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23.10.2025 19:24:03 |
Zitat von DMS20  Der Fokus auf CO2 bezüglich der Raumlüftung ist auch nur insofern zielführend, [...]
So ist es. Ob 1000ppm zu viel oder noch OK sind hängt auch sehr davon ab, was sonst sich im Raum befindet. Staubpartikel, VOC, etc. tragen nicht gerade zur Luftqualität bei. Wenn CO2 ansteigt, stellt sich die Frage, wo liegen die anderen Werte. Die könnten deutlich schlimmer aber auch deutlich besser als der CO2 Wert sein. Hängt halt davon ab, welche Dämpfe da aus dem Boden, den Möbeln, Matratze, etc. kommen. Hoher CO2 Wert ist nur ein Indikator, dass andere Werte (zu) hoch sein könnten. Niedriger CO2 Wert bedeutet aber auch, dass die anderen höchstwahrscheinlich auch niedrig(er) sind. Also dann doch lieber möglichst niedrigen CO2 Wert anstreben oder auch die anderen Werte messen.
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24.10.2025 11:16:32 |
CO2 ist selbst ein Schadstoff, aber erst bei deutlich höheren Werten. CO2 ist aber auch ein einfach zu messender Indikator für andere Schadstoffe, die durch die Ausatemluft und durch die Hautverdunstung freigesetzt werden. Diese "Schlackenstoffe" des Körpers wieder eingeatmet haben kurzfristige und langfristige Wirkungen auf den Körper. Dies ist auch in den oben angeführten Studien untersucht worden. Die Problematik ist eben, dass wir dieser "verbrauchten" Luft durchschnittlich die Hälfte unseres Lebens ausgesetzt sind, wenn wir nichts dagegen unternehmen.
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03.02.2026 23:55:55 |
Zitat von Mastermind1  Ich finde das Argument "manuelles lüften" nicht immer umsetzbar in der Praxis.
Wie macht ihr das mit manuellem Lüften im Winter wenn die Nachbarn den ganzen Tag irgendwelchen Müll verheizen?[...] Das mit dem Hausmüll verheizen ist mit den neuen Müllheizkesseln von der Fraunhofer-Gesellschaft gar kein Problem mehr. Jetzt ist das alles extrem umweltfreundlich und daher ist auch sozialverträgliches krisensicheres Heizen möglich.
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04.02.2026 07:11:58 |
Zitat von Schetteb  Zitat von Mastermind1  [...] Das mit dem Hausmüll verheizen ist mit den neuen Müllheizkesseln von der Fraunhofer-Gesellschaft gar kein Problem mehr. Jetzt ist das alles extrem umweltfreundlich und daher ist auch sozialverträgliches krisensicheres Heizen möglich. Mit Müll meinte ich falsch gelagertes Holz, Feuchtes Holz, lackiertes Holz... Müll wirft mit Sicherheit keiner mehr rein. Aber das richtig geheizt wird fängt ja schon beim anheizen an... Wenn ich da mal ins Gespräch komme und sage, man feuert von OBEN nach unten. D.h. oben kommen die Anzünder drauf... Dann wird man belächelt... Wenn man dann noch sieht, wie das frisch geschlagene Holz direkt verheizt wird und keine Chance hatte zu trocknen. .... Oder behandeltes / lackiertes Holz wird klein gesägt im Sommer und zum Brennholzstapel gelegt... da weiss man was im Winter damit gemacht wird. Ist ja nicht so, dass es inzwischen überall Wertstoffannahmestellen gibt.
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04.02.2026 12:21:24 |
Hallo, CO2:Es ist ein sehr guter Indikator für die Luftqualität in einem Haus ( Zuluft). Aber man darf den CO2-Gehalt nicht überbewerten. Die europäische Norm liegt bei 1200 ppm CO2. Bei einem Volumen von 20 m³/h/Person/Raum wird der CO2-Gehalt um 8 Uhr morgens in einem Zimmer 1200 ppm CO2 nicht überschreiten ! VOC:Dies ist ein rein persönliches Problem in Ihrem Haus. Wenn Sie zu viele VOC in Ihrem Haus haben, dann haben Sie sich für „miese” Materialien entschieden (Tapeten an den Wänden, Teppichböden, Ikea-Möbel usw.). Rauchgerüche:Gerüche aus den Kaminen der Nachbarschaft (unangenehme Gerüche von Holzfeuern der Nachbarn). Das ist relativ einfach zu lösen: Sie benötigen unbedingt einen guten Kohlefilter gegen Gerüche. Grüß, Pierre
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04.02.2026 16:11:39 |
Zitat von VMCDFA  Die europäische Norm liegt bei 1200 ppm CO2.
Welche Norm soll das sein? Klassifizierung der Raumluftqualität nach DIN EN 13779: <= 800 ppm: Hohe Luftqualität 800-1000 ppm: Mittlere Luftqualität 1000-1400: Mäßige Luftqualität >1400 ppm: Niedrige Luftqualität Auch wenn die Norm ersetzt wurde, geben die Werte doch eine Richtung vor. Aber vielleicht gibt man sich in Frankreich ja mit einer mäßigen Qualität zufrieden und definiert das als "gut" - machen die Franzosen beim Essen schließlich auch nicht anders. Ich mit meinen schwäbischen Wurzeln strebe dann doch lieber eine hohe Luftqualität an.
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04.02.2026 18:21:18 |
Zitat von Mastermind1  Zitat von Schetteb  [...] Mit Müll meinte ich falsch gelagertes Holz, Feuchtes Holz, lackiertes Holz... Müll wirft mit Sicherheit keiner mehr rein.[...] Da kann man alles verheizen, was im Haushalt so anfällt, Spanplatten, Joghurtbecher, Teppichreste... Diese Fraunhofer Müllheizkessel sind genau für die umweltfreundliche thermische Verwertung solcher Brennstoffe ausgelegt.
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05.02.2026 08:56:49 |
Auch wenn die Norm ersetzt wurde, geben die Werte doch eine Richtung vor. Aber vielleicht gibt man sich in Frankreich ja mit einer mäßigen Qualität zufrieden und definiert das als "gut" - machen die Franzosen beim Essen schließlich auch nicht anders. Ich mit meinen schwäbischen Wurzeln strebe dann doch lieber eine hohe Luftqualität an.Vor allem kostet eine Anlage, die hohe Luftqualität liefert nicht mehr als eine die mäßige Qualität liefert. Warum soll man dann eine mäßige LQ anstreben? Man muss nur die Luftverteilung richtig dimensionieren und man kann die Kapazität des Gerätes ausnutzen.
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05.02.2026 21:38:07 |
Zitat von leitwolf  Man muss nur die Luftverteilung richtig dimensionieren und man kann die Kapazität des Gerätes ausnutzen. Muss man sich eben vorher ein paar Gedanken machen und es konsequent umsetzen. Wickelfalzrohr wäre mir zwar lieber gewesen, aber hätte Kompromisse bedeutet, mit denen wir nicht leben wollten. So habe ich nun drei 75er Schläuche ins Schlafzimmer liegen, damit sind 60 m3/h überhaupt kein Problem. Die beiden 15er Verteilerkästen sind voll belegt und der Architekt meinte, er hat noch nie jemand so viele Luftschläuche in einem EFH (nichts ungewöhnlich großes) verlegen sehen. Kann ich nur jedem empfehlen, die Mehrkosten am Material sind nicht der Rede wert und die Schläuche sind auf der Decke schnell verlegt.
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08.02.2026 08:46:10 |
Zitat von MT_EW  Hallo, wir planen derzeit einen Neubau EH A+. Bei der meisten Haustechnik bin ich mittlerweile nach 6 Monate Recherche relativ sicher, was wir haben wollen, was wahrscheinlich gut funktionieren wird, aber bei 1 Sache bin ich mir unsicher. Wir werden in so einem dichten Neubau auf[...] Definitiv zentral! Und direkt auch eine Split-Klimaanlage mitplanen.
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08.02.2026 20:55:45 |
Und direkt auch eine Split-Klimaanlage mitplanenWenn man über die Fläche kühlen will, dann ist es ratsamer mit KWL und Entfeuchtungsmodul zu entfeuchten: siehe: hejluft.at Inzwischen werden mehr als ein Drittel unserer KWL Anlagen damit ausgestattet.
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08.02.2026 23:32:29 |
Das System sieht interessant aus, in welcher Größenordnung spielt das preislich? Ist immer ein schlechtes Zeichen für eine solche Frage, wenn die Website zwar einen "Shop"-Link hat, aber nur nach Anmeldung sichtbare Preise. Der Kältekreis darin scheint mir verhältnismäßig aufwendig zu sein, er muss schließlich seine Wärme sowohl an einen Wassrekreis als auch an die Zuluft zum Nachheizen abgeben können. Leider ist eine solche Sonderlösung im Vergleich zur Splitklima oft preislich eine ganz andere Nummer, natürlich mit dem wunderbaren Vorteil, dass sie im Haus nicht sichtbar ist. Mein Ansatz für die KWL ist ein umgebautes Kanalkühlgerät in der Zuluft, das kann allerdings nicht nachheizen. Ich bin gespannt, wie weit runter ich mit der Verdampfungstemperatur gehen kann, sodass es noch keine Kondensatbildung an den Luftschläuchen gibt. Das Wickelfalzrohr nach dem Kühlregister wird dazu mit 10 mm Armaflex gedämmt, gerade soviel, dass die Oberfläche bei typischen Bedingungen knapp überhalb vom Taupunkt bleibt. Also die Luft maximal erwärmt wird, ohne, dass das Rohr nass wird. Damit die Luft dann nach dem Verteiler wieder möglichst warm ist, wenn es in die Flexschläuche geht. Diese verschwinden dann direkt im Steigschacht und können daher nicht gedämmt werden. Werde ich einfach testen müssen sobald das alles fertig ist.
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09.02.2026 16:50:02 |
Zitat von MT_EW  ...Wir werden in so einem dichten Neubau auf jeden Fall eine Lüftungsanlage brauchen um Schimmelbildung vorzubeugen. Die Frage ist ob zentral oder dezentral. Beides scheint Vorteile und Nachteile zu haben. Bei zentral müsste schon in Planungsphase das berücksichtigt werden.....[...] Ich kann wirklich nur die zentale Lüftungsanlage empfehlen. So gut wie kein Geräusch. Im Elternschlafzimmer haben wir zwei Auslässe, da wir etwas mehr Lüftung wollten. Im Wohnzimmer das selbe. In der Küche zwei Absaugrohre. Statt einem elektrischen Vorheizregister haben wir einen Sole EWT mit eigener Pumpe. Bringt im Winter genug und im Sommer für das ganze Haus vorgekühlte Luft. Stromverbrauch bei 125m³/h 210 kWh. Vorheizen/-kühlen benötigt 13 kWh /a. (Wfl 164 m², 2,5 Personen. Eingestellte Lüftung reicht bis 4 Personen.)
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09.02.2026 18:19:57 |
Das System sieht interessant aus, in welcher Größenordnung spielt das preislich? Ist immer ein schlechtes Zeichen für eine solche Frage, wenn die Website zwar einen "Shop"-Link hat, aber nur nach Anmeldung sichtbare Preise. Der Kältekreis darin scheint mir verhältnismäßig aufwendig zu sein, er muss schließlich seine Wärme sowohl an einen Wassrekreis als auch an die Zuluft zum Nachheizen abgeben können. Leider ist eine solche Sonderlösung im Vergleich zur Splitklima oft preislich eine ganz andere Nummer, natürlich mit dem wunderbaren Vorteil, dass sie im Haus nicht sichtbar ist.Preislich bewegen wir uns im Bereich der günstigsten Klimaanlagen, aber mit den Vorteilen: - gleichmäßige Verteilung über die Zuluft auf die Aufenthaltsräume - Entfeuchtung getrennt von Kühlung möglich (Übergangszeit) - Kühlungsunterstützung für einzelne Zonen möglich - mit Umluft auch leistungsunabhängig vom Außenluftstrom - keine sichtbaren und hörbaren Geräte im Wohnbereich
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14.02.2026 13:52:04 |
Zitat von Johannes92  Zitat von leitwolf  [...] Muss man sich eben vorher ein paar Gedanken machen und es konsequent umsetzen. Wickelfalzrohr wäre mir zwar lieber gewesen, aber hätte Kompromisse bedeutet, mit denen wir nicht leben wollten. So habe ich nun drei 75er Schläuche ins Schlafzimmer liegen, damit sind 60 m3/h[...] Auf der Decke? Was hast du dann für einen Bodenaufbau?
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14.02.2026 14:01:35 |
Zitat von leitwolf  Und direkt auch eine Split-Klimaanlage mitplanenWenn man über die Fläche kühlen will, dann ist es ratsamer mit KWL und Entfeuchtungsmodul zu entfeuchten: siehe: hejluft.at Inzwischen werden mehr als ein Drittel unserer KWL Anlagen damit ausgestattet. Das ist doch technischer Wahnsinn? Warum kein zentrales Kanalsplitgerät mit Frischluftbeimischung? Damit hat man eine viel höhere Kühlleistung als über die Flächenheizung, kühlt effektiver, hat Frischluft, Filter, optisch das gleiche wie bei einer KWL, keine Wasserkreise, kann ebenso entfeuchten ohne zu kühlen, kann mit Klappen auch einzelne Räume ansteuern, usw. Je nach Kühlleistung sollten die Rohre gedämmt werden. Ist doch verrückt wie da Sachen erfunden werden, nur um ein relativ einfaches Thema schwieriger und schlechter zu lösen … und dann läuft die WP auch noch länger und fällt dadurch früher aus. Prima. Und Achtung, einige technische Angaben dort sind bei 10 bzw 15° Wassertemperatur. In der FBH sollte man nicht unter 18-19°C gehen! Vorheizen im Winter? Netter Gedanke … aber meine KWL braucht das dank WRG nicht.
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14.02.2026 14:20:27 |
Zitat von GreenWorld  Zitat von Johannes92  [...] Auf der Decke? Was hast du dann für einen Bodenaufbau? Nein, natürlich nicht. Das ist alles in in der Decke. Statiker war bei jeder Bewehrungsabnahme den Tränen nahe, "eine Decke ist heutzutage doch bloß noch Raum für Rohre", aber dafür haben wir 25er Decken gemacht. Da sind dann pro Decke 300 Meter 20x2 PE Rohr für die BKA drin, 8 bis 14 Stück 75er KWL Luftschlauch und einige hundert Meter Elektroleerrohr.
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14.02.2026 14:25:15 |
Zitat von GreenWorld  Das ist doch technischer Wahnsinn?
Eigentlich ist das ein verdammt gutes System. Entfeuchten, ohne das Tauwasserproblem an den nicht gedämmten Luftleitungen dank Nacherhitzung. Kein Außengerät wie bei einer Splitklimaanlage erforderlich weil die Abwärme in den Kühlkreis der Flächenheizung "entsorgt" wird. Höhere Kühlleistung als über eine Flächentemperierung wird es per Luftlösung kaum geben, selbst mit Umluftbeimischung. Das einzige Problem der Flächentemperierung ist eben, dass sie nicht entfeuchtet. Was man mit genau so einer Lösung in der Zuluft elegant ergänzt. Ein zentrales Kanalsplitgerät erfordert wieder komplett neue Luftkanäle zu den einzelnen Zonen. Das ist doch völlig übertrieben wenn man eh schon Heizflächen zum Kühlen hat und über die eh vorhandene KWL die Luft entfeuchtet. Oder meint du anstatt der KWL? Dann entfallen die ganzen Vorteile bezüglich WRG und ständigem Luftaustausch?
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14.02.2026 17:09:19 |
Ja, statt der KWL. Mit Frischluftbeimischung, so dass der ständige Luftaustausch gewährleistet ist. WRG ist aber ein verdammt gutes Stichwort! Da bringst du mich jetzt zum nachdenken, tatsächlich bin ich mir nicht mehr sicher, ob die Lösungen, die ich gesehen habe, diese hatten. Wahrscheinlich eher nicht, da mir entsprechende Geräte nicht bekannt sind. Das ist dann der große Nachteil dieser Lösung! Ich bin von der Flächenkühlung ernüchtert. Bei uns geht’s noch halbwegs, wenn der Sonnenschutz konsequent genutzt wird. Wäre es aber noch einen Tick wärmer im Sommer, dann hätte ich schon längst eine Split nachgerüstet.
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15.02.2026 13:25:16 |
Wenn die Flächenkühlung nur über FB läuft, dann kann es in sehr heißen Sommern knapp werden. Bei Betonkernaktivierung gibt es kein Problem mit der Leistung. Wenn man Fußboden dann auch noch moderat nutzt, hat man genügend Leistungsreserve auch für 45° AT. KWL und Entfeuchtungsmodul sind die ideale Ergänzung zur Flächenkühlung. Splitklima ist dann überflüssig. Die Klimatisierung mit Kanalklimageräten mit Frischluftbeimischung ist auch möglich, allerdings gibt es keine fertigen Systeme dafür, die wirklich funktionieren und alle Funktionen implementiert haben. Ich habe schon öfters darüber nachgedacht so etwas zu entwickeln. Die Nachfrage ist allerdings nicht so groß, dass sich das auszahlen würde.
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15.02.2026 14:48:03 |
Falls du das in bezahlbar anbietest, ich hätte Interesse :)
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15.02.2026 19:02:16 |
Ein passend ausgelegtes Kanalsystem kann bei entsprechend gedämmten Gebäude dann auch zum Heizen verwendet werden. Das bieten diverse Fertighaushersteller mit ihren Luftheizungen schon seit Jahrzehnten an, wirklich neu ist das alles nicht. Der große Nachteil sind am Ende die Luftmengen, die irgendwann im Raum spürbar werden. Über dem Atlantik werden die ganzen Papphäuser auch alle mit Luftsystemen geheizt und gekühlt. Hierzulande hat sich das nicht in der breiten Masse durchgesetzt durchgesetzt. Ich wollte das auch nicht haben, KWL zum hygienischen Luftwechsel ist super, aber große Mengen Luft umwälzen zum Energie transportieren ist nicht besonders komfortabel. Mich nervt es schon, wenn in Hotelzimmern Heizen nur über das Kanalgerät in der abgehängten Decke erfolgt. Das Geräusch nervt, das könnte man bei einer ordentlichen Installation aber sicher in den Griff bekommen. Aber dieser ständig spürbare Luftzug ist für mich fast genauso störend. Das brauche ich daheim sicher nicht.
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| | Zeit:
15.02.2026 23:52:45 |
Ja, heizen ist auch ein spannendes Thema. Bei 50k für die WP Installation + die Kosten für FBH, Verrohrung usw, nur um dann in Neubauten nur wenige kW damit ins Haus zu führen, habe ich auch schon öfters überlegt, ob die Deutsche Kritik an Luftheizungen noch zeitgemäß ist. Mir war aber auch zu riskant das selbst zu versuchen. Ein Testobjekt würde ich zu gern mal besichtigen. Ausschlaggebend werden Luftmenge und Empfinden im Raum sein. Angeblich fühlt sich ein Raum angenehmer an, wenn er über den Boden beheizt wird, da die Luft sich weniger bewegt. Ist da was dran? Und sind die Luftmengen so groß? Bei Heizkörpern sind das doch auch keine riesigen Luftmengen. Allerdings wohl auch bei höherer Vorlauftemperatur. Wenn da ein Luftzug wahrnehmbar ist oder ein Geräusch, dann wäre das für mich nichts.
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19.02.2026 08:46:09 |
Wir wollen ein Fertighaus bauen. Aktuell überlegen wir welche heizlüfttechnik. Wir haben einen Hund und daher sehr oft eine offene terrassentüre - sowohl im Winter als auch im Sommer. Deshalb fragen wir uns, ob das schlecht für die Lüftungsanlage ist oder sonstige Auswirkungen hat.
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19.02.2026 15:33:17 |
Zitat: sonstige Auswirkungen Eine offene Terassentür im Winter ist jetzt eher schlecht für die Heizkosten, da solltest du daran arbeiten :-) Und im Sommer bringst du dadurch enorme Wärme in dein Haus, auch das würde ich nicht wollen. Der zentralen KWL ist das egal, die bläst 200m³/h in die einen Räume rein und zieht 200m³/h aus anderen Räumen wieder raus. Wo die Luft herkommt, kratzt da nicht.
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