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18.02.2026 17:21:59 |
Warum bist du von der Weishaupt abgerückt? Wäre meine Wahl.
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18.02.2026 19:50:05 |
Zitat von Jogi14  Warum bist du von der Weishaupt abgerückt? Wäre meine Wahl. Die Weishaupt macht einen guten Eindruck, vom Aufbau und der Verarbeitung keine Frage. Ich denke aber von der Technik / Steuerung ist die Viessmann weil neuer auch moderner. Die Broetje auch. Dazu die Viessmann hat einen Edelstahlspeicher.
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18.02.2026 19:52:41 |
Moderner muss aber nicht unbedingt besser sein.
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18.02.2026 20:58:42 |
Zitat von Rafake  Jetzt habe ich zwar eine Menge Rückmeldungen bekommen, auch Danke dafür , aber leider keine Antwort auf meine Frage. Mittlerweile habe ich nur 2 in meiner Auswahl ,die Vitodens 333 f oder neu die Broetje BKK1. Den stetig wachsenden Pflichtanteil von Biogas hast du aufm Schirm? Das rechnet sich finanziell nicht mehr
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18.02.2026 21:09:05 |
Er hofft noch auf ein Wunder und das das alles nicht so wild wird mit dem GEG.
Ist schon fast rührend..
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28.02.2026 16:36:51 |
Zitat von belzig  Er hofft noch auf ein Wunder und das das alles nicht so wild wird mit dem GEG.
Ist schon fast rührend.. Heizungsgesetz hat sich wieder geändert, kann also wieder eine Gastherme werden. 🤣🤣
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28.02.2026 16:50:48 |
DÜRFEN schon, das "Problem" des steigendes Gaspreises bleibt
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28.02.2026 17:28:44 |
Zitat von Rafake  Zitat von belzig  [...] Heizungsgesetz hat sich wieder geändert, kann also wieder eine Gastherme werden. 🤣🤣 Würde ich persönlich anders sehen. Diese Biotreppe halte ich für enorm gefährlich, was die Preise betrifft. Und es weiß ja im Gegensatz zum bisherigen GEG keiner wie hoch der Anteil ist. Wenn die Ziele im Geböudesektor verfehlt werden, dann werden die zukünftigen Regierungen aber sehr schnell gezwungen diese hochzusetzen, besonders wenn geklagt wird. "Ab dem 1. Januar 2029 beträgt der Anteil zehn Prozent. In drei Schritten soll sich der Anteil bis 2040 erhöhen – wie diese „Treppenstufen“ aussehen, steht allerdings noch nicht fest. Das werde im Gesetz geregelt, heißt es im Eckpunktepapier der Koalition. " Zumindest würde ich an deiner Stelle mal schauen was eine Wärmepumpe kostet im Vergleich zur Gasheizung bevor ich mir eine Gasheizung einbaue
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28.02.2026 17:31:02 |
Ist schon seit Jahren sinnvoll, aber die breite Masse denkt halt nicht sehr weit voraus
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28.02.2026 23:53:37 |
Das stammt noch aus der Zeit vor dem Eckpunktepapier: Zitat von belzig  ... Wenn du wirklich eine GBWT noch gegen jede Vernunft einbauen willst, dann warte zumindest noch ab, wie das GEG bzw. GMG geändert wird. Zur Zeit gelten folgende Vorgaben. ab 2029: 15 %, ab 2035: 30 %, ab 2040: 60 %, ab 2045: 100 % klimaneutraler BrennstoffDas wird nahezu unfinanzierbar. Wer Ähnlichkeiten zur "Biotreppe" erkennt, hat m.E. ziemlich recht. So gesehen ist das Abräumen der 65%-Verpflichtung pures Hinterslichtführen der Bürger, denn per "Biotreppe" müssen sie über kurz oder lang trotzdem die 65% (und mehr) erfüllen, sind dann aber gezwungen, dieses EE-Gas/-Öl völlig technologiegeschlossen auf einem reinen Anbieteremarkt teuer einzukaufen und mit einem Wirkungsgrad von höchstens 90% zu verbrennen. Die Installation einer WP erschlägt diese EE-Verpflichtung gleich mit. Da muss man sich über "Biotreppen" und dergleichen Wortschöpfungen keine Sorgen zu machen. Und gewinnt zudem ca. 66 bis 80% der Heizenergie aus Luft oder Boden um das Haus herum. Mit PV sogar während vieler Monate 100% EE.
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01.03.2026 10:38:51 |
Moin, ich könnte mir vorstellen, dass einige Besitzer von Verbrennungswärmeerzeugern in zwei Jahren sehr überrascht sein werden, dass obwohl ihre mit Heizöl oder Erdgas betriebene Wärmeerzeugung laut Heizungsgesetz nicht mit einem 15% EE-Brennstoffanteil genutzt werden müsste, sie in der Versorgernetzleitung nichts anderes erhalten und auch in dem Tankwagen nichts anderes geliefert bekommen werden und daher eben auch das höhere Preisniveau akzeptieren müssen. 🤷
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01.03.2026 10:51:05 |
Zitat von lowenergy  ... ich könnte mir vorstellen, dass einige Besitzer von Verbrennungswärmeerzeugern in zwei Jahren sehr überrascht sein werden, dass obwohl ihre mit Heizöl oder Erdgas betriebene Wärmeerzeugung laut Heizungsgesetz nicht mit einem 15% EE-Brennstoffanteil genutzt werden müsste, sie in der[...] Beim Strom wird die unterschiedliche Erzeugungsart ja auch über die selben Leitungen verteilt und dennoch unterschiedlich bepreist. Gibt es deines Wissens beim Gasnetz Hindernisse, die das erschweren oder gar verunmöglichen? Bei den Methan-betriebenen Kraftfahrzeugen zumindest kann 100% EE-Gas getankt werden, obwohl die Tankstellen fast alle ebenfalls an das allgemeine Erdgas-Netz angeschlossen sind.
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01.03.2026 12:51:18 |
Die Beimischungen werden höchstwahrscheinlich nur bilanziell erfolgen. D.h. je mehr Leute einen Vertrag mit Beimischungen abschließen müssen, um so höher muß die Beimischung von Biomethan sein. Chemisch ist Biomethan auch nichts anderes als CH4 und der Methananteil im Erdgas variiert zwischen 87-99 % bei H-Gas und 80-87% bei L-Gas. Ob die ersparte CO2 Abgabe den Mehrpreis für das Biomethan ausgleichen kann, steht auf einem anderen Blatt. Grünen H2 lass ich mal komplett außen vor, hier wird man volumetrisch höchsten 20% bzw. energetisch 10% beimischen können, sofern es überhaupt genug davon gibt.
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01.03.2026 16:24:18 |
Zitat von DMS20  Beim Strom wird die unterschiedliche Erzeugungsart ja auch über die selben Leitungen verteilt und dennoch unterschiedlich bepreist.
Gibt es deines Wissens beim Gasnetz Hindernisse, die das erschweren oder gar verunmöglichen? Moin, eventuell bin ich gedanklich auch völlig neben der Spur, aber ist's nicht so, dass bei der elektrischen Energie keinen Unterschied macht ob die per PV, Windrad, Wasserkraft, etc. generiert worden ist, aber bei dem Erdgas oder Heizöl ein ganz anderes Produkt zu den Verbrauchern geliefert wird sobald da zusätzliche "grüne" Stoffe beigemischt werden? Sobald praktisch die Grüngasquote greift werden beim Erdgas anfangs in 2028 wohl nur 1%, aber in den Jahren danach wird prozentual immer mehr Biomethan beigemischt. Dann wird interessant ab wann welcher monetäre Unterschied gegeben sein würde wenn ich mit einem Kessel heize in dem kein Biogas verbrannt werden muss und entweder den einen Tarif nutze in dem kein Biogasanteil aber eben die CO2-Abgabe eingerechnet ist oder alternativ auf den aktuellen Biogastarif setze bei dem die CO2-Abgabe reduziert bzw. irgendwann garnicht mehr inkludiert ist. Je mehr da dann wechseln desto mehr Biomethan muss faktisch beigemischt werden und dabei wird sicherlich sehr spannend wie das die Gaspreise beeinflussen wird. So wie beim Erdgas wird das natürlich sukzessive auch beim Heizöl sein. Dabei ist wohl schon denkbar, dass rein fossiles Heizöl bezogen werden könnte falls die Mengenmischung erst beim Abfüllenin den Tankwagen erfolgt.
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01.03.2026 21:47:09 |
Zitat von lowenergy  ... eventuell bin ich gedanklich auch völlig neben der Spur, aber ist's nicht so, dass bei der elektrischen Energie keinen Unterschied macht ob die per PV, Windrad, Wasserkraft, etc. generiert worden ist, aber bei dem Erdgas oder Heizöl ein ganz anderes Produkt zu den Verbrauchern geliefert wird sobald da zusätzliche "grüne" Stoffe beigemischt werden? Biogas "frisch aus der Biogasanlage" enthält ca. 60% Methan und 25% CO2 und etliche andere Verbindungen, darunter Stickstoff (N2), Sauerstoff (O2), Schwefelwasserstoff (H2S), Wasserstoff (H2) und Ammoniak (NH3). Der Vorteil der direkten Verwertung zur Stromerzeugung vor Ort ist, dass die Motoren auf diese Zusammensetzung eingerichtet werden können und das Gasgemisch ohne besonders aufwändige Aufbereitung verwendet werden kann. Für das Erdgasnetz mit weit überwiegend Methan als Energieträger und definierter Zusammensetzung und definiertem Brennwert muss das Biogas entsprechend aufbereitet werden. Das bedeutet, dass Stoffe entfernt werden müssen und das Methan angereichert werden muss. Raffiniert oder umgewandelt werden muss aber nichts. Dieses Methan ist völlig gleichwertig zum Methan aus Erdgas. CH4 ist CH4. Deshalb ist die Verwendung von Biomethan im vorhandenen Gasnetz vergleichsweise einfach. Und in CNG-Fahrzeugen seit Jahrzehnten gebräuchlich. Bei PtG ist es noch einfacher, da wird gleich nur CH4 produziert (über den Zwischenschritt H2). Bei flüssigen Kraftstoffen ist das nicht so einfach, weil das ein Gemisch aus unterschiedlich langkettigen Kohlenwasserstoffen ist. Das muss als "Bio"produkt entsprechend synthetisiert und ggf. chemisch umgebaut werden, bis es in den vorhandenen Motoren verbrandt werden kann.
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