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25.01.2026 16:42:47 |
Hallo, wir haben zwar eine komplett andere WP von Alpha Innotec (keine Außeneinheit, alles innen aufgestellt), aber dort hat man schon herstellerseitig besser auf den Schallschutz geachtet: * kompl. Gehäuse steht auf Schwingungsarmen Gummipuffern * Vorlauf, Rücklauf und die Verbindung zum WW Speicher sind in 1" Panzerschläuchen gehalten * im Inneren keine Rohrschellen verbunden mit dem Gehäuse Das wird auch nötig sein, denn bei uns ist ja auch der Kompressor innen. Wir haben überhaupt keine Geräusche außerhalb des Technikraums. Was ich daher machen würde (einfach und günstig zu realisieren): * Gehäuse ankippen und Bautenschutzmatten (mehrlagig) drunter legen * alle Verbindungen von und zum Gerät in 1m Panzerschläuche ändern Wenn Du schon so viel versucht hast, sollte das machbar sein. Viele Grüße, Werner
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25.01.2026 23:03:35 |
Zitat von Chaot  Bei mir läuft ein komplett anderes Gerät aber an der Verrohrung von der WP in den Hausanschlussraum (ca.6m durch den Keller) hört man ebenfalls ein hochfrequentes Pfeifen. Allerdings überträgt es sich nicht in die Wohnbereiche. Jedenfalls ist bei uns offensichtlich die Wassersäule in den Rohren der[...] @Chaot: Vielen Dank. Das klingt zwar kompliziert, aber sinnvoll. Ich werde den Ansatz (zunächst gedanklich) weiterverfolgen. Zitat von Chaot  Ich würde mal versuchen herauszukriegen, wie sich der Schall überträgt, also z.B. das Geräusch im Heizungsraum aufnehmen, UWP ausschalten und dort in gleicher Lautstärke wieder abspielen. Wenn es dann im ganzen Haus zu hören ist, sind die schlecht dämmenden Wände schuld, Daran glaube ich aber nicht! Das Summen wird direkt an der Pumpe von Strömungsgeräuschen überlagert. Es ist zwar wahrnehmbar, lässt sich aber nicht isoliert aufnehmen. Luftschall ist es ganz sicher nicht, dafür ist es zu leise..
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25.01.2026 23:07:14 |
Zitat von Arne_  Sind die Rohre im Tower überhaupt nicht gedämmt? Bei meiner wandhängenden Inneneinheit sieht man keine blanken Kupferrohre wenn man sie öffnet. Ist der Tower nicht für Kühlbetrieb geeignet? Dann dürften gar nicht ungedämmte Rohre verbaut sein (wegen Kondenswasser). @Arne_: Sorry, das Foto war missverständlich. Darum herum (bzw. in der Einheit drin) befinden sich noch drei schwarze Hartschaumteile zum Ein- und Rausschieben, ein wenig wie bei Tetris.
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25.01.2026 23:20:13 |
Zitat von Daddy57  Ich weiß ja nicht, wie Buderus baut, in der Inneneinheit hier ist die Verrohrung unterhalb der Pumpe mit Schellen direkt an einer doppelten Hinterwand verschraubt. Das regt den ganzen Blechkörper an. Wie schon vermutet wurde, kann das Feder-/Masse System dabei eine Resonanz[...] @Daddy57: Vielen Dank, man merkt wirklich, dass hier Menschen vom Fach sind. Angeregt durch Eure Beiträge habe ich nun zwei Alu-Butylplatten bestellt und werde sie an die Wände der Inneneinheit kleben. Mal sehen, ob das etwas bringt. Unsere aktuelle Vermutung ist ja eher, dass sich das Summen der Pumpen direkt über die Rohrleitungen einkoppelt und weniger über die Verkleidung, aber ich möchte nichts unversucht lassen. Zumal es möglicherweise auch ein Zusammenspiel verschiedener Resonanzquellen ist. Ich berichte.
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25.01.2026 23:37:49 |
Zitat von Oelwechsler  Wenn es ein Kommutierungsproblem der Pumpe wäre (im Zusammenspiel mit der Drehzahlregelung), dann müsste das eine Problempumpe sein und bei einem Austausch nicht in gleicher Art und Weise auftreten. Und üblicherweise nur in einem kleinen Drehzahlbereich. Könnte es sein, dass gar nicht[...] @Oelwechsler: Vielen Dank für den guten Input. Wir haben uns in den letzten Wochen schwergetan mit der Frage, ob das Summen von der Hydraulik (Engpässe, Ventile o. Ä.) stammt oder von einer direkten Anregung durch Pumpenvibrationen. Ganz sicher ist es noch nicht, aber aus meiner Sicht sprechen folgende Punkte eher gegen eine hydraulische Ursache (korrigiert mich bitte, falls ich falsch liege) und eher für eine Körperschallanregung über die Rohrleitungen: • Das Summen ändert sich nicht, unabhängig davon, ob Ventile/ Stellantriebe offen oder geschlossen sind • Es gibt entlang des Rohrverlaufs keine auffällig lautere lokale Stelle • Beim Schließen der Haupthähne an der Inneneinheit verschwindet das leichte Strömungsrauschen in den Heizkreisverteilern, das Summen in Zimmern bleibt jedoch unverändert • Auch nach dem vollständigen Trennen (Anschlüsse richtig getrennt) der OG-Verrohrung am Heizkreisverteiler war das Summen im OG weiterhin zu hören. Daher vermute ich momentan eher eine Anregung über vibrierende Rohrleitungen als eine hydraulische Ursache. Ich wäre allerdings froh, wenn es doch hydraulisch wäre, das klingt erst einmal nach besser beherrschbar.
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25.01.2026 23:49:33 |
Zitat von PeterAlles  Zitat von techniCfan  [...] Ich dachte in der Hauptsache an das hier: Zitat von techniCfan  [...] "Die (Buderus) Wärmepumpe", also das Aussengerät, ist ja völlig in Ordnung. Dieses Innengerät "T180-WW", und so wie es montiert ist, scheint ja das Problem zu sein. Unser SAMSUNG All-In-One-Innengerät "Mono Hub" ist auch so ein fast schrankhoher "Tower". Und bei 100% PWM[...] @PeterAlles: Verstehe, vielen Dank. Ja, meine Überlegung ging zunächst ebenfalls in Richtung einer anderen Buderus-Inneneinheit, wobei ich eher die E-Einheit im Blick hatte, da man dort die Heizkreispumpe extern installieren und ggf. variieren könnte. Bei der TP70 wären ja wieder zwei identische, OEM-gebundene, Pumpen integriert. Die Option ist zwar noch nicht ad acta gelegt. Die Schwierigkeit ist aber, dass wir gefühlt (und realistisch, da €€€) nur „einen Schuss“ haben. Und da fühlt es sich etwas sicherer an, dann konsequent auch einen anderen (Pumpen-)Hersteller zu wählen. Tendenziell würden wir dann diesmal statt einem Tower auch bei einem anderen Hersteller einen separaten Wasserspeicher nehmen, um die Hydraulik insgesamt neu aufzusetzen - ich meine, der Impuls dazu kam von Dir, vielen Dank dafür. Momentan wünschte ich wirklich, ich wäre Heizungsbauer, dann könnte man sich systematisch durch verschiedene Hersteller durchprobieren :-)
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26.01.2026 00:23:18 |
Zitat von Werner Moser  Hallo, wir haben zwar eine komplett andere WP von Alpha Innotec (keine Außeneinheit, alles innen aufgestellt), aber dort hat man schon herstellerseitig besser auf den Schallschutz geachtet: * kompl. Gehäuse steht auf Schwingungsarmen Gummipuffern * Vorlauf, Rücklauf und die[...] @Werner Moser : Hallo Werner, vielen Dank für die detaillierte Beschreibung, das klingt genau nach dem, was wir jetzt u. a. ebenfalls vorhaben. Da hat Alpha Innotec offenbar bereits gut gegen Körperschall vorgesorgt. Eine Rückfrage noch: Sind die Panzerschläuche bei Euch gerade bzw. verspannt eingebaut oder mit Bögen verlegt, und wie lang sind diese? Zitat von Daddy57  Spaß beiseite, aber mir fällt da auch nichts weiter ein, was nicht schon genannt wurde. [...] Ich versuche, dem Positives abzugewinnen - im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir jetzt vermutlich keine mögliche Maßnahme mehr übersehen und uns damit auf dem einzig realistisch gangbaren Weg befinden. Am Wochenende hatten wir ein Gespräch mit einem SHK-Techniker. Zwar ein Ein-Mann-Betrieb, dafür aber flexibel, zugänglich und offen für unsere Überlegungen. Der Plan steht nun: Gummikompensatoren, Flexschläuche (auch an den Steigleitungen), PEX statt Kupfer (womit ggf. auch eine hydraulische Ursache gleich mit ausgeschlossen wäre, falls es doch daran liegen sollte, zumindest in diesem Rohrabschnitt) sowie Sylomer-Matte unter die Füße der Inneneinheit. Also ein Rundum-Paket in der Hoffnung, dass zumindest ein Teil davon „funzt“. Parallel, um auf den Worst Case vorbereitet zu sein, recherchieren wir weiter mögliche Alternativen für einen Anlagentausch. Mit anderen Worten, wir marschieren demnächst mit Fragenkatalog zu Stiebel & Co. Uns wurde geraten, mit dem Umbau besser bis März/April zu warten, wenn die Temperaturen stabiler über null liegen. Klingt das aus Eurer Sicht plausibel, oder wäre das Wasser aus den Aussenwasserleitungen im Zuge des Umbaus ohnehin abgelassen, sodass Frost kein Thema sein sollte? Wir würden natürlich gern so schnell wie möglich Klarheit haben. Ich danke Euch allen. Der Input hier ist enorm wichtig und hilft mir sehr, das Ganze besser einzuordnen.
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26.01.2026 06:16:09 |
Zitat von techniCfan  Uns wurde geraten, mit dem Umbau besser bis März/April zu warten, wenn die Temperaturen stabiler über null liegen. Klingt das aus Eurer Sicht plausibel, oder wäre das Wasser aus den Aussenwasserleitungen im Zuge des Umbaus ohnehin abgelassen, sodass Frost kein Thema sein sollte? Wir würden natürlich gern so schnell wie möglich Klarheit haben. Zum einen arbeitet es sich leichter, wenn die Temp nicht um oder unter dem Nullpunkt liegt. Zum anderen habt ihr während des möglichen Umbaus weder Heizung noch WW. Der Zeitpunkt will also gut bedacht sein. Zitat von techniCfan  Das permanente Summen, tags wie nachts, belastet uns stark. Meine Frau übernachtet teilweise bereits in der alten Wohnung. "Sich daran gewöhnen" funktioniert leider nicht.
Eine Teilumgehung der psychischen Belastung könnte sein, die WP von 22:00-06:00 abzuschalten und dafür am Tag mit erhöhter VLT laufen zu lassen. Ein Neubau verliert dabei kaum Temperatur. Auch nicht bei Minusgraden. Wenn ihr den Weg einer neuen WP geht: achtet auf das Hydraulikschema. Kein paralleler Puffer, keine hydraulische Weiche, Direktanbindung!
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26.01.2026 07:25:24 |
Auch wenn du schon so viel probiert hast, vielleicht noch eine kleine Option. Hast du schon mal den einen oder den anderen Kugelhahn im Zulauf von der Ausseneinheit um ein Quentchen zugedreht? Vielleicht hilft das ja, wenn es nicht an den ERR liegt bzw. damit nicht abzustellen ist. Wenn du ein Rohr (im VL) Entkoppelst in dem Du dich bzw deine Hände dranlegst und die Schwingungen aufnimmst, verschwindet dann das Summen?
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26.01.2026 07:56:02 |
Hallo, Ich komme eher aus dem physikalischen als aus dem Handwerksbereich. Wasser kann ziemlich gut Schwingungen übertragen da es als quasi inkompressibl gilt. bei der Schilderung würde ich von Schwingungen in Rohrleitungsrichtung denken. Das sind dann denke ich genau nicht die Schwingungen, die ein Kompressor beziehungsweise die Wärmepumpe über die Rohrleitung erzeugt werden. Vielleicht handelt es sich bei den Problemen um solche Schwingungen, dafür spräche, dass die klassischen auf auf Rohrleitungsschwingungen abzielenden Maßnahmen erfolglos waren. Da würde ich tatsächlich eher an bspw. eine Schaufel denken, von Zirkulationpumpen oder ähnlichem Teilen. Wie oben angedeutet, das ist mal eine theoretische Überlegung, ohne SHK-Erfahrung. Viele Grüße!
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26.01.2026 10:31:54 |
Hier sind die Fotos
Rechts der WW Speicher Links die WP Rückseite
https://drive.google.com/file/d/1ATBCESFW8anPgt4LkZupuNcrLhqoCyS2/view?usp=drive_link
Vorlauf hat noch einen 90 Grad Bogen drin. Schläuche sind ca 1m lang und haben 1 Zoll. Der Übergang durch die Gehäuse-Wand scheint auch schalltechnisch entkoppelt zu sein.
https://drive.google.com/file/d/1uu7ms3cxF3KJxKhqtIrHdtrTqz2xngtd/view?usp=drive_link
Viel Erfolg bei der Optimierung! Wenn ihr das umsetzt, was Du geschrieben hast, dann werdet ihr erfolgreich sein!
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26.01.2026 10:44:09 |
Wenn du mit Flexschläuchen zur Schallentkopplung hantierst: Ich würde dazu einen Hinweis zum Erfordernis eines sog. Ruhepunktes hinter dem Flexschlauch ins Feld führen. Im Leitfaden Schall des bwp ist die Notwendigkeit dieser Maßnahme am Ende von Seite 15 bzw im Bild auf S.16 beschrieben. Auch ist demnach wohl zu beachten, den flexiblen Schlauch am besten in alle 3 Richtungen des Raumes beweglich zu halten, was mit einer Verlegung als Schlaufe realisiert werden sollte, statt nur in axialer Richtung ein hartes Rohrstück durch ein gerades Stück Flexschlauch zu ersetzen. Ich kann mit dieser Fixpunktgeschichte keine praktischen Erfahrungen beisteuern, aber wenn du im Netz zu Schallentkopplung mit Flexschläuchen oder anderen Kompensatoren suchst, taucht dieses Erfordernis mit dem Ruhepunkt hinter dem Entkopplungselement immer mal wieder auf.
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27.01.2026 21:12:56 |
Zitat von joe115  Zitat von techniCfan  [...] Wenn ihr den Weg einer neuen WP geht: achtet auf das Hydraulikschema. Kein paralleler Puffer, keine hydraulische Weiche, Direktanbindung![...] @joe115 - Vielen Dank! Dazu werde ich demnächst sicher wieder ein paar Fragen haben.. Zitat von Werner Moser  Hier sind die Fotos
@Werner, vielen Dank für die Mühe! Genau in diese Richtung wollen wir jetzt auch gehen - alles über Flexschläuche 👍🏻. Ich berichte. Zitat von erbes  Auch wenn du schon so viel probiert hast, vielleicht noch eine kleine Option. Hast du schon mal den einen oder den anderen Kugelhahn im Zulauf von der Ausseneinheit um ein Quentchen zugedreht? Vielleicht hilft das ja, wenn es nicht an den ERR liegt bzw. damit nicht abzustellen[...] @erbes : Vielen Dank fürs Mitdenken, ich habe das tatsächlich gleich ausprobiert. Bisher war ich nur an den Absperrhähnen bzw. Ventilen des Heizkreises zugange, nicht am Primärkreis. Zunächst habe ich den kompletten Zulauf abgedreht - das war zugegeben keine besonders gute Idee von mir, die WP hat daraufhin sofort Stillstand gemeldet (Durchfluss zu niedrig bzw. keiner). Ging dann gleich wieder, sobald Hahn weiter auf. Anschließend habe ich die beiden Hähne, VL und RL, in verschiedenen Positionen getestet, leider ohne Einfluss auf das Summen. Es ist wirklich gespenstisch. Aber einen Versuch war es wert.
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27.01.2026 21:29:25 |
Zitat von jjoerg  Hallo, Ich komme eher aus dem physikalischen als aus dem Handwerksbereich. Wasser kann ziemlich gut Schwingungen übertragen da es als quasi inkompressibl gilt. bei der Schilderung würde ich von Schwingungen in Rohrleitungsrichtung denken. Das sind dann denke ich genau nicht die[...] Hallo @jjoerg, Auch an dieser Stelle vielen Dank. Das ist natürlich eine naheliegende Option. Dagegen würde vielleicht nicht einmal sprechen, dass das Summen auch dann unverändert bleibt, wenn ich die VL-/RL-Hähne des Heizkreises an der Inneneinheit schließe, somit kein Wasser durch die FBH- Rohre aktiv fließt - denn womöglich wird so eine „Schaufel“-Anregung auch über stehendes Wasser weiter übertragen. Was für mich jedoch eher dagegen spricht: Wenn ich einzelne Heizkreise (z. B. in einem Zimmer) komplett manuell vom Verteiler trenne (also wirklich Schläuche im HK-Verteiler abschraube), wird das Summen in dem Zimmer nicht im Ansatz weniger. Ich habe auch testweise das komplette OG vom Heizkreis getrennt - es gab also de facto keine hydraulische Verbindung mehr zur Inneneinheit - das Summen blieb, das war völlig unerwartet. Daher wirkt es für mich so, als ob die Kopplung vom EG bis ins OG über die Gebäudestruktur (Wände/Böden) stattfindet. Bloss wo und wie genau, bleibt ein Rätsel.
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27.01.2026 21:57:34 |
Zitat von Oelwechsler  Wenn du mit Flexschläuchen zur Schallentkopplung hantierst: Ich würde dazu einen Hinweis zum Erfordernis eines sog. Ruhepunktes hinter dem Flexschlauch ins Feld führen. [...] Vielen Dank @Oelwechsler, ich habe direkt dazu recherchiert. Es steht tatsächlich häufig, dass ein Ruhepunkt möglichst stabil ausgeführt sein soll; realistisch steht uns dafür allerdings nur die Außenwand aus weichem Porenbeton zur Verfügung, wirkliche Alternativen haben wir hier leider wohl nicht (oder hätte jemand eine andere Idee?..). Nach meinem Verständnis heißt das, dass eine Rohrschelle direkt hinter dem Gummikompensator bzw. Flexschlauch als Ruhepunkt gesetzt werden sollte. Vielen Dank für den Hinweis, das nehme ich so in die Planung mit 👍🏻 Eine Frage noch in die Runde: Kennt jemand eine systematische Auflistung der aktuell am Markt verfügbaren WPs mit technischen Kenndaten, insbesondere Daten zum Mindestvolumenstrom sowie zu den eingesetzten Umwälzpumpen? Oder ist man hierfür weiterhin auf die Auswertung der jeweiligen Datenblätter angewiesen? Im Web finde ich bislang nur solche einfacheren Übersichten ohne entsprechende technische Spezifikationen: https://www.energie-experten.org/news/waermepumpen-neuheiten-2025-die-wichtigsten-modelle-fuer-hausbesitzer |
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29.01.2026 09:33:18 |
Unten noch meine Erfahrungen.. vielleicht hilft das & Gruss delta97 Ich hatte mal Links auf verwandte Seiten gepostet: HTD..p/3407676Meine Erfahrung: Bei mir muss alles doppelt schallentkoppelt sein: Wichtig sind 100% Schallschutzdübel. HTD../p/3171811Dann zu den UWP: Wir haben gewechselt von den antiken analogen UWP auf die neuen HE Pumpen. Die neuen HE Pumpen verursachen mehr Lärmprobleme. Die alten Pumpen brauchten um die 100 W. Die neuen 25 W. Aber notfalls würde ich versuchsweise eine alte UWP Pumpe verbauen und mit den 100 W leben. Ansonsten war es ausgesprochen schwierig einen HE UWP Arbeitspunkt ohne Lärmprobleme zu finden. Zudem haben wir einen Schallschutzdämpfer in das Heizungssystem einbauen lassen - Typ ist mir aber nicht bekannt. Unser HB liebt rechtwinklige Verrohrungen - sieht besser aus. Aber im Prinzip wären 45° Winkel besser. Und 2x 45° ergibt auch 90°. Sieht halt nicht so toll aus..
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16.02.2026 13:13:28 |
Zitat von delta97  Unten noch meine Erfahrungen.. vielleicht hilft das & Gruss delta97 Ich hatte mal Links auf verwandte Seiten gepostet: HTD..p/3407676Meine Erfahrung: Bei mir muss alles doppelt schallentkoppelt sein: Wichtig[...] @delta97: sorry für die verspätete Rückmeldung, ich habe keine Mailbenachrichtigung über den neuen Beitrag erhalten. Habe Deine Links durchgelesen, Du scheinst Dich gut mit der Problematik auszukennen, bist offenbar ebenfalls leidgeprüft. Der Umbau ist bei uns für Mitte April anvisiert, da die Gummikompensatoren aus der Schweiz sind und noch nicht lieferbar. Ein paar Rückfragen: 1. Du schreibst: „Meine Erfahrung mit MFH Bj. 1960: Alle Pumpen sind heute mit Rohrschellen und Schallschutzdübeln entkoppelt. VL- und RL-Rohre der Heizung sind nach den Pumpen ebenfalls entkoppelt.“ - Wie hast Du die VL- und RL- Rohre entkoppelt? Mittels Flexschlauch? 2. Großen Dank für den Tipp mit den Dübeln, daran habe ich noch nicht gedacht. Wir haben bereits schallentkoppelte Rohrschellen über RGG geliefert bekommen, pfiffige Erfindung mit Sylomereinsätzen. Aber Dübel fehlen noch. Der Link zu schallentkoppelten Dübeln ist aus der Schweiz - kannst Du zufällig welche aus DE empfehlen? Ich google natürlich auch, aber eine Empfehlung ist immer besser. 3. Zu "Zudem haben wir einen Schallschutzdämpfer in das Heizungssystem einbauen lassen - Typ ist mir aber nicht bekannt." - was genau meinst Du mit einem Schallschutzdämpfer im Heizungssystem? …und, keine Frage, sondern volle Zustimmung: Im MFH-Altbau, in dem wir zuvor gewohnt haben, war bis vor zwei Jahren eine uralte Heiztherme mit ebenso alten, ungeregelten UWPs verbaut. An den Heizkörpern in der Wohnung nahm man überhaupt nichts wahr. Seitdem eine neue Buderus-Therme mit geregelter Wilo-UWP eingebaut wurde, rauschen die Heizkörper permanent in allen Stockwerken ( am wenigsten noch bei der Einstellung konstant, Kennlinie 1). Auch brummt der Kessel bei tiefen Temperaturen so stark, dass die Wände in den Wohnungen über dem Heizkeller spürbar mitbrummen. So viel zu „neuer Technik“.
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16.02.2026 14:03:01 |
Ich nehme an Flexschlauch ist heute die richtige Lösung. Vor 10j wurde bei mir eine Speziallösung ( Schallschutzdämpfer) verbaut. Produkt unbekannt, Nutzen kann ich nicht beurteilen. Wenn du Schallschutzdübel in Deutschland suchst: Dann frag am besten beim Hersteller direkt nach, was er für deine Anwendung empfiehlt. Letztendlich habe ich alle Pumpeneinstellungen durchgespielt.. bis die Geräusche weg waren & Gruss delta97
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16.02.2026 14:47:08 |
Zitat von delta97  Ich nehme an Flexschlauch ist heute die richtige Lösung. Vor 10j wurde bei mir eine Speziallösung ( Schallschutzdämpfer) verbaut. Produkt unbekannt, Nutzen kann ich nicht beurteilen. Wenn du Schallschutzdübel in Deutschland suchst: Dann frag am besten beim Hersteller direkt nach, was er[...] Danke Dir. Wir haben das Problem, dass wir erstens gleich zwei UWPs im Wärmepumpen-System haben, zweitens eine von en beiden direkt von der WP geregelt wird, ohne das wir direkt einwirken können. Und austauschbar gg. ein anderes Modell sind die Dinger auch nicht, man muss quasi gleich eine andere Anlage für 30-40TEUR kaufen, wenn man andere Pumpen haben möchte. Das beides macht es so problematisch. Würdest Du sagen, dass bei Dir die Kombi aus Schallschutzmaßnahmen und Pumpeneinstellungen geholfen hat, oder war es schlussendlich nur die andere Pumpeneinstellung, die zum Erfolg führte? Was war überhaupt der Grund, weshalb Du damals alles auf Schallschutz umbauen lassen hast? Ich vermute, es geht um eine Gastherme?
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| | Zeit:
16.02.2026 16:11:47 |
Entscheidend im Altbau ist aus meiner Sicht die durchgehende doppelte Schallisolierung. Also Dübel plus Rohrschelle. Oder eben Wärmeerzeuger auf ein Podest stellen. Pumpeneinstellungen sind Finetuning. Historisches: Wir haben 2008 von Öl auf Sole WP gewechselt und hatten anschliessend erhebliche Geräuschprobleme. 2018 haben wir auf Inverter Sole WP plus Kühlung gewechselt. Und die Gelegenheit benutzt alles doppelt schallisoliert montieren zu lassen & Gruss delta97
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| | Zeit:
16.02.2026 17:42:44 |
Zitat von delta97  Entscheidend im Altbau ist aus meiner Sicht die durchgehende doppelte Schallisolierung. Also Dübel plus Rohrschelle. Oder eben Wärmeerzeuger auf ein Podest stellen. Pumpeneinstellungen sind Finetuning. Historisches: Wir haben 2008 von Öl auf Sole WP gewechselt und hatten anschliessend[...] Vielen Dank fürs Erzählen. Also, wenn Ihr nach dem Umbau auf Inverter und Schallschutzumbau weniger Probleme hatten, dann kann man sagen, es gibt auch Erfolgsstorys, das gibt Hoffnung. Schallschutz-Dübel sind bestellt.
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| | Zeit:
16.02.2026 23:49:10 |
Zitat von delta97  Ich nehme an Flexschlauch ist heute die richtige Lösung. Vor 10j wurde bei mir eine Speziallösung ( Schallschutzdämpfer) verbaut. [...] @delta97: Tut mir leid, es ist doch noch eine Nachfrage aufgetaucht. Das Einzige, was wir beim Umbau bisher noch nicht eingeplant haben, wäre ein „Pulsationsschwingungsdämpfer“, also ein Bauteil im Rohrverlauf, das Druckpulsationen im Wasser reduziert, damit diese nicht zu Geräuschbildung in den Rohren führen. Könnte es sein, dass bei Euch so etwas verbaut wurde und gar kein klassischer Gummikompensator? So etwas in der Art: https://www.van-dinther.de/puls.phpScheint ja eher selten im Heizungsbereich zu sein. Daher wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du in Erfahrung bringen könntest, ob es sich bei Euch um ein ähnliches Bauteil gehandelt hat.
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| | Zeit:
17.02.2026 09:45:45 |
Der Schalldämpfer, eher eine Schallentkoppelung wurde vom HB vor 10j in Eigenregie verbaut. Alles ist eingepackt. Produkt unbekannt - spielt aber soweit ich das beurteilen kann keine Rolle. „Pulsationsschwingungsdämpfer“: Ist bei mir kein Thema, weil die hydraulische Weiche nach der WP entkoppelt. Neben der doppelten Schallisolierung ist die Fliessgeschwindigkeit zentral. Je tiefer desto besser. Vgl auch Flow30 Vorgaben & Gruss delta97
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17.02.2026 15:48:36 |
Zitat von delta97  Der Schalldämpfer, eher eine Schallentkoppelung wurde vom HB vor 10j in Eigenregie verbaut. Alles ist eingepackt. Produkt unbekannt - spielt aber soweit ich das beurteilen kann keine Rolle. „Pulsationsschwingungsdämpfer“: Ist bei mir kein Thema, weil die hydraulische Weiche nach der[...] Danke! Kann mit Deiner Antwort sehr viel anfangen. Denn falls wir hier mit Schallentkopplung nicht weiterkommen bzw. keinen Erfolg erzielen, wäre Parallelpuffer-Einbau eventuell auch eine Option, zur hydraulischen Beruhigung, quasi als hydraulische Weiche. Denn die Fließgeschwindigkeit lässt sich bei uns nicht weiter runterregulieren, leider. In welcher Form ist bei Dir die hydraulische Weiche eingebaut?
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17.02.2026 17:54:48 |
Ich habe eine 100 % Standard ecoforest 5-22 kW Sole WP. Die hydraulische Weiche besteht aus einem 400l Speicher für Heizung oder Kühlung. Die in der WP integrierte UWP bedient den Speicher und ist überdimensioniert. Da muss man auf die maximale Fliessgeschwindigkeit achten.
Ab hydraulischer Weiche habe ich 2x FBH und 1x Heizkörper. Insbesondere bei den HK ist die Fliessgeschwindikeit ein Problempunkt. Weil die 30j Danfoss Ventile und neue Wilo UWP bei mir inkompatibel sind & Gruss delta97
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