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17.02.2026 11:46:05 |
Moin, Ich habe eine neue Gastherme sowie eine Solaranlage/Akku, welche ich beide 100% lokal über mein SmartHome steuere. Die Historie zeigt, dass ich meine 120m2 von März - November komplett mit Strom versorgt bekomme und darüber hinaus auch noch ordentlich Überschuss habe. ( E-Auto kommt nicht in Frage) Jetzt möchte ich gerne eine BWWP (mit Wärmetauscher für die Gastherme) durchrechnen. Ich denke, dass man bereits mit 2.000 - 3.000€ hinkommt. Was mir fehlt sind Firmen, die BWWP herstellen: Haier Buderus AEG Stiebel Eltron Vaillant Bosch Viessmann Weishaupt ??? Erfahrungen und Datenblätter, welche Geräte Wie gesteuert werden können (Keine App-Only oder Cloud-Lösungen!) Sowie qualifizierte Ansprechpartner, die etwas zu den Marken, häufigen Fehlern und im Idealfall auch zu der Software sagen können. Könnt ihr mir da weiterhelfen? Ich werde in Laufe der nächsten Wochen versuchen mich durch einige Hotlines zu quälen und dann auch hier berichten, was ich bereits rausfinden konnte. LG
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17.02.2026 12:02:08 |
Wo soll die BWWP stehen, und woher nimmt sie ihre Luft? Bei der üblichen Aufstellung entziehen sie die Wärme fürs WW dem Haus, was wieder durch ein anderes Heizsystem ausgeglichen werden muss. Der reale COP ist deshalb meist sehr bescheiden, und die Anschaffung rechnet sich meist nicht. Da würde ein Einbau einer Wärmerückgewinnung für die Dusche mehr bringen. Selbst ein Boiler mit Heizstab wird bei PV oft günstiger sein. Es gibt da Modelle, wo man die Leistung zwischen 1 kW u. 2 kW umschalten kann (je nach PV Ertrag), oder auch variable Nachrüst-Heizstäbe.
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17.02.2026 12:03:20 |
Wie groß ist denn deine PV-Anlage?
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17.02.2026 13:15:15 |
die PV ist 3kW Peak und ich kann derzeit 350W "verbrauchen" Über die Heizstäbe zum Nachrüsten haben ich auch schon oft nachgedacht, doch scheinbar sind diese nicht regelbar und nur binär zu schalten, somit bräuchte ich 2-4 Stäbe und der Wärmetank muss eh bald neu/größer. Gerne Quellen zu günstigen Heizstäben zwischen 200W - 2kW Der Aufstellort ist Keller (direkt neben der Gastherme) und soll mit einer Frischluft wahlweise Luft aus der Umluft (Winter) als auch über eine Durchführung zum Garten (Sommer) realisiert werden.
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17.02.2026 17:48:01 |
3 kWp ist jetzt nicht die Welt.
Die BWWP haben normalerweise eine elektrische Leistungsaufnahme von 600W.
Wenn du also immer 350W PV-Überschuß hast, wirst du 250 W Netzstrom beziehen, oder es bleibt halt nichts für deinen Akku übrig.
Man kann das so machen. Energetisch sinnvoller ist es natürlich als WW mit dem Heizstab zu machen, ob es wirtschaftlich ist solltet du dir ausrechnen.
Vlt wäre eine Split-Klima-Anlage zum Zuheizen sinnvoller.
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17.02.2026 18:04:31 |
Eco Design nimmt knapp 400 Watt.
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22.02.2026 23:47:40 |
Ich habe noch mal abgewägt zwischen Heizstab und BWWP. Dabei bin ich leider derzeit nur auf völlig schlechten Service aller BWWP-Hersteller gestoßen. Schnittstellen und Bedienung sind denen auf Anfrage hin überhaupt bekannt bzw. Kundenorientiert. Im Gegensatz dazu bin ich hier extrem nett beraten worden: 3kW-3x230V-DS5-HeizelementSoll jetzt keine Schleichwerbung sein, denn die Sache hat für mich noch einen Haken: Es ist bereits die kleinste Einheit und für eine smarte Ansteuerung sind halt 3x1kW sehr hoch gegriffen. Ich möchte auch die Tage heizen, wo ich mal nur 500W Überschuss fahre. Kennt ihr also noch Hersteller die 3x500W bieten? Oder mein Traum 1x500W+2x1000W? LG
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23.02.2026 01:26:56 |
Ich habe so ein Teil im Einsatz: WW ControllerEs ist natürlich nur für Solar-Edge Wechselrichter. Vielleicht gibt es einen ähnlichen Controller auch für andere PV Systeme. Das Modul speist den Überschuss stufenlos ein. Bis hinunter zu wenigen Watt. Dies geschieht mit Phasenanschnittsteuerung. Also wie mit den meisten Dimmern. Max. 3 kW sind möglich. Mit einem Power Dimmer ließe sich auch ein zu starker Heizstab abregeln.
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23.02.2026 09:59:27 |
@Oekel, du hast eine PV-Anlage mit 3kWp. Da lohnt sich doch der ganze Aufwand nicht. Kauf dir einen Heizstab mit 1kW Leistung und häng den in den WW-Speicher. Dann noch eine WLAN-Steckdose dran, und wenn du mindesten z.B. 1000 W PV-Überschuß hast, wird der Heizstab eingeschaltet. (Im WInter gern auch schon ab 500W ) Fertig, das ganze kostet dich unter 150€ und wird sich während der Lebensdauer amortisieren. Mehr zu investieren, rentiert sich bei einer so kleinen PV-Anlage einfach nicht.
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23.02.2026 10:30:00 |
@belzig Danke für deine Einschätzung
Meine Hoffnung ist auf 7kWp zu erweitern. (Das Nachbardach wird mir noch bereitgestellt) Das mit den 500W bei 1kW Stab habe ich (zumindest ohne Phasenabschnittsdimmer) nicht verstanden....
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23.02.2026 11:29:56 |
Du verlierst Einspeisevergütung und mußt Fremdstrom zukaufen. Jetzt must Du dir halt ausrechnen, bis zu wieviel Zukauf von Fremdstrom sich der Heizstabeinsatz noch finanziell lohnt. Je nach Stromkosten und Einspeisevergütung, kann es sich rentieren im WInter den Heizstab bei 500W oder erst bei 750W Einspeisung einzuschalten. Im Sommer würde ich immer erst zuschalten wenn der Akku voll ist und die Leistung des Heizstabes sonst eingespeist werden würde. Fang erst gar nicht mit technischen FInessen wie Leistungs- Regelung etc an. Das kostet alles viel zu viel, kann vor der Amortisationszeit kaputt gehen und bringt unter derm Strich nichts. 7 kWp ist zwar besser, aber bloß für die WW-Bereitung würde ich da nichts investieren, wenn du jetzt mit deinen 3 kWp auskommst. Es sei denn du planst die Anschaffung einer WP oder eines E-Autos
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23.02.2026 11:34:31 |
Zitat von Oekel  Moin, Ich habe eine neue Gastherme sowie eine Solaranlage/Akku, welche ich beide 100% lokal über mein SmartHome steuere. Die Historie zeigt, dass ich meine 120m2 von März - November komplett mit Strom versorgt bekomme und darüber hinaus auch noch ordentlich Überschuss[...] Moin. Also meine LGWH27 hat eine Home Assistent Integration. Dort kann ich unter anderem mit Logiken, ein und ausschalten, den Modus wählen wie Eco, Turbo etc und die Solltemepratur ändern. Ich denke mehr kann man auch nicht sinnvoll gebrauchen.
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23.02.2026 12:20:29 |
Das ist ja eine interessante Kiste die LGWH27. Kostet aber mit knapp 2000€ im EK auch ein Stange Geld. Weist du wie die in einem kühlen Keller ohne Heizkessel performt?
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23.02.2026 13:35:17 |
Zitat von belzig  Das ist ja eine interessante Kiste die LGWH27. Kostet aber mit knapp 2000€ im EK auch ein Stange Geld. Weist du wie die in einem kühlen Keller ohne Heizkessel performt? Moin, naja finde jetzt im 270l Segment die 2000€ noch nicht erschreckend. Naja also bei mir steht die im Heizungskeller (Gaskessel ist schon raus) und ich bin absolut zufrieden. Ich habe zwar einen Strommesser dran, bzw. ist der integriert und funktioniert bei mir (4 Wochen parallel mit Shelly gemessen und fast keine Abweichung) aber keinen WMZ für das Warmwasser, deswegen kann ich jetzt keine detaillierte Auswertung über Arbeitszahlen machen. Absolut benötigen wir gerade bei der Witterung ca. 2kWh pro Tag für 2 Personen, im Sommer vielleicht eine und dann liegt die Aufheizzeit im Peak des Balkonkraftwerkes. 2025 hatten wir 750kW/h für 2,5 Personen. Verglichen mit den ca. 9kWh pro Tag die damals noch der 33kW Gaskessel mit 18,5kW Brenner gebraucht hatte Welten. Außerdem sauge ich die Luft von außen, bzw. über den Kamin aus dem Dachboden ab.
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23.02.2026 14:46:56 |
GasverbrauchIch vermute, dass meine Gastherme das irgendwie ungenau misst. Aber das ist was ich dort derzeit rausziehe.
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23.02.2026 16:44:13 |
Ich persönlich würde eine BWWP immer einem Heizstab vorziehen. Wenn du aber einen Heizstab einbaust und diesen dann von 0% bis 100% regeln willst , ginge das mit dem Shelly ADK46. Dieser kann Ohmsche Lasten bis 3,6kW stufenlos regeln. Zusätzlich für die 0 bis 10V Ansteuerung noch den Shelly Dimmer 0/1-10V PM Gen3, dann kannst dich mit Homeassistant voll austoben.
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25.02.2026 23:39:06 |
Der ADK46 ist für etwas anspruchsvollere Geschichten. Habe noch ein SolidStateRelais (50A) rumliegen, das laut Datenblatt Zero-Cross Schaltung haben soll. Damit sollte ich mir den Heizstab easy Wellenpaketgesteuert einbinden können.
Trotzdem wäre es schön, wenn ich zum Thema BWWP von den Herstellern anständige Anworten bekäme.
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26.02.2026 10:19:10 |
Wir nutzen seit ca. 5 Jahren den Aton von TA, dieser nutzt ausschließlich Überschusstom je nach Einstellung ab 20Watt-3000W stufenlos. Außerdem gibt es diverse weitere Möglichkeiten wie Zeiteinstellungen, Handschaltung, Limittierung etc. Außerdem ist er auch ein Verbrauchszähler. Die Installation ist relativ einfach, das Steuergerät kommt in den Zählerschrank, der Strom wird CT-Klemmen gemessen, daS Steuergerät überträgt die Leistungsdaten per Funk an den Stab, welcher "nur" eine normale Schukodose braucht. Das Teil kostet ca. 550€, wäre aber bei Planung einer Vergrößerung der PV vielleicht interessant. Was jedoch bei jedem Heizstab zu beachten ist, sind Wasserhärte, Kaltzone und Zieltemperatur. Was nutzt der beste Heizstab, wenn er in 2 Jahren verkalkt ist?? Gleiches gilt in gewisser Weise auch für eine BWWP.
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26.02.2026 11:50:51 |
Es ist nicht Aufgabe der Hersteller, Endkundenfragen zu beantworten. Das macht der Fachhändler / Installateur. Ne BWWP mit Außenluftanschluss, das kann ich dir nur empfehlen. Die Einbindung der Gasheizung kannst du dir sparen, die BWWP braucht auch im Winter so wenig Strom dass sich der Anschluss der Gasheizung nicht lohnt. Eine Smarte Steuerung bei einer BWWP ist m.E. völlig überflüssig, die lässt du einfach zu vorgebenen Zeitfenstern laufen und fertig. Die sollte technisch eh "durchlaufen", bringt dir also nix wenn die PV Anlage ne Wolke meldet und die BWWP "kurz" abschaltet, das ist nicht zuträglich für die Lebensdauer.... Bei uns im 4 Personen Haushalt nuckelt sich die BWWP im Monat 30KWH Strom im Sommer und 40KWH Strom im Winter weg, bei Außenluftbetrieb... Die geht bei uns täglich um 11 Uhr an und wenn dann PV Überschuss da ist, nutzt sie den, wenn nicht muss das Wasser ja trotzdem warm werden...
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