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14.02.2026 14:08:50 |
Zitat von gutefrage  zb. senkrecht wäre eine Bohrung. Fläche wäre waagerecht. 1,40 m DV kann man auch als Doppelstock legen. zb. 1,80-2 M oberste Stock 1.20-1,40 m.
Gutefrage Deine Doppelstock Lösung, da gräbt man Zuviel, hat Probleme mit der Lagerung des Aushubes und reduziert die Rohrübertragungsfläche, weil zwei Seiten zu nah beieinander sind. Kennst du die Tiefenkollektoren die ich mache nicht? -1 bis -3,6m ab GOK Senkrechter EinbauV-Graben Einbau |
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14.02.2026 14:21:55 |
Zitat von WP_PV_ST  grad per Post reingeflattert, neuer Tarif für die WP: 19,9 Cent ...klar das da die Sole verliert bzw abflaut. Aus der Praxis, aktuell ist Sole gut nachgefragt, wie immer in strengen Wintern. Bei mir waren das seit Arbeitsbeginn am 12.01.2026, 23 Auftragseingänge. Bis auf 2, sind das Kunden die bei Luft abgesprungen sind. Man sieht den Unterschied an den Stromzählern im täglichen Verbrauch. Das macht die Menschen nervös. Dann sehen viele was in Norddeutschland los ist als Vorboten für zukünftige Winter, Einflüsse einer polaren Verschiebung möglicherweise aus dem schwächeren Golfstrom. Dann werden die Menschen sensibler im Ergebnis nach einer Umstellung. Zu den Zahlen die mit SCOP beworben werden, findet man keine einzige Referenz. Im Bestandsbau über 4, geht mit Luft selten ohne umfangreiche Veränderungen am Heizkreis. Viele der Aufgabenstellungen am Markt, bleiben somit der Erdwärme erhalten, weil das technisch besser funktioniert. Die nächsten 10 Jahre reichen dem Markt üppig und dann geht's mit den Erneuerungen der aktuellen Goldgräberstimmungs-Naja-Anlagen los.
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14.02.2026 14:40:52 |
Klar. Kann so kommen, muss aber nicht. Zu viele Unbekannte in Prognosen, die die Zukunft betreffen.
;-))
Ich freue mich für dich, dass dein "Laden" gut läuft. Genau so freue ich mich für Mibürger, die preiswert an gut laufende LLWP-Anlagen kommen oder sie sogar selbst montieren können.
Wird der nächste Winter supermild, hat du wahrscheinlich wieder weniger Grund zu guter Laune. Wird er (mindestens) genau so streng wie dieser Winter, werden noch mehr WP-Interessenten in's Grübeln kommen.
Und die Gasverbrenner kommen in's Grübeln, wenn sie verfolgen, wie die Gasspeicher sich in einer Art leeren, für die die CDU vor drei Jahren noch den damals amtierenden Wirtschaftsminister zum Rücktritt aufgefordert hätte und heute tut sie, als ob das das normalste der Welt wäre.
So durchlebt jeder seine Hochs und Tiefs.
Ich wünsche ein schönes Wochenende!
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14.02.2026 14:44:35 |
Zitat von gutefrage  Das ist gut. Wo ist der Haken ? Abschaltung EVU ? Bereitstellung Monat / Jahr ?
Gutefrage kein Haken, WP Tarif ohne Abschaltung.
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14.02.2026 15:14:29 |
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen Zitat von gutefrage Beitrag anzeigen [...] Deine Doppelstock Lösung, da gräbt man Zuviel, hat Probleme mit der Lagerung des Aushubes und reduziert die Rohrübertragungsfläche, weil zwei Seiten zu nah beieinander sind. Kennst du die Tiefenkollektoren die ich mache nicht? -1 bis -3,6m ab[...] Ob ich jetzt 100 m² mal 1,4 m Tiefe oder 60 m² mal 2 Tiefe deine Logik erschließt sich mir nicht. Mir ging es nicht darum deine Gräben schlecht zu Reden, sondern darum den Usern auch Flächenkolektoren mit R 290 darzulegen. Das Thema war ja Energiequellenpumpe. Und DV Anlagen brauchen den Strom nicht. Gutefrage
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14.02.2026 15:16:31 |
Zitat von DMS20  Wird der nächste Winter supermild, hat du wahrscheinlich wieder weniger Grund zu guter Laune. Wird er (mindestens) genau so streng wie dieser Winter, werden noch mehr WP-Interessenten in's Grübeln kommen. Nicht zu vergessen, die kommunale Energieplanung. Die Gemeinden selbst gehen voran, Schwimmbäder, Turnhallen, Schulen und andere öffentliche Gebäude. Da trudeln aktuell Objekte mit 300 KW WP Leistung rein, die dann als Hybrid aus Sole und Luft umgesetzt werden können. Der Markt wächst, auch bei milden Wintern.
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14.02.2026 16:12:09 |
Zitat von gutefrage  Ob ich jetzt 100 m² mal 1,4 m Tiefe oder 60 m² mal 2 Tiefe deine Logik erschließt sich mir nicht. Mir ging es nicht darum deine Gräben schlecht zu Reden, sondern darum den Usern auch Flächenkolektoren mit R 290 darzulegen. Das Thema war ja Energiequellenpumpe. Und DV Anlagen brauchen den Strom nicht. Das mit dem Graben kannst du gerne mal auf einer Baustelle verfolgen. Wir arbeiten in 4 bis 6m Etappen und haben nie Aushub der im Weg ist oder umgesetzt werden muss. Beim Arbeiten in Etappen müssen müssen keine Rohre durchtrennt werden, niemand muss in den Graben, wodurch Maßnahmen des Arbeitsschutzes nicht anfallen. DV ohne EnergiequellenpumpeSole hat vor 12 Jahren DV in der Effizienz abgelöst, nachdem Pumpen niedrig Energiepumpen sind. Wir sprechen bei 8KW Anlagen über 22 bis 35 Watt, früher waren das 300 Watt. Bei DV ist die Abstimmung Rohre zu Kältekreis nicht so flexibel, wie das bei Sole ist. Mal einen Kreis mehr oder ein Rohr etwas länger geht da nicht ohne Vorbehalte. DV Rohre werden außerdem eingesandet, was nicht zum Wärmeübergang beiträgt. Bei DV waren verpflichtende Kälteprüfungen ebenfalls ein Hemmschuh der Vergangenheit. Mein R290 StatementR290 hat der Wärmepumpentechnik nichts gebracht. Man bewirbt Scheinwelten. Schau mal die Sole Anlagen an, bspw. Alfa Innotec, R290 mit 4,46 COP. Bei Sole fällt das auf, weil die von dem Berechnungsweg ( Berechnung des SCOP-Werts für Wärmepumpen nach EN 14825.) wie bspw. von OttoB verlinkt, nicht profitieren. Man kann da nichts schön rechnen, indem man auf höhere Energiequelle gewichtet und die COP Messpunkte kreativ gestaltet. Im Gegenteil wird Sole auf dem Rechenweg sogar schlecht gerechnet, weil von 0°C Energiequelle ausgegangen wird, die ja selbst bei einfachen Kollektoren >4° im Mittelwert liegt. Wenn du der Meinung bist, R290 wäre ein Fortschritt, hast du sicher haltfeste Nachweise. Außer dem Umweltaspekt GWP Wert, konnte ich noch nichts entdecken. R290 sollte nicht zum Bremser zukünftiger Effizienzsteigerungen werden, die über synthetische Kältemittel möglich sind.
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14.02.2026 16:30:34 |
Der Markt mit Monoblocks mit R290 schreibt aber was anderes. Deine Sole kann ja Jeder auf bzw, nachfüllen. Ein hier bekannter User schreibt so gar es wäre normal seine Anlage würde schwitzen, und er müsste ab und zu was nachfüllen. Was das heisst, kann sich ja jeder denken.
Gutefrage
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14.02.2026 17:28:05 |
Zitat von gutefrage  Der Markt mit Monoblocks mit R290 schreibt aber was anderes. Deine Sole kann ja Jeder auf bzw, nachfüllen. Ein hier bekannter User schreibt so gar es wäre normal seine Anlage würde schwitzen, und er müsste ab und zu was nachfüllen. Was das heisst, kann sich ja jeder[...] Was schreibt denn der Markt mit Monoblocks anderes? Ich kann mir auch bei deiner schwitzen Anmerkung nichts vorstellen.
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14.02.2026 20:50:35 |
Wir ich schon paar mal schrieb: Erdwärme ist vor allem für Neubau die bessere Lösung. Im Bestand wollen/können die wenigsten ihren Garten umbuddeln lassen. Da der Neubau in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist, sind auch die Verkaufszahlen für SWWP mit gesunken. Alles logisch. Dafür saniert man verstärkt und nimmt intensiv hohe Fördersummen in Anspruch. Deswegen gehen die Verkaufszahlen für LWWP nach oben. Auch logisch. Hinzu kommt, dass unsere Heizungsbauer leider nicht so sehr effiziente Heizungen im Visier haben, sondern solche, die schnell gehen und mehr Marge bringen. Niemand will sich die Hände schmutzig machen, es wird nur das Nötigste gemacht. @nicijan Bin gespannt, was die Luft-Nibe kommende Woche macht. Bei uns wird es wieder winterlich. Heute schneit es wieder und die Temperaturen sind wieder unter 0°C gesunken. Für nächste Woche werden Temperaturen zwischen 0° und -7° vorhergesagt. Hoffentlich sieht es bei euch ähnlich aus, damit die Nibe zeigen kann, was in ihr steckt. R290 ist 90% Marketing. Aber du siehst ja, dass es funktioniert. Dei Meisten fallen darauf ein, so auch im Forum. Grüße
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15.02.2026 09:09:06 |
es ist ja möglich das der ein oder andere Schreiber zur "gen Z" gehört, was natürlich kein Problem ist, aber dem sei mal gesagt das es sich um einen mittelmäßigen Winter handelt ; ) Es ist kein Extremwinter, keine Katastrophe oder neue Eiszeit, auch der Golfstrom kann da nichts für. Gerne macht die Presse da Panik, und so mancher Politiker hat scheinbar zum ersten mal Schnee gesehen, aber es ist kein harter Winter. Für die LWP ist dieser Winter auch kein Problem, leider etwas feuchter als sonst, aber auch kein Problem. Auch -18 Grad ist der Pumpe egal, hatte ich schon über mehrere Tage in vergangenen Wintern. Also keine Panik "gen Z", es ist nur Winter und der geht vorbei.
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15.02.2026 11:02:30 |
Luft WP nach EN14825Hierzu habe Ich mal über die Grafik auf Seite1, im verlinkten Aufklärungs-Dokument aufgezeigt, womit ich ein Problem habe. Hierzu wurde die Gewichtung nach EN 14825 einer Gewichtung nach Heizlast gegenüber gestellt. Man sieht, im Temperaturbereich zwischen den COP Messpunkten A-7 zu A2, kommt die EN 14825 auf 29,6% Anteil, hingegen ergibt die Praxis nach Heizlast (roter Balken) 45,8%. Die fehlenden rund 16%, findet man dafür im Temperaturbereich >7°C AT wieder. Das ist eine Verlagerung, die keiner weiteren Erklärung bedarf. |
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15.02.2026 11:41:23 |
Zitat von WP_PV_ST  es ist ja möglich das der ein oder andere Schreiber zur "gen Z" gehört, was natürlich kein Problem ist, aber dem sei mal gesagt das es sich um einen mittelmäßigen Winter handelt ; ) [...] Ich gehöre zwar nicht zur Gen Z, aber der Deutsche Wetterdienst ist da zumindest im Bezug auf den Januar anderer Meinung. "Temperaturen: Der Januar 2026 war kalt Die Durchschnittstemperatur im Januar betrug frostige -0,7 Grad. Dieser Wert lag 0,2 Grad unter der Referenzperiode 1961-1990. Im Vergleich zur wärmeren Vergleichsperiode 1991-2020 ergab sich eine negative Abweichung von 1,6 Grad."Ein Extremwinter ist das natürlich trotzdem nicht, da hast du recht. Aber "mittelmäßig" eben auch nicht, war schon frisch :) Man beachte natürlich die sehr großen regionalen Unterschiede diesen Winter. In NRW war es beispielsweise relativ mild.
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15.02.2026 13:09:34 |
Wie ich schon mehrmals schrieb: Bei vergleichbar guter Auslegung von Sole-WP und LWWP wird die Sole-WP effizienter sein. Dass trotzdem mehr als 90 Prozent aller installierten/verkauften Wärmepumpen LWWP sind, ist natürlich einerseits dem höheren Preis des Gesamtsystems geschuldet. Andererseits brauche ich – wenn ich nicht gerade eine teure Tiefenbohrung ab 12.000 Euro aufwärts mache – für die Verlegung der Sole- Rohre auch einen genügend großen Garten. Das kann leider schon ein Ausschließungsgrund sein.
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15.02.2026 13:27:44 |
... Andererseits brauche ich – wenn ich nicht gerade eine teure Tiefenbohrung ab 12.000 Euro aufwärts mache – für die Verlegung der Sole-Rohre auch einen genügend großen Garten. Das kann leider schon ein Ausschließungsgrund sein. So ist es. Das hier in der Nähe mittlerweile weitgehend fertig bebaute Neubaugebiet hätte auch auf kaum einem Grundstück SWWP ohne Tiefenbohrung ermöglicht: - ausgereizte Grundflächenzahlen - abzüglich Terrasssen, Zuwegungen, Grenzabstände - abzüglich Mindestabstände zur Bebauung selbst - abzüglich einer sinnvollen und gewünschten Bepflanzung mit Bäumen und/oder großen Büschen. -->> da bleibt für einen Kollektor im Boden kein ausreichender Platz mehr übrig.
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15.02.2026 16:16:05 |
Zitat von Fritzli  Zitat von bricolaje  [...] Du meinst also, dass wir hier (wie damals vor Jahrhunderten bei der Diskussion Kugel vs. flach) es zwar besser wissen, aber die Partei mit der anderen Ansicht die Deutungshoheit innehat und deshalb den Diskurs bestimmt und damit die Richtung vorgibt? Und dass sich die Ansichten über die Zeit wieder verändern werden und damit auch das Verhalten und "wir" dann zukünftig wieder einen anderen Weg gehen? Und dass dieser Weg "wie bisher mit Öl und Gas" heisst? Natürlich zählt vor allem die Deutungshoheit. Da braucht man nur kurz nach Amerika zu schauen. Oder denkst du, hunderte Millionen Amerikaner sind strunzdumm - die Wahrheit wurde in der DACH-Region gepachtet? Und was heißt bitte "zukünftig"? "Ansichten" ändern sich laufend. Genauer gesagt, die Lügen werden relativiert und abgeändert sobald sie nicht mehr aufrechterhalten werden können. Klimaforscher wie Mojib Latif haben vor Jahren noch erzählt, dass es in Deutschland keine richtige Winter mehr geben wird: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html. Wie man heute weiß, war das unverschämtes Geschwurbel. Die selben Typen schwurbeln heute weiter von Kipppunkten und Ähnliches. Absolut lächerlich! Wer ein bisschen aufmerksam war, dem ist auch aufgefallen, dass das Narrativ vor paar Jahren schleichend geändert wurde. Aus Klimaerwärmung und globale Erwärmung wurde Klimawandel, weil sich eine Erwärmung, aufgrund der sich nicht ändernden wollenden Temperaturen nicht mehr verkaufen ließ. Außerdem kann man so jedes Starkwettererreignis besser als Folge des sogenannten menschengemachten Klimawandels umdeuten. Zitat von Fritzli  Bei der Energiewende geht es nicht nur um die Einsparung von Co2, es geht auch um Reduzieren/vermeiden von Abhängigkeiten. Abhängigkeiten von saudischem Öl, früher russischem und heute amerikanischem Gas etc. Damit wandert Vermögen ab und die Wertschöpfung bleibt nicht im Land. Im Gegensatz zu unseren Nachbarn/Partnern/Feinden haben wir aber keine (oder kaum nennenswerte) entsprechende Ressourcen. EE hingegen können wir im eigenen Land herstellen und damit Jobs schaffen, Wertschöpfung, Know-How etc. im Land behalten. Grundsätzlich ist es sinnvoll eine Energieart durch eine andere zu ersetzen, wenn die neue Vorteile bringt, oder wenn die alte nicht mehr verfügbar ist - ich sehe allerdings noch nicht, dass dieser Wechsel erforderlich wäre. Die Völker stehen im Wettbewerb zueinander, wie bei einem Rennen. Klar kann man in Europa den Motor aus dem Rennwagen ausbauen und auf Trettautos umsatteln, aber dann ist man raus aus dem Rennen. Zitat von Fritzli  Mir erschliesst sich nicht, wie man dagegen sein kann, unabhängig von der politischen Einstellung. Die Wärmepumpe ist die effizienteste und intelligenteste Art der Beheizung für die grosse Mehrheit. Das kann und sollte doch jeder selbst entscheiden, was für ihn die beste Heizungsart ist. Ich wüsste jedefalls nicht, wer hier dagegen sein könnte, dass mit Wärmepumpen geheizt wird.
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15.02.2026 19:25:13 |
Zitat von bricolaje  ... Da braucht man nur kurz nach Amerika zu schauen. Oder denkst du, hunderte Millionen Amerikaner sind strunzdumm ... Dass dir die Trump-USA ausgezeichnet gefallen, wo per Dekret alle über Jahrzehnte erarbeitete Wissenschaft (und nicht nur die) gekippt wird, glaube ich gerne. Übrigens: - "Amerika" ist viel größer als die USA - die USA haben "nur" ca. 341.784.857 Einwohner. Davon wären höchstens ca. 171Mio "strunzdumm" (wenn man so wie du derartige Ausdrücke nutzen möchte), nämlich die, die den Möchtegernkaiser und seine Entourage gewählt haben. Also auch da hättest du dich übel verschätzt mit deinen "hunderte Millionen". ... Zitat von bricolaje  Klimaforscher wie Mojib Latif haben vor Jahren noch erzählt, dass es in Deutschland keine richtige Winter mehr geben wird: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html. Wie man heute weiß, war das unverschämtes Geschwurbel. Nun - dein Link ist über 25 Jahre alt. Seitdem ist viel wissenschaftliche Erkenntnis gewachsen. Wenn du sauber zitieren könntest, hätten deine Mitforisten gleich lesen können: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben" Das hört sich doch schon ganz anders an. Auch wenn das "nicht" ganz sicher vom Herrn Latif zu sehr vorgeprescht war und evtl. so auch gar nicht gesagt/gemeint wurde. Denn: schon immer in der Klima- (!) Diskussion war klar, dass Klima eine langjährige Tendenz beschreibt und das aktuelle Wetter eher wenig damit zu tun hat. Deshalb ist man nicht nur in der Klimaforschung mit "nicht" und "nie" und "immer" usw. eigentlich äußerst zurückhaltend, vor allem wenn es um Wetter geht. In dem von dir verlinkten, fast 26 Jahre alten Artikel steht weiter: "... Für Südeuropa bedeute dies mehr Dürren. "Eine wochenlange Wasserknappheit wie im vergangenen Sommer auf Mallorca könnte dann zur Regel werden", befürchtet Latif." Genau so ist es tendenziell gekommen. Zitat von bricolaje  Die selben Typen schwurbeln heute weiter von Kipppunkten und Ähnliches. Genau! Und völlig zurecht. Denn die sind weder widerlegt noch unwahrscheinlicher noch abgeschafft, nur weil ein Herr Trump und seine internationalen Fans dies per Dekret so bestimmen wollen. Zitat von bricolaje  Absolut lächerlich! Ja - das bist du wirklich. Zitat von bricolaje  Wer ein bisschen aufmerksam war, dem ist auch aufgefallen, dass das Narrativ vor paar Jahren schleichend geändert wurde. Aus Klimaerwärmung und globale Erwärmung wurde Klimawandel, weil sich eine Erwärmung, aufgrund der sich nicht ändernden wollenden Temperaturenmenschengemachten Klimawandels nicht mehr verkaufen ließ. Außerdem kann man so jedes Starkwettererreignis besser als Folge des sogenannten menschengemachten Klimawandels umdeuten. Auch wenn du weiter und voller Freude und Inbrunst aus deiner Weidel-Bibel zitierst: da schleicht nichts, denn die Begriffe Klimaerwärmung, Klimawandel, globale Erwärmung usw. gab und gibt es schon immer parallel und sind -zumal in der öffentlichen Diskussion- nicht scharf gegeneinander abgegrenzt. Und nein: das einzelne Starkwetterereignis kann man nicht auf den menschengemachten Klimawandel zurückführen, eine zunehmende Häufigkeit solcher Ereignisse hingegen passt zu den langjährigen Prognosen und logischen Zusammenhängen des Wetters. zu "aufgrund der sich nicht ändernden wollenden Temperaturen": das mag ja sein, dass sich die Temperaturen nicht ändern wollen. Anscheinend geschieht das dann gegen ihren Willen: Zitat von bricolaje  Grundsätzlich ist es sinnvoll eine Energieart durch eine andere zu ersetzen, wenn die neue Vorteile bringt, oder wenn die alte nicht mehr verfügbar ist - ich sehe allerdings noch nicht, dass dieser Wechsel erforderlich wäre. Die Vorteile sind schon da, dass du den Wechsel "noch nicht" für erforderlich hältst, ist ein gutes Zeichen, denn dann wirst auch du über kurz oder lang wechseln dürfen. Zitat von bricolaje  Die Völker stehen im Wettbewerb zueinander, wie bei einem Rennen. Klar kann man in Europa den Motor aus dem Rennwagen ausbauen und auf Trettautos umsatteln, aber dann ist man raus aus dem Rennen. Bleiben wir bei dem Bild: Was ist das Ziel des Wettbewerbes? Oder besser: was sind die Ziele der zahllosen, parallel laufenden Wettbewerbe? Und wie fügen die Ergebnisse sich am Ende zusammen? Womöglich zu einem Gesamtsieger? Oder verlieren alle - und niemand gewinnt, weil sich alle für die falschen Wettbewerbe entschieden haben? Was ist eigentlich ein "Trettauto"? Ist das eine Rennwagen ohne Motor und stattdessen mit Warp-Antrieb? Oder mit Trett-Antrieb? Und wenn ja: was ist das? Und was soll der "Motor" für Europa sein? Freiheit der Wissenschaft, Forschung und Entwicklung, Innovation? Verbrennungsmotor? Elektromotor? Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit, Gewaltenteilung? Russengas, Scheichöl, Trumpdekrete, ICEoide, Blaugruß? Zitat von bricolaje  Das kann und sollte doch jeder selbst entscheiden, was für ihn die beste Heizungsart ist. Ich wüsste jedefalls nicht, wer hier dagegen sein könnte, dass mit Wärmepumpen geheizt wird. Na - siehst'e: geht doch. Wie schriebst du zuvor: "Ansichten ändern sich laufend"
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15.02.2026 19:44:25 |
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15.02.2026 19:54:40 |
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15.02.2026 20:49:21 |
Zitat von Fritzli  Zitat von bricolaje  [...] Jetzt vermischt du Politik mit Wissenschaft. Dass die Politik dort etwas anderes will, ist bekannt. Das hat aber mit den Erkenntnissen zum Klimawandel nichts zu tun, die sind überall vergleichbar. Nein, sind sie nicht. Das mag deine Wahrnehmung dazu sein, weil es darauf ankommt, wer sich öffentlich äußern darf und wer vom Mainstream zitiert wird. Wie du dir aber sicherlich denken kannst, informiere ich mich gerne bei alternativen Medien (weil diese in der Vergangenheit, mit Abstand, eine deutlich höhere Trefferquote hatten) und kann nicht bestätigen, dass die Erkenntnisse überall vergleichbar wären. Dort kommen auch hochqualifizierte Fachleute zu Wort und haben teils konträre Ansichten - und die Entwicklung gibt ihnen dummerweise Recht. 🤷♂️ Zitat von Fritzli  Nehmen wir an, der ganze "Klimawandel" sei nur eine Erfindung, erlogen und erstunken. Findest du es nicht eigenartig, dass so viele unterschiedliche Akteure zum selben Schluss kommen? Warum sollten denn ganz verschiedene Menschen die an ganz unterschiedlichen Orten leben und [...]
Nein, überhaupt nicht! Finanzielle und Machtinteressen machen nicht an Landesgrenzen Halt, das sollte eigentlich jeder in den letzten 6 Jahren gemerkt haben. Zitat von Fritzli  Etwas wenig Argumente... Da gab es nichts zu argumentieren. Ich habe dir teilweise recht gegeben, aber es macht nur Sinn etwas neues einzuführen wenn das alte ersetzt werden muss, sonst wird es teuer. Kann man zwar machen, aber dann kann man sich halt was anderes nicht mehr leisten. Zitat von Fritzli  Der Verbrennungsmotor/Verbrennungsprozess ist kein Rennwagenmotor, sondern in vielen Fällen eine tefchnisch überholte, ineffiziente Lösung. Wenn man daran fest hält und das weiter produziert und sich nicht weiter entwickelt, verpasst man den Anschluss bei der neuen Technologie und[...] Die Chinesen exportieren jetzt zunehmend Verbrenner, weil die neueren aus Europa nicht mehr attraktiv genug sind - wegen der künstlich herbeigeführten Komplexität sind die zu teuer und zu kurzlebig geworden. So ein Schrott will keiner mehr haben. Den existierenden Markt sausen zu lassen und Anteile an den Chinesen abzutreten macht für dich also mehr Sinn?
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15.02.2026 21:47:01 |
Zitat von bricolaje  ... Was deine übrigen Ausführungen angeht, hätte ich nichts anderes erwartet, du hättest es dir also sparen können. Nein, es ist gut, dass ich es geschrieben habe, denn bei klar herausgearbeiteten Texten wird immer so schön klar, dass du argumentativ und faktenbasiert völlig blank bist. Das mag dem einen oder anderen Foristen, der noch nicht so lange in diesem Forum unterwegs ist, helfen, deine großspurige Sprücheklopferei besser einzuordnen.
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15.02.2026 22:04:12 |
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15.02.2026 22:24:35 |
Schon irgendwie seltsam und nicht zu erklären, dass ich als Kind vor gut 40 Jahren noch wochenlang in der Eifel Ski und Schlittenfahren konnte und es in den letzten Jahren nur wenige Tage ging. Früher musste ich in die Ebene fahren, um aus dem Schnee zu kommen, heute muss ich den Berg rauf fahren, um in den Schnee zu kommen (OK es schneit gerade, aber das ist Wetter, nicht Klima). Früher standen orange Stäbe an den Leitpfosten, damit man die Straße noch findet, heute fast keine mehr zu sehen. Liegt vmtl am fehlenden Geld der Kommunen.
Schon seltsam und nicht zu erklären, dass in den Alpen gewisse Pflanzen jetzt in Höhen wachsen, wo sie vorher nicht zu finden waren. Und dann auch noch die vielen in sich selbst zusammenfallenden Berge.
Und wenn du meine Mutter fragst, die hatten früher Eis an den Innenwänden im Schlafzimmer. Das wurde mir als Kind schon nicht mehr gezeigt im gleichen unveränderten Haus.
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15.02.2026 22:46:05 |
Zitat von bricolaje  👏✌️😄 Rückfall auf Zeichensprache. Danke für die Kapitulation auf ganzer Linie. Gute Nacht.
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15.02.2026 23:06:12 |
Zitat von DMS20  Zitat von bricolaje  [...] Rückfall auf Zeichensprache. Danke für die Kapitulation auf ganzer Linie. Gute Nacht. In einer Diskussion mit dir ist mir jedes Wort zu schade. Ich dachte, du würdest auch von selbst drauf kommen, aber offensichtlich habe ich mich geirrt. Sorry, mein Fehler!
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