Liebe Alle,
seit ca. 3 Jahren betreiben wir in unserem EFH eine Weishaupt Wärmepumpe Biblock WBB 20 (-A-RMD-AI) (LWP). Das Innengerät steht in unserem Heizungsraum direkt auf dem
Estrich mit ca. 2 mm Kunststoffmatten als Dämpfern unter den Füßen. Der Heizungsraum befindet sich im Erdgeschoss und grenz direkt an unser Esszimmer sowie unser Wohnzimmer. Das Aussengerät steht auf unserem sich seitlich anschließenden
Flachdach und die Kältemittelleitung wird durch einen Belüftungsschach nach oben aufs Dach geführt.
Leider haben wir seit dem die LWP installiert wurde Probleme mit Lärm/
Schallemissionen. Zunächst hat der Heizungsbauer nachträglich die Rohrleitungen mit Gummiunterlegscheiben von den Wänden akustisch entkoppelt, sowie die Kältemittelleitung frei hängend im Heizungsraum installiert. Das hat schon einmal eine Menge
Verbesserung gebracht.
Allerdings haben wir 1) noch weiterhin ne Menge Lärm vom Aussengerät auf dem Dach (man hört es durch eine dicke wärmegedämmte Aussenwand durch), sowie 2) erzeugt der Verdichter im Innengerät bei bestimmen Drehzahlen/Leistungswerten ein sehr störendes tieffrequentes dröhnendes Brummen (ca. 50-70 Hz) welches sich vermutlich als Körperschall als stehende Welle in die benachbarten Räume ausbreitet (wenn ich auf dem Sofa im Wohnzimmer sitze hört es sich manchmal so an, als würde draussen vor der Tür nen großer Traktor mit laufendem Motor stehen). Ein Austausch des Verdichters durch Weishaupt hat keine Verbesserung gebracht. Ein befreundeter Akustiker empfahl die LWP auf Schwingungsisolatoren zu stellen (z. B. D-Element, BBM Akustik, bei Sahlberg.de).
Hier nun Meine Fragen an euch:
1. Ist es normal, dass das Aussengerät dauerhaft im Winter läuft und ca. 60 dB dröhnenden Schall in ca. 3 Meter Abstand erzeugt den man durch Wände hören kann?
2. Hat jemand ggf. mit Schwingungsisolatoren für die Wärmepumpe innen Erfahrung oder gibt es ggf. andere Maßnahmen mit dem das tiefe Brummen reduziert werden kann?