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09.02.2026 12:06:24 |
Das stimmt natürlich, aber im Heizungsraum ist es relativ kühl, auch im Sommer. Legionellen vermehren sich nennenswert erst ab 25°. In den Leitungen im Haus steht das Wasser ja auch bei Raumtemperatur. Ich dachte da auch an einen eher kleinen Tank mit vielleicht 50 Litern, wo der Inhalt auch relativ schnell wieder ausgetauscht wäre. Das wäre im Grunde nur eine externe Vergrößerung des Wellrohrs im Hygienespeicher. Ob so etwas Sinn macht, um die Wärmepumpe bei der WW-Bereitung zu entlasten, kann ich natürlich nicht einschätzen.
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09.02.2026 15:33:41 |
Zitat von Meaparvitas  Das stimmt natürlich, aber im Heizungsraum ist es relativ kühl, auch im Sommer.[...] Das ändert sich, wenn Du die Lüftungslöcher gestopft hast und der Hygienespeicher und Puffer etwas Abwärme erzeugen. Der Kellerraum bei meinem Vater ist seitdem im Winter bei 16...17 Grad. Das Wasser kommt im Winter mit knapp 9°C ins Haus, könnte also durch den warmen Raum bei entsprechender Standzeit bis auf 17 Grad, also um 8K hochgeheizt werden. 0,05*1,163*8=0,52. Du könntest dem Raum also wieder 1/2 kWh entziehen. Wenn das in endlicher Zeit passieren soll, müsste die Oberfläche aber sehr groß sein. Also am besten eine Art Flachmann, der eine gesamte Wand abdeckt 😉.
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09.02.2026 18:04:44 |
Ok, apropos Flachmann - war wahrscheinlich eine Schnapsidee.
Der HB war nochmal da, warum Citrin den Einbau der Zirkulationsleitung bzw. -lanze so vorgibt, hat er auch nicht verstanden. Er will mal dort nachfragen, welchen Hintergrund das hat.
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09.02.2026 18:41:15 |
Wir haben auch nochmal über das Thema hydraulischer Abgleich gesprochen. Es kam dann die Frage auf, warum ich nicht einfach die Homematic Thermostate verbauen möchte, die einen automatischen hydraulischen Abgleich machen können. Das wäre u. U. sogar preisgünstiger als der Einbau voreinstellbarer Ventile. Wie sind denn hier die Meinungen dazu?
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09.02.2026 20:24:49 |
Zitat von Meaparvitas  Der HB war nochmal da, warum Citrin den Einbau der Zirkulationsleitung bzw. -lanze so vorgibt, hat er auch nicht verstanden. Er will mal dort nachfragen, welchen Hintergrund das hat. Prima, du scheinst ja einen HB gefunden zu haben, der sich wirklich kümmert.
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09.02.2026 20:34:59 |
Ich hoffe es, bis jetzt ist ja noch nicht wirklich was passiert. Praktische Erfahrungen mit der Arbeit habe ich leider noch nicht. Was ich bis jetzt sagen kann, er ist normalerweise pünktlich oder ruft an, falls es ein paar Minuten später wird.
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09.02.2026 20:40:35 |
Zitat von Meaparvitas  Es kam dann die Frage auf, warum ich nicht einfach die Homematic Thermostate verbauen möchte, die einen automatischen hydraulischen Abgleich machen können. Das wäre u. U. sogar preisgünstiger als der Einbau voreinstellbarer Ventile.[...] Wenn die das automatisch machen können, würde man wohl auch keine raumweise Heizlastberechnung und Berechnung der Durchflüsse benötigen und natürlich einiges an Arbeitszeit sparen. Ob das Förderfähig ist, weiß ich nicht. Ich bin beruflich zwar im technischen Bereich unterwegs, vermeide aber, mich von Technik, insbesondere Elektronik, abhängig zu machen. Mechanisch eingestellte Ventile bleiben einmal eingestellt auf Ewigkeit so. Wenn Dir in 10 Jahren ein Thermostat aussteigt, wird sich zeigen, ob es dieses Modell oder ein für die Regelzentrale kompatibles zu kaufen gibt. Das ist aber nur meine persönliche Meinung, die wahrscheinlich nicht repräsentativ ist und auch keine Fachmeinung darstellt.
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09.02.2026 22:46:09 |
Das stimmt schon, aber im Grunde gilt das ja für fast alles im Bereich moderner Technik. Wenn die Lambda Steuerung in 10 Jahren kaputt geht, weiß auch niemand, was bis dahin ist. Die Homematic Geräte gibt es schon lange und sie sind sehr langlebig und zuverlässig, soweit ich weiß. Man kann sich ja auch ein paar als Reseve hinlegen. Darf/sollte man bei einer Lambda eigentlich einen Mikroblasenabscheider verbauen und wenn ja wo oder ist da im Außengerät schon einer drin?
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10.02.2026 18:32:57 |
Zitat von Chaot  Wenn die das automatisch machen können, würde man wohl auch keine raumweise Heizlastberechnung und Berechnung der Durchflüsse benötigen und natürlich einiges an Arbeitszeit sparen. Ob das Förderfähig ist, weiß ich nicht. Die sind Förderfähig und gelten als einen Abgleich ja. Generell wenn könntest du das hier so machen und kleine Heizkörper (Badhandtuch zB) über Rücklaufverschraubung limitieren. Wenn du überzeugt bist dass du sie träge genug einstellen kannst in ihrer Hub modulation (ein größeres Xp Bereich) könnte man es versuchen. Generell musst du auch wissen ob die 30 Jahren alten Gummis an den Ventilen noch gut sind. Zitat von Meaparvitas  Darf/sollte man bei einer Lambda eigentlich einen Mikroblasenabscheider verbauen und wenn ja wo oder ist da im Außengerät schon einer drin? Ich habe keinen, ob es was bringt weiss ich nicht. Es gibt automatische Entlüfter in der Außeneinheit.
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11.02.2026 11:59:24 |
Ich habe leider die "falschen" Homematic Thermostate, die nicht in deren Liste stehen. Der Support von Homematic hat mir geschrieben: Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) hat auf Basis einer umfassenden messtechnischen Untersuchung bestätigt, dass die Homematic IP Heizkörperthermostate - HmIP-eTRV-2 - HmIP-eTRV-C - HmIP-eTRV-C-2 - HmIP-eTRV-CL - HmIP-eTRV-E / HmIP-eTRV-E-S einen dynamisch-adaptiven Abgleich am Heizkörper automatisch ausführen. Weitere Thermostate unseres Unternehmens wurden dem Fraunhofer IEE noch nicht zur Prüfung vorgelegt. Allerdings verfügen sämtliche Thermostate von eQ-3 grundsätzlich über die gleichen Regeleigenschaften. Daher ist anzunehmen, dass sie ebenfalls einen dynamisch-adaptiven Abgleich durchführen. Eine offizielle Bestätigung durch Dritte, z.B. das Fraunhofer IEE, liegt uns dafür jedoch nicht vor. Weiterhelfen konnte oder wollte man mir ansonsten nicht, und die Liste wird anscheinend auch nicht mehr erweitert. Wenn ich die günstigsten Thermostate auf der Liste kaufen würde (obwohl die ja effektiv auch nicht mehr können als die, die ich schon habe), würde das für 22 Stück ca. 1.100 € kosten. Ich glaube, da lasse ich mir lieber voreinstellbare Ventile bzw. Rücklaufverschraubungen einbauen und behalte die Thermostate, die ich sowieso schon habe. Über den Zustand der Gummis in den Ventilen habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Sind da in den Rücklaufverschraubungen auch welche? Da kommt man irgendwie vom 100sten ins 1000ste, wenn man alle Eventualitäten berücksichtigen will. Es ist für mich halt schwer einzuschätzen, wo die sinnvollen bzw. notwendigen Maßnahmen aufhören und die übertriebenen anfangen. Je mehr Informationen man hat, umso mehr macht man sich über alles Gedanken, ich zumindest.
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11.02.2026 19:36:28 |
Zitat von Meaparvitas  Es ist für mich halt schwer einzuschätzen, wo die sinnvollen bzw. notwendigen Maßnahmen aufhören und die übertriebenen anfangen. Je mehr Informationen man hat, umso mehr macht man sich über alles Gedanken, ich zumindest.[...] Ich denke, die Frage mit den alten Gummis bezog sich nur auf den Fall, dass Du die alten Ventile drin lässt. Wenn neue reinkommen, würde ich die paar EUR auch noch investieren. Schade, dass Deine Thermostate nicht auf der Liste sind...
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11.02.2026 19:48:53 |
Wo befinden sich denn diese Gummis? Wenn ich neue Ventile bekomme, sind doch die Gummis enthalten, oder? Sind in den Rücklaufverschraubungen auch welche?
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11.02.2026 22:16:39 |
Der Gummi ist das schwarze in der Mitte. Das ist Teil des Ventileinsatzes. Der Thermostatkopf drückt dagegen und der Gummi schließt den Durchfluss. Im Rücklauf gibts das nicht.
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12.02.2026 07:09:47 |
Danke, wäre das dann nicht ein Argument, doch eher die Ventile im Vorlauf gegen voreinstellbare zu tauschen für den hydraulischer Abgleich, als voreinstellbare Rücklaufverschraubungen zu nehmen? Ich habe keine Ahnung, wie der Zustand der Gummis ist oder wie lange die normalerweise bzw. noch halten. Ich fahre ja auch keinen hohen Vorlauf, der die Gummis vermutlich zusätzlich belastet. Bis jetzt scheinen sie noch abzudichten, wenn man den Thermostatkopf zudreht.
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12.02.2026 11:22:19 |
Ja kannst du machen. Der Vorschlag mit den Voreinstellbaren Rücklaufteilen war wegen besserer Akustischer Performanz bei höherem Förderdruck als die Vorlaufventilen. Aber das kannst auch über dumme Rücklaufverschraubungen machen falls das ein Problem sein sollte.
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15.02.2026 23:42:03 |
Ich habe jetzt an allen 22 Heizkörpern Homematic ip Thermostatköpfe verbaut (allerdings ein Modell, das nicht auf der Fraunhofer-Liste steht). Je länger ich die Ventilöffnungsgrade beobachte, umso mehr erscheint mir der Einbau voreinstellbarer Ventile hinausgeworfenes Geld zu sein (auch wenn es für die Förderung obligatorisch ist). Die Thermostatköpfe drosseln den Durchfluß ja abhängig von der VL- Temperatur und der gewünschten Raumtemperatur automatisch auf den richtigen Wert. Möglicherweise würde eine zusätzliche feste Drosselung da nur stören, da das Thermostat weniger Spielraum hat. Momentan habe ich einen durchschnittlichen Öffnungsgrad von ca. 25 %, das heißt, ich könnte mit der VL-Temperatur noch weiter runter, aber ich habe jetzt schon einen Raum, wo der Heizkörper die gewünschte Raumtemperatur alleine nicht schafft, obwohl das Ventil durchgehend auf 100 % steht, es fehlen ca. 100-200 W. Ich überlege, ob ich das noch rausholen kann, wenn ich unter den 240x60 Typ 22 HK noch mehr Lüfter installiere (momentan sind noch Lücken dazwischen) und/oder die HK-Nische mit alubeschchtetem Styropor auskleide. Da der HK ca. 40 cm unter der Fensterbank der Dachgaube aufhört, würde man viel von der Folie sehen, wenn ich sie bis an die Fensterbank reichen lassen würde, daher würde ich das nur in Kauf nehmen, wenn es auch wirklich einen deutlichen Unterschied machen würde. Da das Zimmer wahrscheinlich nicht mehr lange so stark beheizt werden wird, möchte ich da jetzt auch keinen unverhältnismäßigen Aufwand betreiben.
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