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Umsetzung der Leistungsdrosselung nach § 14a EnWG bei Wärmepumpenheizungen von Stiebel Eltron / Tecalor
Verfasser:
coldspring
Zeit: 11.02.2026 18:44:45
0
3932571
Hallo in die Runde,

zur technischen Umsetzung der Anfang 2024 eingeführten Leistungsdrosselung (netzorientierte Steuerung) nach § 14a EnWG bei Wärmepumpenheizungen von Stiebel Eltron bzw. Tecalor habe ich von fachkundiger Seite teils vage und teils widersprüchliche Auskünfte erhalten. Falls jemand damit schon konkrete Erfahrungen hat, würde ich mich über die Beantwortung einiger recht detaillierter Fragen freuen.

Es geht um eine Anlage mit zwei modulierbaren Luft-Wasser-Wärmepumpen WPL 25 A und einem ISG Connect (ohne PV). Bei mehreren Wärmepumpen können die integrierten Heizstäbe nicht genutzt werden, daher gibt es externe Heizstäbe in den beiden vorhandenen Speichern. Der Wärmepumpenmanager steuert über die Klemme X.2.11 ein Schütz, durch den ein externer Heizstab zur Warmwasserbereitung an- und ausgeschaltet werden kann. Analog gilt dies für Klemme X.2.12 für zwei Heizstäbe im Heizungspufferspeicher. In der Steuerung der Anlage ist hinterlegt, dass derartige Heizstäbe vorhanden sind, allerdings kann dort nicht deren Leistung angegeben werden.

Bei einem Drosselungsbefehl soll eine Komplettabschaltung vermieden werden, vielmehr soll die Leistung auf die garantierte Mindestleistung gedrosselt werden, die hier etwas geringer als die Verdichterleistung beider Wärmepumpen zusammen ist. Im Steuerungsfall müssen also alle Heizstäbe abgeschaltet und die Verdichterleistung etwas gedrosselt werden.

Nach der Bedienungsanleitung für das ISG Connect kann der sog. Eingabemodus "SG Ready" nur eine Komplettabschaltung und kommt daher nicht in Frage. Die Eingabemodi "Power Limitation / Load Up" und "Power Limitation / Full Shed" sollen jedoch eine Leistungsreduzierung auf einen vorgegebenen Wert ermöglichen. Im Vorspann dazu steht: "Einzelne Modi können je nach Wärmepumpenmodell nicht verfügbar sein."

In der Anleitung habe ich keine Angabe dazu finden können, ob und wie Heizstäbe im Fall eines Drosselungsbefehls gesteuert werden; auch im Steuerungsmenu habe ich hierzu keine Einstellung finden können. Eigentlich würde ich erwarten, dass die Heizstäbe bei einem Drosselungsbefehl über die Klemmen X.2.11 und X.2.12 des Wärmepumpenmanagers abgeschaltet werden können. Dagegen spricht allerdings, dass nach dem Elektro-Schema des Herstellers für die Anlage, das offenbar noch für die bis Ende 2023 geltende zeitweise Komplettabschaltung erstellt wurde, zusätzliche Schütze zur Abschaltung von Verdichtern und Heizstäben vorgesehen sind.

Nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur muss die Umsetzung jedes einzelnen Drosselungsbefehls dokumentiert werden; diese Dokumentation muss zwei Jahre lang zu Prüfzwecken aufbewahrt werden. Sofern die Anlage ständig mit dem Internet und den Servern des Herstellers verbunden ist, werden dort in kleiner zeitlicher Auflösung die Leistungsdaten der Verdichter gespeichert und zwei Jahre vorgehalten. Allerdings habe ich dort keine Angaben zur Leistung der Heizstäbe finden können (dies dürfte auch kaum möglich sein, weil bereits die Steuerung der Anlage die Leistung der Heizstäbe nicht kennt).

Hierzu nun meine Fragen zur netzorientierten Steuerung über "Power Limitation / Load Up" bzw. "Power Limitation / Full Shed":

1. Kann bei einem Drosselungsbefehl dadurch die Verdichterleistung der Wärmepumpe WPL 25 A gedrosselt werden?

2. Werden bei einem Drosselungsbefehl generell alle Heizstäbe abgeschaltet? Oder lässt sich dies irgendwo einstellen? Erfolgt die Abschaltung über die Klemmen X.2.11 und X.2.12 oder wie sonst?

3. Wie erfolgt die Dokumentation der Umsetzung der einzelnen Drosselungsbefehle? Ist sie ohne Internetverbindung der Anlage möglich?

Vielen Dank für jede Unterstützung!

Verfasser:
Magicrat45
Zeit: 11.02.2026 20:16:48
0
3932595
Vielleicht findest du unter dem Begriff EVU Sperre etwas in der Bedienungsanleitung. So nennt sich das zumindest bei meiner Stiebel LWZ.

Verfasser:
Feuerlöscher
Zeit: 12.02.2026 01:24:28
1
3932655
Wann ging die Anlage erstmalig in Betrieb?

War damals schon §14a gültig?

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 12.02.2026 06:46:34
0
3932668
Kenne mich im Detail nicht aus, und mein Netzbetreiber hat die Drosselung noch nicht umgesetzt.

Das ISG-Connect bietet, soweit ich verstanden habe, zwei Möglichkeiten:
1. stufenlose Dimmung über EEBus
2. Relaisschaltung

Die Relaisschaltung schaltet dabei nicht zwischen An und Aus sondern zwischen An und 4,2kW, bzw. 40% der benötigten Leistung, was ab 11kW zum Tragen kommt.

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 12.02.2026 07:03:27
0
3932669
Beim bwp gibt es eine ganz gute Broschüre zu dem Thema. (Praxisratgeber für Fachhandwerker).

Die Dokumentation verstehe ich als Nachweis bei Inbetriebnahme der Steuerung. Internet braucht dann, glaube ich, nur die Steuerbox des Netzbetreibers am Zähler, was über mobiles Netz umgesetzt werden soll.

Verfasser:
coldspring
Zeit: 12.02.2026 17:13:51
0
3932845
Vielen Dank für die Rückmeldungen.

Die Anlage ging 2025 in Betrieb, da galt bereits der "neue" § 14a EnWG. Die EVU-Sperre gilt nur für Anlagen, die bis Ende 2023 in Betrieb gegangen sind.

Die Anleitungen des Herstellers habe ich sehr gründlich gelesen. Was ich dort gefunden habe, habe ich in meinem Eingangsstatement kurz zusammengefasst.

BWP-Broschüren helfen mir leider nicht weiter, sie enthalten keine technische Details zu Anlagen einzelner Hersteller.

Die Dokumentation der erstmaligen Inbetriebnahme der Steuerung reicht leider nicht aus. Die Umsetzung jedes einzelnen Drosselungsbefehls muss dokumentiert werden, die Dokumentation muss zwei Jahre zu Prüfzwecken aufbewahrt werden.

Quelle: Bundesnetzagentur, Anlage 1 zum Beschluss BK6-22-300 vom 27.11.2023 (Seite 5-6, Ziffer 7.2 bis 7.4)

Ganz allgemein ist eine eigene Internetanbindung einer steuerbaren Wärmepumpenanlage nicht notwendig. Bei diesem Hersteller könnte sie jedoch notwendig sein, um die Dokumentation der Umsetzung der einzelnen Drosselungsbefehle zu gewährleisten.

Nach meiner Kenntnis kann die Software des ISG Connect bislang noch nicht EEBUS. Falls schon jemand ein ISG Connect mit EEBUS nutzt, wäre ich für die Angabe der Software-Version dankbar.

Zur Relaisschaltung ("SG Ready", "Power Limitation / Load Up" bzw. "Power Limitation / Full Shed") habe ich in den Anleitungen nur gefunden, dass mit ihr die Verdichterleistung gesteuert werden kann. Und dort den erwähnten Hinweis, dass nicht alle drei Varianten der Relaisschaltung (sog. "Eingabemodi") mit allen Wärmepumpen funktionieren, also die Drosselung über "Power Limitation / Load Up" bzw. "Power Limitation / Full Shed" evtl. gerade bei meinem Modell nicht funktioniert. Funktioniert die Drosselung bei der WPL 25 A? Und was ist mit externen Heizstäben? Wie werden sie abgeschaltet? Erfolgt die Abschaltung über die Klemmen X.2.11 und X.2.12 des Wärmepumpenmanagers oder wie sonst?

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 12.02.2026 17:28:50
0
3932852
Ich habe das mit EEBus seinerzeit - vor knapp 2 Jahren- in der Beschreibung des ISG gesehen. Jetzt finde ich es gerade nur noch im Ausschreibungstext auf folgender Seite
https://www.stiebel-eltron.de/de/produkte/heizen-und-kuehlen/regelung-energiemanagement/p/206780.html

Danke für den Link zur BNetzA. Ich verstehe daraus, dass der Netzbetreiber die Dokumentationspflicht hat, und der WP-Betreiber dies sinngemäß nur ermöglichen muss.

Was das für die konkrete Umsetzung bedeutet, durchschaue ich, glaube ich, weniger als Du.

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