Zitat von
Lukas98 
Hallo,
erstmal danke für deine Nachricht.
Niedrigenergiehaus
→ ja genau Neubau 2025
Umweltenergie", die die WP nutzt, ist die
Abluft → richtig, ich habe kein Aussengerät
genau im ganzen Haus ist eine FBH verbaut.
Ein Bild[...]
Ok, wir haben hier also das direktelektrisch beheizte Haus, das seinen Heizstrombedarf dadurch etwas reduziert, dass es mittels einer WP Wärme aus der Abluft der KWL zurückgewinnt.
Wieviel Wärme lässt sich aus der Abluft gewinnen?
Wärmekapazität
Luft -> 0,34 Wh pro m³ und K
Luftmenge durchschn. EFH -> 150 m³/h
Abkühlung von 22 auf 2 Grad -> 20 K
150 mal 20 mal 0,34 gleich 1 kWh
Also 1 kW kann die WP aus dem Abluftstrom zurückholen. Dafür kann sie kaum mehr als die kleinste angegebene Verdichterleistung von 300 W brauchen.
2,2 kW Heizstab plus 0,3 kW Verdichter ergeben 60 kWh pro Tag.
Eine Heizlast von 3,5 kW (1 kW Abluft, 0,3 kW Verdichter, 2,2 kW Heizstab) bei -5 Grad AT klingt nicht so ganz verkehrt.
Wie groß ist das Haus? Welcher Wärmestandard? Welche Heizlast bei welcher NAT? Wieviel Personen?
Abluft-WP + FBH erscheint mir so ziemlich eine der teuersten Versionen von elektrischer Direktheizung zu sein. Elektrische Direktheizung muss ihren hohen Stromverbrauch ja über eingesparte Infrastruktur für Hydraulik und WP rechnen.
Hier haben wir jetzt den hohen Stromverbrauch und die teure Infrastruktur in Form von FBH und WP.
Es wird dann wohl in etwa auf den Jahresstrombedarf hinauslaufen, der als Heizenergiebedarf im Wärmepass des Hauses steht.
Bei der Abluft-WP ist mir irgend etwas nicht plausibel. Die Normabluftmenge liefert gerade genug Wärme für die Mindestleistung des Verdichters. Was macht die Anlage, wenn der Abluftstrom nicht genug Wärme für die Mindestleistung des Verdichters liefert, weil die Benutzer eine kleinere Luftmenge einstellen oder eine geringere RT fahren?
btw Bei -5 Grad AT braucht meine 12 kW LWWP 100 kWh Strom pro Tag für eine 120 Jahre alte ungedämmte 200 qm Stadtvilla in Norddeutschland. Heizstab kommt ab -6 Grad dazu.