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09.02.2026 13:05:01 |
Zitat von Fertig  Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist dann effizienter, wenn das Grundwasser oberflächennah (unter 10–15 Meter) liegt... Also eher meist als manchmal...
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09.02.2026 13:07:53 |
Zitat von wpibex  Liegt' s an den "proffessionellen" blauen Brunnenrohren? WPIbex, deine Berichte hier finde ich immer ganz passend und auch sachdienlich. In jedem Fall aber geht da immer draus hervor, dass du den Ticken besser bist als die Profis. Schreib mal Passra an, Grundwasser 6,8m unter dem Boden, da kannst du ein Saug-Heber Prinzip bauen und sparst richtig an Strom.
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09.02.2026 13:11:48 |
Ich merke schon, ein sehr komplexes Thema. Die KI hat wohl Recht: es kommt drauf an. Wenn so eine WWWP 250-300W Pumpenstrom nur für das GW benötigt, dann wird es höchstwahrscheinlich den Effizienzvorteil auffressen und das Ganze gar ineffizienter machen. Wann lohnt sich dann eine WWWP? Wahrscheinlich vor allem dann, wenn der Energiebedarf im Haus hoch bis sehr hoch ist? Bei 12000kWh/Jahr wäre das wohl noch lange nicht der Fall. Grüße
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09.02.2026 13:44:18 |
Zitat von Fertig  Wann lohnt sich dann eine WWWP? Wahrscheinlich vor allem dann, wenn der Energiebedarf im Haus hoch bis sehr hoch ist? Nee, eher wenn der GW-Spiegel die genannten 15m nicht übersteigt. Oder "untersteigt" in dem Fall? ;-)
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09.02.2026 13:56:49 |
Würde ich jetzt pauschal so nicht sagen. Ich vermute: es lohnt sich vor allem dann, wenn das Verhältnis (Strom Verdichter<->Strom Quellenpumpe) sehr groß ist. Wenn der Verdichter zum Beispiel mit durchschnittlich 400W läuft und die GWP mit 250W zu Buche schlägt, dann zerstört es natürlich jegliche Effizienz. Im Vergleich zu SWWP mit 40W Pumpenstrom zum Beispiel. Dafür könnte der Verdichter mit 15-17Hz schneller laufen und wäre bei gleicher Gesamtstromaufnahme. Beim Kühlen im Sommer wäre der Unterschied wahrscheinlich noch viel viel krasser. Oder denke ich da falsch? Ich kenne WWWP gar nicht, sondern überlege nur. Grüße
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09.02.2026 14:00:32 |
Zitat von Fertig  Wann lohnt sich dann eine WWWP? Wahrscheinlich vor allem dann, wenn der Energiebedarf im Haus hoch bis sehr hoch ist? Bei 12000kWh/Jahr wäre das wohl noch lange nicht der Fall. Bei 55°C Vorlauf ist Grundwasser dann die geeignete Energiequelle. Das ist wie Sole 0/45. AZ 4,5 Das mit den Metern würde ich nicht so weit einschränken. 20m geht auch, dann ergibt dieselbe Pumpenleistung 1/2K mehr Spreizung.
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09.02.2026 14:03:47 |
Ich zitiere hier auch nur weiter die KI... ;-) "Lohnt sich WWWP: Sie haben ein großes Grundstück, der Grundwasserspiegel ist hoch (unter 10-15m), die Wasserqualität ist gut, und Sie möchten die absolut effizienteste Lösung, selbst bei höheren Erschließungskosten."
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09.02.2026 14:06:31 |
Nach dieser Diskussion werde ich doch mal suchen, ob es nicht eine Rotguss- oder Edelstahl-UP gibt, die unser GW nach Füllung alleine umpumpt. Der Druckverlust der DN40-Leitungen ist ja nicht sehr hoch, so daß auch Flüsse bis 4 m³/h möglich sein sollten.
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10.02.2026 16:43:19 |
@nicijan Hier nochmal zur Klarstellung was ich gepostet habe: Ich stehe vor dem gleichen "Problem". Mir ist für SWWP einfach das Risiko zu groß, meinen schönen angelegten Garten zu zerstören, Bäume, Trockenmauern, Terrasse + Überdachung usw. Ich habe meine Heizverteilung auf drei Säulen aufgeteilt, FBH + HK +WW, mit KI grafisch ausgegeben:
🔵 Moderne R290-LWWP
Annahmen (praxisnah): FBH 35 °C → COP ~4,2 HK 50 °C → COP ~2,9 WW 55 °C → COP ~3,4
Energieaufteilung: FBH: 6.500 kWh HK: 3.500 kWh WW: 2.400 kWh
Strom: FBH: 6.500 / 4,2 ≈ 1.550 kWh HK: 3.500 / 2,9 ≈ 1.210 kWh WW: 2.400 / 3,4 ≈ 705 kWh
➡️ Gesamt: ≈ 3.465 kWh ➡️ JAZ ≈ 3,58 __________________________________ 🟢 SWWP (Flächen-/Ringgrabenkollektor)
Annahmen: FBH 35 °C → COP ~4,5 HK 50 °C → COP ~3,2 WW 55 °C → COP ~3,0
Solepumpe ~180 kWh
Strom: FBH: 6.500 / 4,5 ≈ 1.445 kWh HK: 3.500 / 3,2 ≈ 1.095 kWh WW: 2.400 / 3,0 ≈ 800 kWh
Solepumpe: 180 kWh ➡️ Gesamt: ≈ 3.520 kWh ➡️ JAZ ≈ 3,52
Das Ergebnis ist schon verblüffend und bestätigt meine vorherigen, angeführten Punkte. SWWP mit Kollektor hat saisonal die bessere Effizienz bei kalten Außentemperaturen (> -1°C). Das trifft allerdings auf ca. 25% des Jahres zu. Sobald höhere Vorlauftemperaturen benötigt werden holt die LWWP R290 stark auf beziehungsweise zieht vorbei. Am Ende rechtfertigen sich die hohen Installationskosten einer SWWP für meine Anforderungen nicht. Das kann in extrem kalten Lagen, sehr hohen Energiebedarf natürlich anders sein. Tiefenbohrung würde die Effizienz der SWWP deutlich verbessern, rechnet sich allerdings noch weniger. Das ist ein simpler KI-Vergleich mit Gewichtung unterschiedlicher Vorlauftemperaturen. Statt HK, FBH hätte die KI natürlich COP einsetzen können, wäre für Dich dann einfacher zu verstehen gewesen. Nirgends habe ich geschrieben, dass diese COP's im parallelen Betrieb erreicht werden. Mir ist bewusst, dass die höchste VLT den COP bestimmt. Dir sollte auch bewusst sein, dass 50°C VLT nicht konstant gefahren werden sondern nur am NAT erreicht werden. Also lass' Deine Unterstellungen hier und stelle nicht Behauptungen auf, die ich nicht geäußert habe. Und zur Beruhigung, meine Heizkreise fahren mit einer VLT. btt
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10.02.2026 17:28:10 |
ChatGPT sagt: 3650kWh zu 2955kWh Strom.
Sie schlägt vor, besser bei( R290) LWWP circa 240kWh für Heizstab zusätzlich draufzuschlagen.
Grüße
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10.02.2026 18:26:52 |
Ist bei dir PV überhaupt vorhanden? Ansonsten empfehle ich dir sich auf die Monate Nov-Feb zu konzentrieren. Was davor und danach passiert, fällt nicht so ins Gewicht. Wenn PV vorhanden sowieso nicht.
Dazu sei gesagt, dass dein Wärmebedarf von 10000kWh sehr gering ist. Das schaffen wir selbst in unserem KfW55 Neubau nicht. Allerdings sind wir 4 Personen, die es gerne warm mögen. 10000kWh wären vielleicht drin, aber dann müsste man die Raumtemperatur um paar Grad reduzieren.
Dein Haus eignet sich auf jeden Fall perfekt für eine WP. Egal welche.
Falls kühlen für dich interessant ist und Bedarf besteht, musst du es zusätzlich berücksichtigen. Sole kann es einfach viel effizienter.
Grüße
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10.02.2026 19:01:07 |
Zitat von Icef  @nicijan Das ist ein simpler KI-Vergleich mit Gewichtung unterschiedlicher Vorlauftemperaturen. Statt HK, Icef, du kannst jetzt schreiben was du willst. Dein nachträglich erworbenes Wissen ändert nicht die Texte vom 12.01.2026, die ja im Bezug auf den Solepumpentext und den nachfolgenden Text hanebüchen sind. "Das Ergebnis" ist das deiner Annahmen, die du selbst erfunden hast. Lies nochmal selbst. Zitat IcefDas Ergebnis ist schon verblüffend und bestätigt meine vorherigen, angeführten Punkte. SWWP mit Kollektor hat saisonal die bessere Effizienz bei kalten Außentemperaturen (> -1°C). Das trifft allerdings auf ca. 25% des Jahres zu. Sobald höhere Vorlauftemperaturen benötigt werden holt die LWWP R290 stark auf beziehungsweise zieht vorbei. Zitat EndeIch sehe das so, jemand gackert mit, bringt sich in Bredouille und möchte das nun kaschieren. Belasse das doch einfach dabei, wie du das im anderen Thread geschrieben hast. Du wolltest dich nicht mehr dazu äußern. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Für den weiteren Wissen Erwerb: Sole Kollektoren sind zu 95% die bessere Energiequelle. Du hast keinen einzigen Nachweis dafür, dass R290 Luft WP bei höheren Vorlauftemperaturen aufholen und davon ziehen, nichtmal darüber wie die überhaupt laufen. Wenn höhere Vorlauftemperaturen benötigt werden, sinkt gleichzeitig die Energiequelle bei Luft. Das R290 nichts bringt, wurde nunmehr ausreichend belegt. Ebenfalls, dass eine 10 Jahre alte Technik eines Premium Herstellers ohne R290 besser läuft als deine R290 Lieblings WP.
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10.02.2026 20:28:21 |
„WW COP = 3,0“ ist auch eine nicht wirklich zuverlässige Annahme. Wenn ich zum Beispiel den 15.7.2025 als Beispiel nehme. Brauchwasserbereitung: Verbrauch 0,92kWh elektrisch zu 4,1kWh thermisch. Ergibt eine AZ von 4,47. Vorlauf ging bis auf 54,8°C, damit wurde die Zieltemperatur von 52°C im internen Speicher erreicht. Aktuell am Winterende sieht es natürlich deutlich schlechter aus. Der Hub von 0° auf 54° ist einfach zu krass. Brauchwasserbereitung heute: Verbrauch 1,81kWh elektrisch zu 6,0kWh thermisch. Ergibt eine AZ von 3,31. Also COP 3,0 pauschal für WW anzunehmen ist zu pessimistisch, finde ich. Grüße
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10.02.2026 22:00:48 |
Zitat von Anbau78  Die LWWP hängt nun mal stark vom Wetter ab. Kaum hatten wir 3-4 "Nicht-Winter" heißt es überall, dämmen ist nicht so wichtig, (LW)WP reicht für die Nachhaltigkeit. Vor 15 Jahren wurde noch Dämmung gefördert, bzw. war im Fokus. Nach diesem Winter fürchte ich, sind auch einige[...] Den Beitrag hier hatte ich völlig überlesen. Ehrlich gesagt, sehe ich das ganz entspannt. Wir hatten hier nicht 3-4 "Nicht-Winter". Wenn, dann waren das eher 15 dieser Nicht-Winter. Hab gerade gelesen, dass die vorläufigen Werte für meine Region zeigen, dass dies der kälteste Winter seit 2010 war. Entgegen aller Wahrscheinlichkeiten kann auch der nächste Winter sehr kalt werden, vielleicht auch die nächsten Winter. Ein Dauerzustand wird das aber wohl nicht werden, oder 99,9% der Wissenschaft irren sich gewaltig. Wahrscheinlicher ist wohl, dass sie weiterhin Stück für Stück wärmer werden (hat mir sogar die quasi unfehlbare KI bestätigt!). Hier für Interessierte die Erfahrungswerte nach einem Jahr mit meiner LWWP, ganz ohne KI.
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10.02.2026 22:32:32 |
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag | Zeit:
11.02.2026 06:26:06 |
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag | Zeit:
11.02.2026 08:56:52 |
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag | Zeit:
11.02.2026 15:16:40 |
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12.02.2026 08:51:03 |