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09.02.2026 23:07:55 |
Hallo Profis, habe einen Hygiene WW Durchlauf Puffer mit 1000L und unten einen ungenutzten Solarlade Tauscher. Der Puffer ist leider kein Schichtspeicher, momentan oben VL und unten RL wo der Pelletkessel reinheizt aber mit Rücklaufangebung und ganz geringen Massenströmen. Die FBH ist knapp unter der Mitte mit dem VL und ganz unten mit dem RL angebunden. Am VL hängt eine 3fach pumpengruppe mit Verteilerbalken und aktiv geregelten 3weg Mischern. Der FBH gemischte VL ist nie höher als 35 Grad, meisstens ca. 30 Grad. Ich habe eine 4 kw Eigenbau WP und möchte diese zur Unterstützung einbinden, diese soll auch nicht über 35 Grad VL betrieben werden und rein mit dem PV Überschuss arbeiten. Der cop ist nicht so übel und es ist auch egal wenn sie nicht dauernd läuft. Es ist auf jeden Fall um den Faktor 3 besser als eine reine elektrische Heizkerze. Mein Gedankengang war, sie mit Wasser von ganz unten aus dem Puffer zu speisen und einfach dieses Wasser aufheizen solange der PV Überschuss da ist. Hab aber keinen blassen Schimmer ob das sinnvoll ist... Oder hab ich irgendeine einfache Möglichkeit in die FBH direkt einzufahren ? Es geht darum mit möglichst geringem Aufwand eine akzeptable Einbindung zu realisieren. Bitte um Hilfe, bin mit meinem Latein am Ende... Lg Hermann
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10.02.2026 06:56:55 |
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10.02.2026 07:14:56 |
Auf der per 3. Link erreichbaren Seite sind übrigens auch Threads verlinkt in denen Fotos zu finden sind auf denen verschiedene Arten der Realisierung nachvollziehbar sind. Z.b. so wie in folgend beigefügtem Bild. Ich selbst habe bei uns wie auf folgend beigefügtem Bild zu sehen in sehr simpler Form konstruiert. Diese Anbindung funktioniert seit vielen Jahren absolut einwandfrei. Seit ein paar Monaten kann die Maschine bei mir per Home Assistant gesteuert werden. Durch die tägliche Sollwerttemperaturverschiebung der Heizkennlinie ist der Apparat mit ~3 kW thermischem Minimalleistungsabnahmebedarf kaum am Takten. |
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10.02.2026 15:36:23 |
Hallo @lowenergy
danke für deinen ausführlichen Beitrag. Ich denke dass du das genauso eingebunden hast wie ich es brauchen würde wenn ich das richtig verstanden habe. Wie funktioniert die Bivalenz? Die Wp kommt ja mit tieferem Vorlauf rein, bzw. wie bei meiner eigenbau Wp ist die Nennleistung 3,5 kw, im Winter sicher weniger. (Das ist sicherlich von Vorteil, weil sie dann so gut wie nie taktet.) Ich brauche im Winter aber ca. 4 kw Grundlast, wie wird die Zusatzlast "dazu gespeist" ? Ich verstehe die Physik und Wärmemechanik/ Dynamik dahinter noch nicht wirklich...
Lg Hermann
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10.02.2026 19:18:30 |
Meine Panasonic WH-MDC05F3E5 brummt praktisch 24/7 ab Heizgrenztemperatur +16°C im Automatikheizmodus und schiebt bei aktiviertem Verdichter mit der integrierten Hocheffizienzpumpe konstant ~1.000 Liter Heizwasserdurchsatzmenge pro Stunde direkt durch die im Bild zu sehende DN32 Rückschlagklappe in den Hausheizkreisvorlauf und kommt dann aus der gänzlich ohne Thermostatregelung betriebenen Hausheizkreishydraulik wieder auf direktem Wege zur Monoblockmaschine im Rücklauf zurück. Per Drehzahlregelung des Verdichters liefert das Gerät zwischen 3 und 5 kW th. ins Haus. Für den bivalent parallelen thermischen Energieeintrag ist vor der Rückschlagklappe ein T-Stück eingebunden durch das der Wärmepumpenvorlauf komplett nach unten geleitet wird sobald bzw. solange die unten links im Bild zu sehende Wilo Hocheffizienzpumpe läuft. Mit dem Anlaufen der Wilo wird der Gesamtvolumenstrom um etwa 150 l/h erhöht und durch den im Bild nicht zu sehenden Plattenwärmetauscher zum T-Stück gedrückt das sich im Bild rechts neben der Rückschlagklappe befindet. Dadurch schließt sich die Rückschlagklappe schlagartig und die gesamte Heizwasserdurchsatzmenge strömt auf der Sekundärkreisseite des Plattenwärmetauschers durch in den Hausheizkreis. Primärkreisseitig ist im Rücklauf des Plattenwärmetauschers ein Durchgangsventil mit daran montiertem Elektromotorantrieb. Diesen Elektromotorantrieb lasse ich von einer außentemperaturgeführten Regelung steuern. Die Regelung hat als Heizgrenztemperatur von mir +4°C eingestellt bekommen und derer Heizkurve ist entsprechend parametriert, dass ohne aktive Wärmepumpe ein geradeso bedarfsgerechter Wärmeenergieeintrag im Haus funktioniert. Beide Regelungen wissen praktisch elektrisch / elektronisch nichts voneinander. Die sind ausschließlich hydraulisch verknüpft. Da Du Deinen Puffer nicht per Wärmepumpe laden lassen möchtest wäre die 2. Hocheffizienzpumpe und der Plattenwärmetauscher nicht erforderlich. Du könntest das eigentlich so machen wie ich das in 2014 zuerst versucht hatte. Das habe ich damals nur umgebaut weil der Plattenwärmetauscher bei mir einen zu hohen Druckverlust bedingt. Leider habe ich nur das folgende Bild und keins mehr auf dem die gesamte Ansicht zu sehen ist. Im zweiten Bild habe ich grob skizziert wie ich das in 2014 gebaut hatte. |
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13.02.2026 18:43:57 |
Hab versucht deinen Ausführungen zu folgen, hat aber nur teilweise geklappt.... Ich versuche mal mein Heizungsschema hier zu posten: [img] direkte bildlinks erstellen[/img] Was passiert wenn ich mit der Pelletheizung ins die obere mitte oder oberes drittel mit dem Rücklauf gehe, sodass diese nur für das Brauchwasser für den durchlauf Wärmetauscher des Speichers zuständig ist. In das T Stück bei 1 fahre ich mit dem 35 grad warmen Wasser der WP hinein und unten bei 2 heraus zur WP. Was würde ich noch brauchen damit man das so handhaben kann ? Rückschlagventile usw...? Ich bin am verzweifeln... LG Hermann
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13.02.2026 18:57:17 |
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13.02.2026 19:04:13 |
Zitat von lowenergy  Da Du Deinen Puffer nicht per Wärmepumpe laden lassen möchtest Doch, möchte ich wenn möglich, aber nur im unteren drittel bzw. bis zur mitte oder knapp darüber. Der Speicher ist aber kein Schichtspeicher und den unbenutzten Wärmetauscher möchte ich auch nicht benutzen da ich dann ordentlich Effizienz verliere...
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14.02.2026 00:06:26 |
Ah okay, Du nutzt einen Hygienespeicher und möchtest den auch mit der Wärmepumpe beladen können um die Trinkwassererwärmung per Antriebsenergie von der PV erledigen zu lassen. Das wird wohl mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nur mit dem 2. Schema auf der verlinkten Seite ( http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Vorschl%C3%A4ge_zu_Hydrauliken) funktionieren. Hat Dein Speicher ziemlich an tiefster Position und etwa 30 bis 40 cm höher einen freien Anschluss an dem Du den Rücklauf und Vorlauf der Maschine anbinden kannst?
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15.02.2026 00:16:36 |
Hallo lowenergy, Ich möchte nicht dass die WP den Hygienespeicher bis auf Trinkwassererwärmungsniveau ( von 50 grad aufwärts) erwärmt, sondern nur den unteren Teil auf max. 35 Grad für die FBH. Der obere Teil des Speichers soll dann von der Pelletheizug zugeheizt werden für das Trinkwasserniveau. P.s. dein link geht leider nicht... Lg Hermann
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15.02.2026 09:04:55 |
Moin Hermann, lass den Unfug besser und kopple den Wasserkreis der Wärmepumpe direkt an Deine im Haus vorhandenen wasserführenden Wärmeaustauschflächen! Deine Wärmepumpe wird zu bestimmten Zeiten sehr regelmäßig Verdampferabtauungen ausführen müssen und dabei eine ordentliche Heizwasserdurchsatzmenge durch den im Gerät verbauten Verflüssiger schieben. Solche Strömung hat definitiv nichts im Speicher verloren der für die Trinkwassererwärmung genutzt wird. Dazu findest Du bei Interesse auf folgend verlinkter Seite Informationen. 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Warmwasserbereitung#Speichersysteme_mit_geringem_TrinkwasservolumenDeine Entscheidung, dass Du die Wärmepumpe nicht zur Trinkwassererwärmung nutzen möchtest verstehe ich zwar nicht, aber dadurch ist doch die hydraulische Einbindung des Apparates absolut simpel machbar. Du brauchst nur eine Rückschlagklappe zwischen 2 T-Stücken im Vorlauf Deiner Hausheizkreishydraulik zu integrieren und die Vor- sowie die Rücklaufverrohrung von Deinem für den Heizkörperkreis vorhandenen Mischer an 2 der Abgänge von den T-Stücken passend umzuklemmen sowie an den einen den Vorlauf der Wärmepumpe zu verbinden. Den Hausheizkreisrücklauf verbindest mit dem WP-Rücklauf und integrierst dort am besten gleich den Ultraschallwärmemengenzähler. 😉👍
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15.02.2026 09:08:17 |
Zitat von flyover1974  ... dein link geht leider nicht.... Das kann bei dir bzw. Deinem PC daran liegen, dass die Seiten vom Aquarea-Club nut http:// und nicht https:// sind. Unter Umständen findest Du die Einstellung am PC, dass die Seiten von Deinem Rechner als sichere Seiten erkannt werden und Du dort ausgiebig recherchieren kannst.
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15.02.2026 09:28:39 |
Zitat von flyover1974  P.s. dein link geht leider nicht... Was heißt "geht nicht"? Kann man den Link nicht anklicken? Öffnet sich da nichts? Gibt es eine Fehlermeldung? Passiert überhaupt irgendwas?
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16.02.2026 18:41:14 |
Hallo lowenergy, lass den Unfug besser und kopple den Wasserkreis der Wärmepumpe direkt an Deine im Haus vorhandenen wasserführenden Wärmeaustauschflächen! Das wäre mir ja das Liebste, nur blicke ich noch nicht durch wie die Zuheizung für die tiefsten Aussentemperaturen geht. Deine Wärmepumpe wird zu bestimmten Zeiten sehr regelmäßig Verdampferabtauungen ausführen müssen und dabei eine ordentliche Heizwasserdurchsatzmenge durch den im Gerät verbauten Verflüssiger schieben. Solche Strömung hat definitiv nichts im Speicher verloren der für die Trinkwassererwärmung genutzt wird.Warum nicht? Es sind 1000Liter und ein Durchlauferhitzer Wellrohr mit knapp 8 m2 Tauscherfläche das von unten bis oben durchgeht. Ich kann nicht nachvollziehen warum das dann ein Strömungsproblem wäre (ausser für Schichtung womöglich). Es hat einer im anderen Thread dazu bestätigt dass er es genauso gemacht hat wie ich vor hatte, mit dem gelochten Rohr zur strömungsberuhigung im Puffer. Er hat dabei 800l/h Durchsatz dere WP und es schichtet gut. Abgesehen davon brint das Wellrohr so im unteren Bereich Kälte in den Puffer, die ja für den VL in die WP gewünscht ist. Oder hab ich da einen Denkfehler ? Deine Entscheidung, dass Du die Wärmepumpe nicht zur Trinkwassererwärmung nutzen möchtest verstehe ich zwar nicht...der Grund dass ich mit der WP nicht über 35 Grad fahren möchte ist, um einen hohen cop beizubehalten, der ja bei 50-60 grad in den Keller geht... aber dadurch ist doch die hydraulische Einbindung des Apparates absolut simpel machbar. Du brauchst nur eine Rückschlagklappe zwischen 2 T-Stücken im Vorlauf Deiner Hausheizkreishydraulik zu integrieren und die Vor- sowie die Rücklaufverrohrung von Deinem für den Heizkörperkreis vorhandenen Mischer an 2 der Abgänge von den T-Stücken passend umzuklemmen sowie an den einen den Vorlauf der Wärmepumpe zu verbinden. Den Hausheizkreisrücklauf verbindest mit dem WP-Rücklauf und integrierst dort am besten gleich den Ultraschallwärmemengenzähler.Ich kann dir leider nicht ganz folgen, wäre es möglich dass du mir auf diesem Bild einzeichnest wie du das meinst? [img] [/img] Hoffe dass ich dir nicht zu viel zumute... LG Hermann
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16.02.2026 20:25:34 |
Moin, auf die Schnelle grob skizziert und vergessen die Rückschlagklappe zu bezeichnen ... ... Rücklauf aus dem Hausheizkreis (HK RL) geht zu Wärmepumpe Rücklauf (WP RL). Wärmepumpe Vorlauf (WP VL) geht an an das T-Stück vor der Rückschlagklappe und an den Rücklauf vom 3-Wege-Mischer sowie an den Rücklauf unten am Puffer. Der Rest ist selbsterklärend.
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17.02.2026 15:25:11 |
Danke für die Zeichnung. Bilder sagen mehr als 1000 Worte ;) Wäre es nicht sinnvoll die Heizungspumpe rechts vom T Stück einzusetzen, so würde dann die WP keine eigene Pumpe brauchen da saugend von WP und Puffer falls zugemischt werden muss. Also auf deinem korrigierten Bild da wo der fette rote Pfeil ist. Dann würde es m.M. auch das Rückschlagventil nicht mehr brauchen da der 3 weg Mischer ja die Durchflussmenge aus dem Puffer begrenzt. Ich denke dass da nur sehr wenig zugemischt werden muss da laut meiner Bedarfs-Berechnung die meisste Zeit die WP ausreichen müsste. Ich müsste dann nur noch auf Home assistant ein kleines Programm einfügen um den Mischer bei der Abtauung ganz auf zu machen.
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17.02.2026 16:45:26 |
So dachte ich...und den RL von der Pelletkessel auf die Mitte hoch, so ist auch immer genug kaltes Wasser unten im Puffer für die WP [img] [/img]
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17.02.2026 17:20:39 |
Moin, versuchen kannst Du das ohne die Rückschlagklappe. Aber ob das auch funktioniert ist erst hinterher zu erkennen. Ich hatte bei mit zum testen anfangs einen Kugelhahn in den Vorlauf gesetzt den ich manuell öffnen und schließen konnte. Mit Rückschlagklappe ist das jedoch dann nachher völlig sauber funktionierend gewesen. Ich habe tatsächlich auch noch ein altes von mir gemaltes Schema und ein Bild gefunden in dem bzw. auf dem zu erkennen ist wie ich das System in 2014 zuerst gebaut hatte. |
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17.02.2026 19:36:22 |
Was bewirkt die Rückschlagklappe ? Kannst du dein Hydraulikschema in größer einstellen bitte, ist sehr klein und lässt sich auch durch anklicken nicht vergrößern. Danke
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17.02.2026 21:22:44 |
Die Rückschlagklappe soll die Fehlströmung verhindern. Zumindest hat das bei mir wohl wegen dem Druckverlust im Plattenwärmetauscher nicht mit dem bivalent parallelen Wärmeenergieeintrag geklappt solange der Kugelhahn offen war. Während der geschlossen war hat das funktioniert, aber während ich die zusätzliche Hocheffizienzpumpe dann testweise abgeschaltet habe war der Volumenstrom zu sehr verringert. Daher habe ich das DN32 Messingbauteil nach Rat eines Foristen installiert und seitdem läuft alles einwandfrei. Das Schema habe leider nicht mehr in besserer Auflösung. Das Prinzip wäre wohl bei dir interessant. Der Mischer würde dann praktisch als Volumenstromverteiler abgewandelt genutzt werden.
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17.02.2026 22:36:19 |
Zitat von flyover1974  Ich kann nicht nachvollziehen warum das dann ein Strömungsproblem wäre (ausser für Schichtung womöglich). Die Schichtung geht kaputt. Spätestens wenn die WP mal abtauen muss und dann 1500 oder 1900l/h durchzieht.
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20.02.2026 12:31:48 |
Hab noch einwenig recherchiert und auch ein sehr interessantes Video auf YT von SHK Info gefunden Das beschreibt im Wesentlichen das was hier in dem Bild gezeigt wird, die Stichanbindung im Parallelpuffer. Linkbezeichnung[img] [/img] Das passt hervorragend zu meiner bestehenden Anlage und kann dort auch mit minimalsten Aufwand eingebunden werden. Die T Stücke sind schon vorhanden für die WP anbindung und ich muss nur den RL von der Pelletheizung von ganz unten im Puffer auf die Mitte bzw. das obere Drittel versetzen. Mittlerweile erreiche ich im Puffer schon eine saubere Schichtung durch die Durchflussreduzierung der Pelletheizung. Sollte esdann wirklich so sein dass ich bei Auslegungstemperatur zu wenig Leistung von der WP bekomme, kann ich immer noch einen 3 Wege Mischer einbauen der vom Hochtemperatur Kreis im oberen Drittel des Puffers zumischt. Danke al lowenergy der viel Geduld und Aufwand aufgebracht hat, mich zu erleuchten :) Lg Hermann
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