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Datenschutzhinweise

Sehr hoher Stromverbrauch bei Kälte
Verfasser:
lowenergy
Zeit: 17.02.2026 16:55:49
0
3934712
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
... auch keinen hydraulischen Abgleich über voreinstellbare Ventile? Darum ging es mir ja.

Ich bin mit der VL-Temperatur schon so weit unten, bis der momentan schlechteste Raum nicht mehr warm genug wird und heize 24/7 durch ...
Moin,
natürlich sind an sämtlichen Plattenheizkörper bei uns im Haus per voreinstellbarer Ventileinsätze, bzw. beim einzigen Handtuchheizkörper im Bad vom UG über die Rücklaufverschraubung, die jeweiligen Heizwasserdurchsatzmengen grundjustiert fixiert.

Im Bad vom Dachgeschoss hatte ich den Handtuchheizkörper demontiert und an dessen Stelle eine Wandheizung gebaut. Seitdem ist das Raumklima dort durchgehend perfekt.
👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Wandheizung_in_Betrieb

Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 17.02.2026 17:01:28
2
3934715
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Ich heize ja grundsätzlich schon gleichmäßig durch, jeden Raum auf die Temperatur, die ich brauche, aber es gibt auch sinnvolle Ausnahmen. Ich drehe die Heizung nicht runter, wenn ich das Haus verlasse, aber wenn ein Büro nur von Mo.-Fr. 4 Stunden benutzt wird, wieso soll ich den Raum dann ansonsten nicht auf 18 Grad lassen? Der angrenzende Flur hat auch nur 18 Grad. [...]


Es ist völlig normal, wenn man einige Räume etwas kühler hat als andere. Sinnvoll funktioniert das bei Unterscheiden von maximal 2 °C, wenn man sich nicht Nachteile an anderer Stelle einkaufen will.

Welche meine ich?

Zu meinen, wenn die Tür zu ist, fließt keine Wärme mehr in den Nachbarraum, ist leider nicht richtig:

Innenwände sind anders als Außenwände nicht auf schlechte Wärmeleitung=gute Dämmung ausgelegt - es wird davon ausgegangen, dass rechts und links der Innenwand geheizt wird und die Innenwände dienen tatsächlich der Aufteilung des Hasuinnernen in separate Räume. Ist es nun in einem Raum 22° und im anderen (Heizkörper aus = auf 2,5 gestellt) nur 18°C, hast Du 4 K Differenz und durch die 10 m² große Innenwand fließen bei einem U-Wert von 2 sofort 80 W von einem Raum zum anderen. 80 W, die im mit 22° beheizten Raum zusätzlich erzeugt werden müssen. Und das geht bei gegebenem Heizkörper eben nur über Anhebung der VLT d.h. höhere witterungsgeführte Kurve mit mehr Energieverbrauch als wenn beide Räume vielleicht einen Unterschied von 1 K hätten.

Deswegen ist es bei uns daheim im OG 19°C (über thermischen Abgleich eingestellt) und im EG 20°C (wiederum über therm. Abgleich eingestellt), sodass eine VLT von ~30°C bei 0°C draussen reicht. Und auch im Untergeschoss, wo 2 Gästeräume sind und ein unbeheizter Lagerraum ist, laufen die Gästeräume auf 18°C. Für jedes Grad Unterschied muss das EG zusätzlich mehr heizen. Wegen der erdgedeckten Wände und des Bodens verliert ein Keller ohnehin sagenhaft wenig Wärme - oberirdisch haut viel mehr ab.

Gruß - Eddi

Gruß - Eddi

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 17.02.2026 17:09:39
1
3934721
Zitat von seffe64 Beitrag anzeigen
... bin nur blutiger Laie und versuche mich so durchzuwursteln
Moin,
sei nicht so selbstkritisch und mach dich nicht kleiner als Du bist!
Ich bin ebenfalls nur Laie und habe mir alles in Ruhe Step by Step angeeignet.
Die Überwindung damals eine Monoblockmaschine aus Großbritannien zu importieren und komplett alleine zu installieren war definitiv nicht leicht. Aber mit heutigem Wissen würde ich alles wieder genauso tun.
Damals ist übrigens alles durch den Ur-Geisha-Thread von PVmitWP losgegangen.
Bei Interesse findest Du den Link zum Faden im HtD durch den einige infiziert wurden auf seiner Anlagenseite im Aquarea-Club bei den Referenzen.
👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Referenzinstallationen

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 17.02.2026 17:40:30
0
3934740
Zitat von Eddi Lang Beitrag anzeigen
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
[...]


Es ist völlig normal, wenn man einige Räume etwas kühler hat als andere. Sinnvoll funktioniert das bei Unterscheiden von maximal 2 °C, wenn man sich nicht Nachteile an anderer Stelle einkaufen will.

Welche meine ich?

Zu meinen, wenn die Tür zu ist, fließt[...]


Dein Punkt ist an sich schlüssig, ich würde daraus aber keine allgemeingültige Empfehlung abgeben.
Richtig ist im Prinzip: Je besser ein Haus nach außen gedämmt ist, desto mehr gleichen sich die Temperaturen in den Räumen an.
Aber es gibt auch Innenwände mit Dämmwirkung, z.B. Yton- oder Gipskartonwände. Inwieweit ein Wohnraum Wärme zum Keller verliert hängt von der Bauweise der Kellerdecke ab. Trittschalldämmung, Holzdielen, Teppich etc.

Und dann gibt es noch wenig kompakte Häuser, z.B. Winkelbungalows. Da ist es für die Heizleistung des Wohnzimmers am einen Ende des Hauses ziemlich egal, wie kalt das Schlafzimmer am anderen Ende ist. Im ungedämmten Altbau umso mehr.

Niemand wird eindeutig feststellen können, ob er wirklich Strom spart, wenn er z.B. mit dem Keller 30% mehr Fläche beheizt. Gleicht eine um X Prozent bessere JAZ das wirklich aus? Mit wievielen Abtauungen mehr muss man leben, wenn die Heizlast durch den Keller z.B. 2kW höher ausfällt?

Das Alles könnte man eigentlich nur unter Laborbedingungen feststellen...

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 17.02.2026 18:17:02
0
3934757
Genau darüber grüble ich auch, was am Ende weniger Energie benötigt.

@Chaot hatte mal evaluiert, wenn ich mich recht erinnere, daß es günstiger war, eine nicht genutzte Etage von der unteren mitheizen zu lassen, als sie aktiv zu beheizen.

Am Ende zählt für mich der günstigere Stromverbrauch, solange jeder Raum so warm wird, wie er soll, und daß die WP die Heizlast bewältigen kann, mit welcher JAZ auch immer.

Verfasser:
seffe64
Zeit: 17.02.2026 18:19:37
0
3934758
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von seffe64 Beitrag anzeigen
[...]
Moin,
sei nicht so selbstkritisch und mach dich nicht kleiner als Du bist!
Ich bin ebenfalls nur Laie und habe mir alles in Ruhe Step by Step angeeignet.
Die Überwindung damals eine Monoblockmaschine aus Großbritannien zu importieren und komplett alleine zu installieren war[...]


Dankeschön

Verfasser:
joe115
Zeit: 17.02.2026 18:26:11
1
3934760
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Es wäre interessant, was Du an Gas gespart hättest, wenn Du diese Dinge und das Heizverhalten vor dem Einbau der WP schon geändert hättest (das würde mich auch wirklich interessieren, läßt sich ja aber nachträglich nicht mehr herausfinden).

Exzellente Frage, die ich tatsächlich teilweise beantworten kann, zumindest in der Größenordnung.

Ich hab in Vorbereitung auf die WP mich an der Umstellung des Heizverhaltens versucht und sowohl die Pumpe (4m) auf Vollgas gestellt, alle Thermostatköpfe abmontiert, als auch die Voreinstellung der größeren HK auf Max gestellt. Damit gingen 900l/h durch und ich konnte die VLT von 55grad auf 45grad senken. Hochgerechnet aufs Jahr (Gradtagszahl bereinigt) bin ich damit bei etwa 11MWh gelandet.

GBWT war fix auf 11kW eingestellt, sie konnte 11-19kW, natürlich war die punktuelle VLT schwankend. Alles Angaben incl WW, das ich auch von 60grad auf 45grad gesenkt hatte. Welchen Anteil am genannten Effekt nun Heizen und WW hatte, weiß ich nicht.

Im ersten Winter mit WP und dem ansonsten originalen Heizsystem bin ich mit der VLT auf 41grad runter; die AZ lag bei 3,3. Vergangenen Winter, noch nicht ganz zu Ende und deutlich kälter als die beiden zuvor, ist meine VLT nun bei 35grad und die AZ bei 3,9. Wie gesagt, Heizen und WW.

Verfasser:
joe115
Zeit: 17.02.2026 18:32:40
2
3934765
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Genau darüber grüble ich auch, was am Ende weniger Energie benötigt.

@Chaot hatte mal evaluiert, wenn ich mich recht erinnere, daß es günstiger war, eine nicht genutzte Etage von der unteren mitheizen zu lassen, als sie aktiv zu beheizen.
das muss auch so, weil die durchschnittliche RT des Hauses sinkt, also weniger thermische Energie nach draußen verloren geht. Andererseits steigt der Wärmeverlust der beheizten Etage (durch die Decke) zur ungeheizten Etage und du brauchst insgesamt höhere VLT, die bei WP überproportional mehr elektrische Energie benötigen. Ich habe das irgendwo mal simuliert für meine Bude: es bleibt sich etwa gleich, so dass ich für mich beschlossen hab: alles beheizen, auch den Keller!
Und bei knapp 2 MWh Strom, die für die WP drauf gehen, ist es mir eigentlich auch egal, wenn da nicht der innere Monk wäre.

Verfasser:
A Min
Zeit: 17.02.2026 19:10:44
1
3934782
Zitat von Wunsen Beitrag anzeigen
Zitat von Eddi Lang Beitrag anzeigen
[...]


Niemand wird eindeutig feststellen können, ob er wirklich Strom spart, wenn er z.B. mit dem Keller 30% mehr Fläche beheizt. Gleicht eine um X Prozent bessere JAZ das wirklich aus? Mit wievielen Abtauungen mehr muss man leben, wenn die Heizlast durch den Keller z.B. 2kW höher ausfällt?

Das Alles könnte man eigentlich nur unter Laborbedingungen feststellen...[...]


Doch. Sicher auch mit vielen Messwerten (Punktewolke) über langen Zeitraum, aufgetragen auf Außentemperatur und Trendlinien machbar. Wenn dann beheizen oder nicht beheizen einen Unterschied ausmachen, wird man das auch in den Trendlinien sehen.

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 17.02.2026 20:44:47
1
3934821
Zitat von A Min Beitrag anzeigen
Zitat von Wunsen Beitrag anzeigen
[...]


Doch. Sicher auch mit vielen Messwerten (Punktewolke) über langen Zeitraum, aufgetragen auf Außentemperatur und Trendlinien machbar. Wenn dann beheizen oder nicht beheizen einen Unterschied ausmachen, wird man das auch in den Trendlinien sehen.


Mag sein. Vielleicht macht sich mal jemand die Mühe, das für sein Haus zu erarbeiten (und nur da gilt das dann). Aber ich glaube man braucht wirklich sehr viele Punkte. Und muss irgendwie auch noch den Sonnenschein und die Luftfeuchtigkeit angemessen berücksichtigen. Und dazu die Raumtemperatur wirklich konstant halten.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 18.02.2026 13:25:14
0
3934994
Zitat von Wunsen Beitrag anzeigen

Niemand wird eindeutig feststellen können, ob er wirklich Strom spart, wenn er z.B. mit dem Keller 30% mehr Fläche beheizt. Gleicht eine um X Prozent bessere JAZ das wirklich aus? Mit wievielen Abtauungen mehr muss man leben, wenn die Heizlast durch den Keller z.B. 2kW höher ausfällt?[...]

Ich habe auf jeder Etage einen Etagen-Verteiler. Da bräuchte ich bloß davor die Hähne zudrehen um das auszuprobieren.

Solche Absperrhähne sollte man eigentlich standardmäßig drin haben, pro Etage. Damit man nicht gleich das gesamte Wasser aus dem System ablassen muss falls Arbeiten an der Heizungsanlage anstehen.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 18.02.2026 13:31:55
1
3935000
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen

Mir geht es bei der Investitionssumme sicher nicht um ein paar Hundert Euro für voreinstellbare Ventile, um die ich ja nicht herumkomme. Aber ich finde es unnötig, weil ich weiß, daß ich jedenfalls viele Thermostatköpfe weiterhin nutzen will, die den HK sowieso schon drosseln können.[...]

Ist doch kein Problem. Ich habe auch alle Thermostat-Köpfe drauf. Wie soll man sonst einen Heizkörper mal abdrehen können ?

In den voll beheizten Räumen stehen die Thermostat-Köpfe auf 3 1/2 (+22°C) oder 4 (+24°C). Und damit drosseln sie auch nicht den Gesamtdurchfluß, bei einer Ziel-Raumtemperatur von i.d.R. +21°C. Ich könnte auch überall 5 (+28°C) einstellen, aber dann regeln die Thermostat-Köpfe keine Fremdwärme weg.

"Nutzen" (in ihrer Funktion) tue ich die Thermostat-Köpfe nur im Keller und in Schlafräumen. Trotzdem macht es Sinn, die Einstellbaren Ventil-Einsätze auf den nötigen Durchfluß für die übliche Raum-Temperatur einzustellen.

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 18.02.2026 13:56:20
1
3935016
Zitat von PeterAlles Beitrag anzeigen
Zitat von Wunsen Beitrag anzeigen
[...]

Ich habe auf jeder Etage einen Etagen-Verteiler. Da bräuchte ich bloß davor die Hähne zudrehen um das auszuprobieren.

Solche Absperrhähne sollte man eigentlich standardmäßig drin haben, pro Etage. Damit man nicht gleich das gesamte Wasser aus dem System ablassen muss falls[...]


Wenn bei Dir das Wetter immer gleich ist, kannst Du das so machen.

Also eher nicht. Beispiel: Nach 6 Wochen Frost ist bei mir das Erdreich deutlich kälter als bei gleicher Außentemperatur im Oktober oder auch im letzten Jahr um diese Zeit. Also würde ich mehr Energie zur Kellerbeheizung brauchen.
Wenn es feucht ist, brauche ich mehr zum Abtauen. Wenn die Sonne scheint, brauche ich weniger oder die Räume werden wärmer.
Solche Effekte wird man in einer außentemperaturabhängigen Punktewolke kaum adäquat darstellen können.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 18.02.2026 19:58:46
1
3935147
Zitat von Wunsen Beitrag anzeigen

Solche Effekte wird man in einer außentemperaturabhängigen Punktewolke kaum adäquat darstellen können.[...]

Na wenn Du das jetzt schon weißt .. dann hast Du enorm viel Wissen über Statistik.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 18.02.2026 20:09:36
1
3935153
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen

Bitte genau lesen, ich habe nicht behauptet, daß man eine WP im Einzelfall nicht so auswählen und einbauen kann, daß sie nicht taktet.

Ich habe nur gesagt, irgendwann taktet jede WP, wenn sie nicht völlig unterdimensioniert ist. Es kommt eben auf die baulichen Gegebenheiten, die Außentemperaturen, die Heizlast und die Modulationsgrenzen an.[...]

Bitte genau lesen. Ich habe nicht behauptet daß andere WPs nicht takten, aber meine WP taktet nicht. Und ist auch nicht unterdimensioniert.
Zitat von PeterAlles Beitrag anzeigen

Meine WP läuft bis zur Heizgrenze +15°C durch. Ohne Takten.
Und sie läuft bis NAT -10°C ohne Heizstabunterstützung.
Meine WP ist nicht unterdimensioniert.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 18.02.2026 20:32:22
1
3935169
Zitat von PeterAlles Beitrag anzeigen
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
[...]

Bitte genau lesen. Ich habe nicht behauptet daß andere WPs nicht takten, aber meine WP taktet nicht. Und ist auch nicht unterdimensioniert.
Zitat von PeterAlles Beitrag anzeigen
[...]


Deine WP taktet auch irgendwann, wie ich es behauptet habe, nur betreibst Du sie anscheinend so, daß dieser Fall in Deinem konkreten System nicht eintritt.

Wenn man die WP z. B. abschaltet, bevor Sie anfängt zu takten, dann taktet sie eben nicht.

Würde mich aber trotzdem interessieren, welche Parameter das bei Dir sind, scheint ja schon ziemlich speziell zu sein bei diesem Spektrum.

Und die voreinstellbaren Ventile muß ich ja im Gegensatz zu Thermostatköpfen jedes Mal alle anpassen, wenn ich die VL-Temperatur bzw. die Heizkurve ändere, oder? Am Anfang werde ich ja noch etwas experimentieren müssen, weil ich durch den einstufigen taktenden Kessel gar keine gleichmäßige VL-Temperatur fahren kann.

Verfasser:
A Min
Zeit: 18.02.2026 23:27:27
2
3935223
Also ich betreibe meine 7er so wie PeterAlles, Heizstab ab -10 freigegeben, Heizgrenze mit Dämpfung und ein paar Stunden Verzögerung bei 15 Grad und meine läuft auch oft bis +15 durch. Bis irgendwo knapp unter +15 (+12 oder +13) läuft sie eigentlich immer durch, wenn sie nicht wie heute bei +3 irgend so einen dämlichen Überschwinger nach Warmwassererzeugung hat. Ich habe 2 Etagen mit Heizkörpern und eine mit Fußbodenheizung, 120l Stichpuffer.

Und einen Abgleich hab ich auch mit meinem taktenden Ölkessel hinbekommenmü er die Rücklaufverschraubung und auch die Vorlauftemperatur vorher schon ziemlich gut mit einem Temperaturlogger bestimmen können.

Inzwischen stelle ich nur noch an der Heizkurve rum zur Feinjustierung.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 18.02.2026 23:44:22
1
3935224
Ok, das hört sich gut an, aber wie ist denn Deine Heizlast und welche JAZ erreicht man damit?
Du hast ja dann auch eine Sekundärpumpe, oder? Kannst Du die Volumenströme synchronisieren?
Hast Du einen Mischer für die FBH oder hängt die am Rücklauf der HK?
Vielleicht wäre ein Direktkreis mit vielleicht ein paar Takten am oberen Ende noch wirtschaftlicher.

Die Temperaturen zeichne ich auch auf, aber es ist vielleicht trotzdem besser, wenn ein Raum wirklich durchgehend mit einer gleichbleibenden VL-Temperatur versorgt wird als mit dem Mittelwert einer Schwankung.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 19.02.2026 11:41:23
1
3935349
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen

Deine WP taktet auch irgendwann, wie ich es behauptet habe, nur betreibst Du sie anscheinend so, daß dieser Fall in Deinem konkreten System nicht eintritt.

Wenn man die WP z. B. abschaltet, bevor Sie anfängt zu takten, dann taktet sie eben nicht.[...]

Hier scheint ein Mißverständnis vorzuliegen, was dieses Takten bedeutet:

"Takten" im negativen Sinne bedeutet daß die Wärmepumpe ihre Wärme nicht los wird, also zu viel Wärme erzeugt, und - wie auch immer - "Zwangspausen" einlegen muss. Mit dem Erreichen der Heizgrenze hat das nichts zu tun, da soll ja die WP dann abschalten.

Meine Wärmepumpe betreibe ich so daß sie 7/24 läuft, bis zur Heizgrenze. Sie läuft also ohne Pause durch bis zu einer Aussentemperatur von +14,9°C. Ohne takten.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 19.02.2026 11:52:19
1
3935353
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen

Und die voreinstellbaren Ventile muß ich ja im Gegensatz zu Thermostatköpfen jedes Mal alle anpassen, wenn ich die VL-Temperatur bzw. die Heizkurve ändere, oder? Am Anfang werde ich ja noch etwas experimentieren müssen, weil ich durch den einstufigen taktenden Kessel gar keine gleichmäßige VL-Temperatur fahren kann.[...]

Die Einstellbaren Ventil-Einsätze werden 1x eingestellt, im Rahmen des Hydraulischen Abgleichs. Nur ein Mal. Und dann bleiben sie so stehen.

Außer, man stellt im laufenden Betrieb fest daß einzelne Räume zu warm werden oder zu kalt bleiben. Dann muss man ein wenig nachstellen, rauf oder runter (Thermischer Abgleich). Weil die Berechnung des Hydraulischen Abgleichs auf Theorien und Annahmen beruht. Und die Wirklichkeit eine andere sein kann.

Mit den Einstellbaren Ventil-Einsätzen wird einmalig der errechnete maximale Volumenstrom eingestellt. Dafür sind sie da. Dafür wurden sie erfunden. Alles andere erledigt dann die Steuerung und Regelung der Wärmepumpe.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 19.02.2026 11:58:55
1
3935359
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen

Und die voreinstellbaren Ventile muß ich ja im Gegensatz zu Thermostatköpfen jedes Mal alle anpassen, wenn ich die VL-Temperatur bzw. die Heizkurve ändere, oder?[...]

Siehe ..

Systembetrachtung Zweirohranlagen - Teil 4: Das voreinstellbare Thermostatventil

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 19.02.2026 15:14:55
1
3935445
Danke, wenn jetzt aber der Abgleich gemacht wird, daß in bestimmten Räumen bestimmte Temperaturen erreicht werden, dann stimmt das doch nur für eine bestimmte Heizkurve, oder?

Wenn ich testen wollte, ob die WP auch mit noch geringeren VL-Temperaturen laufen könnte, dann stimmen doch die ganzen voreingestellten Werte nicht mehr.

Ich habe mal die Parallelverschiebung um 1 K nach unten gezogen. Jetzt ist der durchschnittliche Öffnungsgrad aller Thermostatköpfe bei gleichen Raumtemperaturen automatisch von ca. 25% auf ca. 35% gestiegen.

Das wäre mit voreinstellbaren Ventilen nicht möglich, jedenfalls nicht, ohne alles nochmal neu einzustellen.

Das mit dem Takten habe ich schon verstanden, aber die WP soll ja auch vorrangig und effizient die Räume heizen und z. B. keinen Puffer. Hier geht es ja auch nicht um Verlängerung der Taktzeiten, Deine WP taktet ja gar nicht.

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 19.02.2026 15:41:25
3
3935465
Der Sinn des Ganzen ist ja grob gesagt, dass man einen hohen Volumenstrom mit möglichst niedriger VLT / Heizkurve hinbekommt.
Dazu stellt man im schwächsten Heizkörper einen möglichst hohen Volumenstrom ein (bis es rauscht) und senkt die Heizkurve soweit wie möglich, bis die gewünschte Raumtemperatur so grade noch erreicht wird.
Wenn es in anderen Räumen dann zu warm wird, muss man dort die Ventile drosseln.
Die Raumtemperaturregelung sollte dann im Wesentlichen nur noch zum Tragen kommen, wenn die Sonne stark mit heizt.

Wenn das einmal eingestellt ist, musst Du an der Heizkurve nichts mehr ändern.
Du musst halt nur eine Einstellung finden, die bei warmen und kaltem Wetter funktioniert - über Parallelverschiebung und Steigung.

Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 19.02.2026 17:25:35
0
3935520
Zitat von PeterAlles Beitrag anzeigen
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
[...]

Ist doch kein Problem. Ich habe auch alle Thermostat-Köpfe drauf. Wie soll man sonst einen Heizkörper mal abdrehen können ?

In den voll beheizten Räumen stehen die Thermostat-Köpfe auf 3 1/2 (+22°C) oder 4 (+24°C). Und damit drosseln sie auch nicht den Gesamtdurchfluß, bei einer[...]



an der Rücklaufschlaube vielleicht?

Gruß - Eddi

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 19.02.2026 18:09:34
0
3935534
Zitat von Wunsen Beitrag anzeigen
Der Sinn des Ganzen ist ja grob gesagt, dass man einen hohen Volumenstrom mit möglichst niedriger VLT / Heizkurve hinbekommt.
Dazu stellt man im schwächsten Heizkörper einen möglichst hohen Volumenstrom ein (bis es rauscht) und senkt die Heizkurve soweit wie möglich, bis die gewünschte[...]


Danke, das gabe ich im Prinzip schon getan.

Meine Wilo Stratos pico 1-6 läuft auf Anschlag mit 40 W. Rauschen habe ich nicht.
VL-Temperatur habe ich immer weiter reduziert und heize seit diesem Winter 24/7 durch.
Der HK im schwächsten Raum schafft trotz Lüftern die gewünschte Raumtemperatur von 21 Grad nicht mehr ganz. Das Thermostat steht dort daher durchgehend auf 100 %.
Die Thermostate in den anderen Räumen öffnen so weit, daß die jeweils gewünschte Raumtemperatur gehalten wird.
Im Schnitt wie gesagt Öffnungsgrad 35 %.
Ich verstehe immer noch nicht, was da jetzt besser wäre, wenn ich genau die gleichen Durchlässe mit voreinstellbaren Ventilen fest einstellen würde.

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