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09.02.2026 11:20:57 |
Zitat von Privatmann2020  Über das Thema habe ich mir auch viele Gedanken gemacht, als ich noch weder Ahnung noch eigene Installation hatte.
Nun habe ich PV Anlage (17 kWP) mit 18 kWh Speicher und ne Meisha9. Im Kernwinter kommt nur ganz wenig Saft vom Dach. Aber der Gamechange hier war einfach der PV Speicher.[...] Dein Speicher ist im Verhältnis zur Anlage ja sehr groß. Das wird heutzutage dank der gesunkenen Speicherpreise gerne so verkauft. Und ein wenig hilft es ja auch im Zusammenhang mit dem Solarspitzengesetz, mit dem man mittags nicht unbegrenzt einspeisen kann. Ich frage mich allerdings, ob z.B. bei Dir ein halb so großer Speicher nicht fast das Gleiche Ergebnis gebracht hätte. Meines Wissens nach hat ein Batteriespeicher einen schlechteren Wirkungsgrad, wenn er im Winter nie voll wird und im Sommer nie leer. Mal ganz abgesehen vom Anschaffungspreis. Vielleicht weiß jemand dazu mehr?
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09.02.2026 12:02:43 |
Zitat von Privatmann2020  Über das Thema habe ich mir auch viele Gedanken gemacht, als ich noch weder Ahnung noch eigene Installation hatte.
Nun habe ich PV Anlage (17 kWP) mit 18 kWh Speicher und ne Meisha9. Im Kernwinter kommt nur ganz wenig Saft vom Dach. Aber der Gamechange hier war einfach der PV Speicher.[...] Behaupten und Gefühl haben kann man viel. Zahlen könnten es beweisen. Ich hab für mich nochmal berechnet, dass sich selbst 2000kWh pro Jahr aus einem Speicher immer noch nicht rechnen solange die Speicherpreise nicht mal deutlich unter 200 bis 250€ pro kWh gehen.
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09.02.2026 13:09:33 |
Pylontech U5000 =150€/kWh.
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09.02.2026 13:50:32 |
Zitat von Bienenversteher  Pylontech U5000 =150€/kWh. Kostal steht aber nicht auf der Kompatibilitätsliste und nur Speicher hilft mir nicht bei meinem Kostal PIKO20.
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09.02.2026 14:28:23 |
Zitat von Bienenversteher  Pylontech U5000 =150€/kWh. Ist das denn ein LiFePO? 😉
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09.02.2026 15:47:35 |
Zitat von Wunsen  Zitat von Privatmann2020  [...] Dein Speicher ist im Verhältnis zur Anlage ja sehr groß. Das wird heutzutage dank der gesunkenen Speicherpreise gerne so verkauft. Und ein wenig hilft es ja auch im Zusammenhang mit dem Solarspitzengesetz, mit dem man mittags nicht unbegrenzt einspeisen kann. Ich frage mich[...] Ist mir bewusst und ich wollte es so. Habe im letzten Jahr noch mal sehr günstig einen zweiten 9er bei Kleinanzeigen schießen können, da konnte ich nicht widerstehen. Bezüglich der Kosten für den ersten habe ich schon lange ein Ei darüber geschlagen, denn sonst würde ich für den Rest meines Lebens nicht mehr glücklich werden. ;-))) Der Verfall der Speicherpreise seither ist ja dramatisch, aber das ist gut so. Und da ich nicht damit rechne, dass die Strompreise in Deutschland signifikant günstiger werden und ich mit meiner Sektorenkopplung noch weitermachen werde, so dass neben der Wärmepumpe auch noch ein Auto dazu kommt, dann wird mein Eigenverbrauch noch weiter steigen und je mehr davon umso eher rechnet sich das alles wieder. Und wenn das am Ende nur einigermaßen auskommt, dann reicht mir das. In diesem volatilen Zeiten ist es sowieso schwierig mit der Langfristplanung. Am Ende ist es irgendwie wie bei Aktien. Wenn man immer nur am Seitenrand steht und wartet, bis es günstiger wird, dann hat man niemals etwas davon. Außerdem habe ich noch ein paar Quadratmeter freie Fläche auf dem Dach und werde die Anlage noch etwas vergrößern und dann passt das mit der Speichergröße auch wieder besser ;-) Ganz davon abgesehen vermittelt mir der Speicher von Februar bis Oktober jeden Tag ein tolles Gefühl bei der Vermeidung von Netzbezug, das macht einfach auch Spaß dabei. Letztes Jahr hatte ich eine Autarkiequote von 69 %. Trotz drei Monate Wärmepumpe von November bis Dezember. Bisher bin ich mit meiner persönlichen Energiewende sehr zufrieden :)
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09.02.2026 17:10:36 |
Zitat von Elke_2468  Hallo, wir holen ja gerade Angebote ein für eine Wärmepumpe. Zur Einbindung unserer PV-Anlage (Strom WP) gibt es da unterschiedliche Meinungen der Firmen. Wir haben: 10 KW PV und einen 10KW-Speicher. Manche Firma sagt, die Einbindung der PV wäre natürlich[...] Wirst Du dann zukünftig zwei Zähler im Haus haben? Einen für die WP und einen für das restliche Haus?
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09.02.2026 18:00:33 |
Zitat von Daddy57  Zitat von Bienenversteher  [...] Ist das denn ein LiFePO? 😉 Na klar, mit 25qmm Anschlusskabeln, MIT Erdung, BMS, für 19"Racks, mit Montageschrauben, tutto kompletto. Für den Preis gibt es auch andere Marken. Pylontech vom deutschen Dealer, seit Jahren bewährt. Einfach mal googeln.
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09.02.2026 18:31:19 |
Zitat von Bienenversteher  Zitat von Daddy57  [...] Na klar, mit 25qmm Anschlusskabeln, MIT Erdung, BMS, für 19"Racks, mit Montageschrauben, tutto kompletto. Für den Preis gibt es auch andere Marken. Pylontech vom deutschen Dealer, seit Jahren bewährt. Einfach mal googeln. Respekt! Da konnte ich in 2022 nur von träumen. Die BYD " Eisenschweine" hatten das Dreifache gekostet und waren nur schwer nachzubekommen. Die Kompatibilitätsliste ist ja erstaunlich, aber Solaredge (meine hier) und Fronius (war zunächst geplant) sind leider nicht vertreten. Die Auswahl an Solar- Wechselrichtern war damals arg eingeschränkt, aus Mangel an Termin-treuen und guten Solarteuren Danke für den Tipp! 👍.
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09.02.2026 18:56:49 |
Zitat von A Min  Zitat von Privatmann2020  [...] Ich hab für mich nochmal berechnet, dass sich selbst 2000kWh pro Jahr aus einem Speicher immer noch nicht rechnen solange die Speicherpreise nicht mal deutlich unter 200 bis 250€ pro kWh gehen. https://www.nkon.nl/de/nkon-ess-pro-51-2v-16-1kwh-thuisbatterij.htmlsind dann knapp 100€ pro kWh Ich habe meinen Speicher von 15 auf 30kWh vergrößert, hat mich 1100€ und paar Stunden Arbeit gekostet Ich habe ihn erweitert weil ich gemerkt habe: In der Übergangszeit speise ich tagsüber ein, Nachts um 2 hat die WP den Akku leergesaugt
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09.02.2026 19:01:14 |
Deswegen einfach ein Marstek dran, passt überall und der Preis ist vertretbar.
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09.02.2026 19:06:50 |
Der Klassiker. Meine läuft nur tagsüber. Dann ist die fbh ausreichend geladen.
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09.02.2026 19:21:27 |
ich habe leider keine FBH :-)
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09.02.2026 19:29:14 |
Trotz recht kleiner PV (9,5 kWp) schafft es hier im Herbst der Akku über Nacht oft, die WP komplett zu unterhalten. Stattdessen für die Nacht in die FBH einzuspeichern klappt nur bedingt. Im Nordtrakt wohnt eine Mietpartei, die hat es gern durchgehend warm. Die Last liegt dann meist zwischen 500 und 800 W. Die AZ entsprechend hoch. 300 l WW aufbereiten wird um 4h auch noch erledigt. Im September 2025 waren 21 Tage voll-autark, im Oktober noch 5 Tage. Ohne BEV sicher noch deutlich mehr...😉
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10.02.2026 00:36:44 |
Zitat von Privatmann2020  Zitat von Wunsen  [...] ...Ganz davon abgesehen vermittelt mir der Speicher von Februar bis Oktober jeden Tag ein tolles Gefühl bei der Vermeidung von Netzbezug, das macht einfach auch Spaß dabei. Letztes Jahr hatte ich eine Autarkiequote von 69 %. Trotz drei Monate Wärmepumpe von November bis Dezember. Bisher bin ich mit meiner persönlichen Energiewende sehr zufrieden :).... [...] Mir geht es genauso. Hatten in 2025 90,5 % des Bedarfs selbst gedeckt. Unser 11.04 kWh Speicher bei 20,3 kWp, ist einen Hauch zu knapp. Hätte ihn gerne etwas größer. Die reale Kapazität liegt bei unserem bei knapp über 8,5 kWh. Bezüglich der Gestehungskosten mache ich mir keine Gedanken. In 2025 waren 6,33 Cent/kWh. Für 1,30 fahren wir 100 km. Ich glaube kaum, daß es das Klima interessiert, ob eine Lösung wirtschaftlich ist .... Die Welt kann gut ohne uns.... Wir suchen immer wieder nach weiteren Verbesserungen. Auch bei der Vermeidung beim Stromverbrauch.
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10.02.2026 00:43:00 |
Zitat von joe115  Zitat von RivaCom  [...] ... Mit FBH und KfW55/40 Haus und genügend großen Reserven der WP kann man tagsüber heizen und den Strom der PV direkt verbrauchen - nachts dann abschalten. .... [...] Nachtabschaltung bringt bei uns so gut wie nichts an Reduktion. Die Komforteinschränkungen sind da größer. Unsere WP hat reichlich Reserven. Selbst bei -25° C erreichen wir nicht den Bivalenzpunkt.
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10.02.2026 00:47:43 |
Zitat von sh2807  ....WW ab 12-14 Uhr je nach PV-Ausrichtung und fertig.....
[...] Oder von 01:30 bis 2:30 Uhr, damit der Akku keine Langeweile bekommt.....
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10.02.2026 00:57:36 |
Zitat von Ruediger1931  ...Ich habe im Novemver, Dezember, Januar und Februar meist keine einzige Kwh die eingespeist wird. Ohne irgendwelche Optimierung....
[...] 400-500 kWh Speisen wir im Winter ins Netz ein. In der Zeit holen wir fast genausoviel zeitversetzt aus dem Netz raus. Da läßt sich nicht mehr viel machen. Für eine echte Autarkie wäre ein Speicher von 360 kWh notwendig.
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10.02.2026 01:14:20 |
Zitat von A Min  Zitat von Privatmann2020  [...] ...Ich hab für mich nochmal berechnet, dass sich selbst 2000kWh pro Jahr aus einem Speicher immer noch nicht rechnen solange die Speicherpreise nicht mal deutlich unter 200 bis 250€ pro kWh gehen..... 20,3 kWp, 11,04 kWh Akku mit 6,33 Cent/ kWh Gestehungskosten. Was rechnet sich da nicht?
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10.02.2026 02:54:56 |
Zitat von Weissnixx  Zitat von Privatmann2020  [...] Ich glaube kaum, daß es das Klima interessiert, ob eine Lösung wirtschaftlich ist .... Die Welt kann gut ohne uns....[...] Deine Haltung finde ich gut. Dem Klima ist es allerdings ziemlich egal, ob der Solarstrom im eigenen Haus verbraucht wird oder anderswo. Speicher helfen der Allgemeinheit vor Allem bei drohender Netzüberlastung. D.h. es wäre schön, wenn Alle die Beladung so einstellen würden, dass sie mittags noch etwas Kapazität zum Zwischenspeichern der Überproduktion haben. Das Solarspitzengesetz gibt dazu seit letztem Jahr einen Anreiz.
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10.02.2026 07:58:07 |
Guten Morgen, vielen dank für Euren klasse Input! Zwei Dinge hab ich noch nicht ganz verstanden. Wenn die WP am normalen Stromnetz hängt wie die anderen Verbraucher im Haushalt auch (und dafür ja zuerst die Energie aus PV und danach der Speicher genutzt wird) - taktet die WP wenn der Strom wechselt von eigenem (PV/Speicher) auf Netz-Strom? Kann ja eigentlich nicht sein. Ich hab das mit dem takten leider immer noch nicht verstanden 😫🤐🙊. Sommer: schaltet man da die WP komplett aus und heizt über den Heizstab das WW (über die PV)? Ein zweiter Zähler für den Strom der WP ist nicht geplant, lt. Anbieter steht der Aufwand/Kosten nicht im Verhältnis zum Strompreis. Wie habt ihr das? "Haut" mich nicht und entschuldigt meine für Euch sicher doofe Fragen. Mein technisches Wissen und Verständnis ist leider ziemlich schlecht. Deswegen: herzlichen Dank an Euch!
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10.02.2026 07:58:48 |
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10.02.2026 08:02:34 |
"Zur Einbindung unserer PV-Anlage (Strom WP) gibt es da unterschiedliche Meinungen der Firmen." Die Diskussion dient dem Marketing und um dem Kunden noch einen 1000er aus dem Kreuz zu leiern. Ich hab eine PV Anlage und eine Wärmepumpe. Es lohnt sich nicht, sich da viele Gedanken zu machen. Eine Wärmepumpe läuft meistens 24/7 und wenn PV Strom zur Verfügung steht, dann wird er vom Haus genutzt. Da im Winter aber die Sonne flach steht und die Tage kurz sind, ist der Ertrag überschaubar. Ich hab eine separate Brauchwasserwärmepumpe und selbst die hab ich nicht an den Wechselrichter angeschlossen: Die fährt einfach ein Zeitprogramm und startet um 10 Uhr und stoppt um 17:00. In der Übergangszeit und im Sommer reicht der PV Strom, um Warmwasser zu bereiten. Wenn nicht: auch gut; das Warmwasser brauchen wir. Im Sommer und in der Übergangszeit legt man die Warmwasserbereitungszeiten der Wärmepumpe einfach in den späten Morgen.
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10.02.2026 08:08:44 |
"Wenn die WP am normalen Stromnetz hängt wie die anderen Verbraucher im Haushalt auch (und dafür ja zuerst die Energie aus PV und danach der Speicher genutzt wird) - taktet die WP wenn der Strom wechselt von eigenem (PV/Speicher) auf Netz-Strom? Kann ja eigentlich nicht sein. Ich hab das mit dem takten leider immer noch nicht verstanden." Nein. Der Wechselrichter agiert quasi unsichtbar im Hausnetz. Ein Verbraucher merkt überhaupt nicht, ob der Netz- oder PV Strom nutzt. So auch die Wärmepumpe. Als einfache Massnahme einfach die Warmwasserbereitungszeiten der WP in ein Zeitfenster schieben, wo mit PV Überschuß zu rechnen ist (so ab 10 Uhr). Damit erreicht man das Ziel schon zu 95%.
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10.02.2026 08:16:41 |
Zitat von lowenergy  Zitat von Elke_2468  [...] Moin Elke, am sinnvollsten wäre wohl, dass ihr euch nicht von Verkäufern in die Irre leiten lasst und vor Beauftragung der Wärmepumpeninstallation zuerst den realen Bedarf ermittelt! Beim vorhandenen Hausheizkreissystem ist soweit alles für die effiziente Betriebsweise einer[...] Ja, wir haben bis auf einen HK alles über FBH laufen. D.h., wird nur niedrige Vorlauftemperatur bneötigt. Zur Berechnung des Heizungsleistungsbedarfs war ein Energieberater hier. Er hat ausgerechnet: 337qm beheizte Fläche (rein theoretisch. Praktisch werden einige Räume wenig bis kaum beheißt bzw. unser Kamin heizt Wohn-/Esszimmer/Küche im Winter und dort ist die FBH auch aus). Norm-Heizlast des Gebäudes: 16,7kW (nach Hüllflächenverfahren) Heizlast nach Verbrauchsverfahren 12,4 kW (Überschläge nach Verbrauch) Angaben zur Heizlastberechnung (Verbrauchsverfahren): ...Jahresverbrauch in kWh: 34.680 Uns wird eine 16-kW-Wärmepumpe empfohlen. Heizwasserdurchsatzmenge.... keine Ahnung....
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