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07.02.2026 13:33:15 |
Hallo, wir holen ja gerade Angebote ein für eine Wärmepumpe. Zur Einbindung unserer PV-Anlage (Strom WP) gibt es da unterschiedliche Meinungen der Firmen. Wir haben: 10 KW PV und einen 10KW-Speicher. Manche Firma sagt, die Einbindung der PV wäre natürlich sinnvoll, da der eigene Strom verwendet wird und nicht für wenig Geld ins öffentliche Netz gespeist wird. Andere Firma sagt: sie binden die PV meist nicht ein, da jede Taktung der WP die Lebensdauer der WP verkürzt. Wenn die PV den Strom liefert, geht z.B. an bewölkten Tagen die WP an und aus (jedesmal Taktung). Und, die meiste Strommenge braucht die WP ja im Winter - wenn wenig bis keine Sonne dauerhaft scheint. Und man bräuchte ein "weiteres Gerät" das um die 1000€ kostet um die PV anzubinden. Wir dachten, es ist egal welches Gerät im Haushalt Strom verbraucht, zuerst Nutzung des Sonnenstroms, dann des Speichers, dann aus dem Netz. Aber dass das jedes Mal für die WP eine Taktung ist, war uns nicht geläufig. Was stimmt denn jetzt? PV einbinden? Verkürzt sich dann die Lebensdauer? Gibts da Studien/Erfahrungswerte? Bin gespannt auf Euren Input - ganz herzlichen Dank dafür! So toll was man hier alles lernen kann!
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07.02.2026 13:47:09 |
Wenn du wirklich lernen willst schau dir Mal ein paar alte Threads an. Die Frage kommt mehrfach pro Woche.
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07.02.2026 13:58:21 |
Nun, zur Abwägung benötigst Du auch noch die zu erwartende LeistungsAUFNAHME der WP. Meine bescheidene Meinung zum Thema PV, dynamische Strompreise etc: Die groben Eckdaten sind ja bereits bestens bekannt: Ab 14:00 Uhr die meiste Sonneneinstrahlung, unabhängig vom Wetter, um 18:00 der höchste Strompreis und zwar jeden Tag. Ist wie Ebbe und Flut, mal n paar cm mehr oder weniger. Ergo behaupte ich, 80% der Früchte erntet man mit einem gescheiten Zeit-Management. Warmwasser oder Heizsperre zu bestimmten Zeiten, negative Nachtabsenkung um das Heizen um 14:00 Uhr zu priorisieren, etc. Dann muss man auch keine zusätzlichen WP Takte befürchten. Das ganze Smarthome Steuerungsgeraffel ist dann für Enthusiasten. Resp. es ist noch nicht ausgereift für den täglichen Gebrauch. Oder wer will ernsthaft ein Regelwerk für seinen Geschirrspüler konfigurieren müssen mit Mindest-Endzeit, Übersteuerung wenns man dringend ist, Prioritäten gewichten, etc?
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07.02.2026 14:17:55 |
Ohne übergroßen Puffer- und Brauchwasserspeicher sehe ich für die PV-Anbindung auch keinen wirklichen Sinn. Die Wärmepumpe sollte m.E. mit möglichst geringer Heizkurve die Wärmeverluste des Hauses ausgleichen und möglichst konstant durchlaufen und das auch möglichst für konstanten Raumtemperaturen. Um die paar Sonnenstunden im Winter dann brauchbar für Wärme zu nutzen, benötigt es einen großen Speicher oder man muss die Räume überheizen. Oder das Brauchwasser und dann eben die Nachteile von den höheren Wassertemperaturen (Kalkausfall) in Kauf nehmen. Aber eventuell habe ich auch einen Denkfehler. Weshalb die Wärmepumpe allerdings mehr takten solle und welches Zusatzgerät 1000.-€ verursachen soll verstehe ich nicht.
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07.02.2026 14:23:28 |
Aus meiner Sicht ist die "smarte" Anbindung der WP eher Marketing. Im Winter läuft die WP oft 24 Stunden am Tag und man hat meist nicht sehr viel PV-Überschuss. Ist es wärmer, kann man die WP ggf. in der Nacht ausmachen oder mit Strom aus dem Akku heizen. Das Speichern von Wärme in Heizungspufferspeichern ist sinnlos, weil unzureichend und ineffizient. Die Erhöhung der Temperatur im Warmwasserspeicher über den notwendigen Wert hinaus spart (wenn überhaupt) nur wenig.
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07.02.2026 14:25:56 |
Ich habe gesamt 24kWp PV + 10kWh Speicher und eine Wärmepumpe. Im Winter kommt abgesehen von ein paar besonderen Tagen so wenig Leistung von der PV, dass ich diese alleine durch den Strom Bedarf des Hauses nutze. Eine Optimierung hin zur WP bringt vielleicht eine Verbesserung im einstelligen % Bereich. Wenn du rund um das thema perfekte Effizienz "spielen" und "forschen" magst macht das Thema Spaß. In allen Anderen fällen, schade um die Zeit.
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07.02.2026 18:00:42 |
Hallo zusammen
Ich glaube zu verstehen, was Elkes Frage ist. Die pv Anlage produziert Leistung und alle Verbraucher, auch die Wärmepumpe im Haus bedienen sich daran, Wenn der Speicher leer ist bzw.die Leistung der PV Anlage nicht reicht, wird der Strom aus dem Netz genommen.
Ist das so richtig?
Gruß Edgar
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07.02.2026 19:28:58 |
Bei dem Bisschen PV und dem großen Speicher würde ich mit der WP gar keine Verrenkungen anfangen. Auf keinen Fall in irgend einem Puffer speichern wollen.
Schau mal wieviel du von Oktober bis März überhaupt übrig hast.
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07.02.2026 19:41:26 |
Zitat von RivaCom  Nun, zur Abwägung benötigst Du auch noch die zu erwartende LeistungsAUFNAHME der WP. Meine bescheidene Meinung zum Thema PV, dynamische Strompreise etc: Die groben Eckdaten sind ja bereits bestens bekannt: Ab 14:00 Uhr die meiste Sonneneinstrahlung, unabhängig vom Wetter, um 18:00 der[...] So ist es. SG-Ready ist in der Theorie fein, in der Praxis führt es im schlechtesten Fall zu unnötigen Takten. Bei HK musst du eh 24/7 durchheizen, außer 2 Wochen oder so in der Übergangszeit. Mit FBH und KfW55/40 Haus und genügend großen Reserven der WP kann man tagsüber heizen und den Strom der PV direkt verbrauchen - nachts dann abschalten. WW macht man am Nachmittag, da ist es am wärmsten und die Chance auf Sonne (Nebel ist dann manchmal weg) am größten. Lässt sich alles per Zeitprogramm regeln, braucht weder EMS oder Smart oder eine Verbindung zwischen WR/Smartmeter und WP.
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07.02.2026 19:43:08 |
Durch die Anbindung der WP an die PV-Anlage wird sie bei Überschuss veranlasst höhere Temperaturen in den Speicher zu laden. Wenn die WP im Sommer nicht zum Heizen läuft produziert das ggf. einen zusätzlichen Takt. Im Winter läuft die WP bei genug PV-Strom einfach nur mit erhöhter Vorlauftemperatur weiter. Ein paar Takte mehr schaden der WP nicht, viele zusätzliche Takte dagegen schon. Die Steuerung lässt die WP daher nach dem Einschalten durch PV-Überschuss in der Regel auch bis zur eingestellten Überschusstemperatur durchlaufen, auch wenn gar keine Sonne mehr scheint. Das hält die Anzahl der Takte in Grenzen, allerdings auch den Nutzen der ganzen smarten Anbindung. Da kann Einspeisen des eigenen Stromes sinnvoller sein. Mit PV und Batteriespeicher hast du schon alles was man braucht.
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08.02.2026 01:56:20 |
Die große Frage ist: was verstehst du und was die Verkäufer unter PV-Anbindung.
Wenn die WP läuft holt sie Strom von der PV bzw. dem Akku. Solange genug da ist. Rest kommt vom Netz.
Die teuren Lösungen versuchen die WP höher heizen zu lassen als vorgesehen sobald der Akku voll ist und trotz allen Verbrauchern noch Überschuss eingespeist wird.
Der mit „takten“ denk wohl an ne Variante immer bei Überschuß von zB 1kW WP ein und unter 700W wieder aus. Das kann heftig takten.
Der nächste meint vielleicht nen gesteuerten Heizstab.
Noch viel mehr denkbar.
Lohnend eher alles nicht. WW ab 12-14 Uhr je nach PV-Ausrichtung und fertig.
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08.02.2026 07:28:20 |
Von November bis Februar geht quasi 100% deines Erzeugten Stroms ins Haus. Selbst ohne Wärmepumpe hättest du wahrscheinlich, so wie ich 100% Eigenverbrauch. Es sei denn es kommt mal ein sonniger Tag dann hast du ca 3 Stunden Überschussproduktuon was bei dir in den Akku, dann ins Netz gehen würde.
Fazit: Du hast in der Heizsaison nicht eine kwh die als "Überschuss" zu bewerten wäre weil sie sonst ins Netz gehen würde. Somit würde ich mir das ganze kneifen bei dir dort noch weitere Gedanken dran zu verschwenden.
Aber mach die Erfahrung gerne selber.
Ich habe im Novemver, Dezember, Januar und Februar meist keine einzige Kwh die eingespeist wird. Ohne irgendwelche Optimierung.
Grüße
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08.02.2026 08:48:51 |
Hallo,
es ist so, wie die meisten Vorredner geschrieben haben: Es braucht keine "Einbindung der PV-Anlage". So lange Strom vom Dach oder aus der Batterie fließen kann wird dieser vorrangig im Haus verbraucht. Ist was übrig, sprich Batterie voll und vom Dach kommt mehr als im Haus verbraucht wird dann wird eingespeist. Batterie leer und vom Dach kommt wenig dann wird zugekauft.
Dazu kommt, daß die Batterie eine Leistungsbegrenzung hat, also nicht beliebig schnell geladen werden kann und auch die Leistungsabgabe begrenzt ist. Das verlängert die Lebensdauer.
Nur mal einige Zahlen (30 kWp und 12,8 kW Speicher) aus den vergangenen Tagen: 10. Jan. 1 kWh PV-Ertrag bei 48,6 kWh Gesamtverbrauch 17. Jan. 56,1 kWh PV-Ertrag bei 29,9 kWh Geamtverbrauch.
Und hier noch halbmonatliche Zahlen:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/277492/1-Jahr-PV-und-WP-halbmonatliche-Zahlen
Fazit: WP an Hausstromnetz anschließen und fertig. Alternative: Du spielst gerne mit smart home und so und hast die nächsten Winter was zu tun, nämlich den Kram zu optimieren.
Gruß Heinz
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08.02.2026 10:52:20 |
Ne 10KWP Anlage ist, wie die Vorposter schon schrieben, zu klein um in der Heizzeit nennenswert Strom zu produzieren.
Die Ersparnis wird da so gering sein, dass sich da kein großer Aufwand lohnen wird, um die PV mit der WP zu koppeln...
Bei 30KWP sieht das natürlich schon interessanter aus, aber bei 10KWP bleibt im Grunde nicht viel über was du verheizen könntest....
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08.02.2026 12:49:20 |
Ich habe 23 kWp in Verbindung mit einem 16 kWh Speicher. An bewölkten Tagen erzeugt die Anlage 15 kWh, an sonnigen Tagen über 40 kWh. Im Mittel hatte ich im Januar einen Autarkiegrad von knapp 40%, bis jetzt im Februar 50%. Wenn der Speicher komplett voll geladen wird, reicht er bis in die zweite Nachthälfte hinein. Danach wird aus dem Netz bezogen. Soweit so gut.
Ich schaue mir das jetzt noch ein Jahr an und überlege dann anhand der Daten, ob ein zweiter Speicher angeschafft wird. Das Kriterium hierfür wird sein, ob es im Winter überhaupt genügend (oft) PV-Überschuss gibt, um diesen zu füllen. Aber das wird die Statistik zeigen.
Mein Ansatz ist, möglichst viel vom selbst erzeugten Strom zu speichern und zu verbrauchen. Wenn trotzdem was übrig ist, geht es per Heizstab in den WW-Kessel.
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08.02.2026 13:23:30 |
Bei der Konstellation einer vorhandenen 10kWp PV-Anlage mit 10kWh Speicher braucht nicht weiters über eine "Einbindung" der WP nachzudenken.
Sofern in einem halbwegs gut isolierten Massivbau nur mit FBH geheizt wird, sollte vielmehr die Zielsetzung sein, die WP in der Übergangszeit tagsüber am laufen zu halten und nachts außer Betrieb zu lassen. Im Kernwinter dagegen, wird der Speicher mit der WP meist leer bleiben und könnte bei Schlechtwetterlage wochenweise vom Netz genommen werden. Das reduziert den Netzbezug.
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09.02.2026 01:55:36 |
Hier versorgt eine 9,5 kWp PV mit 20 kWh Akku einen Haushalt, BEV und die WP. Gesamtverbrauch 14 MWh in 2025. Bei ordentlich Ertrag läuft halt u. a. vermehrt die Waschmaschine und der BEV wird geladen. Über Nacht übernimmt der Akku. Smart Grid würde so gar nichts bringen. Einzig ein Heizstab zur weiteren Aufheizung des WW-Behälter ist per Steuergerät stufenlos zuschaltbar. Der Selbstversorgungs-Grad beträgt hier über's Jahr 56%. Im Januar 15%. Von wegen, im Winter "kommt nix". Haben oder nicht haben? 😉 Für die Einspeisung ins Netz bekam ich bummelige € 120. Es wurde also fast alles verfrühstückt.
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09.02.2026 07:51:14 |
Zitat von Elke_2468  ... holen ja gerade Angebote ein für eine Wärmepumpe. Zur Einbindung unserer PV-Anlage (Strom WP) gibt es da unterschiedliche Meinungen der Firmen. Wir haben: 10 KW PV und einen 10KW-Speicher. Manche Firma sagt, die Einbindung der PV wäre natürlich sinnvoll ... Moin Elke, am sinnvollsten wäre wohl, dass ihr euch nicht von Verkäufern in die Irre leiten lasst und vor Beauftragung der Wärmepumpeninstallation zuerst den realen Bedarf ermittelt! Beim vorhandenen Hausheizkreissystem ist soweit alles für die effiziente Betriebsweise einer Wärmepumpe vorbereitet? Ist der maximale Heizleistungsbedarf per Messtechnik ermittelt worden oder theoretisch gerechnet? Welche Heizwasserdurchsatzmenge ist in der wasserführenden Verteilung bei euch im Haus realisierbar? Mit welchem Vorlauftemperaturniveau müsst ihr die Anlage fahren? Unter Umständen sind die auf folgend verlinkter Seite zusammengestellten Informationen hilfreich für euch. 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Generelle_Tipps |
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09.02.2026 08:15:38 |
Zitat von BusDriver  Ich habe 23 kWp in Verbindung mit einem 16 kWh Speicher. An bewölkten Tagen erzeugt die Anlage 15 kWh, an sonnigen Tagen über 40 kWh. Im Mittel hatte ich im Januar einen Autarkiegrad von knapp 40%, bis jetzt im Februar 50%.
Wie viel kW Heizleistung hat deine Wärmepumpe bei 40-50% Autarkie im Kernwinter? Sind noch weitere Wärmeerzeuger neben der WP vorhanden?
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09.02.2026 08:24:16 |
Zitat von BusDriver  Ich habe 23 kWp in Verbindung mit einem 16 kWh Speicher. An bewölkten Tagen erzeugt die Anlage 15 kWh, an sonnigen Tagen über 40 kWh. Im Mittel hatte ich im Januar einen Autarkiegrad von knapp 40%, bis jetzt im Februar 50%. Wenn der Speicher komplett voll geladen wird, reicht er bis in die[...] Du hast schonmal regionale Unterschiede verglichen? Allein Berlin und Stuttgart sind interessant! Oder auch Ost West zu reiner südausrichtung. Pauschale Aussagen wie deine zur Anlagengrösse und Ertrag sind daher nicht zielführend.
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09.02.2026 09:32:25 |
Zitat von Daddy57  Hier versorgt eine 9,5 kWp PV mit 20 kWh Akku einen Haushalt, BEV und die WP. Gesamtverbrauch 14 MWh in 2025. Bei ordentlich Ertrag läuft halt u. a. vermehrt die Waschmaschine und der BEV wird geladen. Über Nacht übernimmt der Akku. Smart Grid würde so gar nichts[...] Darf man fragen, nach wie vielen Jahren hat man bei der Konstellation das Investment für den Speicher wieder eingefahren?.
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09.02.2026 10:32:38 |
Der Nutzen einer smarten PV-Einbindung kann von Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen. WP- und Haushaltsstromverbrauch im Verhältnis zur PV-Leistung und Batteriegröße spielen eine Rolle. Und das Alles kann man im Voraus nur grob einschätzen. Deshalb würde ich die WP erstmal ein Jahr laufen lassen, um zu schauen, was sie in den einzelnen Monaten verbraucht. Dann kann man auch sehen, wieviel des erzeugten PV-Stroms überhaupt optimiert werden könnte. D.h., an wievielen Tagen im Jahr gibt es überhaupt Netzbezug, obwohl am selben Tag auch PV-Strom eingespeist wird. Bei meiner Konstellation habe ich festgestellt, dass ich etwa 200 bis 300kWh mehr Eigenverbrauch hätte, wenn ich eine größere Batterie hätte, und/oder smart optimieren würde. Die Ersparnis ist dabei maximal die Differenz zwischen Strompreis und Einspeisevergütung, bei mir 15Cent/kWh. Maximal deshalb, weil ein Batteriespeicher auch Verluste hat (ca. 10%) und weil eine WP bei Temperaturüberhöhung weniger effizient arbeitet.
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09.02.2026 10:36:04 |
Zitat von Gauchoi  Zitat von Daddy57  [...] Darf man fragen, nach wie vielen Jahren hat man bei der Konstellation das Investment für den Speicher wieder eingefahren?. Bis auf einige Spezialfälle nie.
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09.02.2026 11:03:08 |
Über das Thema habe ich mir auch viele Gedanken gemacht, als ich noch weder Ahnung noch eigene Installation hatte.
Nun habe ich PV Anlage (17 kWP) mit 18 kWh Speicher und ne Meisha9. Im Kernwinter kommt nur ganz wenig Saft vom Dach. Aber der Gamechange hier war einfach der PV Speicher. Durch den wird jedes Fitzelchen Strom, was von Herbst bis Frühjahr nicht direkt verbraucht werden kann, gesammelt und dann am Abend von der WP oder vom Haus konsumiert.
Simpel und funktioniert tadellos. Den ganzen Aufwand zu treiben, um die WR Verluste zu vermeiden, ist mir zuviel Aufwand für zu wenig Ergebnis.
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09.02.2026 11:13:14 |
Zitat von Gauchoi  Zitat von Daddy57  [...] Darf man fragen, nach wie vielen Jahren hat man bei der Konstellation das Investment für den Speicher wieder eingefahren?. Ich weiß, worauf du hinaus willst 😅. Im Grunde interessiert es uns nicht brennend, da wir vordergründig "etwas tun" wollten. Für die Amortisation muss man Annahmen treffen, die morgen schon überholt sein können. Wie entwickelt sich der Strompreis, werden wir alle bald viertelstündlich gemäß Marktpreis abgerechnet? Speicherpreise sind stark gesunken, aber wie steht es mit der Qualität und Eigensicherheit? Mit dem großen Akku kann man die teuren Tagestarife gut überbrücken und entlastet Spitzenkraftwerke. Ein Hauptargument für den teuren Strom. In 2025 haben wir 22% des Gesamtverbrauchs über den Akku bezogen, und 33% direkt von der Sonne. Ohne BEV oder mit größerer Dachfläche läge natürlich noch mehr drin 😉.
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