessel an Pufferspeichern mit einer sogenannten RL-Gruppe betrieben um den Kessel unter allen Betriebsbedingungen mit einer optimalen RL-Temperatur von etwa 60°C zu versorgen (um Feuerraumseitige Korrosion im RL-Bereich zu vermeiden).

Entsprechend der Kesselleistung wird damit ein Kesselvorlauf zum Puffer von etwa 75 bis 80°C erreicht.

Ein sogenannter Hygienespeicher mit einer Edelstahlwellrohrschlange drinnen heizt das Frischwasser die ganze Zeit unkontrollierbar auf diese Puffertemperatur auf und bekanntlich fällt ab 60°C gelöster Kalk als Kesselstein aus, die Vertreter dieser Konstruktion behaupten dass der in diesen Edelstahlrohren ausfallende Kalk durch die Bewegung des Rohres beim Zapfen immer wieder abfällt und mit dem gezapften Warmwasser ausgeschwemmt wird!
Kannst Du mir erklären was bei einer Zapfrate von gerade einmal 4 bis 8 Liter/min in einem 32 oder 40-er Edelstahlrohr da an Strömungsgeschwindigkeit zusammenkommt, das funktioniert NICHT!!

Die Ansicht dass bei einer FRIWA (selbstständiger externer Anordnung) ein nicht unerheblicher Stromverbrauch zusätzlich anfällt ist Hahnebüchen, da reden wir in einem EFH von etwa 10 kWh übers ganze Jahr.
Dass auch der PWT derselben verkalken kann ist eine reale Tatsache, dafür ist eine FRIWA an einem Hochtemperaturpuffer alle4rdings auch mit einer "Vormischgruppe" ausgestattet welche die Heizwassertemperatur am PWT Eintritt auf etwa 60°C begrenzt.

Einen PWT kann man mittels Spülpumpe und einer geeigneten Entkalkerlösung innerhalb einiger Stunden problemlos entkalken (etwa 1 bis 2 L Systeminhalt), einen Hygienespeicher hingegen nicht oder kaum da etwa 40 L Schlangeninhalt!

Ich habe schon einige solche Hygienespeicher auf externe FRIWA umgerüstet weil diese teilweise so verkalkt waren dass fast nichts mehr durchging!

Wenn man schon gute Ratschläge gibt, dann sollte man auch wissen worüber man spricht!!

Verfasser:
WP Schlumpf
Zeit: 08.02.2026 11:34:01
0
3931284
Hallo Hannes ,
ich weis durchaus wovon ich rede , ich betreibe seit nunmehr 14 Jahren einen Wassergeführten Ofen an einem Hygienespeicher und in meinem Elternhaus seit 25 Jahren einen Hygienespeicher an einer Hackschnitzelanlage. Meine 2000l Pufferwasser erreichen durchaus auch die 80° , nur den Hygienespeicher grundsätzlich zu verteufeln finde ich ebenso daneben. Man kann auch eine Hygienewendel spülen , hab ich auch schon gemacht war für die Katz weil wir Wasserhärte 1 haben. Bei Kalkwasser werden sich beide Systeme schwer tun, und man muß hier mehr Augenmerk drauf haben.

Verfasser:
Thunderbird1987
Zeit: 08.02.2026 11:54:10
0
3931290
Ich betreibe auch einen Hygienespeicher im 11en Jahr an einer Pelletheizung die den Speicher auf 75C° aufheizt, Wasserhärte 13,5dH.

Bisher konnte ich noch keinen Unterschied feststellen, das ganze im Zweifamilienhaus mit 5 Bewohnern.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 08.02.2026 11:56:32
1
3931294
Wasserhärte 1 !!! Da gibts wohl kein Verkalkungsproblem, wir haben Rohwasserhärte 28°dH da schauts ganz anders aus!

Es gibt also durchaus Situationen wo ein sogenannter "Hygienespeicher" seine Berechtigung haben kann, aber preislich ist der Unterschied kaum der Rede wert.

Aus meiner Sicht ist die FRIWA die bessere Wahl, denn bei einem defekt eines Bauteils schraub ich den raus und einen neuen rein, bei einer abgerissenen Edelstahlwendel kann ich den ganzen Hygienekram zum Schrottplatz fahren, (oder eben eine FRIWA nachrüsten!)

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