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Datenschutzhinweise

Ringgrabenkollektor überlastet - was tun?
Verfasser:
Willi Christiansen
Zeit: 18.02.2026 21:06:44
0
3935180
Hi Bernd

Also - ich habe mich entschieden. Ich möchte gerne die Anlage ordentlich abschliessen - nun wo es nicht ordentlich läuft. Und zwar mit einer langlebigen Lösung und die energetisch Sinn macht. Und dafür werde ich dann auch ca 10.000 Eur in die handnehmen.

Deshalb werde ich entweder die Lösung mit den 3x100m 5mm wählen oder - falls Terra-Booster noch mit einem guten Preis kommt die Lösung wählen (glaube ich aber nicht wirklich dran - außerdem wäre es auch am schönsten einen funktionierende Kollektor zu haben).

Weil ich auch die ca 6qm Solarthermie noch liegen habe inkl. Steuerung, Ausdehngefäß etc- habe ich mich entschieden auch die mit einzubauen für die Regeneration. Das lohnt sich ökonmisch wahrscheinlich nicht wirklich (die wird ja so zwischen 3000-5000kWh/Jahr machen) - aber da das Equiptment einfach bei mir im Keller liegt - möchte ich lieber installieren als es rumliegen zu lassen. Das einizige was ich dafür noch kaufen muss ist Solar-flüssigkeit sowie einen Plattenwärmetauscher und evt. extra solepumpe, die von der solarthermie Steuerung angefahren wird.

Ich werde über den Energieberater herausfinden ob man Förderung für eine Optimierung beantragen kann und dann auch die Mieter vorwarnen. Und dann wahrscheinlich im März einen Tiefbauer beauftragen. Vorher hoffe ich dass uns das Tauverhalten im Garten die nächsten Tage noch zeigt wo evt. "warme flecken" sind im Garten - ansonnsten halt 100m am Rand des Feldes verlegen sowie die Nord-West Ecke ausfüllen. NW vom Haus ist ein gepfalsterter Terasse - also nicht optimal und aufwending nachher wieder zu Pflastern.

Wie durchgängig die "harte Schicht" in 1m Tiefe ist weiss ich nicht - da es der Tiefbauer letztes Jahr nur erzählt hatte, dass er nur bis zu der "eisenschicht" durchkam. Es müsste etwas wasserstauend sein - aber genau weiss ich es nicht.

Zu den andern Fragen - Die WP schaltet den Kompressor ab, wenn Soleeingang unter -5°C fällt, das ist korrekt und habe ich in den Einstellung auch wiederfinden können. Aber für den Soleausgang gibt es nichts ausser dass meine Sole nur bis -10Grad flüssig ist. Auch habe ich es nicht ausprobliert, da ich als die Soleein so ca -4,5Grad errreichte (soleAusgang war da -7,5grad) die max Kompressor Einstellungen auf 80% geändert habe (da habe ich Sorgen bekomme). Dh. abgeschlatet hat sich die WP bisher noch nicht. Von daher kann ich nicht sagen was genau nach dem Abschalten passiert und wie und wann sie wieder anspringt. Der Heizstab ist nur 9kW groß, dh. er alleine kann das Haus nicht wirklich warm halten.

Die andere frage zu Coracon GT AF-10 - siehe https://www.aqua-concept-gmbh.eu/fileadmin/content/PDFs/Waermetraegerfluids/Waermetraegerfluessigkeiten/Geothermie/AC_coracon_Geothermie_Nahwa__rmenetz_20240220_VersandPDF.pdf sowie https://www.aqua-concept-gmbh.eu/fileadmin/content/PDFs/Waermetraegerfluids/Waermetraegerfluessigkeiten/Geothermie/PI_coracon__GT_A_F-10_20240524_DE.pdf

Ich habe Bosch nicht offiziel gefragt - aber im Handbuch steht das "Ausschließlich Glykol, Alkohol und Trimethylglycin sind zulässig". Wenn ich google KI frage dann bekomme ich die Antwort das Coracon GT AF-10 zulässig ist.

mfg Willi

Verfasser:
Icef
Zeit: 18.02.2026 21:26:05
1
3935189
Hast Du meinen Beitrag PV mit DC-Heizstab gelesen? Würde ich der Solarthermie vorziehen. Der Aufwand ist viel geringer.

Verfasser:
Willi Christiansen
Zeit: 19.02.2026 07:50:49
0
3935252
Hallo Icef

Zitat von Icef Beitrag anzeigen
Hast Du meinen Beitrag PV mit DC-Heizstab gelesen? Würde ich der Solarthermie vorziehen. Der Aufwand ist viel geringer.


ja habe ich gelesen - tut mir leid dass ich nicht drauf eingegangen bin. Im Haus haben wir bereits eine 20kWp PV-anlage mit 27kWh Batterie und Mieterstrominstallation (mieter beziehen günstiger Strom eigenen Dach). Der Wechselrichter gibt ein SG-ready Signal an die Wärmepumpe wenn Stromüberschuss vorhanden ist und lässt die Wärmepumpe höher/auf Vorrat laufen. Von daher denke ich macht es zusätzlich mit mit dem PV und DC-heizstab im Haus keinen Sinn.

Die Idee mit der Solarthermie ist dass ich die Anlage sowie noch liegen habe und dass wir die Energie davon mit benutzen könnten um den (unterdimensionierten) Erdkollektor zu unterstützen/schneller zu regenerieren. Aber nicht um damit auch warmes Wasser zu machen - das läuft über die Wärmepumpe. Aber wirklich wirtschaftlich ist es wohl nicht - aber immerhin noch besser als die Anlage im Keller verstauben zu lassen.

mfg Willi

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 19.02.2026 08:32:00
0
3935272
Noch kurz eine weitere Frage, bevor ich etwas mehr schreibe:

Kannst Du den SoleVolumenstrom der WP sehen?

Wenn ja, wäre ein Betriebspunkt mit Momentanwerten von

- Sole Ein- und Ausgangstemp., Heizkreis Vor- und Rücklauftemp., %Modulation, Sole- und ggfs. Heizkreisvolumenstrom, Außentemperatur.

für überschlägige Rechnungen wichtig.

Am besten bei möglichst niedrigen AT.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 19.02.2026 10:11:10
2
3935313
Deshalb werde ich entweder die Lösung mit den 3x100m 5mm wählen oder - falls Terra-Booster noch mit einem guten Preis kommt die Lösung wählen (glaube ich aber nicht wirklich dran - außerdem wäre es auch am schönsten einen funktionierende Kollektor zu haben).

Terrabooster würde ich nicht machen.

Guck Dir einerseits mal die Daten A2/... an
https://terra-booster.de/terra-booster/
wobei sich die Frage ergibt, ob der unter A2 überhaupt anspringt

und andererseits mal die Lufttemperaturen am Standort für die letzten 4 Wochen
https://www.wetteronline.de/wetterdaten/handewitt?pcid=pc_rueckblick_data&gid=10033&pid=p_rueckblick_diagram&sid=StationHistory&iid=10033&metparaid=TXLD&period=4&month=02&year=2026

Wegen des relativ flach liegenden Kollektors brauchst Du das nur bei sehr niedrigen AT. Und ausgerechnet dann macht es nicht viel.
Und es ist wieder ein aktives Teil mit Verschleiß, steht im Garten rum und macht Krach.

---

Ich gehe dann - für Berechnungen, die ich wegen der unklaren Lage noch nicht gestartet habe - von 3x100m 50mm SDR17 aus, richtig?

Wichtig: Noch nichts bestellen! Aber schon mal das, was Du bestellen willst, zusammenstellen und hier verlinken.

Ich möchte vorher rechnen.

---

Weil ich auch die ca 6qm Solarthermie noch liegen habe inkl. Steuerung, Ausdehngefäß etc- habe ich mich entschieden auch die mit einzubauen für die Regeneration. Das lohnt sich ökonmisch wahrscheinlich nicht wirklich (die wird ja so zwischen 3000-5000kWh/Jahr machen) - aber da das Equiptment einfach bei mir im Keller liegt - möchte ich lieber installieren als es rumliegen zu lassen. Das einizige was ich dafür noch kaufen muss ist Solar-flüssigkeit sowie einen Plattenwärmetauscher und evt. extra solepumpe, die von der solarthermie Steuerung angefahren wird.

Hmm.

Nimm mal einen wirklich sonnigen Januar. Da hast Du dann für den Monat 25 kWh auf den m², 150 kWh auf 6 m².
Nehmen wir optimistisch an, dass Du mit optimaler Aufstellung und Ausrichtung und viel Dämmung diese 150 kWh auch auf die Sekundärseite des Wärmetauschers bekommst.
Nehmen wir weiter (optimistisch) an, dass die Solepumpe (nur) mit 2500 l/h läuft, also im Januar
2.5 x 24 x 31 = 1860 m³ Sole fördert.

Mit den 150 kWh kannst Du die durchschnittliche Soletemperatur im Januar um
150 / (1860 x 1.1) = 0.074 °C anheben.
Aber in einem total sonnigen Februar könnten es dann schon 0.2°C sein.
Hurra!

Du kannst das ja wegen mir trotzdem machen. Aber der Druckverlust des Wärmetauschers darf auf der Kollektorseite bei einem Volumenstrom von 3000 L/h (Sole!) nicht höher als etwa 20mbar sein. Wenn 50er SDR17 zum Einsatz kommt. Wenn 40er SDR17 geht das gar nicht.

---

Und dann wahrscheinlich im März einen Tiefbauer beauftragen.

Den Tiefbauer, der Dir das Grabenunglück gebaut hat?

Da würde ich noch mal drüber nachdenken. Der hat offensichtlich weder Ahnung von noch ein Gefühl für die Sache. Sonst hätte er das so nicht gebaut.
Meine Güte...die 3 Rohre in 3 Gräben, die sich auch noch kreuzen. Und in denen die Rohre unnötigerweise viel zu dicht gepackt sind. Auf dem Foto mit der Messlatte sogar noch, wenn eigentlich ausgehobene Grabenfläche neben dem dicht gepackten Rohr zur Verfügung steht, auf der man das Rohr viel großzügiger hätte verlegen können.

Willst Du das nicht mal in myHammer stellen? Vielleicht gibt es Leute in Deiner Gegend, die so was schon mal gemacht haben und wissen, was sie tun.

Ich würde ja sagen, dass man das bei dem lockeren Boden mit 3 halbwegs bewegungsfähigen Jungs (Alter zwischen 16 und 75) mit ein paar Spaten, Schaufeln und Schubkarren in höchstens 3 Tagen ohne große Anstrengung über die Bühne kriegt.
Und es macht Spaß!

---

Wie durchgängig die "harte Schicht" in 1m Tiefe ist weiss ich nicht - da es der Tiefbauer letztes Jahr nur erzählt hatte, dass er nur bis zu der "eisenschicht" durchkam. Es müsste etwas wasserstauend sein - aber genau weiss ich es nicht.

Überleg mal, ob Du nicht einen Teil des südlichen Daches in den Garten entwässern willst.
Abgang vom Fallrohr, etwa 30m von dem gelben Drainagerohr in 50cm Tiefe ein mal von West nach Ost mitten durch die Fläche.
Wenn da schon mal gebuddelt wird...

---

Die WP schaltet den Kompressor ab, wenn Soleeingang unter -5°C fällt, das ist korrekt und habe ich in den Einstellung auch wiederfinden können.
...
abgeschlatet hat sich die WP bisher noch nicht. Von daher kann ich nicht sagen was genau nach dem Abschalten passiert und wie und wann sie wieder anspringt.


Du solltest recherchieren oder anfragen, was die WP dann genau macht. Das ist wichtig!

---

Ich habe Bosch nicht offiziel gefragt - aber im Handbuch steht das "Ausschließlich Glykol, Alkohol und Trimethylglycin sind zulässig". Wenn ich google KI frage dann bekomme ich die Antwort das Coracon GT AF-10 zulässig ist.

Naja, wenn Du KI fragst, kannst Du auch meine Frau anrufen. (Wie wir sinngemäß gemeinerweise manchmal in der Firma gelästert haben).

Wenn Du aber richtig recherchierst, findest Du in
https://documents.unidomo.de/de/bomaim_6721826030-000-00.pdf

6.1 Befüllen des Solekreises
Solekreis mit Sole befüllen, die einen Frostschutz bis –15 °C garantiert.

Hätte mich auch gewundert, wenn Bosch da bei bis zu -5°C Soleeingang nur -10°C Frostschutz fordert.

Wer hat Dir das denn eingefüllt?
Das ist so schon eng, aber wenn Dir aus irgendwelchen Gründen die Solespreizung hoch geht (Schmutzfilter?), platzt Dir der WT in der WP.

In dem paper kannst Du Dir z.B. auch mal die Kennlinie der Solepumpe ansehen.
Dann siehst Du, warum 50er SDR17 und kein zusätzlicher Druckverlust schon sehr sinnvoll ist.

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 19.02.2026 10:32:57
1
3935317
Moin,
Ist wie ne Karnevalsitzung.
Was wollt ihr dem Willi den noch alles erzählen. Der Mann hat 20KWp mit 27KWh plus Mieterstrom. Glaubt Ihr wirklich er wüsste nicht was er da im Garten verbrochen hat, Er überheizt so gar noch die WP, kommt auch " positiv" bei den Kollektoren an.
Die Frage ist , wer zieht sich hier die rote Nase an.

Gutefrage

Verfasser:
crink
Zeit: 19.02.2026 11:58:50
2
3935358
Moin Willi,

damit Du eine Vorstellung vom Gewinn durch zusätzliche 3 x 100 m Solerohr in 0,5 m Tiefe bekommst, sind hier ein paar Simulationsergebnisse. Die Werte sind nicht direkt mit Deinem Haus und dem Kollektor vergleichbar, aber die Größenordnung der Soletemperaturveränderung sollte belastbar sein.

Simulation 1:
- Haus mit 14 kW Heizlast und 0,8 kW WW-Last, 8 Bewohner, Norm-AT -8,4 Grad, Innen-Temp 22 Grad, Standort Kiel
- Heizungsauslegung mit maximal 45/40 Grad
- Modulierende WP mit 4-16 kW und COP 4,86 bei B0/W35
- Kollektor 100 m lang und 4 m breit, alle halbe Meter ein 40er Rohr SDR11, also insgesamt 9 x 100 m in 1 m Tiefe im Sandboden
- DWD-Wetterdaten von Kiel-Holtenau vom Mai 2009 bis April 2010 (hier kältester Winter dieses Jahrhunderts)

-> Ergebnis: Tiefste Soletemperatur = -5 Grad, tiefste Erdreichtemperatur außen am Rohr: -3,7 Grad

Simulation 2:
- Identische Parameter, allerdings zusätzlich 3 x 40er Rohr mit je 100 m Länge, die in 0,5 m Tiefe jeweils am Grabenrand und in Grabenmitte liegen

-> Ergebnis: Tiefste Soletemperatur = -3,8 Grad, tiefste Erdreichtemperatur außen am Rohr: -2,8 Grad

Interessant ist hier der Vergleich der Soletemperatur mit der Erdreichtemperatur: Bei mehr Tauscherfläche (Simulation 2) liegt der Temperaturverlust durch die Rohrwand nur bei 1 K, während der kleinere Tauscher 1,3 K durch die Rohrwand verliert. Durch die bessere Verteilung des Entzugs werden dann noch weitere 0,9 K gewonnen, so dass insgesamt 1,2 K Soletemperaturgewinn zu beobachten sind.

Mit 50er Rohr SDR17 statt 40er SDR11, wie in der Simulation verwendet, lässt sich dann durch die dünnere Rohrwand und die größere Tauscherfläche noch zusätzlich etwas gewinnen, das kann ich hier allerdings nicht so einfach simulieren.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 19.02.2026 12:37:02
1
3935377
Hallo crink.

Ah, sehr schön! Du bist noch dabei und simulierst. Dann können wir den Spaß ja jetzt starten lassen :-)

Ergebnis: Tiefste Soletemperatur = -5 Grad

Ist das die tiefste Eingangs- oder Ausgangstemperatur?

Kollektor 100 m lang und 4 m breit,

Das ist viel zu optimistisch. 400m² ist ja fast die gesamte Gartenfläche. Und die ist bei weitem nicht vollständig und vor allem nicht gleichmäßig belegt. Und der 100m lange Kollektor zieht viel zu viel aus dem Außenbereich.
Versuch mal ansatzweise 300m², Graben 20m lang und 15m breit. Das ist wahrscheinlich immer noch zu optimistisch.

Ich komme hier bei einer - zugegeben noch sehr groben - Simulation auf minimal -8.6 °C im Ausgang, allerdings mit geglätteter AT (aus WetterOnline für Flensburg abgelesen), weil ich Wetterdaten nicht einlesen kann.

Das 50er SDR 17 gegen das 40er SDR 11 kannst Du abschätzen, indem Du die beiden alleine mit passender Geometrie und ca. 1/3 der Heizlast laufen lässt.
Ich komme da - wieder ganz grob - auf einen Vorteil von knapp 0.9°C im Ausgang für das 50er. Resultiert teilweise aus der geringeren Spreizung (weniger Druckverlust), was aber wichtig ist, damit Willi jetzt nicht auch noch den -10°C Frostschutz absenken und damit (neben den Kosten) die Hydraulik verschlechtern muss.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 19.02.2026 15:39:44
0
3935463
Ach so...noch vergessen:

Bei optimaler Ausnutzung des Randes und 2 angenommener "Warmflächen" von je 2 x 8 m im Innenfeld komme ich bei der Lösung mit 3x100m 50er SDR17 auf minimal -6.5°C im Ausgang und 3.2K Spreizung (also Sole -3.3/-6.5°C) nach einer 4-wöchigen Kälteperiode, die etwas kälter ist als die jetzt zu Ende gehende.
Also gut 2.1°C besser als ohne Erweiterung.

Aber das ist alles noch mit über den Daumen angenommenen Parametern und grober Geometrie.

Und ich habe dabei die 3 50er durchgehend auf 50cm Tiefe, was man ja so nicht machen wird.

Verfasser:
Willi Christiansen
Zeit: 19.02.2026 15:55:48
0
3935473
Hallo Bernd und Crink

nur um das klar zustellen - ich schätze eure Beiträge sehr und Ihr macht mich doch einiges weitergebracht. Den Misst im Garten habe ich mir (teilweise selber verbockt) weil ich seinerzeit naiv davon ausging das 900m in drei Schlaufen schon reichen werden und der Tiefbauer es auch nicht super verbaut hat.

Vielen dank auch für die Simulationen von den 3x100m extra. Also ca also Sole -3.3/-6.5°C im Worst case.

Um auf die Fragen zu Antworten:

Leider habe ich nicht zugang zu sehr vielen Daten - volumentstrom kann ich nicht einsehen, auch nicht Heizkreis Vor- und Rücklauftemp (da sind welche angezeigt aber es ist ein bekanntest Problem bei Bosch das die angezeigten Vorlauf und rücklauf temperaturen falsch sind). Auch den Heizkreisvolumenstrom habe ich nicht. Nur die %modulation sowie Sole Ein- und Ausgangstemp sowie die Aussentemperatur. Ich habe versucht mich als Bosch Montuer anzumelden -dann gehte es evt. über die Bosch Homecom Pro app - mal sehen ob ich da über meine dänische Firma freigeschaltet werde. Dann hätte ich evt. mehr daten die ich downloadenkann.

Wegen Terrabooster - der hätte mir jetzt im Januar und Februar gar nicht geholfen - aber er hätte wahrschein bis in den November halt die Primäre Quelle gegolten und somit hätte ich erst viel später an den Erdkollektor angezapt. Aber ich gebe euch recht, richtig ist es den Fehler im Grund zu lösen - und das ist einen funktionierenden Kollektor zu bauen.

Wegen der Berechnungen - ja lass uns von 3x100m 50mm SDR17 ausgehen. in der NW ecke werde ich wie von nicijan vorgeschlagen eine V-Grabung versuchen und ansonsten die drei parallel am Rand zu verlegen (bezw wenn bei der Schneeschmelze noch warme flecken im Garten auftauchen) auch dort vorbei - insgesammt 100m.

https://erdwaerme-forum.de/Themen/Bilder/V_Grabung.jpg versuchen

ich werde noch nichts bestellen sonder abwarten was Ihr vorschlägt.

Wegen der SolarThermie - ich weiss die wird im Winter (Nov - Feb) nichts nenneswerte leisten - aber dann kann ich sie wenigstens nutzen in der restlichen zeit um den Kollektor zu entlasten. Ich denke ich kann die für relativ wenig geld in Betrieb bekommen. Aber mir ist klar dass ich einen Plattenwärmetauscher finden muss mit niedrigen Druckverlust und muss wahrscheinlich auch eine seperate Solepumpe (muss ja auch für -10Grad ausgelegt sein) anschliessen, die von der Solarthermiesteuerung anläuft. Gehe ich richtig in der Annahme dass ich die Solarthermie in den Soleausgang anschliessen muss, da die Wärmepumpe selbst keine hohen temperaturen in den Sole-eingang abkann?

Tiefbauer nehme ich einen von mir bekannten Handwerker - der mir mit einem Minibagger den V-graben und am Rand des gartens die 100m für 2000 EUR verlegt.

Wegen entwässern - das ist schon der Fall - die Dachrinnenrohren sind über drainage im Garten verteilt - von daher kommt schon Wasser vom Dach in den Garten.

Gruß Willi

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 19.02.2026 17:07:49
0
3935506
Wegen Terrabooster - der hätte mir jetzt im Januar und Februar gar nicht geholfen - aber er hätte wahrschein bis in den November halt die Primäre Quelle gegolten und somit hätte ich erst viel später an den Erdkollektor angezapt.

Dein Kollektor liegt nicht tief und ist daher auch nicht träge. Du wirst das sehen wenn jetzt die Temperaturen ansteigen, da wird der Kollektor recht zügig nachziehen.
Außer dass da unten jetzt zunächst mal eine Menge Eis aufzutauen ist, was Unmengen Energie fressen wird. 1kg Eis aufzutauen kostet in etwa so viel Energie wie 1 L Wasser um 80°C zu erhitzen. Umgekehrt liefert die Umwandlung von Wasser in Eis die gleiche Energie.

Aber ansonsten ist Dein Kollektor nicht nachtragend. Was Du dem heute antust hat er in 4 Wochen vergessen.
Von daher hätte der Terrabooster im November oder Dezember nichts an der jetzt vorliegenden Situation geändert.

--> Vielleicht kannst Du ab jetzt mal alle paar Stunden (das darf ruhig unregelmäßig sein) Solevor- und -rücklauftemperatur und in eine Tabelle mit Datum, Uhrzeit und Außentemperatur eintragen.
Bei der Ablesung sollte die WP aber schon seit einiger Zeit laufen, falls sie taktet.

---

Tiefbauer nehme ich einen von mir bekannten Handwerker - der mir mit einem Minibagger den V-graben und am Rand des gartens die 100m für 2000 EUR verlegt.

OK, das ist ein fairer Preis. Auch wenn selbst buddeln und verlegen natürlich viel günstiger wäre und mehr Spaß machen würde.
Wir müssen ihm dann aber - wenn wir alle Infos zusammen haben - eine genaue Zeichnung dessen machen, was er bauen soll.

Zum V-Graben:
Wie groß ist denn die unbelegte Fläche, auf der Du den bauen willst? Das wäre das Dreieck im NW, richtig?

---

Wegen entwässern - das ist schon der Fall - die Dachrinnenrohren sind über drainage im Garten verteilt - von daher kommt schon Wasser vom Dach in den Garten.

Ah, ok. Dann ist von dieser Seite aus keine Verbesserung mehr möglich.

Wie tief liegt die Drainage und woraus ist die gebaut?

---

Gehe ich richtig in der Annahme dass ich die Solarthermie in den Soleausgang anschliessen muss, da die Wärmepumpe selbst keine hohen temperaturen in den Sole-eingang abkann?

Ja, richtig.

Aber ich würde das trotzdem nicht machen. Das Geld für die Installation siehst Du nie wieder.
Insbesondere ein Tauscher mit derart geringem Druckverlust wird teuer. Und den musst Du haben, sonst geht Dir nachher die Spreizung so hoch, dass Du die Solekonzentration erhöhen musst. Und das wird dann auch teuer.

Und es sind wieder neue Verschleißteile im Spiel...

---

Nicht vergessen:

- Zeitnah alle Infos zur jetzigen Belegung (Fotos, evtl. Schneemuster,...) sammeln und auswerten und das in einen Plan des Gartens eintragen. den brauchen wir möglichst bald.

- 3 x 100m 50mm SDR 17 und Muffen 50-40 recherchieren

Und noch mal die Frage (auch wenn Du nicht drüber nachdenken willst ;-): Was ist im W bzw. NW des Hauses?
Ist das ein Parkplatz? Gepflastert? Wie groß?

Verfasser:
Willi Christiansen
Zeit: 20.02.2026 07:55:13
0
3935662
Hallo Bernd

Du meinst also der Kollektor wird recht zügig nachziehen.. Wenn dem so ist dann bringt die SolarThermie wirklich nicht viel. Ich denke – die Idee mit der SolarThermie kann ich auch erstmal liegen lassen und erstmal abwarten wie weit wir das Problem lösen indem wir die 3x100 50mm extra installieren. Und ob der Kollektor dann träge ist oder nicht – sehen wir dann ja. Bin halt nur begeist davon an etwas anzuzapfen, was sowie da ist.. 😊

Ich habe angefangen alle part Stunden mal die Daten erfassen (Solevor- und -rücklauftemperatur, AT und Modulation) und dir eine Tabelle machen. Wie viele Datenpunkte hättest du gerne? Bitte denk daran dass der Heizstab bei AT < 5grad meistens mitläuft – ich kann das aber in der App nicht ablesen sondern nur über die PV monitoring (eigenverbrauch) indirekt ablesen.

Wegen dem V-graben im NW Dreieck – evt.iIst das doch nicht möglich, da nur ein kleiner Bagger in den Garten kommt. Wenn V-Graben nicht geht - dann habe ich mit dem Tiefbauer abgemacht dass er in dem NW Dreieck in mehreren Lagen bis auf 2m tief verlegt. Die ecke im Westen bzw. NW (Einfahrt) des Hauses ist gepflastert, von daher ein riesen Aufwand wenn wir das aufreissen um Erdwärmeschläuche zu verlegen. Von daher sehe ich die beiden Flächen nicht wirklich also Möglichkeit. Die Auffahrt im NW war seinerzeit für die Tiefenboohrung gedacht – aber das wurde dann unendlich teuer.

Die Drainage ist ein gelbes plastic Drainagerohr was ca. 60-70cm tief liegt und ca ¼ vom Dach entwässert. Die Drainage liegt in dem NW-dreieck und im westlichen teil des Gartens.

Die Photos vom Schneemuster, das in einen Plan des Gartens eintragen und auch die Daten mit den Tabellen – wann brauchst du das? Die Photos werde Frage ist wie viele Datenpunkte du gerne hättest?

Und wie schicke ich das – per email oder als bild hier im Forum?

Mfg Willi

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 20.02.2026 09:09:28
1
3935696
Ich habe angefangen alle part Stunden mal die Daten erfassen (Solevor- und -rücklauftemperatur, AT und Modulation) und dir eine Tabelle machen. Wie viele Datenpunkte hättest du gerne? Bitte denk daran dass der Heizstab bei AT < 5grad meistens mitläuft

Schaltet der Heizstab bei AT < 5° oder AT < -5° zu?

Zunächst mal würde ich den Heizstab jetzt umgehend abschalten und die WP wieder für 100% freischalten. Die -5°C Soleeingang wird nicht mehr unterschritten werden.

Und dann vielleicht so alle 8 Stunden ein Satz Werte. Das muss aber nicht regelmäßig sein. Es geht um den längerfristigen Trend.
Wobei Du aber darauf achten musst, dass Du die Werte nicht gerade dann abliest, wenn die WP Pause hat oder gerade erst angelaufen ist.
Die taktet doch bei milden AT, oder?

---

Wegen dem V-graben im NW Dreieck – evt.iIst das doch nicht möglich, da nur ein kleiner Bagger in den Garten kommt. Wenn V-Graben nicht geht - dann habe ich mit dem Tiefbauer abgemacht dass er in dem NW Dreieck in mehreren Lagen bis auf 2m tief verlegt.

Das mit dem V-Graben ist sowieso in der im verlinkten Bild realisierten Form denkbar unklug. Da könnte man das ausgebuddelte Erdvolumen deutlich effizienter nutzen

- Warmes Rohr unten, kaltes Rohr oben?
- Halbwegs gleichmäßige Verlegung der Rohre in den Ebenen?

Es ist manchmal schwer zu verstehen, was als "tolle Lösung" verkauft wird und sich dann jahrelang hält.

Lass uns die genaue Belegung festlegen, wenn wir alle Infos zusammenhaben.

--> Und ganz wichtig: Mach die Verlegung im Sommer, wenn es ordentlich warm ist. Nicht im März. Wer Dir etwas anders empfiehlt, hat so etwas praktisch noch nie durchgeführt.
Das 50er SDR17 ist (ähnlich wie das 40er SDR11) ein sehr störrisches Material, das sich umso schlechter biegen lässt, je kälter es ist. Und bei Überlastung bei niedrigen AT auch sehr schnell knickt.
Da machen 10°C AT einen Riesenunterschied.

---

Die ecke im Westen bzw. NW (Einfahrt) des Hauses ist gepflastert, von daher ein riesen Aufwand wenn wir das aufreissen um Erdwärmeschläuche zu verlegen. Von daher sehe ich die beiden Flächen nicht wirklich also Möglichkeit. Die Auffahrt im NW war seinerzeit für die Tiefenboohrung gedacht – aber das wurde dann unendlich teuer.

OK. Das musst Du abwägen und entscheiden.
Ich würde das wahrscheinlich machen, wenn ich die 3x100m 50er nicht mit optimaler Wirkung in den Garten einbauen könnte. Aber ich würde es auch selbst machen, daher würde es nur Zeit und kein Geld kosten.

Und ich habe einen ziemlich ausgeprägten Spieltrieb, um es mal harmlos zu formulieren. Siehe Beitrag 3846787 und folgende.

---

Die Drainage ist ein gelbes plastic Drainagerohr was ca. 60-70cm tief liegt und ca ¼ vom Dach entwässert. Die Drainage liegt in dem NW-dreieck und im westlichen teil des Gartens.

Oho...dann ist da doch noch einiges zu holen.

Zunächst mal die Frage: Die Drainage im NW-Dreieck muss dann aber erst mal raus, bevor da Rohr gelegt werden kann, richtig? Das wird dann zerstörungsfrei vielleicht gar nicht gelingen?

Und die Drainage im NW wird mit einiger Sicherheit dem jetzigen Kollektor nur sehr begrenzt Wasser zuführen.
Da sollte man überlegen, ob nicht eine weitere Drainage mit gelbem Rohr einmal quer über die Kollektorfläche machbar ist. Die würde man dann einfach zu dem 50er Rohr in den Graben legen und an ein anderes Fallrohr anschließen.
Wie gesagt: 1m² Bodenwasser bringt bei Vereisung - und die wirst Du immer haben, wenn es richtig kalt wird - 80 kWh Kälteenergie ohne Temperaturverlust im Untergrund.

---

Die Photos vom Schneemuster, das in einen Plan des Gartens eintragen und auch die Daten mit den Tabellen – wann brauchst du das? Die Photos werde Frage ist wie viele Datenpunkte du gerne hättest?

Du solltest grundsätzlich alles an Infos auswerten, was Du bekommen kannst. Und dann sorgfältig in einen maßstäblichen Plan der Gartenfläche eintragen.
In diesem Plan sollten auch alle Hindernisse (Bäume, große Sträucher) lagerichtig eingetragen sein, die einen Graben mit 50cm (oder etwas mehr) Tiefe am Rand der Fläche behindern könnten. Wurzeln von kleineren Sträuchern (bis vielleicht 2m Höhe) sollten nicht stören, aber von großen Bäumen wird man 2m Abstand halten müssen.
Den jeweils aufdatierten Plan dann von Zeit zu Zeit als Bild hier posten, damit alle drüber nachdenken können.

Die Tabelle kannst Du ja von Zeit zu Zeit mal posten. So ab nächsten Dienstag oder Mittwoch sollte man schon die ersten Resultate des milderen Wetters sehen können.

Und wie schicke ich das – per email oder als bild hier im Forum?

Alles hier ins Forum. Hier denken viele mit.

Verfasser:
crink
Zeit: 20.02.2026 09:39:06
0
3935712
Zitat von Bernd_K Beitrag anzeigen
Ah, sehr schön! Du bist noch dabei und simulierst. Dann können wir den Spaß ja jetzt starten lassen :-)

Ergebnis: Tiefste Soletemperatur = -5 Grad

Ist das die tiefste Eingangs- oder Ausgangstemperatur?

Kollektor 100 m lang und 4 m breit,

Das ist viel zu optimistisch. 400m² ist ja fast die gesamte Gartenfläche. Und die ist bei weitem nicht vollständig und vor allem nicht gleichmäßig belegt. Und der 100m lange Kollektor zieht viel zu viel aus dem Außenbereich.
Versuch mal ansatzweise 300m², Graben 20m lang und 15m breit. Das ist wahrscheinlich immer noch zu optimistisch.

Moin Bernd,

den Simulator musste ich auf dem neuen Laptop erstmal wiederbeleben und mit einigermaßen passenden DWD-Wetterdaten versorgen.

Mir ging es bei der Simulation nicht um exakte Abbildung des vorhandenen Gartens, sondern nur um eine Abschätzung, was die drei zusätzlichen 100 m Rohr in 0,5 m Tiefe ungefähr an Soletemperaturgewinn bringen, damit Willi eine Möglichkeit hat, abzuschätzen, ob sich diese Maßnahme für ihn lohnt.

Der simulierte Winter 2009/2010 war noch um einiges kälter und wird sich, so lange die AMOC nicht zu sehr schwächelt, wahrscheinlich nicht wiederholen. Bis die aktuellen Wetterdaten für den Simulator passend aufbereitet sind, wird es noch ein paar Monate dauern: Der DWD führt immer eine Qualitätsprüfung der Wetterdaten durch. Danach wäre dann eine Simulation des aktuellen Winters mit angenäherten Daten des Hauses und des bisherigen Kollektors möglich.

Viele Grüße
crink

Ps: Die vom Simulator gemeldete Soletemperatur ist die Eingangstemp (aus Sicht der WP, also das warme Ende), das andere Ende entsprechend 3 K kälter.

Verfasser:
V.B
Zeit: 20.02.2026 09:41:31
0
3935716
Den Tauscher nicht in den Hauptvolumenstrom sondern mit 2 T Stücken einschleifen.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 20.02.2026 09:47:44
1
3935719
Noch vergessen:

[i]Vielen dank auch für die Simulationen von den 3x100m extra. Also ca also Sole -3.3/-6.5°C im Worst case.[/i]

Das ist das Ergebnis einer gaaanz groben Simulation. Ohne genaue Infos zum bestehenden Graben und zur Erweiterung...Da ist jede Menge Unsicherheit drin.

Habe ich nur über den Daumen gepeilt, um den Einfluss von 40er und 50er zu sehen.

Und ich habe das eigentlich nur gepostet, um crink meinen Ansatz und meine Ergebnisse wissen zu lassen. In der Hoffnung, dass er das noch mal mit einer anderen Geometrie laufen lässt ;-)

Und "worst case" ?

Das hängt dann aber sehr vom Wetter ab.
Viele meinen ja, das der aktuelle Winter "extrem" wäre.
Ist er aber nicht. Er ist nur ein kälterer Winter nach einer Reihe von sehr milden Wintern.

https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-temperatur.asp?y=2018&m=3

Guck Dir 2013 und 2018 an. Da war es im Spätwinter ähnlich bis kälter.
Und wenn sich die bestimmenden Drucksysteme ein bisschen früher und ein bisschen länger etabliert hätten, wäre es noch deutlich kälter bzw. länger kalt geworden.
Das kann jederzeit passieren.

Also: baut Eure Quellen mit Reserven. Ihr baut sie (meist ;-) nur ein mal.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 20.02.2026 10:05:54
0
3935728
@crink

Alles klar.

Aber
Der simulierte Winter 2009/2010 war noch um einiges kälter und wird sich, so lange die AMOC nicht zu sehr schwächelt, wahrscheinlich nicht wiederholen.
sehe ich anders.

Gerade im Norden und Osten hat die NAO im Winter einen wesentlich größeren Einfluss als die AMOC.
https://weather.com/de-DE/wissen/wetterlexikon/news/2026-02-13-nao-ein-wetterphaenomen-macht-unsere-winter-so-unberechenbar

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 20.02.2026 10:50:36
0
3935754
Und ehe ich das auch wieder vergesse:

https://www.irripart24.eu/PE-Rohr-50mm-PN10-100m/130040121

ist das günstigste 50er SDR17, das ich gefunden habe.
Bei denen hat Markus (monstermolt) auch bestellt, so weit ich mich erinnere. Allerdings 63er SDR17. War wohl problemlos.

Du müsstest dann noch nach der Sole und den Muffen suchen.
Wenn ich das richtig sehe, brauchst Du 460L Sole, wenn nichts bei der Aktion verloren geht.

Verfasser:
Willi Christiansen
Zeit: 21.02.2026 13:29:16
0
3936164
Im Moment läuft die WP meistens mit ca 50% (weiss nicht warum - habe die Grenze auf 80% gestellt) und hat ca -4Grad im warmen und -6.8Grad im kalten Soleende. Von daher - traue ich mich noch nicht die WP wieder auf 100% zu stellen - da ich nicht weiss was passiert wenn wir noch niedrigere Soletemperatur bekommen. Ob wir wirklich die -5°C Soleeingang wird nicht mehr unterschreiten - dass will ich erst sehen bevor ich daran glaube. Der Heizstab schaltet bei AT < 5° zu. Dh. jetzte ist er aus, da wir jetzt 5,9Grad plus haben. ich werde nächste Woche eine Tabellte posten mit den Werden - dann können wir evt. einen längerfristigen Trend sehen. Vielleicht habe ich dann auch ein Bild vom "schneemuster"

Aber leider ist nun ein anderes Problem aufgetaucht - der Druck im Solekreislauf is sehr niedrig. Der HB war im Januar da und hat den kreis aufgefüllt - nun aber ist der Druck schon wieder nur knapp über 0.. Ich muss Ihn bitte nächste woche zu kommen und sole nachzufüllen. Die Dichtigkeit im Kollektor ist geprüft worden - hoffe dass der Druckabfall nur mit dem niedriegen Temperatur sowie evt. einzelnen Luftresten zu tun hat.

Und ja - du hast recht - es macht überhaupt keinen Sinn jetzt im März den neuen Kollektor in den Garten reinzuwühlen - da kann ich auch noch warten bis besseres Wetter ist und der Kollektor nicht mehr vereist ist. Und dann werde ich die Drainage mit den Graben mit den 3x50mm schläuchen legen.

Wegen Einkauf des Materials:

Irripart24 https://www.irripart24.eu/PE-Rohr-50mm-PN10-100m/130040121
3x100mx50mm = 740 EUR inkl versand
Santhrr
3x 100mx50mm - 866 EUR ohne Versand
Sole Typ: Coracon GT AF-10 - 63 EUR für 30L - bei 460L = 945 EUR
Versand: 300 EUR
Deinschlauch24.de
Reduzierschweissmuffe 50mm x 40mm 6stk - 100 EUR inkl. Versand
https://deinschlauch24.de/50-mm-PE-100-Elektro-Schweiss-Fitting-Reduzier-Muffe-50-x-40-mm-SDR-11-DVGW-24-VAC-schwarz/PEESF501007GA

Kann die Sole nicht woanders als bei Santherr finden - von daher wenn jemand eine Ide oder einen Preisvergleich dafür hat (auch für die anderen Dinge) - wäre ich sehr dankbar. Da ich ja schon die Soleflüssigkeit hab - muss ich genau die wieder nehmen.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 22.02.2026 10:03:07
1
3936406
Aber leider ist nun ein anderes Problem aufgetaucht - der Druck im Solekreislauf is sehr niedrig. Der HB war im Januar da und hat den kreis aufgefüllt - nun aber ist der Druck schon wieder nur knapp über 0.. Ich muss Ihn bitte nächste woche zu kommen und sole nachzufüllen. Die Dichtigkeit im Kollektor ist geprüft worden - hoffe dass der Druckabfall nur mit dem niedriegen Temperatur sowie evt. einzelnen Luftresten zu tun hat.

Au Mist!
Und die WP weigert sich bei Soledruck knapp über 0 nicht zu arbeiten? Meine streikt ab 0.6 bar.

Zunächst mal mögliche Ursachen eingrenzen:

1. Wie sind denn die 3 Solerohre angebunden?
Über 3-fach-Verteiler wahrscheinlich.
Sind die 3 Abgänge einzeln absperrbar?
Und haben sie je einen Durchflussanzeiger?

2. Unbedingt prüfen, ob da in der WP etwas tropft. Vor allem, wenn der Druckverlust erst nach der ersten Kältewelle aufgetreten ist.

3. Da ist wahrscheinlich ein MAG im Solekreis?
Dann muss da schon einiges (Luft oder Sole) rausgekommen sein, damit der Druck so erheblich fällt.

---

Im Moment läuft die WP meistens mit ca 50% (weiss nicht warum - habe die Grenze auf 80% gestellt)

Die WP darf nur mit max 80% arbeiten.
Ihre tatsächliche MomentanLeistung hängt von der Last, also im wesentlichen von der Außentemperatur ab.
Du wirst sehen, dass sie bei Kälte aufdreht und dann wieder abregelt, wenn es wärmer wird.

Der Heizstab schaltet bei AT < 5° zu.

Das wäre aber schlimm!
Ist es nicht eher so, dass er bei unter 5°C zuschalten darf, das aber nur dann wirklich tut, wenn er bei 80% Kompressor den Wärmebedarf nicht mehr decken kann?

Ich will mal hoffen, dass er frühestens bei AT < -3°C zuschaltet, sonst haben wir mit der Quelle ein noch größeres Problem als befürchtet.

Kannst Du nachvollziehen, wann der Heizstab mit wie viel Energie zugesteuert hat?
Dann können wir das vielleicht mit den AT korrelieren und uns ein genaueres Bild machen.

---

Sole Typ: Coracon GT AF-10 - 63 EUR für 30L - bei 460L = 945 EUR
Versand: 300 EUR


Das ist aber sehr teuer!
Gibt es da irgendwas kompatibles zu dem Coracon?

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 22.02.2026 13:09:00
0
3936514
Könnte man nicht Bio-Ethanol 20% verwenden?

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 22.02.2026 15:00:50
1
3936560
@ daddy57

Hast Du einen link in dem steht, dass man das mit Coracon GT AF mischen kann?

Wenn ja: Ist das preisgünstiger als Coracon GT AF? Auch dazu einen link?

Verfasser:
Alfonso54
Zeit: 22.02.2026 15:11:47
0
3936564
Hallo in die Runde,

habe seit 2004 eine Sohle-WP mit selbstgebautem Erdkollektor in Betrieb - keine Probleme.

Selbst berechneter Flächenkollektor mit 22mm Rohren bei einer Rohrlänge je Schleife 50m bis max. 100m (Homogene Wärmeentnahme aus der Fläche). Ich habe bei uns mit 33W/qm gerechnet (Faulschiefer/Felsen). Bei Sandboden z.B. ist die Verlegung einfacher aber die 33W/qm sind zu reduzieren. Die Rohre wurden in 50cm breiten Gräben verlegt. Der Wärmeentzug ist ca. 25cm ums Rohr angenommen worden. Bei uns 10KW/(33W/qm) ergab 300qm benötigte Kollektorfläche.

Als Tiefe haben wir 90cm als ausreichend gesehen. Viel tiefer bringt wegen der längeren Aufheizung des Kollektors nichts. 1m ist nat. völlig aus reichend.

Einen weiteren Kollektor in 50cm Tiefe über dem Ringgrabenkollekror zu verlegen macht M.E. keinen Sinn.

Wenn möglich würde ich den Ringgrabenkollektor belassen und einen zusätzlichen Erd-Kollektor für die fehlende Leistung bauen.

Was ich so nicht gefunden habe: Welche Leistung hat der Ringgrabenkollektor überhaupt?

mfg

Alfons

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 22.02.2026 15:23:34
0
3936571
Zitat von Bernd_K Beitrag anzeigen
@ daddy57

Hast Du einen link in dem steht, dass man das mit Coracon GT AF mischen kann?

Wenn ja: Ist das preisgünstiger als Coracon GT AF? Auch dazu einen link?

Ich mutmaße mal, mischen wird nicht zulässig sein.
Für Bio-Ethanol gibt es Angebote zu Hauf.
20% dürfte bis -10° flüssig sein.
Abgemischt kostet es im ersten Schuss € 0,50 / l.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 22.02.2026 15:29:59
0
3936576
Naja, wenn es nicht mischbar ist hilft es ja nicht.

Da muss man das Geld wohl ausgeben. Coracon GT AF ist aber von den hydraulischen und thermischen Eigenschaften her auch ganz gut.

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