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Datenschutzhinweise

Altbau umbauen auf WP
Verfasser:
selangh
Zeit: 05.02.2026 20:36:36
0
3930535
Also es kristallisieren sich so rund 1150 bis 1300L raus. Aktuell ist eine Grundfos Alpha2 25-60 verbaut. Die liefert auf höchster Stufe 4,5m Förderhöhe. In der LG Therma V UB60 mit 12/14/16 ist eine Pumpe mit 10m Förderhöhe drin. Also komme ich bestimmt nochmal etwas höher. Aber die 2000L/h werden es nicht. Dann geht eben die Spreizung etwas auf. Einen Tod muss man sterben... aber ich ärgere mich damals nicht 22er CU Rohr genommen zu haben, als ich im Erdgeschoss den Heizkreis gebaut habe.

Unsere NAT liegt bei -11,9°C und ich schätze die Heizgrenze wird so bei 17 Grad liegen. Die Trovis ist momentan noch etwas höher eingestellt - Fernwärme taktet ja nicht :-).

Selbst mit dem aktuellen Durchfluss (Alpha 2 25-60) sollte ich bis etwa 0°C runter (da brauche ich etwa 7kW noch mit 5K Spreizung auskommen. Darunter wird mir die Spreizung leicht hochgehen bis auf etwa 8K bei 12kW, was in etwa AT -12°C entsprechen müsste. Aber die LG hat ja zum Glück eine stärkere Pumpe. Danke auch für den Hinweis, dies zu berechnen. Ich wollte es mir eigentlich aus zwei Leistungswerten bei merklich verschiedenen Außentemperaturen extrapolieren. Auf die Idee bei der Heizgrenze den Nullpunkt zu setzen, bin ich nicht gekommen.

Die Brauchwassererwärmung ist dank Zirkulation und 8 Leuten im Haus auch noch so eine Baustelle. Da verliere ich trotz Rückschlagventils im Ladekreis dennoch rund 6 L/h /zeigt der Wärmezähler) irgendwie in den Heizkreis. Man sieht auch, dass der TW-Tank bei laufendem Heizbetrieb deutlich schneller auskühlt als bei stehender Heizkreispumpe. Das würde ich aber im Rahmen des Umbaus auch nochmal angehen. Vielleicht spendiere ich dann auch noch einen 250L oder 300L TW-Speicher mit großem Heizregister.

Zuletzt tendiere ich zunehmend dazu, die Fernwärme drin zu lassen. Allerdings reduziert auf vielleicht 5kW Anschlussleistung. Das sind dann halt ein paar hundert Euro/Jahr aber man hat ein Backup und könnte damit das Warmwasser aufbereiten oder bei großer Kälte Energie zufüttern. Die 5kW Anschlussleistung beziehen sich auf 30K Temperaturabsenkung. Da ich aber mit 30°C Rücklauf bei 80°C Vorlauf deutlich drüber liege sind die 5kW in Wirklichkeit eher 8,3kW und damit kühlt die Bude auch bei defekter Wärmepumpe nicht auf lebens- oder materialfeindliche Temperaturen aus. Das wär´s mir wert.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.02.2026 09:17:56
0
3930950
Zitat von selangh Beitrag anzeigen
... NAT liegt bei -11,9°C und ich schätze die Heizgrenze wird so bei 17 Grad liegen ...
Moin,
sehr interessant, bei uns ist faktisch ebenfalls absolut identische NAT gegeben. Aber der Netzwärmebezug ist bei uns anscheinend um einiges kostenintensiver als bei euch. Wir zahlen praktisch als Grundpreis Brutto ~100 Euro pro kW des Abnahmeleistungspeaks im Abrechnungszeitraum und als Arbeitspreis Brutto ~151 Euro pro MWh abgenommener thermischer Energie.

Z.b. bei einem fiktiv angenommenen Abnahmeleistungspeak von 9 kW sind das 900 Euro Grundpreis und bei angenommenen 18.000 kWh Wärmeenergieabnahme 2.718 Euro. So wären insgesamt rund 3.600 Euro für die fiktiv angenommenen Werte auf der Rechnung stehend um den durchschnittlichen Jahresheizwärmeenergieeintragsbedarf für unser in 1999 freistehend gebautes Einfamilienhaus mit ~250 qm beheizter Fläche innerhalb der thermischen Gebäudehülle decken zu können. Die Trinkwassererwärmung ist bei uns von Anfang an entkoppelt per direktelektrisch arbeitender Geräte realisiert.

In unserem Haus bastele ich schon seit Einzug am Heizungssystem herum und habe die Anlage dahingehend angepasst bekommen, dass sämtliche Heizkörper parallel zu FBH- und Wandheizungskreisen mit identischer Vorlauftemperatur gefahren werden können.
Per Ultraschallwärmemengenzähler habe ich während der in Februar 2021 mehrere Tage andauernden Kältephase mit Stundenweise bis zu -20°C Außenlufttemperatur ermittelt, dass maximal ~8 kW Heizleistungsbedarf gegeben ist um die thermische Behaglichkeit im Haus auf von uns gewünschtem Niveau halten zu können. Währenddessen konnte ich zudem feststellen, dass dabei mit maximal +35,x°C Vorlauftemperatur gefahren werden brauchte. Die Rücklauftemperatur im Versorgernetz ist bei uns niemals höher als +35°C.



Per Ultraschallwärmemengenzähler habe ich im Hausheizkreis messen können, dass bis zu 30 Liter Heizwasserdurchsatzmenge pro Minute strömen können ohne Geräusche im Haus wahrzunehmen trotzdessen das Wasser durch die hydraulisch in Reihe geschaltete FBH muss. Großer Vorteil ist sicherlich, dass bis zu den Etagenheizkreisverteilern üppige Steigleitungen mit DN25 Kupferrohr und Kapillarlötfittings verzogen worden sind.

Für dich mit Wärmepumpennachrüstambition könnten evtl. mit den auf folgend verlinkter Seite zu findenden Informationen ein geeigneter Ansatz erarbeitet werden.
👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Vorschl%C3%A4ge_zu_Hydrauliken

Verfasser:
raibisch
Zeit: 07.02.2026 19:10:35
0
3931127
Ich habe meine Erfahrungen zum Einsatz einer Wärmepumpe im Altbau mal zusammengefasst
Praxis-Check: Wärmepumpe im Altbau

Verfasser:
brownie
Zeit: 07.02.2026 20:29:53
0
3931146
Bei den angegebenen Daten (Pumpe und Volumenstrom) habe ich die Anlagenkonstante zu

45 kPa/(m^3/h)^2

berechnet.

Für ein Gebäude dieser Größe und diesen Verbrauchs sollten min. 2 m^3/h Volumenstrom erreicht werden. Dafür wäre eine Druckdifferenz von ca. 178 kPa notwendig. Das ist relativ viel, aber erreichbar durch Hintereinanderschaltung von zwei 100 kPa Pumpen. (100 kPa = 10 mWS). Energetisch ist das i.O. da der COP entsprechend niedriger wird und der Mehrverbrauch der Pumpen überkompensiert wird. Bzgl. der Strömungsgeräusche muss man sich die Verteilung genau anschauen.

Verfasser:
selangh
Zeit: 08.02.2026 20:45:50
0
3931506
Erstmal Danke für eure Anmerkungen. Ich fräse mich gerade durch den 380 seitigen Megathread im PVForum zu den LG R290ern. Da gibt es viel zu lesen und zu lernen :-).

@lowenergy: Bei uns war die RL-Temp im Netz wohl jahrelang bei 60°C oder noch höher. Da verschwindet bei eher magerer Netzauslastung in Relation zum Gesamtumsatz sehr viel Energie um Boden. Man bekommt es den Leuten auch kaum erklärt, warum sie für viel Geld einen hydraulischen Abgleich machen sollen. "Es wird doch warm - wo ist das Problem?". Teilweise haben die Leute in den Häusern noch 50er-Jahre Heizkreise. Keine Rücklaufverschraubung, keine Thermostate - nur Ventile. Andere hatten einfach das Regelventil fix auf 100% gestellt. "Ja, das hat der Heizungsbauer letzten Winter gemacht, weil es da nicht richtig warm wurde." In Industriehallen liefen über Jahre 10m^2/h durch Warmluftgebläse. De Wärmebedarf haben die über den Ventilator gesteuert... Katastrophe. Ich hoffe die haben es mittlerweile besser um Griff. Den Link zu den Hydraulikschemen hatte ich mir auch schonmal angeschaut. Da kann man einiges tun.

@brownie: Ich kam überschlägig bei einer Pumpe mit 10mFH (hat die große LG) bei rund 1600L/h raus. In Reihe dazu wäre ja noch die Alpha2. Die bringt gemäß Kennlinie bei 2000l/h noch rund 3mFH. Alternativ könnte ich statt einer Alpha2 vor beiden Heizkreisen nochmal je eine Alpha2 vor jeden Heizkreis packen... Pumpe habe ich einge über :-). Im einfachen Setup (eine Alpha2 für bei HK) sollte das für grob 1750L/h reichen. Das wiederum passt, um bis hoch zu 10,5kW (etwa ab -6°C AT) noch 5K Spreizung fahren zu können. Wenn´s noch kälter wird, dann geht die Spreizung auf. Wenn ich die Fernwärme drin lasse, dann kann ich damit zufüttern.


Was ich mit dem neuen Setup (VL runter, Durchfluss hoch) sofort merke, ist wenn Warmwasser aufgeheizt wird. Da steht dann die Heizkreispumpe und die Heizkörper kühlen verdammt schnell aus. Diese 15-20min hat man früher nie gespürt. Jetzt merkt man sie. Vielleicht aber auch nur, weil ich jetzt noch genauer hinschaue. An meiner Hydraulik ändere ich jetzt erstmal nichts. Die Heizkreise sind, wie sie sind. Ich reiße in den Wohnungen auch nichts mehr auf. Zwei alte Fernwärmeübergabestationen samt Regelventil und Stellmotor habe ich noch. Vielleicht baue ich mir damit einen volumenstromgeregelten Parallelpuffer. Über das genaue Hydraulikkonzept mache ich mir nochmal Gedanken, wenn ich den Thread im PVForum durch habe. Die LG wird vsl. eine kleine überlagerte Steuerung verpasst bekommen.

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