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17.02.2026 21:44:27 |
Zitat von swoops  ... Kabel führt in eine Verteilerbox und steckt dort in einer Lüsterklemme. Ah, dann wird's nun langsam heller am Ende des Tunnels. Ist zu dieser Verteilerbox zufällig auch die weiße Leitung der Hocheffizienzpumpe vom Primärkreis geführt und darin mit angeklemmt?
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17.02.2026 22:44:11 |
Zitat von lowenergy  Zitat von swoops  [...] Ah, dann wird's nun langsam heller am Ende des Tunnels. Ist zu dieser Verteilerbox zufällig auch die weiße Leitung der Hocheffizienzpumpe vom Primärkreis geführt und darin mit angeklemmt? Nein, leider nicht. Das schwarze Kabel endet sozusagen dort. Habe ein Bild der Dropbox hinzugefügt von der Verteilerdose Hoffe es wird etwas wärmer im Wohnzimmer, die 20° sind etwas frisch.
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18.02.2026 05:40:13 |
Habe gestern gegen 23h die Pumpe umgestellt auf konstant. Alle Thermostate ab (außer FBH, hatte Sorge, dass die zu heiß werden. Beobachtung: Wohnzimmer 22,5 Grad andere Zimmer etwas kühler? Büro (EG meist nur überschlägig) Heizkörper bleibt kalt (der war schon mal etwas wärmer bei Thermostatstufe, als es noch kälter war, so um Weihnachten. Außentemperatur 0°. Einige Zimmer gefühlt zu warm - ist aber subjektiv.
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18.02.2026 08:15:23 |
Ein Heizkörper bleibt wirklich mit demontiertem Thermostatkopf kälter als mit montiertem Thermostatkopf? Das ist theoretisch nicht möglich. 🤔 Hast Du schon herausgefunden wie die Heizkurve angepasst werden kann? Zudem bitte prüfen ob sämtliche Heizkörper wirklich im Vorlauf einen voreinstellbaren Ventileinsatz oder eine Rücklaufverschraubung haben um den jeweiligen Massestrom einstellen zu können (Text in roten Buchstaben ist Link ... bitte klicken!). Die Hocheffizienzpumpe bei dir im Hausheizkreis hat zwar ein Entlüftungsprogramm, aber dazu brauchst eigentlich einen ordentlichen Mikroluftblasenabscheider im System um die Luft wirklich raustreiben zu können.
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18.02.2026 10:07:11 |
Zitat von lowenergy  Ein Heizkörper bleibt wirklich mit demontiertem Thermostatkopf kälter als mit montiertem Thermostatkopf? Das ist theoretisch nicht möglich. 🤔 Doch doch, das ist durchaus möglich, und bei einem nicht abgeglichenen System sogar nicht unwahrscheinlich. Es wurden ja plötzlich alle Thermostatköpfe auf einmal abmontiert, nicht nur dieser eine. Vereinfacht: "Wasser sucht sich den Weg des geringsten Widerstands."Alle Heizkreise sind nach dem Entfernen der Thermostatköpfe schlagartig komplett geöffnet (vorher nur zeitweise, geregelt durch die Thermostatköpfe). Es kann sein, dass ein oder mehrere Kreise einen deutlich geringeren Durchströmungswiderstand aufweisen und somit viel Wärme bekommen, während andere Kreise mit hohem Widerstand wenig oder nichts erhalten (Extremfall: Hydraulischer Kurzschluss in einem Kreis, dann wird nur noch dieser durchströmt). Genau dazu dient der hydraulische Abgleich - die Volumenströme abzugleichen (durch Eindrosseln oder Aufdrehen von einzelnen Heizkreisen), so dass alle gleichmäßig was abbekommen. Und da beim Thermischen Abgleich der Hydraulische Abgleich gleich nebenbei mit erledigt wird, wäre das der logisch nächste Schritt. /tom p.s. Demontieren aller Köpfe kann übrigens auch kontraproduktiv sein - abhängig von den lokalen Gegebenheiten, Wärmequelle usw. Ich hab bei mir zB die RTR's nach 3 Jahren 'voll auf' wieder in Betrieb genommen. Bei Fernwärme ist das Takten eh egal.
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18.02.2026 10:37:27 |
Hallo, Wie ich die Heizkurve einstelle? Nein :-( Habe hinter den Thermostaten solche Ventile [ img]https://www.dropbox.com/scl/fi/kni5npuot5fczq4dktl4v/HK1-WoZi-thermostat.jpg?rlkey=3huf27p4fzcsxqwe2cr2v70xn&st=s6fcf3vu&dl=0[/img]Da ist zwar eine Scala drauf und hinter dem Ventilzapfen lässt sich bewegen, im Kreis stehen Zahlen 2 9 6 dann 4 3 2 4. Auf dem runden Knubbel Zahlen in Reihenfolge. WoZi steht an der Kerbe die 7 Büro 2 HK ist kalt! (Habe ich auf 4 verstellt, nun wird er warm) Einige Heizkörper haben oben keine Verstellmöglichkeit. Unten sieht es so aus (meistens) Die anderen Zimmer muss ich schauen. HK untenDa kann ich die Schraube nur in eine Richtung drehen. Der Inbus Innen auch nur scheinbar öffnen?! Oder sie sind alle komplett auf ?! Lassen sich nur nach rechts drehen. Bin nun noch nicht schlauer als zuvor
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18.02.2026 10:49:29 |
Zitat von Tom Bombadil  Zitat von lowenergy  [...] Doch doch, das ist durchaus möglich, und bei einem nicht abgeglichenen System sogar nicht unwahrscheinlich. Es wurden ja plötzlich alle Thermostatköpfe auf einmal abmontiert, nicht nur dieser eine. Vereinfacht: [i]" Wasser sucht sich den Weg des geringsten[...] Was schlägst du vor? Alle Thermostate sind ab, einige sind oben regelbar. Im Büro bekommt er ja jetzt wieder Wärme. Wie weit ich auf und wie weit ich zudrehen soll ist mir noch nicht klar
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18.02.2026 16:37:21 |
Zitat von swoops  Was schlägst du vor? Steht da doch: Zitat von Tom Bombadil  Und da beim Thermischen Abgleich der Hydraulische Abgleich gleich nebenbei mit erledigt wird, wäre das der logisch nächste Schritt. Wie macht man das? 1. Suchfunktion benutzen und nach ' Thermischer Abgleich' suchen, 2. Geeigneten Thread raussuchen (z.B. den hier - da ist auch die oft verwendete Kurzanleitung von Texlahoma verlinkt), 3. Lesen und verstehen, 4. Anfangen, 5. Bei Fragen: Hier fragen. Ohne Abgleich kannst Du am Regler rumdrehen und optimieren, wie Du willst; das wird in einem nicht abgeglichenen System und ohne RTR/Thermostate kein zufriedenstellendes Ergebnis liefern (wie Du ja schon selbst nach der Demontage der Thermostate bemerkt hast). Und nicht alles auf einmal ändern; schrittweise vorgehen, beobachten, notieren. Sowas dauert halt. Ob da bei Fernwärme wirklich Optimierungspotential drin ist, wird sich zeigen ... /tom
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18.02.2026 18:11:29 |
Moin, zumindest ist schonmal klar, dass an allen Heizkörpern die Möglichkeit zum Einstellen des Massenstromes gegeben ist. Bei den Heizkörpern mit Ventileinsätzen ohne Skala ist jeweils an einer der beiden Rücklaufverschraubungen am Hahnblock unterm Heizkörper das Einstellen zwar nicht ganz so einfach ist, aber mit ein bisschen Fingerspitzengefühl wird das schon werden. Die zweite Rücklaufverschraubung, bzw. bei den Heizkörpern mit voreinstellbaren Ventileinsätzen beide, sollte(n) aber immer komplett aufgedreht werden. Klar, dass die Feineistellung per thermischem Abgleich keine nennenswerten Spareffekte mit sich bringen wird, aber da zukünftig auf Wärmepumpe umgestiegen werden soll ist die Fahrweise mit geringstmöglichem Vorlauftemperaturniveau sicherlich von Vorteil. Während des thermischen Abgleiches braucht man Geduld und sollte keinesfalls hin und her drehen sowie auch nicht die Thermostatköpfe wieder montieren bevor das Optimum beim Abgleich erreicht worden ist. Das kann durchaus auch mehrere Heizperioden lang dauern. 🍀👍
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18.02.2026 23:23:00 |
Hmm, ich habe einiges gelernt. 1. der Vorlauf wird mir vom Fernwärmeanbieter vorgegeben. 2. wenn der, wie vor 2 Tagen passiert, zu tief liefert, kann ich machen, was ich will - wärmer wird es nicht. 3. alle Thermostate heute abgedreht, leider haben nicht alle Thermostate bei uns diese Verstellmöglichkeit 4. ich habe festgestellt, dass es einen Abgleich gegeben haben muss in der Vergangenheit, im OG waren alle HK gedrosselt. 2 sogar auf Stufe 1. 5. werde die Steilheit reduzieren, da bei derzeitigen VL- Temperatur (68°) hat das Haus eine Solltemperatur von 45° angezeigt, wieso weiß ich jedoch nicht, das würde passen für unsere Wärmeempfinden. 6. die Stellung auf D-Tag und die Konstante Pumpeneinstellung hat geholfen, ist aber auf Dauer zu der richtige Weg. Derzeit 22,7° im Wohnzimmer, die anderen Räume habe ich eingepegelt bekommen der RL liegt immernoch um die 10° unter dem VL. Etwas zu hoch bei abmontierten Thermostaten. Hoffe die AT bleibt noch 2-3 Tage so niedrig, zum nachschärfen. 12 HK sind schon einiges … Mit Fernwärme wird die Einsparung übersichtlich werden. Mein Anbieter hat die Heizlast mit 15kW berechnet. Bei 10500kWh Verbrauch im Jahr deutlich das größte Einsparpotential für mich. Denke mit 6-7kW ist nach der einfachen Gleichung Verbrauch:Heizlast sollte über 1200 liegen besser noch drüber die 15kW viel zu viel. Liege ich mit dieser Annahme richtig? Oder mache ich einen Denkfehler? Grüße und danke allen Helfenden!
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19.02.2026 00:07:50 |
Heizlast 15kW die Erste: Ist der Standard 'Minimalwert' der meisten Fernwärmelieferanten. Jedes kW in jedem Haushalt verdient Geld, und zwar prächtig. Mittlerweile gibt es ein Recht auf Reduzierung ohne explizite Begründung um bis zu 50% pro Jahr (für Quelle mal Suchmaschine fragen). Heizlast 15kW die Zweite: Ich vermute, das Haus selbst hat diese Heizlast gar nicht. Sondern die Warmwasser-Erwärmung. Du kannst die reine Heizlast des Hauses auch mit freien Tools wie zB Danbasic und u-wert.net selbst nachrechnen ("Raumweise heizlastberechnung") - vorausgesetzt, Du weisst, was wie und womit gebaut ist. An der WW-Heizlast wird das aber nichts ändern. Und das dauert auch ein paar lange Abende. Zum Thema "Abgleich": Der Heizi stellt das errichtete Werk erstmal nach Gutdünken ein (gibt für die meisten Komponenten Faustformeln); Rest ist Betreibersache (=Deine). Für den Rest fehlen einfach noch zu viele Angaben zum Haus und zur Versorgung. Warum zB musst Du 68° VL haben - und wieso kann der Versorger diese Mickymaustempteratur nicht liefern, so dass sich Schwankungen auf Deine Heizung auswirken? (hier: bis 110°C an wirklich kalten Tagen, sonst um die 90°C). /tom
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19.02.2026 18:47:06 |
Bei uns sind mittlerweile nachts maximal +55°C Vorlauftemperatur im Versorgernetz und tagsüber meist nicht mehr als +70°C anliegend. Früher 24/7 bis zu +85°C normal aber zur Wärmeverlustreduzierung sind die Wassertemperaturen im Netz reduziert worden.
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19.02.2026 19:36:46 |
Zitat von lowenergy  zur Wärmeverlustreduzierung sind die Wassertemperaturen im Netz reduziert worden. Städtischer Versorger? Ersetze das Wort "Wärmeverlustreduzierung" 😂 durch "Gewinnmaximierung". Geld ist knapp in den Kommunen, da wird gemolken, was geht. Primäre Energiequelle ist vermutlich Gas? Schau mal auf die Speicherstände. Bei 55 VLpri würde meine Anlage auf Dauer-WW stehen. /tom
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19.02.2026 19:52:29 |
Zitat von Tom Bombadil  Zitat von lowenergy  [...] Doch doch, das ist durchaus möglich, und bei einem nicht abgeglichenen System sogar nicht unwahrscheinlich. Es wurden ja plötzlich alle Thermostatköpfe auf einmal abmontiert, nicht nur dieser eine. [...] In diesem Fall ist es nicht möglich, "denn es wurden ja plötzlich alle Thermostatköpfe abmontiert, NUR NICHT dieser eine". Aber grundsätzlich hast du Recht.
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19.02.2026 22:26:23 |
Hallo, Wir haben keinen kommunalen FW Versorger, unser Nachbar hat das vor Jahren aufgebaut für knapp ein dutzend Häuser in der Nachbarschaft. Es ist eine Hackschnitzelheizung.
So, nun habe ich einiges eingestellt und meine (hoffe), es ist so besser ;-)
Danke nochmal. Erster Blick wird jetzt immer an die gelieferte Wärme gehen, erst dann zweifle ich an meiner Heizung. Werde das Gespräch wegen der Heizlast suchen. Das sind schon mal ca 65€ weniger pro Jahr, wenn ich auf 6 oder 7 kW reduzieren kann. Bei 10500kWh Verbrauch, sollten es 6-7 sein. Die hohen Einstellungen bei Steilheit, Tageskorrektur und Komfortanhebung, werde ich draußen lassen. Steilheit steht nun auf 0,9. Das WoZi hat bei Heizthermostat Stufe 5 21,6°.
Grüße aus Südbaden
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20.02.2026 07:36:28 |
Moin swoops, mit großer Wahrscheinlichkeit wirst Du erst zufrieden sein, nachdem Du dir einen für den realen Bedarf geeigneten Luft- Wasser-Wärmepumpenmonoblock installiert hast. Bei den bisherigen Wärmebezugsmengen gehe ich davon aus, dass ein Gerät funktionieren wird das knapp 5 kW thermische Verdichterleistung liefern kann während bei euch mehrere Tage hintereinander niedrigste Außenlufttemperaturen herrschen. Dieser Apparat sollte einen möglichst geringen Minimalleistungsabnahmebedarf bieten sowie zudem direkt an den Heizkörperkreis angebunden werden. Der Pufferspeicher sollte ausschließlich nur zur Trinkwassererwärmung verwendet werden. Schau dazu auf folgend verlinkter Seite. 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Warmwasserbereitung#Puffer_mit_Frischwasserstation |
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20.02.2026 10:05:41 |
Guten Morgen, Vielen Dank für deinen Tip bezüglich der WP. Bei steigenden Heizkosten wird das Szenario mit der WP schneller realisiert. Derzeit sind die Kosten so, dass eine Amortisation bei deutlich über 10 Jahren liegt, das ich deswegen noch nicht darstellbar. Aber mal sehen, was die Zeit bringt.
Wir hatten im alten Haus schon eine dimplex Wärmepumpe, zuvor Nachtspeicher. Bis auf die zu groß ausgelegte WP war ich sehr zufrieden.
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