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17.02.2026 11:04:36 |
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17.02.2026 11:38:17 |
Seit der 60-Prozent-Einspeisegrenze nach § 9 EEG die seit Feb. 2025 gültig ist, hat sich die Lage doch wieder deutlich entschärft. Die meisten neuen Anlagen werden jetzt ohnehin mit Speicher aufgebaut und wenn der Solateur nicht völlig unfähig war, wird der Speicher geladen, wenn die 60% Kappung greifen würde. Die neuen Privatanlagen innerhalb geschlossener Ortschaften sind nicht das Hauptproblem der Energiewende, v.a. weil der eingespeiste Strom meist schon von einem Nachbarn verbraucht wurde bevor er am Trafo angekommt. Problematisch sind, PV Anlagen auf Landwirtschaftlichen Betrieben im Außenbereich, wo weit und breit kein Abnehmer vorhanden ist und der Nachbar die gleiche Anlage auf dem Stadel hat.
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17.02.2026 12:02:57 |
Zitat von belzig  Das Ziel für 2025 waren 70GW AKWs, dieses wurde mit 60GW "knapp" verfehlt. Bis 2030 will China 110GW AKWs haben und bis 2035 150GW.
Zwischenzeitlich wurden 46 neue Reaktoren genehmigt.[...] In der Tat. Aber die 200 von GS sind immer noch unbelegt.^^
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17.02.2026 12:05:38 |
Zitat von belzig  Seit der 60-Prozent-Einspeisegrenze nach § 9 EEG die seit Feb. 2025 gültig ist, hat sich die Lage doch wieder deutlich entschärft.
Die meisten neuen Anlagen werden jetzt ohnehin mit Speicher aufgebaut und wenn der Solateur nicht völlig unfähig war, wird der Speicher geladen, wenn die[...] Naja das führt doch dazu, dass diese Nachbarschaften weniger oder gar keine Leistung mehr aufnehmen oder gar abgeben, wenn Sonne Mittags vorhanden ist und auf der anderen Seite viel konsumieren, wenn die Sonne weg und die Speicher leer sind. Und diesen Strom bezahlen wir mit der Einspeisevergütung oder durch Eigenverbrauch und nicht Abnahme von Netzstrom, obwohl es günstigen Strom im Netz aus Freiflächenanlagen gibt. Heißt, das muss alles von der Allgemeinheit bezahlt werden. Die 60% Drosselung hilft da auch nur teilweise, wenn sich der PV Besitzer sonst nicht netzdienlich verhalten muss und bspw. gezwungen wird einen variablen Tarif zu bezahlen oder ein für ihn passendes Lastprofil zu bezahlen.
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17.02.2026 12:18:27 |
Zitat von t_aus_h  Zitat von belzig  [...] In der Tat. Aber die 200 von GS sind immer noch unbelegt.^^ Die 10% nukleare Erzeugung im Chinesischen Stromnetz sind klar kommunizierte Ziele, das heißt je nach Netz dann 150-200Gw elektrisch an Kernenergie.
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17.02.2026 12:43:27 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von belzig  [...] Naja das führt doch dazu, dass diese Nachbarschaften weniger oder gar keine Leistung mehr aufnehmen oder gar abgeben, wenn Sonne Mittags vorhanden ist und auf der anderen Seite viel konsumieren, wenn die Sonne weg und die Speicher leer sind. Und diesen Strom bezahlen wir mit der[...] In Siedlungen mit hohem Eigenheimanteil, sind die bestehenden Trafoleistungen ohnehin schon sehr hoch ausgelegt. Weil man früher davon ausgegangen ist, daß man einen hohen Gleichzeitigkeitsfaktor braucht, weil die Nutzungsprofile gleich sind. Stichwort: Gänsebratenspitze an Weihnachten. Heute sind die Lastprofile heterogener als früher ( Homeoffice/ steuerbare Lasten wie E-Autos) und man braucht viel niedrigere Gleichzeitigkeitsfaktoren und lokaler Netzausbau ist selten notwendig. Ist dann noch ein MFH oder ein Gewerbebetrieb irgendwo in der Siedlung, nehmen die i.d.R. den gesamten Überschuß auf bevor der Trafo überlastet werden können. Mit der 60% Kappung und sinnvoller Speichernutzung ist ein normaler PV-Ausbau in Wohn und Mischgebieten kein Problem. Problematisch ist er im Außenbereich, wenn es keine lokalen Abnehmer gibt und weit und breit kein Umspannwerk vorhanden ist.
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17.02.2026 12:57:48 |
Zitat von belzig  Zitat von Raubfisch  [...] In Siedlungen mit hohem Eigenheimanteil, sind die bestehenden Trafoleistungen ohnehin schon sehr hoch ausgelegt. Weil man früher davon ausgegangen ist, daß man einen hohen Gleichzeitigkeitsfaktor braucht, weil die Nutzungsprofile gleich sind. Stichwort: Gänsebratenspitze[...] Es geht doch um die Ökonomie der Einspeisevergütung und die Bezahlung des fetten Anschlusses dieser Gebiete, das bleibt dann an den Städter in den Mehrfamilienhäusern hängen, weil diese EFH Gebiete nur noch wenig Strom insgesamt bei gleichzeitig hoher Spitzenabnahme abnehmen und deshalb wenig über den Strompreis mitfinanzieren. Das bleibt also ein Subventionsgeschäft für die Allgemeinheit.
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17.02.2026 13:16:59 |
Letzten Endes ist das ein Nullsummenspiel. Die Trafos mit den hohen Leistungen in den Eingenheimsiedlungen sind eh schon vorhanden und müssen nur selten erweitert werden. Die Eigenheimer mit PV und niedrigem Eigenverbrauch, zahlen jetzt schon vergleichstweise höhere kWh-Preise, als solche mit hohem Verbrauch. Dafür speisen sie an 70% der Stunden im Jahr Strom zu Preisen ein die weit unter den Börsenstrompreisen liegen. Und die Peakleistung wird bei 60% gekappt, wenn man kein iMSys hat. Bis zum nächsten MFH oder Gewerbebetrieb wird weder eine Niederspannungsnetz noch ein Hochspannungsnetz benutzt. Diese Verbraucher zahlen aber trotzdem die Netzgebühren. Wie weiter oben schon geschrieben, könnte man das ganze noch fairer gestalten, wenn man die Netzgebüren senkt und dafür gestaffelte Grundgebühren nach maximalem Leistungsbezug einführt.
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17.02.2026 13:19:55 |
Ach Belzig liest du überhaupt was ich schreibe und verlinke, der durchschnittliche Marktpreis für PV Strom liegt bei 5 Cent pro kwh und sinkt weiter auf unter 4 Cent bis 2028, also nichts mit gutem Geschäft.
https://www.direktvermarktungstrom.de/post/sinkende-marktwerte-pv-wind#:~:text=Marktwerte%20sinken%20deutlich%20%E2%80%93%20eine%20stille,R%C3%BCckgang%20von%20%C3%BCber%2025%20Prozent.
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17.02.2026 13:44:47 |
Relevant ist an wievielen Stunden im Jahr der Börsenstrompreis unter der Einspeisevergütung für Kleinanlagen bis 10kWp liegt.
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17.02.2026 13:55:53 |
Das steht doch hier: im Schnitt lassen sich noch 5 Cent erzielen Tendenz fallend.
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17.02.2026 18:54:23 |
Du verschiebst mal wieder die Torpfosten.
Dein Artikel beschreibt die Situation für Alt-Anlagen mit hohen Einspeisevergütungen, Freiflächenanlagen und Direktvermarktung.
Du beziehst dich dann aber auf Privat Leute mit PV Anlagen, die angeblich auf Kosten der Allgemeinheit Netz und Backupkapazitäten schnorren.
Dein Artikel schreibt, daß man niedrige PV-Strompreise entsprechend absichern muß mit Speichern oder PPA, wenn man eine Freiflächenanlagen und Direktvermarktung hat.
Du leitest daraus ab, daß die Privatleute mit PV-Anlagen für den Staat ein Draufzahlgeschäft sind und das ist in dieser Pauschalität nicht zutreffend.
Zu 70% der Tag-Stunden liegt die Einspeisevergütung von neuen PV-Anlagen unter dem Börsenpreis. In dieser Zeit macht der Staat Kasse. Die verbliebenen 30% wurden abgesichert durch die 60%-Kappung -eigentlich ein Werkzeug zur Netzstabilisierung.
Und zudem muß man sagen, daß sich mit dem weiteren Ausbau der Großbatteriespeicher, die Börsenstrompreise deutlich ausgewogener gestalten werden.
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17.02.2026 19:08:54 |
Zitat von belzig  Du verschiebst mal wieder die Torpfosten.
Dein Artikel beschreibt die Situation für Alt-Anlagen mit hohen Einspeisevergütungen, Freiflächenanlagen und Direktvermarktung.
Du beziehst dich dann aber auf Privat Leute mit PV Anlagen, die angeblich auf Kosten der Allgemeinheit[...] Was verstehst du an 5 Cent und 3,7cent 2028 Wert von PV Strom nicht?völlig egal ob das vom Dach oder Freifläche kommt.
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17.02.2026 19:32:28 |
Die 5ct/kWh in 2026 und die 3,7 ct/kWh sind Vorhersagen, wenn kein Speicherausbau stattfindet. Ich gehe davon aus, daß sich der Börsenstrompreis weniger volatil verhalten wird, sobald mehr Batteriespeicher im Netz sind, die die Extrema glätten. Allein 2025 kamen 7,7 GWh Speicher dazu, Großspeicher verdoppeln sich gerade.
Dass der Markt diese Entwicklung bereits einpreist, zeigen die Futures für 2028: 8,3 ct/kWh und nicht 3,7 ct/kWh.
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17.02.2026 19:36:11 |
Das ist bestimmt nicht für PV Strom sondern den allgemeinen Strompreis. Enervis-Studie ist mit Speicherausbau, also dort wo die 3,7 Cent herkommen!
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17.02.2026 19:58:25 |
Es gibt keinen PV-Strom-Preis, sondern einen Preis für Strom (Merit-Order-Prinzip) an der Börse oder via PPA.
Wer als PV-Betreiber einen PPA mit 3,7 ct/kWh für 2028 abschließt, hat vermutlich das Prinzip nicht verstanden, wenn der Terminmarkt aktuell 8 ct/kWh signalisiert.
BTW: Im Enervis Artikel steht, daß die Niedrigpreise kommen könnten, wenn der Speicherausbau nicht mit dem EE-Autsbau mithält. Das ist eine Warnung, keine Prognose.
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17.02.2026 20:05:14 |
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag | Zeit:
17.02.2026 21:48:05 |
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17.02.2026 21:56:37 |
Im Konvoibau mit Europa einheitlicher Zulassung könnte man 6 Cent pro kwh locker unterbieten. Aber da ist Europa zu dumm, das schaffen nur die Chinesen und zwar noch billiger
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17.02.2026 22:25:01 |
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17.02.2026 22:27:36 |
Copenhagen Atomics plant mit 2 Cent pro kwh elektrisch. Teurer Einzelfertigungsquatsch ist bald vorbei und die nukleare Gigafactory kommt.
Was soll der ENBW Staatladen gegen die Politik schreiben, da wird nur die politisch ideologische Linie des Atomausstiegs mantraartig wiederholt.
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17.02.2026 22:40:39 |
NuScale, das einzige SMR-Unternehmen mit einer Design-Zulassung der US-Atomaufsichtsbehörde, ist kurz vor der Pleite. Und auch die rechnen nicht mit Stromgestehungskosten ihrer SMRs unter 10ct/kWh.
Daß die Dänen da Faktor 5 drunter kommen, scheint mir sehr unwahrscheinlich.
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17.02.2026 22:45:33 |
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17.02.2026 23:03:53 |
Aber sie erzählen schöne Märchen..
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18.02.2026 06:46:56 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von t_aus_h  [...] Die 10% nukleare Erzeugung im Chinesischen Stromnetz sind klar kommunizierte Ziele, das heißt je nach Netz dann 150-200Gw elektrisch an Kernenergie. Verstehe ich nicht... Wo sind denn nun wieder die 10% "klar kommuniziert" und was heißt "je nach Netz"?
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