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Datenschutzhinweise

Zukunft der Energiewende
Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 18.02.2026 08:20:16
0
3934894
Zitat von t_aus_h Beitrag anzeigen
Zitat von Raubfisch Beitrag anzeigen
[...]


Verstehe ich nicht...
Wo sind denn nun wieder die 10% "klar kommuniziert" und was heißt "je nach Netz"?

https://www.reuters.com/world/china/china-starts-up-worlds-first-fourth-generation-nuclear-reactor-2023-12-06/

Verfasser:
MIKA.HH
Zeit: 18.02.2026 08:42:22
2
3934904
Wenn man von Kapitalerträgen lebt, dann macht es Sinn, sich über zukünftige Entwicklungen Gedanken zu machen.
Möglichst ohne Scheuklappen.
Und dann erkennt man auch dass das Buhlen um Aufmerksamkeit und das Einwerben von Fördermitteln stark von Visionen abhängt. Das ist wie das Spiel Reise nach Jerusalem. Es gibt wenige Stühle ( Realwirtschaft) und sehr sehr viele tanzende Spieler (Börsenwerte, Geldanlagen). So lange die Musik spielt ist alles fein.
Den Start-ups für Fusionsforschung und SMR sei es gegönnt.
KI ist für mich ein guter Hinweisgeber, um die eigene Position zu bestimmen.

Meine Frage an le Chat ..

Geld regiert die Welt, richtig? Stehen Investoren für die Renaissance der Kernenergie Schlange? Gehen Börsenwerte dieser startups durch die Decke?

Und hier die Antwort:

Die Realität bei SMR-Startups (Mini-AKWs) sieht aktuell eher nüchtern aus – trotz großer Versprechen und politischer Unterstützung. Hier ein kurzer Überblick:

---

**Investoreninteresse: Keine Euphorie, aber gezielte Wetten**
- **Keine Anstürmung:** Die meisten SMR-Startups kämpfen mit hohen Entwicklungskosten und unsicheren Renditen. **Große Investoren (z. B. Risikokapital, Pensionsfonds) halten sich zurück** – außer in staatlich subventionierten Projekten.
- **Ausnahmen:**
- **Bill Gates (TerraPower):** Investiert seit Jahren in SMR-Entwicklung, aber das Projekt in Wyoming verzögert sich und ist stark von US-Subventionen abhängig.
- **Rolls-Royce SMR (UK):** Erhielt 2023/24 öffentliche Fördergelder (über 500 Mio. £), aber private Investoren bleiben vorsichtig. Der Börsengang wurde verschoben, da die Bewertung zu riskant erschien.
- **NuScale (USA):** Nach massiven Kostenexplosionen (von 5,3 Mrd. $ auf 9,3 Mrd. $) zog sich der Hauptinvestor (Utah Associated Municipal Power Systems) 2023 zurück. Die Aktie (NYSE: SMR) verlor seit dem Börsengang 2022 über **80 % ihres Werts**.

### **Börsenwerte: Kein Hype, eher Ernüchterung**
- **NuScale (NYSE: SMR):** Aktienkurs (Februar 2026) bei ~2–3 $ (Höchststand 2022: ~15 $). Marktkapitalisierung: ~500 Mio. $ – ein Bruchteil dessen, was für ein „Game-Changer“-Projekt erwartet würde.
- **Andere Player:** Die meisten SMR-Startups sind **nicht börsennotiert** oder werden von Großkonzernen (z. B. Westinghouse, GE Hitachi) getragen, die ihre Atomsparten oft als „Zukunftsinvestition“ quersubventionieren – aber ohne spektakuläre Bewertungen.
- **Vergleich:** Erneuerbare-Energien-Firmen (z. B. SolarEdge, Vestas) oder Batteriehersteller (QuantumScape) haben trotz eigener Herausforderungen oft höhere Bewertungen – weil ihre Technologien **schon heute skalierbar und kostengünstiger** sind.

---

### **Warum die Zurückhaltung?**
1. **Kostenrisiko:** SMRs sind **teurer als Wind/Solar** (8–15 Cent/kWh vs. 3–6 Cent/kWh) und brauchen jahrzehntelange Subventionen, um wettbewerbsfähig zu werden.
2. **Zeithorizont:** Erste kommerzielle SMRs sollen **frühestens Mitte der 2030er** Strom liefern – für Investoren eine Ewigkeit.
3. **Regulatorische Unsicherheit:** Zulassungen dauern Jahre, und Sicherheitsauflagen treiben die Kosten (z. B. Flamanville 3: 17 Jahre Bauzeit, 12 Mrd. € statt 3,3 Mrd. €).
4. **Konkurrenz:** Erneuerbare + Speicher werden immer günstiger und schneller ausgebaut. Selbst „grüner“ Wasserstoff oder Geothermie gelten als attraktivere Alternativen.

---

### **Fazit: Geld regiert die Welt – aber nicht für SMRs**
- **Keine Investoren-Schlangen:** Nur staatliche Akteure (USA, UK, China) und einige Tech-Milliardäre (Gates) setzen auf SMRs – meist aus strategischen Gründen (Energieautonomie, Klimaziele), nicht wegen Renditeerwartungen.
- **Börsenwerte im Keller:** NuScale & Co. sind **keine „Next Big Thing“-Aktien**, sondern spekulative Nischenwerte mit hohem Risiko.
- **Ausblick:** Sollten SMRs doch noch die Kosten senken (z. B. durch Serienfertigung), könnte sich das ändern – aber bis dahin dominieren Erneuerbare den Markt.

---
**Ironie am Rande:** Selbst die Atomlobby gibt zu, dass SMRs ohne massive Subventionen nicht überleben werden. Ein Sprecher der World Nuclear Association sagte 2025: *„SMRs sind wie Tesla in den 2010ern – nur ohne Elon Musk und ohne Lithium-Boom.“*

---
Falls du konkrete Zahlen zu einem bestimmten Startup oder Land brauchst, lass es mich wissen!

Man mag zu KI stehen wir man will....

Ich finde die Antwort erhellender als den Blick in ein Aquarium.
Für mich ist der KKW Drops gelutscht und bezüglich Fusionsreaktor schaue ich in 10 Jahren Mal wieder vorbei.


Beste Grüße
MIKA

Verfasser:
t_aus_h
Zeit: 18.02.2026 09:09:32
0
3934910
Zitat von Raubfisch Beitrag anzeigen
Zitat von t_aus_h Beitrag anzeigen
[...]

https://www.reuters.com/world/china/china-starts-up-worlds-first-fourth-generation-nuclear-reactor-2023-12-06/


Naja, auch Reuters schreibt das da einfach mal so hin.^^

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 18.02.2026 15:46:53
1
3935054
Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 18.02.2026 16:12:40
2
3935067

tl;dr

Deutschlands Entscheidung, den Atomausstieg vor dem Kohleausstieg durchzuführen, führte laut dem Bericht zu geschätzten 19.200 vermeidbaren Todesfällen durch die erhöhte Luftverschmutzung der fossilen Ersatzkraftwerke. Da saubere Kernenergie größtenteils durch Kohle und Braunkohle ersetzt wurde, stieß das Land zusätzlich 730 Millionen Tonnen CO₂ aus – das entspricht in etwa den gesamten nationalen Jahresemissionen. Diese Politik verursachte massive wirtschaftliche Schäden von rund 57 Milliarden Euro allein für CO₂-Zertifikate, was einer rechnerischen Belastung von etwa 1.390 Euro pro Haushalt gleichkommt. Anstatt die Energiewende zu beschleunigen, hat dieser Schritt den Klimaschutz effektiv ausgebremst und das Land für über ein Jahrzehnt auf unnötig hohe Emissionen festgelegt. Der Bericht folgert schließlich, dass die Priorisierung der Anti-Atom-Politik gegenüber der Dekarbonisierung Menschenleben und Wohlstand kostete, ohne die beabsichtigten Umweltvorteile zu liefern.

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 18.02.2026 16:30:49
1
3935076
Zitat von MIKA.HH Beitrag anzeigen
Wenn man von Kapitalerträgen lebt, dann macht es Sinn, sich über zukünftige Entwicklungen Gedanken zu machen.
Möglichst [...]

Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstanden habe was du mit deinem langen Buchstaben- und Sternchen-Salat sagen wolltest.
Du lebst von Kapitalerträgen und lässt dir von der KI vorsagen, wo du investieren sollst, richtig?
Schön, aber warum soll es uns hier interessieren? ;-)

Verfasser:
belzig
Zeit: 18.02.2026 19:50:29
2
3935141
Zitat von Raubfisch Beitrag anzeigen
Zitat von Raubfisch Beitrag anzeigen
[...]

Diese Politik verursachte massive wirtschaftliche Schäden von rund 57 Milliarden Euro allein für CO₂-Zertifikate, was einer rechnerischen Belastung von etwa 1.390 Euro pro Haushalt gleichkommt. [...]


Das ist doch jetzt keine wirklich neue Erkenntnis.
Der Ausstieg nach Fukushima war völlig planlos, und hätte spätestens nach dem russischen Überfall auf die Krim überdacht werden sollen.

Aber es hatte in Deutschland auch in der Industrie keiner mehr Lust auf das Thema, weil es zuviel hin und her gab. Auch hatte die Kohle einfach die bessere Lobby.

Und jetzt ist der Drop gelutscht und keiner wird in DE mehr ein altes AKW wieder in Betrieb nehmen, geschweige denn ein neues bauen.

Heute gibts WKA, PV und LFP-Batterien für kleines Geld und die AKW sind nicht mehr die Verdränger im Strommarkt sondern die Verdrängten.

Gib auf Raubfisch, das wird hier nichts mehr..........du mußt dein Französisch aufpolieren und auswandern.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 18.02.2026 20:31:23
1
3935168
Zitat von MIKA.HH Beitrag anzeigen

1. **Kostenrisiko:** SMRs (8–15 Cent/kWh

Lustig das du dich beschwerst, weil 2010-12 haben wir jedes Jahr über 7GW zu preisen von 18-30 Cent pro kwh zugebaut! Bis 2009 war es noch mehr und insgesamt 10,5Gw. Da wären ja die ersten 30 Gw SMR zu dem Preis für 5 Jahre doch ein wahres Schnäppchen Die Preise für PV bezahlen wir übrigens immer noch den Leuten, die teilweise ihr PV Module einfach durch bessere ausgetauscht haben mit mehr Leistung und keinen verfolgt die Scheiße.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 18.02.2026 21:54:09
0
3935197
Zitat von belzig Beitrag anzeigen


Gib auf Raubfisch, das wird hier nichts mehr..........du mußt dein Französisch aufpolieren und auswandern.



Welche Sprache man wohl lernen muss, wusste schon der Mann, der nach den Sternen gezielt hat, aber meist doch nur London getroffen hat.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 19.02.2026 15:21:28
1
3935452
Verfasser:
HenningReich
Zeit: 19.02.2026 16:07:15
0
3935475
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
Ausbau der Stromerzeugung in den USA im Jahr 2026

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 19.02.2026 16:38:10
0
3935488
Zitat von HenningReich Beitrag anzeigen
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
Ausbau der Stromerzeugung in den USA im Jahr 2026

Na du bist lustig, da wird dann PV und Wind mit 1-2000 Volllaststunden gleich dargestellt wie Gaskraftwerke die pro installierter Leistung vielmehr Energie übers Jahr liefern:

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/us-gasboom-treibt-preise-drohen-deutschland-teurere-lng-importe-li.2350623


Frackinggas und PV und Wind ergänzen sich hervorragend, das sollte Deutschland auch tun und endlich das Verbot kippen (und natürlich die AKWs wieder anschalten).

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 19.02.2026 17:57:16
0
3935526
Zitat von HenningReich Beitrag anzeigen
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
Ausbau der Stromerzeugung in den USA im Jahr 2026

Echt? Was sagt es dir denn?

Mir sagt es, dass sie bereits genug konventionelle Kraftwerke haben. Schließlich werden die Amis ja nicht bis ins Jahr 2026 im Dunkeln gesessen haben, oder? Wenn also jetzt was zugebaut wird, dann logischerweise etwas wovon sie noch nicht so viel hatten.

Aber halt wartet, das ist ja viel zu langweilig.
Lasst uns lieber die Energiewende in den USA feiern! 🥂🍾🎈🎉🎊🥳

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 20.02.2026 18:39:32
0
3935941
Eine Grafik über die Stromversorgung im nach BIP viertgrößten Staat der Welt sagt mehr als 1000 Worte.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 20.02.2026 18:50:15
1
3935943
Zitat von HenningReich Beitrag anzeigen
Eine Grafik über die Stromversorgung im nach BIP viertgrößten Staat der Welt sagt mehr als 1000 Worte.

https://www.forbes.com/sites/davidblackmon/2025/12/07/newsoms-california-slouching-towards-a-self-inflicted-energy-crisis/ Die machen den gleichen Fehler wie Deutschland! Wieder sieht man die Folgen von ideologischer Energiepolitik!

Verfasser:
belzig
Zeit: 20.02.2026 19:04:04
0
3935949
Der 10 Punkte Plan der Grünen als Antwort auf Reiches EE-Verhinderungsaktionismus.

https://www.gruene.de/artikel/gruener-10-punkte-plan-fuer-das-update-der-energiewende?link_id=1&can_id=3a6efafb739c1b69c31dad722d6cecee&source=email-xy&email_referrer=email_3108135&email_subject=gegen-reiches-kurs-unser-10-punkte-plan-f_r-die-erneuerbaren&&

- Ausschreibungsmengen von Wind an Land von 10 auf 15 GW pro Jahr erhöhen
- Recht auf Solar für alle Bürger*innen festschreiben
- Verteilnetz-Ausbauoffensive 2030
- Stromspeicher massiv ausbauen und systemdienlich steuern statt ausbremsen
- Netzausbau billiger machen
- Stromsteuer für alle absenken, 600 Stunden kostenloser Sommerstrom
- Smart-Meter-Ausbau beschleunigen
- Kapazitätsmarkt technologieoffen statt auf überdimensionierte Gaskraftwerke ausrichten
- Markthochlauf von Wärmepumpen und Elektromobilität beschleunigen, Netzentgelte senken
- Stromkosten für die Industrie reduzieren, Elektrifizierung vorantreiben

Liest sich alles recht gefällig, aber leider können Sie dann doch nicht über den eigenen Schatten springen und halten am Kohleausstieg fest.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 20.02.2026 19:45:09
1
3935957
Zitat von belzig Beitrag anzeigen

- Recht auf Solar für alle Bürger*innen festschreiben

Was soll das sein? Wenn man die Subventionen streicht und die Leute einfach Börsenstrompreis bekommen, plus ein angepasstes Lastprofil zahlen, plus sich am Netzausbau angemessen beteiligen in dem man die Anschlussleistung mit entsprechender Mindestabnahme verknüpft oder Strafzahlungen, dann kann sich gerne jeder PV aufs Dach bauen. Aber diese Subventionierung von teuren Dachanlagen ist doch lächerlich ineffizient. 8 Cent hat der 24 7 Strom im Schnitt Wert, wenn man jetzt für 12 Cent Atomstrom bauen würde, würden sich alle beschweren, aber für 8 Cent für Strom der 5 Cent wert ist und in Zukunft noch viel weniger, da beschwert sich keine Sau.

Verfasser:
belzig
Zeit: 20.02.2026 20:07:29
0
3935962
Den Privatleuten ist die Einspeisevergütung meist eh wurscht.

Interessant ist der Eigenverbrauch, da ist der Strom für die Leute dann zwischen 20-35 ct wert.
Ich würde die Einspeisevergütung nicht mehr auf 20 Jahre festschreiben, sondern einfach jährlich um 0,5 ct/kWh reduzieren.

Wichtig ist, daß das vereinfachte Verfahren für 10 kWhp Anlagen mit faktischem Anschlußanspruch erhalten bleibt, was technisch i.d.R: auch seit der Wiedereinführung der 60% Kappung kein Problem ist.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 20.02.2026 20:29:33
1
3935973
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Den Privatleuten ist die Einspeisevergütung meist eh wurscht.

Interessant ist der Eigenverbrauch, da ist der Strom für die Leute dann zwischen 20-35 ct wert.
Ich würde die Einspeisevergütung nicht mehr auf 20 Jahre festschreiben, sondern einfach jährlich um 0,5 ct/kWh[...]

Wie gesagt bei Eigenverbrauch, das Lastprofil der Leute entsprechenden anpassen oder einen dynamischen Tarif auferlegen. Zudem. Da die Umlage des Netzausbaus immer noch über den Verbrauch finanziert wird, hier am besten die Netzentgelte auf den Eigenverbrauch aufschlagen oder man macht am besten direkt das Netzentgelt über einen Pauschalpreis für die Anschlussleistung weg. Dann sinkt auch der Kilowattstunden Preis für alle Leute ohne PV deutlich und der Wille zu Elektrifizierung und Speichereinbau steigt und das Delta Eigenverbauch PV zum Netz sinkt.

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 21.02.2026 00:32:25
0
3936023
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Den Privatleuten ist die Einspeisevergütung meist eh wurscht.

Interessant ist der Eigenverbrauch, da ist der Strom für die Leute dann zwischen 20-35 ct wert.
Ich würde die Einspeisevergütung nicht mehr auf 20 Jahre festschreiben, sondern einfach jährlich um 0,5 ct/kWh[...]

Verstehe nicht, warum es immer noch eine Einspeisevergütung gibt.
Wenn man Tomaten im Garten anbaut, bekommt man auch keine feste Kilopreise, selbst dann wenn sie über die Biotonne entsorgt werden müssen.

Wenn man selbst keine Verwendung für die Tomaten hat, kann man die am Straßenrand stellen, vielleicht nimmt jemand was davon mit. Oder man kann sich auf eigene Kosten dazu stellen und versuchen sie zu verkaufen, aber dann muss dann kein anderer dafür aufkommen.

Und so sollte es auch beim Strom sein. Mit den "Anschub-"Subventionen sollte es nach so vielen Jahrzehnten langsam mal gut sein.

Verfasser:
WP_PV_ST
Zeit: 21.02.2026 06:23:41
1
3936030
Die privaten Betreiber sichern ja auch die Versorgung, somit brauchen sie Planungssicherheit.
Ich bin damit einverstanden wenn man mir die Einspeisung streicht, aber dann gibts auch nichts wenn mal not am Mann ist.
Die privaten PV Betreiber sind ja keine Notstopfen ; )

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 21.02.2026 08:29:58
1
3936041
Zitat von WP_PV_ST Beitrag anzeigen
Die privaten Betreiber sichern ja auch die Versorgung, somit brauchen sie Planungssicherheit.
Ich bin damit einverstanden wenn man mir die Einspeisung streicht, aber dann gibts auch nichts wenn mal not am Mann ist.
Die privaten PV Betreiber sind ja keine Notstopfen ; )

Du musst dich schon angemessen am Netzausbaubeteiligen, sonst wird das nichts.

Verfasser:
Ruediger1931
Zeit: 21.02.2026 08:33:53
1
3936042
Die Netzeinspeisung der meisten Anlagen wird sich eh reduzieren.
Viele EFH Besitzer schaffen sich in nächster Zeit eine WP und ggf. ein E Auto an.
Das wird dann vorwiegend geladen wenn die Sonne scheint.
Viele andere EEG Anlagen die aus der Förderung fallen werden ebenfalls auf Eigenverbrauch umstellen und ggf einen Akku verbauen.

Ich nehme mich als Beispiel.
Jahre lang habe ich ca 5500kwh eingespeist.
Mit Wärmepumpe nur noch 5000kwh.
Mit E Auto nur noch 2500 kwh.

Wenn mein Verhalten ein Maßstab wäre ist man bald froh über jeden der noch PV einspeist.
Wobei erstmal reduziert solch ein Verhalten ja auch den Redispatch der WKA und ggf sogar einiger BHKWs.

Ich Blicke nach wie vor optimistisch in die EE Zukunft. Ob mit oder ohne Vergütung ost egal.
Wichtig wäre das man den Strom regelt.
Und ich bin gerne bereit meinen Beitrag zu leisten.
Aber nicht sofort und zu jedem Preis.

Solange der Gesetzgeber nur rumdruckst und kein Ziel länger als 4 Jahre festgelegt wird ist es schwierig.

Beste Grüße

Verfasser:
belzig
Zeit: 21.02.2026 08:51:09
0
3936051
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Zitat von Raubfisch Beitrag anzeigen
[...]

In Siedlungen mit hohem Eigenheimanteil, sind die bestehenden Trafoleistungen ohnehin schon sehr hoch ausgelegt. Weil man früher davon ausgegangen ist, daß man einen hohen Gleichzeitigkeitsfaktor braucht, weil die Nutzungsprofile gleich sind.
Stichwort: Gänsebratenspitze an Weihnachten.
Heute sind die Lastprofile heterogener als früher (Homeoffice/ steuerbare Lasten wie E-Autos) und man braucht viel niedrigere Gleichzeitigkeitsfaktoren und lokaler Netzausbau ist selten notwendig.
Ist dann noch ein MFH oder ein Gewerbebetrieb irgendwo in der Siedlung, nehmen die i.d.R. den gesamten Überschuß auf bevor der Trafo überlastet werden können.
Mit der 60% Kappung und sinnvoller Speichernutzung ist ein normaler PV-Ausbau in Wohn und Mischgebieten kein Problem.
Problematisch ist er im Außenbereich, wenn es keine lokalen Abnehmer gibt und weit und breit kein Umspannwerk vorhanden ist.
[...]



Ein Eigenheimer mit einer 10 kWp Anlage in einer Wohnsiedlung verursacht keine Netzengpässe und muß sich daher auch nicht am Netzausbau beteiligen.

Verfasser:
belzig
Zeit: 21.02.2026 08:57:39
2
3936055
Nukleares Energieparadox: Atomwirtschaft ist nur dank Subventionen entstanden.

https://www.golem.de/news/nukleares-energieparadox-atomwirtschaft-ist-nur-dank-subventionen-entstanden-2602-205552.html

Kernaussage des Artikels.
In den 60er und 70er Jahren wurden AKWs als Wette auf die Zukunft geplant, daß fossile Kraftstoffe immer knapper und teurer werden.

Deswegen haben Firmen wie General Electric diese weit unter Preis verkauft um später Technologieführer zu sein.

Die Wette ging aber verloren, fossile Brennstroffe sind immer noch bestens verfügbar und inflations und steuerbereinigt genauso teuer wie in den 1960ern und zudem kamen die Erneuerbaren auf.

Die Folge war, daß seit den 1980er kaum noch neue AKWs gebaut wurden.

Aktuelle Forenbeiträge
belzig schrieb: Hallo zusammen, wir haben hier im Forum immer wieder die Frage,...
Hoermi93 schrieb: Hallo zusammen, Dank dem Forum hab Ich schon viel mitnehmen...
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