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16.02.2026 13:52:07 |
Zitat von Ruediger1931  Zitat von Mark1234  [...] Du wirst lachen. Aber in diesen extrem abgelegenen Gegenden ist Strom weitaus verbreiteter als Benzin. Mittlerweile hat jedes Dorf in Nirgendwo mehrer PV Anlagen und Akkus. Zwar musst du dann etwas mit der Dorfbevölkerung ausharren bis der Akku voll ist bei mx 2[...] Benzin gibt es hier fast garnicht und wenn dann meistens nur für ein paar Mopeds in kleinen Mengen. Ansonsten fährt hier alles Diesel. Das PV Anlagen sehr verbreitet sind, das ist richtig. Auch das gesamte Mobilfunknetz wird mittels PV betrieben. Das Problem in der Praxis ist hier aber nicht die Frage ob Elektromobilität ja oder nein, sondern die Einsatzbedinungen für Kraftfahrzeuge sind hier in der Wüstenregion ziemlich technikfeindlich... Was sich die Sonne nicht holt, holt sich der Sand... Dazu ist bzgl. Reparatur / Diagnosemöglichkeiten im weiten Teilen des Landes quasi weder entsprechendes Werkzeug noch Knowhow vorhanden. Die haben hier alle nur n paar Schraubenschlüssel, nen Hammer, Meißel und ne Zange... Es gibt hier eigentlich nur 2 Sorten von PKW: Alte Mercedes Diesel bis 1995 und Toyotas. Was anderes fährt hier nicht. Das meiste sind alte Mercedes Diesel. Mit nem Auto welches irgendwelche Stecker, Sensoren, Steuergeräte, etc. braucht um zu laufen kommst hier nicht weit. Auch die Toyotas die hier laufen sind von der relevanten Motortechnik her sehr einfach aufgebaut. Alles andere egal ob Komfort, Tachos, etc. da ist schon nach kurzer Zeit alles kaputt & dunkel. Das holt sich der Sand... Bei den LKWs ist es so, dass hier noch die letzten Mercedes und Volvos laufen, teilweise noch die Technik aus den 50ern und 60er Jahren oder neue Chinesische LKW. Die sind extra für diese Einsatzbedinungen einfach und robust gebaut, 6 Zylinder Turbodiesel mit viel Hubraum, mechanisches Schaltgetriebe, einfache Druckluftbremsen, fertig. Die Strecken die die Fahrzeuge hier zurück legen, kann man mit nem Akku nicht überbrücken. Vor allem nicht bei den Kraftstoffverbräuchen unter den Einsatzbedingungen hier...
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16.02.2026 20:45:17 |
Das wird sicher noch ein paar Auto Generationen dauern bis robuste bezahlbare gebrauchte Alt E-PKW ala Mitsubishi Pajero, Nissan Terrano oder die Toyota Hillux und LandCruiser dort fahren werden. Allerdings ist OffRoad immer Extrem für Mensch und Maschine. Grundsätzlich ist Elektrische Technik ja unempfindlich als Mechanik bei extremen Einsatzbedingungen. Allerdings ist der Tausch einer Hinterachse eines Pajero mit Kamm und Phasenprüfer möglich. Eines ID4 eher nicht. 😄 Heute morgen ging das erste mal nach nur 58tkm das Display in meinem E Auto nicht an.. Es war schon blöd wenn man nichtmal die Inentemperatur und Sitzgheizung regeln kann was früher durch einen normalen Schalter geschah. Nach einem 5 min Stop ging es aber wieder alles. Neustart und ein paar Gedenkminuten haben geholfen. Ich möchte trotzdem das E Auto ungern wieder her geben. Auch wenn man sicher im Fall der Fälle hilfloser ist selbst als Techniker. Wobei der Unterschied zwischen einem 2024er Verbrenner und E Auto sicher sehr gering ist was elektronische Helferlein angeht. Grüße
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16.02.2026 21:00:25 |
Zitat von Klaus Beh  @Ruediger1931
https://www.byd.com/de/garantiebedingungen
250.000Km ABER nur 8 Jahre!
Für 250.000Km brauche ich als zukünftiger Rentner aber ca.16 Jahre.
Und nun , wieviel KW/h kann der byd Akku im 16. Jahr speichern?
Da ich gerne mit[...] Klaus du solltest lieber gar kein E-Auto fahren habe ich den Eindruck. Denn wenn du nur mit vollem Akku unterwegs sein möchtest dann ist das nichts für dich. Bei mir sind nach wenigen Kilometern schon 1 bis 2% verbraucht. Die 100% sieht mein Akku max. einmal im Monat, weil öfter braucht das kein normaler Mensch. Bei deinem Verbrenner ist es leider ähnlich. Der Motor verschleißt. Du solltest lieber auch keinen Verbrenner fahren. Denn die volle Leistung des Motors lässt ab ca 20.000km nach. Auch hier gehen gerne mal 10% Leistung verloren nach 16 Jahren. Merkt man nur nicht weil es dafür keine Anzeige gibt wie beim Akku. Bus Bahn haben Leistung und Reichweite satt. Im übrigen werden Akkus in naher Zukunft jedes Autoleben überdauern. Und danach werden sie für weniger Geld als ein Kupplungswechsel jetzt kostet Refresh gemacht und im nächsten Auto wiederbelebt. Aktuell kann man schon fast 95% der Akkus recyceln. Grüße
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16.02.2026 21:47:37 |
Zitat von Ruediger1931  Zitat von Klaus Beh  [...] Im übrigen werden Akkus in naher Zukunft jedes Autoleben überdauern. Und danach werden sie[...] Wie jetzt, ich dachte, das wäre schon längst gängige Praxis gewesen? Jedefalls wurde es hier schon oft verkündet. Übrigens habe ich letzte Woche die Kupplung meines Wagens erneuern lassen: mit frischem Getriebeöl zusammen für etwas unter 340 Euro. Der Wagen hat fast 250tkm und von einem Leistungs- oder Reichweitenverlust habe ich noch nichts bemerkt. Bestimmt ist das eine Ausnahme. :-)
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17.02.2026 01:12:11 |
@Ruediger1931 Endlich mal einer der mich aufklärt.... Das sind ja erfeuliche Aussichten in den nächsten Jahren. Endlich einen Akku der in 20 Betriebsjahren nicht nennenswerte Verluste hat und auch noch als bidirektionaler Speicher entweder als Akku für das E-Auto nutzbar ist , oder in meinem Carport die Hausversorgung mit Strom übernimmt.... https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/bidirektionales-laden/ Wie sacht aber mein Kollege , nur im 80-20 Fenster........
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17.02.2026 17:18:34 |
Dachser - eine der größten Spediteure Europas - hat jetzt über 160 E-Lkw über 3,5 Tonnen im Einsatz – sowohl im Nahverkehr als auch für weitere Strecken. Zudem wurden über 800 Ladepunkte errichtet, die ausschließlich mit selbst erzeugtem oder eingekauftem regenerativem Strom betrieben werden. Quelle DachserLäuft.
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19.02.2026 10:52:40 |
Au ha....
https://web.de/magazine/auto/mercedes-eqa-eqb-rueckruf-brandrisiko-austausch-batterien-deutschland-41913876
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19.02.2026 12:55:24 |
Hat das Software-"Update" doch nciht geholfen ;-) Und auch Chinesische Firmen sind nicht unfehlbar: Zitat: des chinesischen Zulieferers Farasis ausgestattet waren. |
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19.02.2026 13:33:07 |
Ärgerlich für alle Beteiligten aber gehört nun mal dazu bei Technologiesprüngen. Restrisiko gibt es sogar bei angeblichen Standardbauteilen welche seit 100 Jahren verbaut werden:
BMW: Über 575.000 Fahrzeuge wurden im Februar 2026 aufgrund von Brandgefahr durch Starter-Defekte zurückgerufen. |
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21.02.2026 09:19:19 |
Rückrufe ihr es immer mal und teilweise auch Bauteile wo man denkt das ist 0815 und müssen die aus dem FF können... wie zum beispiel Radbolzen |
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21.02.2026 10:04:12 |
Habt ihr die letzte Fraunhofer Studie gelesen? Die Hybrid Fahrzeuge verbrauchen 3x so viel Sprit wie in der Werksangabe. Als ob das was Neues wäre. Wer ein Hybrid Auto kauft, der fährt es fast genau so wie einen normalen Verbrenner. Das Batterie Märchen und 1,9l/100km Verbrauchsangabe sind eine Augenwischerei. Entweder man fährt elektrisch oder man kauft sich einen Verbrenner. Der Nutzen von diesen Hybriden ist gegen null. Die verschwenden nur Ressourcen und nutzen weder Energiewende noch Umwelt was. Sie profitieren aber von der Förderung. Die Leute kaufen sich einen Hybrid, freuen sich über die Förderung und fahren es weiter wie einen Verbrenner. Mein Nachbar hat auch so ein Hybridauto. Immer wenn er an meinem Haus vorbei fährt, höre ich komischerweise den Verbrennungsmotor. Ausgerechnet PHEV Verkaufszahlen boomen in den letzten Jahren und Monaten. Mein Vorschlag: Förderung nur für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge. PHEV-Realverbrauch im Mittel 5,9 l/100 km und elektrischer Fahranteil ein Viertel Der mittlere reale Kraftstoffverbrauch liegt bei 5,9 l/100 km und damit um ca. 300 % über dem Typ- genehmigungsverbrauch. PHEV zeigen damit auf der Straße einen Kraftstoffverbrauch in der Grö- ßenordnung von reinen Verbrennerfahrzeugen. Den Grund dafür zeigt ein Blick auf den elektrischen Fahranteil laut OBFCM-Daten: Dieser liegt lediglich im Bereich von einem Viertel (Streckenanteil mit abgeschaltetem Verbrennungsmotor im Entladebetrieb und energie-basierter elektrischer Fahranteil betragen 27 – 31 %).Studie: https://publica-rest.fraunhofer.de/server/api/core/bitstreams/33dc3540-2da2-467b-a7d1-3c9be1f2ae59/contentGrüße
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21.02.2026 11:10:01 |
Zitat von Fertig  Habt ihr die letzte Fraunhofer Studie gelesen?
Die Hybrid Fahrzeuge verbrauchen 3x so viel Sprit wie in der Werksangabe. Als ob das was Neues wäre. Wer ein Hybrid Auto kauft, der fährt es fast genau so wie einen normalen Verbrenner. Das Batterie Märchen und 1,9l/100km[...] Die Aussage "Die Hybrid Fahrzeuge verbrauchen 3x so viel Sprit wie in der Werksangabe" ist nicht korrekt. Ich finde auch das ist so ziemlich die schlechteste "Studie" die ich vom geschätzten Fraunhofer je gesehen habe. Die "Erkenntnis" ist auch nicht neu und die finale Botschaft ist, wie auch vorher klar war: Die realen sich einstellenden Verbrauchswerte hängen in höchstem Maße von der Nutzung des Fahrers ab. Ich bin unzählige PI gefahren und bin teils wochenlang nur elektrisch gefahren, damit hatte ich sogar 0l/100km und könnte die Botschaft absetzen: PHEV unterbieten die Werksanagbe! (Ok gelegentlich springt der Verbrenner für kurze Phasen aus Diagnose und Entlüftungszyklen an, zähle ich mal nicht mit) Aus meiner Sicht wurde nur ein Fehler gemacht bei der Förderung: Bei Dienstwagen hätte verpflichtend eine Kostenübernahme des Ladens durch den Arbeitgeber erfolgen müssen und nicht nur tanken, denn dann ist logisch das die nicht geladen werden.
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21.02.2026 11:35:29 |
Zitat von Fertig  Ausgerechnet PHEV Verkaufszahlen boomen in den letzten Jahren und Monaten. Mein Vorschlag: Förderung nur für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge. [...] Dann mußt du nächstes Mal die Grünen wählen. Die haben das in Ihrem 10 Punkte Energiewendeplan. "Die E-Auto-Kaufprämie muss ausschließlich für E-Autos gelten und darf nicht auch für Plug-in-Hybride verschwendet werden" |
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21.02.2026 12:25:25 |
Zitat von Fertig  Mein Vorschlag: Förderung nur für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge.[...] Mein Vorschlag wäre, dass sämtliche Förderungen, Steuererleichterungen und Ähnliches komplett gestrichen werden. Hat man Angst, dass die E-Karren nicht konkurrenzfähig sind, oder warum muss man noch was fördern? Erst wenn sämtliche Marktverzerrungen abgeschafft werden, würden sich die Leute das kaufen, was sie tatsächlich brauchen und die Hersteller würden bauen, was gebraucht wird.
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21.02.2026 12:26:34 |
Zitat von Loxodan  Die Aussage "Die Hybrid Fahrzeuge verbrauchen 3x so viel Sprit wie in der Werksangabe" ist nicht korrekt. Ich finde auch das ist so ziemlich die schlechteste "Studie" die ich vom geschätzten Fraunhofer je gesehen habe.
Die "Erkenntnis" ist auch nicht neu und die finale[...] Aus der Zusammenfassung (S.5): "... Hintergrund und Zielsetzung Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (PHEV) können sowohl verbrennungsmotorisch als auch batterieelektrisch gefahren und über das Stromnetz geladen werden. Einen Klimanutzen gegenüber herkömmlichen Verbrennern entfalten die Fahrzeuge nur im batterieelektrischen Betrieb. PHEV tragen deutlich zur Erfüllung der CO2 -Flottengrenzwerte in Europa für Europäische Pkw-Hersteller bei, allerdings sind ihre realen CO2 - Emissionen drei- bis fünf-mal höher als die Typgenehmigungswerte, wie aktuelle Auswertungen der Realverbrauchserfassung (On-Board Fuel Consumption Monitoring (OBFCM)-Daten) von ca. einer Million PHEVin Europa zeigen (Plötz & Gnann 2025, EEA 2025). Die vorliegende Studie analysiert die regulatorischen Implikationen dieser Abweichungen. Insbesondere werden realitätsnahe Werte für den sogenannten Utility Factor (UF) abgeleitet, der die bei der Typgenehmigung erhobenen Normverbräuche zu einem kombinierten Verbrauchswert zusammenführt. Des Weiteren werden aktuelle Forderungen des VDA zum regulatorischen Umgang mit PHEV bewertet und mittels einer Szenarioanalyse aufgezeigt, welche klimapolitischen Konsequenzen sich aus der Umsetzung dieser Forderungen ergäben. Ziel ist es, eine evidenzbasierte Grundlage für politische Entscheidungen zur Weiterentwicklung der PHEV-Regulierung zu schaffen. Daten und Methodik Die Analyse basiert auf OBFCM-Daten der European Environment Agency (EEA) von etwa einer Million PHEV, die zwischen 2021 und 2023 in Europa zugelassen wurden. Die Daten umfassen die gesamte Fahrzeuglebensdauer und beinhalten Gesamtfahrleistung, Kraftstoffverbrauch, den Anteil der Kilometer im Charge Depleting-Mode (CD-Mode), im CD-Mode mit Verbrennungsmotor aus, im Charge Sustaining-Mode (CS-Mode) sowie technische Fahrzeugdaten wie elektrische Reichweite und offizielle CO2 -Werte, aufgeschlüsselt nach Hersteller, Modell, Baujahr und Kraftstoffart." (die "Einfettungen" habe ich eingefügt) Und diese Daten von ca. 1Mio PHEV möchtest du jetzt durch deine n=1 - Pivatstudie mit deinem eigenen Fahrzeug "übertrumpfen"? Falls z.B. auch dein Fahrzeug Teil des Datensatzes wäre -und auch in diesem großen Datensatz wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit PHEV mit sehr hoher E-Nutzung geben- geht dieses eben völlig in der Masse der hauptsächlich ICEV-mäßig genutzen Fahrzeuge unter. Ich verstehe nicht, was du an dieser Veröffentlichung so schlecht findest. Das Ziel der Studie und die Datenquelle und die Art der Auswertung sind benannt. Im Rahmen des Studiendesigns ist die Studie m.E. völlig i.O. Aus dem Datenerhebungszeitraum (2021 bis 2023) geht auch klar hervor, dass die Erkenntnisse an sich nicht neu sind. Daher kommen sie vielen von uns Foristen auch bekannt vor. Dass politisch dennoch anders entschieden wurde und die PHEV doch wieder/weiterhin gefördert werden, ist der Studie und ihren Verfassern nicht anzulasten. Die einen bejubeln diese Entscheidung (incl. der mittlerweile lieferfähigen chinesischen Hersteller - aus meiner Sicht typisch deutsch-europäisches Eigentor), die anderen bedauern es.
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| | Zeit:
21.02.2026 12:42:29 |
Zitat von DMS20  Zitat von Loxodan  [...] Aus der Zusammenfassung (S.5): "... Hintergrund und Zielsetzung Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (PHEV) können sowohl verbrennungsmotorisch als auch batterieelektrisch gefahren und über das Stromnetz geladen werden. Einen Klimanutzen gegenüber herkömmlichen Verbrennern entfalten[...] Du hast nicht verstanden was ich sagen wollte. Ich zweifle das Ergebnis in keinster Weise an, aber die Schlussfolgerungen welche daraus gezogen werden und Forderungen die gestellt werden wirken sind nicht neutral technisch sondern gehen in eine wertende und politische Richtung, das ist traurig das das Fraunhofer sich dahin begibt. Die Studie ist auch völligst unnütz gewesen, denn genau diese Auswertungen gibt es zyklisch durch die zuständigen Behörden seit wir OEM diese OBFCM Daten via OTA bereit stellen müssen. Aufgrund eben genau dieser Ergebnisse gab es eben auch die Anpassungen der Utility Faktoren. Gemäß Karl Valentin war diese Studie nur: "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen." Es ist nicht die Technologie die "schlecht" ist, sondern die Rahmenbedingungen wie diese von den Nutzern genutzt werden.
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| | Zeit:
21.02.2026 15:26:03 |
Zitat von Loxodan  Du hast nicht verstanden was ich sagen wollte. Das stimmt. Weil du es nicht geschrieben hattest. Zitat von Loxodan  Ich zweifle das Ergebnis in keinster Weise an, aber die Schlussfolgerungen welche daraus gezogen werden und Forderungen die gestellt werden wirken sind nicht neutral technisch sondern gehen in eine wertende und politische Richtung Ich kann da nichts Verwerfliches finden. Die Methodik wird klar dargestellt, die Datenanalyse ist transparent, die Szenarien unterschiedlicher denkbarer Regularien für PEHV sind plausibel. "Forderungen" kann ich so nicht finden, dafür aber (S.58): "... 3.5.3. Elemente eines möglichen Regulierungsrahmens Basierend auf den internationalen Erfahrungen und unter Berücksichtigung der empirischen OBFCM-Daten werden im Folgenden Kernelemente für einen möglichen Regulierungsrahmen entwickelt. Dieser könnte die Neuzulassung von PHEV unter klaren Voraussetzungen zeitlich begrenzt auch nach dem Jahr 2035 ermöglichen. Die konkreten Zahlenwerte sind als Orientierung zu verstehen und unterliegen politischer Abwägung. Zitat von Loxodan  ... das ist traurig das das Fraunhofer sich dahin begibt ... Das ist eine Gemeinschaftsstudie von sechs Instituten, eines davon ist das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, welches wiederum eine rechtlich nicht selbstständige Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. ist. Das Institut macht also genau das, wofür es gedacht ist. Mich macht das somit nicht traurig. Zitat von Loxodan  Die Studie ist auch völligst unnütz gewesen, denn genau diese Auswertungen gibt es zyklisch durch die zuständigen Behörden seit wir OEM diese OBFCM Daten via OTA bereit stellen müssen. Aufgrund eben genau dieser Ergebnisse gab es eben auch die Anpassungen der Utility Faktoren. Kannst du einen Link geben, der eine derartige Auswertung von OBFCM-Daten der EEA über drei Jahre "durch die zuständigen Behörden" incl. diverser Modellierungen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt? Du bist ja offenbar ein OEM-Insider. Als Insider vergisst man schnell, dass einem selbst Daten und Auswertungen zur Verfügung stehen, die den Nichtinsidern verborgen sind. Zitat von Loxodan  Es ist nicht die Technologie die "schlecht" ist, sondern die Rahmenbedingungen wie diese von den Nutzern genutzt werden. Genau das. So sagt es letztlich auch die Studie. Als analytischen Teilaspekt. Anschließend jedoch werden Wege aufgezeigt, wie die Nutzung dieser Technologie sogar relativ langfristig ermöglicht werden kann, wenn dabei gewährleistet ist, dass der E-Batterie-Teil nicht weitgehend ungenutzt nur spazieren gefahren wird. Ich kann allen interessierten Foristen nur empfehlen, die 63 Seiten tatsächlich zu lesen. Für mich als Nichtinsider der Automobilbranche war die Lektüre erkenntnisfördernd.
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| | Zeit:
21.02.2026 16:52:48 |
Zitat von DMS20  Zitat von Loxodan  [...] Das stimmt. Weil du es nicht geschrieben hattest. Zitat von Loxodan  [...] Ich kann da nichts Verwerfliches finden. Die Methodik wird klar dargestellt, die Datenanalyse ist transparent, die Szenarien unterschiedlicher denkbarer Regularien für PEHV sind plausibel. "Forderungen" kann ich so nicht finden, dafür aber (S.58): "... 3.5.3.[...] Zitat von Loxodan  [...] Das ist eine Gemeinschaftsstudie von sechs Instituten, eines davon ist das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, welches wiederum eine rechtlich nicht selbstständige Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. ist. Das Institut[...] Zitat von Loxodan  [...] Kannst du einen Link geben, der eine derartige Auswertung von OBFCM-Daten der EEA über drei Jahre "durch die zuständigen Behörden" incl. diverser Modellierungen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt? Du bist ja offenbar ein OEM-Insider. Als Insider vergisst man schnell, dass einem selbst[...] Zitat von Loxodan  [...] Genau das. So sagt es letztlich auch die Studie. Als analytischen Teilaspekt. Anschließend jedoch werden Wege aufgezeigt, wie die Nutzung dieser Technologie sogar relativ langfristig ermöglicht werden kann, wenn dabei gewährleistet ist, dass der E-Batterie-Teil[...] Gerne, die Auswertungen macht eine Kommission und die sind auch meine ich öffentlich zugänglich. Auf die schnelle habe ich mal einen gefunden: https://climate.ec.europa.eu/news-other-reads/news/first-commission-report-real-world-co2-emissions-cars-and-vans-using-data-board-fuel-consumption-2024-03-18_en For new plug-in hybrid electric vehicles (PHEVs) first registered in 2021, the real-world CO2 emissions were on average 3.5 times (4 l/100km or 100 g CO2/km) higher than the type-approval values, which confirms that these vehicles are currently not realising their potential, largely because they are not being charged and driven fully electrically as frequently as assumed. The Commission has already introduced changes to the calculation of the utility factor – the expected share of distance driven electrically – which is used to determine the CO2 emissions during the official test procedure. These changes will apply as of 2025 and may need to be further adjusted based on real-world data.
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| | Zeit:
21.02.2026 17:59:59 |
Zitat von Loxodan  ... For new plug-in hybrid electric vehicles (PHEVs) first registered in 2021, the real-world CO2 emissions were on average 3.5 times (4 l/100km or 100 g CO2/km) higher than the type-approval values, which confirms that these vehicles are currently not realising their potential, largely because they are not being charged and driven fully electrically as frequently as assumed. The Commission has already introduced changes to the calculation of the utility factor – the expected share of distance driven electrically – which is used to determine the CO2 emissions during the official test procedure. These changes will apply as of 2025 and may need to be further adjusted based on real-world data ... Also die gleiche Aussage(n) wie in der Fraunhofer-etal-Veröffentlichung. Die Fraunhofer-etal-Veröffentlichung geht dann aber viele Schritte weiter und versucht über Simulationsrechnungen herauszufinden, was sich bezüglich der Regularien zu PHEV ändern müsste, damit die CO2-Ziele erreicht werden. Ich kann da immer noch nichts Verwerfliches entdecken. Ganz im Gegenteil: genau solche Studien braucht man, um Regularien zielführend nachzuschärfen.
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21.02.2026 18:17:15 |
Zitat von DMS20  Zitat von Loxodan  [...] Also die gleiche Aussage(n) wie in der Fraunhofer-etal-Veröffentlichung. Die Fraunhofer-etal-Veröffentlichung geht dann aber viele Schritte weiter und versucht über Simulationsrechnungen herauszufinden, was sich bezüglich der Regularien zu PHEV ändern müsste, damit die CO2-Ziele erreicht[...] Aja sag ich doch, gekochter Eintopf nochmal neu aufgewärmt. Und genau aus den Erkenntnissen der Kommission wurden die Ableitungen zu den reduzierten Utility Faktoren ja gemacht wodurch sich die oberste Behörde der EU erstmal selber erstmal schlechter macht in der Erfüllung der Ziele. Da auch Unternehmen eine CO2 Vorgabe erfüllen müssen, wird nun das Thema dezentralisiert mit der Maßnahme nach unten durchgegeben und technologieoffen zur Lösung durch die Nutzer gebracht. Damit müssen z.B. Firmen jetzt technologieoffen handeln (was gut ist denn damit bringt man Bewusstsein runter ) ist und gegensteuern. z.B. werden den Nutzern jetzt Vorgaben gemacht zum elektrischen Fahranteil oder Übernahme der Ladekosten, Verbot von PHEV als Dienstwagen.... Das System funktioniert im Regelkreis schon sehr gut auch wenn das immer nicht so offensichtlich ist. Das Verwerfliche lässt sich zwischen den Zeilen lesen, liegt am Tenor und kann man wahrscheinlich nur deuten wenn man schon vielen solcher Dinge gelesen hat.
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| | Zeit:
21.02.2026 18:59:13 |
Zitat von Loxodan  ... Das Verwerfliche lässt sich zwischen den Zeilen lesen, liegt am Tenor und kann man wahrscheinlich nur deuten wenn man schon vielen solcher Dinge gelesen hat ... Oder eben hinein interpretieren - aus welchen subjektiven Gründen auch immer. Ich würd's zu diesem Subthema dann gerne gut sein lassen, was das kleine Geplänkel zwischen uns beiden anbelangt: die Standpunkte sind dargelegt, kleine Überschneidungen gibt es. Ansonsten kann ja jede(r) die Studie selbst lesen und einordnen. Ich wünsche ein gutes Wochenende.
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| | Zeit:
21.02.2026 19:42:55 |
Zitat von DMS20  Zitat von Loxodan  [...] Oder eben hinein interpretieren - aus welchen subjektiven Gründen auch immer. Ich würd's zu diesem Subthema dann gerne gut sein lassen, was das kleine Geplänkel zwischen uns beiden anbelangt: die Standpunkte sind dargelegt, kleine Überschneidungen gibt es. Ansonsten kann[...] Naja als Seitengeplänkel würde ich es nicht sehen weil ja doch inhaltlich passend und wurde doch wieder etwas Wissen hier reingekippt, alles gut. War doch eine gute Diskussion. Auch von meiner Seite gutes Wochenende und sichere Fahrten, ob elektrisch oder mit Heizöl :-)
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21.02.2026 21:37:42 |
Zitat von Loxodan  Auch von meiner Seite gutes Wochenende und sichere Fahrten, ob elektrisch oder mit Heizöl :-) Endlich wieder meistens per Fahrrad: die fiesen, schlecht sichtbaren glatten Stellen sind endlich weg.
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27.02.2026 13:30:47 |
Lesenwert, kam letzte Woche raus:
https://www.generational.ac/wp-content/uploads/2026/02/Generational-2025-Battery-Performance-Index-Industry-Benchmark-Report.pdf
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27.02.2026 15:00:43 |
Auch ich werde im Oktober vom Diesel auf einen Q6 e-tron umsteigen. 88K Listenpreis. Im Leasing incl. Wartung genauso teuer, wie zum Beispiel mein ehemaliger A6 Avant der 2016 die gleiche monatliche Leasingrate hatte bei 60K Listenpreis. Ein vergleichbarer neuer Q5 wäre übrigens wesentlich teurer in den Leasingraten, Unterhalt und Versteuerung. Förderung bekomme ich keine.
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