| | | | Zeit:
02.02.2026 21:22:16 |
Hallo ihr Lieben, der x-Thread mit der Thematik, ich weiß. Ich erhoffe mir hier Hilfe bei der Klärung ob tatsächlich die WP unterdimensioniert ist und wenn ja, was die beste Lösung wäre (zweite WP, größere Anlage, doch wieder eine kleine Gasheizung?) Wir haben einen Resthof mit 2 Wohneinheiten a 200 m2 zzgl. ca 30 m2 beizter NF. Also ca. 430 m2 beheizte Fläche. Bis November hatten wir hier eine Solvis Gasheizung stehen die 55.000 kWh pa verbraucht hat. Eine Wohneinheit (Altbau) wurde 2011 in Teilen saniert (Innendämmung, überwiegend neue Fenster, Wandheizung, Fußbodenheizung in Küche, Bad, Flur, Spitzboden gedämmt) Leider keine Bodendämmung. Der Großteil wird immernoch mit Heizkörpern beheizt. 2022-2024 wurde die andere Hälfte überwiegend komplett neu von uns errichtet, EG alles neu (neue gedämmte Bodenplatte, alle Fenster und Haustür neu, in der neuen Galerie das Dach von Innen gedämmt, Fußbodenheizung neu etc. Der Bereich war vorher Stall. Das DG hat den Stand von 2011 als hier die ETW vom Vorbesitzer gebaut wurde). Überall Fußbodenheizung bis auf zwei Handtuchheizkörper. Die Heizungsanlage war über 20 Jahre alt und wir wollten gerne auf eine WP umrüsten - für die Zukunft😅. Zwei Sanis angehört und uns bei dem einen für eine WP von Solvis entschieden (erstes Angebot 14 kW). Es wurde vom Sani eine Heizlastberechnung angefertigt und dann auf die neue Anlage von Solvis mit 17 kW (Solvis Pia 17 mit SolvisMax Solos 957 (950 Liter)) erhöht. Mündlich erinnere ich mich noch an die Aussage, dass für Spitzenbelastung im Winter auch unsere Öfen mit eingerechnet wurden und die Solarthermie. Die Heizlastberechnung fordere ich an und liefere ich nach. Nun steht das gute Ding seit Anfang November bei uns und machte es am Anfang auch warm. Wir stellten jedoch schon bei 4 bis 2 Grad fest, dass die Pumpe sehr oft abtaute, beide Heizstäbe oft liefen. Ab 1 bis -1 Grad frohr der Ablauf des Kondensats zu und/oder Teile der Wärmepumpe, so dass es laute metallische (?) Geräusche gab. Dagegen wurde ein Heizstab in den Ablauf eingebaut. Die Thematik mit ca. 10 Abtauvorgängen pro Tag blieb. Seit es Ende Dezember richtig kalt wurde (idR 0 bis -4 Grad, ein paar Tage davon noch niedriger), werden die Heizkörper nicht mehr warm. Die Jungs vom Sani stellten den Durchfluss für Fußbodenheizung und Heizkörper (3) hoch, die Vorlauftemperatur runter, die Heizkörper wurden nun oben lauwarm, unten aber immernoch kalt, im Abtauprozess komplett kalt. 16-18 Grad im Wohnzimmer (Altbau) max. Vorlauftemperatur für die Heizkörper bis auf wenige Minuten immer unter 40 Grad. Fußbodenheizung lief gut, d.h. im "Neubau" warm. Aufgrund von Einfrierthematiken war 2-3 mal noch der Sani hier. Solvis selbst kommunizierte mit uns auf Hinweis vom Sani und wir nahmen auf Geheiß folgende Änderungen vor: Der Durchlauf sei zu hoch, die Schichten kommen durch die Zirkulation durcheinander. Also die Pumpe von 3 für alle Heizkreisläufe auf 1. Update noch eingespielt. Vorlauftemperaturen super, leider kam nichts mehr an bei den Heizkörpern. Sani wieder hier, Durchfluss erhöht (2). Kurzfristig besser (klar, Speicher war ja super temperiert). Am Morgen wieder kein vernünftige Vorlauftemperaturen, taute oft ab und beide Heizstäbe an. 17 Grad im Altbau. Die Anlage lieferte bis dato überwiegend nur 13-14 kW. Wir haben jetzt eigenständig die Heizkurve, die Vorlauftemperaturen und den Durchlauf immer wieder verändert und angepasst. Die Anlage liefert nun auch bis zu 16 kw, die Heizkörper werden wärmer, die Fußbodenheizung haben wir reduziert. Das beste Ergebnis waren 19 Grad im Wohnzimmer (Altbau) und im Neubau klappt es bei den Fliesen mit 21-22 Grad, im Bereich von Laminat und Dielen max 20 Grad zugunsten eines geringen Durchlaufs damit die Schichten nicht durcheinander kommen und wieder nix bei den Heizkörpern ankommt. Die Nachtabsenkung beträgt nur 1 Grad und der Silentmodus ist komplett aus. Heute -7 Grad Außentemperatur, 16 Grad morgens im Wohnzimmer (Altbau). Morgen kommen Solvis und der Sani und wollen sich das nochmal gemeinsam anschauen. Ich habe die Hoffnung aufgegeben. Wir haben seit dem 10.11 rund 6.500 kW verbraucht für Wärmepumpe und Heizstäbe. Sicher ist es aber auch ein sehr kalter Winter für unsere Verhältnisse. Fragen: 1. Was braucht ihr noch an Daten um die Situation einschätzen zu können? 2. Wenn unterdimensioniert, haftet der Sani? Hat ja auch die Heizleistung Berechnung gemacht. 3. Was wäre eine einfache Lösung wenn denn tatsächlich eine Unterdimensionierung vorliegt? 4. Gibt es auch eine Meinung zum Stromverbrauch?! Vielen, vielen Dank an alle die das Lesen und eine Einschätzung abgeben möchten. Wie sind hier mittlerweile über 4 Wochen am frieren im Altbau und ohne Ofen wären wir hier verloren. Liebe Grüße, South https://files.fm/u/wmkd4ugd7k (Anlage)
|
| | Zeit:
02.02.2026 21:22:51 |
Zusammen gefasst: Ausgangslage (mehrere Tage im Voraus) Außentemperatur: −2 bis +1 °C Abtauung: ca. alle 50 Minuten, sehr stark Leistung Wärmepumpe: bis 13 kW Heizstab: sehr häufige kurze Intervalle (1–2 Minuten), teilweise gar nicht Radiatoren-Heizkreis: – Vorlauf Soll: 45 °C – Vorlauf Ist: 30–33 °C (Heizkörper fühlbar kalt) Fußbodenheizung: – Vorlauf Soll: 35 °C – Vorlauf Ist: 33–37 °C Mittwoch & Donnerstag Außentemperatur: 0 bis −1 °C Abtauung: nach Anpassung ca. alle 80 Minuten sehr stark, dazwischen vereinzelt schwache Abtauungen WP-Leistung: bis 13 kW Heizstab: insgesamt ca. 30 Minuten Aussage Hersteller-Techniker: Reduktion der Pumpenleistung Radiatoren von 3/3 auf 1/3 und FBH von 2/3 auf 1/3, da der Pufferspeicher durch zu hohe Rückläufe nicht sauber schichtet. Ergebnis: keine relevante Verbesserung, Radiatoren weiterhin kalt. Freitag Außentemperatur: −1 bis 0 °C WP-Leistung: bis 16 kW Heizstab: ca. 36 kWh Aussage Monteur: Pumpenleistung sei für Radiatoren zu gering wegen Rohrdurchmesser → Rückstellung auf hohe Pumpenstufen. Zusätzliche Beobachtung: Zweite FBH-Pumpe hängt direkt hinter der ersten und zog dauerhaft mit hoher Leistung durch diese. Nach Reduktion von 3/3 auf 2/3 waren Radiatoren ca. 1 Stunde warm, danach erneuter Einbruch. Samstag Außentemperatur: −1 bis −2 °C Abtauung: stündlich WP-Leistung: ca. 15 kW Heizstab: ca. 71 kWh Eigene Tests: Beide FBH-Pumpen auf 1/3 reduziert. Ergebnis: Radiatoren erstmals dauerhaft warm, FBH stabil. Vorlauf Radiatoren steigt jedoch nicht über 43 °C (Soll 46–47 °C). Sonntag Außentemperatur: −2 bis −3,7 °C Abtauung: ca. alle 120 Minuten, teils sehr stark WP-Leistung: bis 16 kW Heizstab: ca. 97 kWh Eigene Anpassungen: WW-Mindesttemperatur von 50 °C auf 47 °C, mehrere Zeitfenster. Ergebnis: Radiatoren-Vorlauf kurzzeitig bis 45 °C, überwiegend ca. 43 °C. Montag (Stand 21 Uhr) Außentemperatur: −3,7 bis −5,8 °C WP-Leistung: über 16 kW Heizstab: bisher ca. 66 kWh Letzter Test: Radiatoren-Pumpe leicht reduziert. Vorlauf Ist: ca. 42 °C Vorlauf Soll: 49 °C
|
| | Zeit:
02.02.2026 21:29:27 |
https://files.fm/u/9mapwfapna (heute)
|
| | Zeit:
03.02.2026 10:52:35 |
Zitat von South  Hallo ihr Lieben, der x-Thread mit der Thematik, ich weiß. Ich erhoffe mir hier Hilfe bei der Klärung ob tatsächlich die WP unterdimensioniert ist und wenn ja, was die beste Lösung wäre (zweite WP, größere Anlage, doch wieder eine kleine Gasheizung?) Wir haben einen[...] Von Solvis-WP liest man hier im Forum selten. Da wünsche ich dir, dass dennoch der eine oder andere Solvis-erfahrene Forist auf den Anliegen anspringt. Nach dem Durchlesen deiner Beiträge ist zumindest mir vieles noch unklar: - wie sieht die Heizlastberechung konkret aus; auch getrennt für die beiden Wohneinheiten? - wie niedrig ist die NAT? - wo wurde der Bivalenzpunkt gesetzt? - wie ist die Hydraulik gelöst? - gibt es eine Hydraulik-Matrix mit den möglichen Volumenströmen? - wird mit Einzelraumregelungen (ERR) gearbeitet? - ist eine Nachtabsenkung programmiert? - wie lang sind die Rohrverbindungen, wie sind sie gedämmt? - gibt es eine WW-Zirkulation? Läuft diese ggf. durch? - wie ist die Außeneinheit positioniert? Kann die "frei durchatmen"? Deine Bilder sind leider kaum verständlich: der 24-Stunden-Grafik fehlt die Legende, aus dem Auszug der Rechnung kann man nur wenig Erhellendes entnehmen.
|
| | Zeit:
06.02.2026 22:56:51 |
Vielen Dank für die Antwort. 😊 Ich versuche als Laie die Fragen adäquat zu beantworten Zu eins: Leider habe ich diese bisher nicht erhalten. Sobald ich sie habe kann ich mich dazu äußern. Zu zwei: das müsste dann in der Heizlastberechnung stehen vermute ich. Zu drei: Können wir leider weder auf der Software/ App noch auf der Heizungsanlage ablesen mit unserer Berechtigung. Werde ich anfragen. Zu vier: Es gibt einen Pufferspeicher mit Frischwasserstation. Zwei Heizkreise, für FuBo und Radiatoren, beide feste Volumenströme (die derzeit immer wieder ohne Erfolg angepasst werden). Priorität hatten wir zwei Einstellungen: Warmwasser Prio und keine. Zu fünf: ich weiß es nicht? Kann ich auch anfragen. Zu sechs: Ja über Einzelregelung. Sowohl die Fußbodenheizung als auch die Radiatoren. Es wurde ein hydraulischer Abgleich gemacht vom Sani. Testweise sollten wir auch alles mal voll aufdrehen und alle Türen offen halten. Gebracht hat es keinen relevanten Erfolg. Zu sieben: Nachtabsenkung beträgt 1 Grad. War mal mehr aber aufgrund der aktuellen Problematik wurde es reduziert. Zu acht: Der Heizungsraum liegt in der Mitte der beiden Haushälften/des Rrsthofes. Im Neubau wurde die Fußbodenheizung im EG für Wärmepumpen ausgelegt. Oben im OG Neubau sowie im Altbau "alte" Fußbodenheizung. Ich würde sagen alles "normal lang"? Im Altbau sind die Leitungen ggf etwas länger, wie sie gedämmt sind wissen wir nicht. Die Radiatoren die aber theoretisch am weitesten entfernt sind im OG funktionieren aber deutlich besser als im Wohnzimmer EG mit vermutlich deutlich kürzerem Weg. Es gibt jede Menge Mischer für die Fußbodenheizung/ Wandheizung, leider nur 5 für alle Heizkreisläufe der Radiatoren bei 10 Zimmern mit Heizkörpern. Im Heizraum sind die Rohre überwiegend gedämmt. Zu neun: Warmwassersituation läuft nicht durch, Zeitfenster von 5 bis 9 Uhr, 12-13 Uhr (das ist neu, brauchen wir nicht), 17 - 22 Uhr. Zu zehn: steht ca. 2 Meter von der Hauswand entfernt. Wir sind hier auf dem Land, links und rechts befindet sich nichts außer Beete deren Aufwuchs weit genug entfernt und nicht störend sein sollte und dann Felder, und das nächste Haus ist ca. 20-25 Meter entfernt. Den fehlenden, leider großen Rest an Infos, iefere ich nach und frage ich einfach beim Sani an. Bild von der Statistik: Rot - S1 - Temperaturspeicher oben Türkis - S12 -Radiatoren Vorlauf Blau (zweite Linie bei Türkis) - S13 -FuBo Vorlauf Hellblau/lila - Thermische Leistung WP Dunkelblau - S10 - Außentemperatur H12, H13 sind die beiden Heizstäbe Das Bild ist von heute. Um 7 Uhr hat der Sani was geändert, aber es mMn eher verschlechtert als verbessert. Leider sind hier auch öfters unterschiedliche Monteure, die gefühlt immer das zurück drehen was der andere zuvor angepasst hat. |
| | Zeit:
06.02.2026 22:59:11 |
| |
| | Zeit:
07.02.2026 03:45:14 |
Ich würde Mal versuchen einen Tag die Nachtabsenkung zu deaktivieren. Ebenfalls das WW. Aber alles deutet darauf hin das die Anlage viel zu klein ist. Wo wohnt das Haus? Ist der Wärmepumpen Doktor eine Option?
|
| | Zeit:
07.02.2026 08:28:05 |
Nach den kurzen Erfahrungen mit meiner seit 10/2025 installierten WP, würde ich auch empfehlen, die Nachtabsenkung ganz raus zu nehmen. Dann die Einzelraumregelung deaktivieren und alles auf vollen Durchfluss bringen. Da zeigt sich dann schnell, welche Räume zu warm werden. Dann über den thermischen Abgleich die Durchflussmengen der einzelnen Heizkreise so reduzieren, dass die gewünschte Raumtemperatur erreicht wird. Vielleicht bekommst du dann die Räume doch noch warm.
|
| | Zeit:
07.02.2026 08:59:54 |
Der Verbrauch der alten Anlage lässt auf eine Heizlast von ca. 18 - 21 kW schliessen, je nachdem welchen Wirkungsgrad man der alten Anlage unterstellt. Mir ist jedoch nicht klar, ob die 55000 kWh der Verbrauch vor Sanierung ist oder seit ab 2024 nach Sanierung. Ich sehe zwei Problemkreise: - WP eher zu klein - hydraulischer Abgleich der verschiedenen Kreise
|
| | Zeit:
07.02.2026 09:38:19 |
Also ne Nachtabsenkung zu fahren und dann zu beschweren, dass es zu kalt ist, ist ungeschickt. Die WP sollte mal durchgehend laufen können. Am besten mit Vollast. Wenn das Gebäude mal ausgekühlt ist, bringt es auch nichts andauerd etwas umzustellen. Mind. 24 Stunden abwarten nach Anpassungen. Vermutlich ist die WP knapp dimensioniert, sollte jedoch bei den aktuellen Temperaturen ausreichen und den Heizstab erst bei deutlichem Dauerfrost benötigen. Schichtspeicher und Frischwasserstation kosten Effizienz. Wenn die Heizkörper bei geringerer Pumpleistung (um Vermischung zu verhindern) nicht warm werden, müssen die näheren Kreise gedrosselt werden. Kann natürlich sein, dass die Pumplestung dafür dann gar nicht ausreicht. Solvis sollte selbst mal erklären, warum die WP nicht auf 17kW läuft. Lt. Datenblatt sollte sie mal mind. 16 noch bringen, solange der Wärmebedarf da ist.
|
| | Zeit:
07.02.2026 14:57:17 |
Ich glaube Dein Problem ist der sehr schwer zu bändigende Kombi-Schichtenspeicher, an dem auch noch ne Friwa hängt. Ich würde die Hydraulik umbauen lassen, so dass Warmwasser und Heizen zwei getrennte Angelegenheiten sind, also dem Heizungswasser einen eigenen Pufferspeicher geben.
|
| | Zeit:
07.02.2026 16:22:44 |
a) Nach der sog. „Schweizer Formel“ (Faustregel zur Abschätzung der Heizlast) ergibt sich bei 55.000 kWh/a ungefähr 24 kW Heizlast.
b) Solvis empfiehlt die Pia17 bis max. 38.000 kWh/a. 55.000 kWh/a liegen fast 50% da drüber.
c) Die geschilderten Symptome sind typisch für eine Unterdimensionierung.
a) bis c) deuten ziemlich klar daraufhin, was hier das primäre Problem ist!
|
| | Zeit:
07.02.2026 17:06:09 |
Eine Option die WP zu entlasten ist WW via BWWP zu machen. Eine BWWP kann man auch im Winter nachrüsten. Analog hier & Gruss delta97 HTD ../p/3930952 |
| | Zeit:
07.02.2026 19:33:37 |
Solarthermie in Heizlast berücksichtigt. Na ja, Disqualifikation schon im Ansatz. Frag den heizi mal, wieviel man da nachts oder im Winter bei bedecktem Himmel von berücksichtigen darf.
|
| | Zeit:
07.02.2026 22:09:32 |
Die Frage ist, ob es Sofortmassnahmen gibt um die Heizlast zu reduzieren. Z. Bsp über Nacht alle Rollläden / Jalousien schliessen. Macht bei uns -5% Heizlast. Was man auch machen kann ist Innendämmung mit Calciumsilikat oder typähnlich. Geht auch im Keller oder im Treppenhaus, am wirkungsvollsten auf der Nordseite. Oder in den Hausecken. Bei Heizkörpernischen + Balkon kann man aussen auf dem Balkon 10cm Styropor ankleben. Und nein, sieht nicht schick aus. Dann gibt es noch gröbere Massnahmen wie Installation einer Klimaanlage. Und last but not least: Infrarot Panel aus dem Baumarkt. Immer noch effizienter als ein Heizstab & Gruss delta97
|
| | Zeit:
08.02.2026 11:12:05 |
Mir klingt es auch, als wäre das erste Problem hier mal der Puffer. Ein Puffer der sowohl für Warmwasser, als auch für 2 Heizkreise mit unterschiedlichen Temperaturen da sein soll, und dabei eine Schichtung einhalten soll? Und damit das funktioniert sollen dann die Volumenströme kastriert (und damit die Spreizung hochgetrieben) werden? Also so richtig schön WP-untauglich? Eine Wärmepumpe will einen hohen Volumenstrom, um mit einer geringen Spreizung arbeiten zu können! Insofern: Puffer für Warmwasser und Heizung trennen. Schauen in wie weit sich die Vorlauftemperaturen von Heizkörpern und Fußbodenheizung angleichen lassen, um möglichst ohne Mischer arbeiten zu können. Puffer für Heizung idealerweise dann im Rücklauf. Du schreibst noch von 2 Pumpen in Reihe bei der FBH? Das sollte man sich auch mit Verstand anschauen, das klingt als hätte da auch jemand die Hydraulik verbockt.
|
| | Zeit:
08.02.2026 16:13:50 |
Zuerst würde ich die Heizlast klären. Also reicht die WP Leistung zwecks Heizung ? Wenn ja würde ich die Solvis WP auf den Heizbetrieb reduzieren. Und WW sonst machen & Gruss delta97
|
| | Zeit:
08.02.2026 18:17:01 |
Zitat von South  .. Heizungsanlage war über 20 Jahre alt und wir wollten gerne auf eine WP umrüsten - für die Zukunft😅. Zwei Sanis angehört und uns bei dem einen für eine WP von Solvis entschieden (erstes Angebot 14 kW). Es wurde vom Sani eine Heizlastberechnung angefertigt und dann auf die neue Anlage von Solvis mit 17 kW (Solvis Pia 17 mit SolvisMax Solos 957 (950 Liter)) erhöht. Mündlich erinnere ich mich noch an die Aussage, dass für Spitzenbelastung im Winter auch unsere Öfen mit eingerechnet wurden und die Solarthermie. Die Heizlastberechnung fordere ich an und liefere ich nach ... Moin, wirklich grausam. Auf folgend verlinkter Seite ist ein grob skizziertes Hydraulikschema abgebildet mit dem ungefähr nachvollziehbar ist was für ein ineffizientes System Du dir hast bauen lassen. 👉 https://www.solvis.de/solvispia/#tab-tb_k4eh592-1Während der Verdampferabtauungen sinkt die Vorlauftemperatur und dadurch wird der Pufferspeicherinhalt ordentlich ausgekühlt sowie wird durch den hohen Volumenstrom dabei die Schichtung jedesmal komplett zerstört. Bei Interesse findest Du auf folgend verlinkter Seite erklärt worauf Du achten hättest müssen. 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Warmwasserbereitung#Speichersysteme_mit_geringem_TrinkwasservolumenDie Gegebenheiten bei dir hätten einen Installateur mit Verstand dazu bewegt pro WE ein separates System zu konzipieren und eine ausschließlich für die Trinkwassererwärmung benutzte Speichertechnik einzusetzen. Ich drücke dir die Daumen, dass Du das Problem in den Griff bekommst, gehe aber eher davon aus, dass Du ordentlich Lehrgeld zahlen wirst bevor die Anlage einigermaßen auf Stand gebracht ist um die Immobilie mäßig beheizt zu bekommen.
|
| | Zeit:
10.02.2026 09:48:23 |
Hallo ihr Lieben, vielen, vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen und Ideen für Verbesserungen. Status quo: Wir haben seit 2-3 Tagen Außentemperaturen zwischen 0-3 Grad. Leider konnten wir die Raumtemperatur nicht genau testen, da meine Schwester mit Baby da ist und wir daher den Ofen ordentlich eingeheizt haben. Der Ofen lief gestern bis 23 Uhr, heute morgen waren noch 21 Grad. FuBo läuft jetzt gut. Immerhin ging gestern nur noch ein Heizstab an. Also bei leichten Plusgraden würden wir als Laie sagen, dass ist so halbwegs o.k. Das Bild ist von Sonntag. BildEinige Fragen versuche ich hier noch zu klären. Zunächst: Heizlastberechnung ist angefordert, wurde aber noch nicht geliefert, daher hier leider noch keine Neuigkeiten. Die Pumpe steht in 26937. Der Wärmepumpe Doktor - ist in NRW die Einrichtung gemeint oder der Schweizer? Aber aufgrund der Entfernung/anderes Bundesland leider weniger. Die Nachtabsenkung ist jetzt raus, die wollte der Sani drin lassen. Wir haben zwischen unseren unterschiedlichen Einstellungsversuchen ca. 24 Std gelassen bei dem Sani war es mehr Zeit, bei 6 Wochen hatten wir und der Sani aber auch recht viel Zeit fürs testen. Die 55.000 kWh ist nach Sanierung der zweiten Hälfte für die 430 m2. Eine zusätzliche Gastherme lässt sich wegen der Förderung, meint ich, nicht einbauen und würden wir gerne auch vermeiden. Die Solarthermie im Winter bei uns für Kältespitzen einzurechnen macht tatsächlich wenig Sinn, wir haben kaum Sonne und daher in der Ertrag quasi Null. Hab da leider in dem Moment nicht geschaltet. Ihr habt viele gute Vorschläge gemacht zur Verbesserung, welche mir als Laie auch einleuchtet. Heute kommt wieder ein Monteur, ich werde heute einfach Mal eure Vorschläge unterbreite. Auch eine Dämmung des Altbaus ist sicher sinnvoll, aber die Heizlastberechnung sollte ja auf der Basis des aktuellen Zustandes erfolgen. Die Dämmung wäre dann nice to have fur mich als zusätzliche Reduzierung des Verbrauchs. Ich sehe das Hauptproblem auch darin, dass ggf sogar geringere Vorlauftemperaturen für die Heizkörper ausreichen würden, aber dafür ordentlich Durchfluss bestehen muss. Das geht aber wegen der blöden Schichtung nicht. Davon abgesehen haben wir jetzt fast 8.000 kW erreicht :( Die Frage ist, wie komme ich nun zu meinem Recht wenn der Sani sich nicht bewegt. Das Gewerk ist noch nicht abgenommen, wir haben gestern eine Mängelrüge eingereicht, die vorher eine Richterin Korrektur gelesen hat, die auch schon öfters solche ähnliche Fälle auf dem Tisch hatte. Gibt es eine Webseite wo es Gutachterempfehlungen für Wärmepumpe gibt? Ich habe bisher im Umkreis noch niemanden gefunden. Das wär nach Ablauf der Rüge mein nächster Schritt um dann was für den Anwalt zu haben für den Fall der Fälle. Liebe Grüße, Lea
|
| | Zeit:
10.02.2026 10:04:08 |
Wärmepumpendoktor ist Frank Rolf Roth aus Wesseling bei Köln. Also weit weg.
|
| | Zeit:
10.02.2026 10:07:06 |
Bild vom Sonntag: SonntagDas andere war Montag morgen. Sorry.
|
| | Zeit:
10.02.2026 16:49:12 |
Bei der Heizlast muss man WW auch einrechnen: 17 kW WP @60 min ergibt 400 l WW mit 50 °C. Ein 30 min WW Zyklus ergibt 200 l WW. Wobei viele WP beim WW Zyklus mit reduzierter Leistung laufen. Bei Plusgraden sollte eine WP ohne Heizstab auskommen... Die Nachtabsenkung hätte ich auch dringelassen, das schont den Heizstab & Gruss delta97
|
| | Zeit:
11.02.2026 14:41:37 |
Zitat von South  Fragen: 1. Was braucht ihr noch an Daten um die Situation einschätzen zu können? 2. Wenn unterdimensioniert, haftet der Sani? Hat ja auch die Heizleistung Berechnung gemacht.n[...] Habt Ihr einen verbindlichen (natürlich separat bezahlten) Planungsauftrag über die Heizlastermittlung gestellt, den der HB unterschrieben hat? Wenn nein, war es nett vom HB, das er eine HLB in Auftrag gegeben hat, haften muss er für etwas, das ihm ggü. nicht beauftragt wurde, natürlich nicht. MEINEN, das er plant, weil man eine WP bei Ihm kauft, reicht nicht, es ist schlicht und einfach nicht justiziabel. Wer eine qualifizierte Wärmepumpen-Planung benötigt, sollte einen qualifizierten Wärmepumpen-Planer beauftragen, so einfach ist das! Ich hätte vorgeschlagen, die Heizlast zu messen: damit bekommt man ein physikalisch belastbares Ergebnis, die sog. Heizlast-Berechung ergibt irgendwas, aber extrem selten etwas gescheites! Gruß Dipl.-Ing. Anlagentechnik Frank-Rolf Roth www.waermepumpendoktor.com (Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung) Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW So wird’s gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=JqPpRR6vQl4
|