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26.02.2026 14:44:14 |
Kohle ist doch nichts anderes als komprimierte Biomasse. Wenn man die Definition dahin schieben würde, zu sagen dass das was der Wald vor Millionen Jahren an CO2 aufgenommen hat das gleiche ist wie das was jetzt raus kommt wenn wir ihn als Kohle verbrennen, dann wäre das doch auch CO2 neutral. So komische Dinge gibts doch jetzt schon bei Holz, Pellets, Biomasse, LNG, etc. Ist doch nur ne Definitionsfrage, schon haben wir kein Problem mehr das EE Ziel zu erreichen und wieder unsere Ruhe. Braucht nur die richtige Regierung dafür... Auch Erdöl ist im Grunde genommen ein Naturprodukt...
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26.02.2026 16:36:46 |
D wird mit PV, WK und Batterien keine nationale 80% EE Stromversorgung realisieren können. Die 200 GWp PV Strategie ist zum scheitern verurteilt. Beschaffung von Strom aus dem Ausland ist für D unabdingbar. Z. Bsp PV aus Italien, WK aus GB, Speicherseen in den Alpen etc. Warten wir mal, bis sich diese Erkenntnis auf dem politischen Parkett durchgesetzt hat & Gruss delta97
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26.02.2026 18:14:24 |
Zitat von delta97  D wird mit PV, WK und Batterien keine nationale 80% EE Stromversorgung realisieren können. Die 200 GWp PV Strategie ist zum scheitern verurteilt.
Beschaffung von Strom aus dem Ausland ist für D unabdingbar. Z. Bsp PV aus Italien, WK aus GB, Speicherseen in den Alpen etc. Warten wir[...] Wie gesagt, Atomkraft, Kohle und Co. hätte man erhalten müssen, Strommenge erhöhen und allen klar machen, das es weiter wächst und dazu Stromnetz massiv ausbauen besonders von Nord nach Süd bauen, alles nicht geschafft und so ist nix erreicht worden was den Elektrifizierungsgrad anbelangt.
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28.02.2026 22:59:46 |
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28.02.2026 23:08:45 |
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03.03.2026 15:27:01 |
Bei aktuellen Preisentwicklungen im Bereich Gas und Öl könnte das die Energiewende durchaus zügiger beflügeln, als vor kurzem noch an zu nehmen war...
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03.03.2026 15:45:26 |
Zitat von Mark1234  Bei aktuellen Preisentwicklungen im Bereich Gas und Öl könnte das die Energiewende durchaus zügiger beflügeln, als vor kurzem noch an zu nehmen war... Das stimmt, so manches Gas zur Energieerzeugung wie Uranhexafluorid lässt sich auch einfach per Flugzeug an jeder Seeblockade vorbeifliegen.
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03.03.2026 17:04:26 |
Deutschland ist in 2026 wieder zum Stromexporteur geworden. 2.7 Terawattstunden Exportüberschuß bisher.Vor 3 Jahren ein Rumgejammer ohne Ende wegen kurzzeitiger und relativ geringfügiger Stromimporte und jetzt interessiert es keinen mehr.
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03.03.2026 17:10:54 |
He Dreiht und Borkum Riffgrund 3 sind seit Februar beide am Netz. Deutschlands größter Windpark ist fertig – ohne SubventionenØrsted ist nicht der einzige Projektierer in deutschen Gewässern, auch RWE, ENBW, die Stadtwerke München und andere betreiben hier Windmühlen. Offshore-Windkraft ist eine zunehmend beliebte Anlageklasse, häufig kaufen sich Pensionsfonds in die Projekte ein
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03.03.2026 19:40:21 |
"Trotz des Ausbaus von Wind- und Solarkraft (geplantes Ausbauziel 2026: 22 GW Solar) stieg die fossile Erzeugung im Jahresauftakt 2026 um 10 %, insbesondere durch Erdgas."
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03.03.2026 19:49:21 |
Redispatch wirkt wie eine verdeckte Subvention, da die Betreiber über die von allen Stromkunden finanzierten Netzentgelte für Strom entschädigt werden, den sie wegen Netzengpässen nie erzeugt haben, wodurch sie faktisch vor den finanziellen Risiken eines unzureichenden Stromnetzes geschützt bleiben.
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03.03.2026 20:19:37 |
Das Thema Redispatch hatten wir schon: HTD/3937686 Redispatch ist eine Folge von Fehlplanung. Also Zubau von EE wo kein Bedarf besteht. Das führt auch zu negativen Strompreisen. Die Lösung liegt ja auf der Hand: Zubau von 100 GWh Batterien in D. Mit Batterien ist es durchaus möglich Redispatch Massnahmen zu reduzieren und negative Strompreise weitgehend zu eliminieren. Natürlich muss man rechnen wo und wieviel Batterien Sinn machen. Eine belastbare Planung fehlt bis jetzt & Gruss delta97
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03.03.2026 20:24:25 |
Ich werde es nie verstehen, dass man sowas die deutsche Energiewende anfängt, aber dann nicht die nötigen Gesetze mitliefert, um ein Blockieren von z.B. HGÜ Leitungen zu verhindern und das auch gegen Widerstand leicht durchzudrücken. 100Gwh wären aber bestimmt 10Mrd+ an Euro.
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| | Zeit:
03.03.2026 20:32:32 |
In eine Diktatur geht das ja, hier nicht. Hier ist Einspruch immer möglich, das hebelt man nicht so einfach aus.
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03.03.2026 20:44:29 |
Zitat von delta97  Das Thema Redispatch hatten wir schon: HTD/3937686 Redispatch ist eine Folge von Fehlplanung. Also Zubau von EE wo kein Bedarf besteht. Das führt auch zu negativen Strompreisen. Die Lösung liegt ja auf der Hand: Zubau von[...] Redispatch ist zu 50% eine Folge von nicht vorhanden Strompreiszonen. Zur Zeit verkaufen wir Norddeutschen WIndstrom billig nach AT,CH und CZ, der aber dort nie ankommt, weil wir nicht genügend Leitungen von Nord-DE nach Süd-DE. In Nord-DE wird dann der Strom abgeregelt und muß in BY und BW teuer mittels Gaskraftwerken erzeugt werden. Würde dieser Schwachsinn beendet, hätten wir nur einen Bruchteil der Redispatchkosten
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03.03.2026 21:18:19 |
Zitat von OttoB  In eine Diktatur geht das ja, hier nicht. Hier ist Einspruch immer möglich, das hebelt man nicht so einfach aus. Für Braunkohle ging das mit dem machen irgendwie immer für Jahrzehnte.
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03.03.2026 21:19:22 |
Zitat von belzig  Zitat von delta97  [...] Redispatch ist zu 50% eine Folge von nicht vorhanden Strompreiszonen. Zur Zeit verkaufen wir Norddeutschen WIndstrom billig nach AT,CH und CZ, der aber dort nie ankommt, weil wir nicht genügend Leitungen von Nord-DE nach Süd-DE. In Nord-DE wird dann der Strom[...] Oder man hätte die AKWs einfach angelassen.
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03.03.2026 22:05:07 |
.... und was genau hätten die AKWs da geholfen?
Wären die Trassen für den Windstrom aus dem Norden, dann schneller gebaut worden?
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03.03.2026 22:30:21 |
Zitat von belzig  .... und was genau hätten die AKWs da geholfen?
Wären die Trassen für den Windstrom aus dem Norden, dann schneller gebaut worden? Weniger Importstrombedarf im Süden und damit hätte der Norden mehr Stromverbraucher ausgebaut! Die Industrie im Norden rechnet halt, das der Strom früher oder später abfließt gegen Süden und deshalb werden die Verbraucher nicht gebaut.
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| | Zeit:
04.03.2026 07:51:36 |
Ich rechne mit 100 GW WK und 200 GWp PV in D: 100 GWh Batterien sind überfällig. Damit kann man nicht nur den PV Tagesverlauf glätten und 5 Sommermonate mit 90% EE Stromversorgung realisieren, sondern auch im Winter während der Nacht überschüssigen Windstrom im Süden speichern.
Gruss delta97
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| | Zeit:
04.03.2026 09:14:43 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von belzig  [...] Weniger Importstrombedarf im Süden und damit hätte der Norden mehr Stromverbraucher ausgebaut! Die Industrie im Norden rechnet halt, das der Strom früher oder später abfließt gegen Süden und deshalb werden die Verbraucher nicht gebaut. Das Problem ist, daß sich unsere südlichen Nachbarn mit ihren Pumpspeichern und Stauseen, jahrzehnte darauf verlassen haben, daß Deutschland billigen Strom liefert. Deshalb sind auch die Netzverbindungen nach AT und CH außerordentlich stark dimensioniert, damit die nächtlichen Überschüsse aus den früheren süddeutschen AKWs abfliesen konnten. Wir haben diese AKWs teilweise 8h am Tag nur für AT und CH betrieben und den erzeugten Strom verramscht. Darüber hat sich früher niemand aufgeregt, weil es technisch gar nicht anders ging. Heute werden diese Leitungen benutzt um tagsüber PV-Strom loszubekommen, und da ist das Geschrei dann groß, obwohl es die gleiche technische Notwendigkeit ist. Das wäre auch kein Problem wenn Bayern und BW eine eigene Strompreiszone hätten. Mit der großen gesamtdeutschen Strompreiszone, wird aber der Strom im Norden gehandelt als wäre er auch im Süden verfügbar, was er physisch nicht ist, weil die Leitungen von Nord nach Süd nicht stark genug sind, um auch den Abfluß nach CH und AT darzustellen. Wenn die 2,5 GW AKWs in Süd-DE noch stehen würden, wären die Leitungen nachts nach AT und CH besser ausgelastet., allerdings wäre der Börsenstrom, wenn nachts der WInd weht dann noch öfter im Minus und die Nachbar würde noch mehr Strom kaufen. Gleichzeitig wären die Leitungs tagsüber überlastet, wenn genug PV-Strom im Netz ist. Der Netzausbau von Nord nach Süd ist einfach eine unvermeidbare technische Notwendigkeit, an der unflexible Erzeugungskapazitäten wie AKWs nichts ändern würden.
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| | Zeit:
04.03.2026 10:00:46 |
Zitat von belzig  Zitat von Raubfisch  [...] Das Problem ist, daß sich unsere südlichen Nachbarn mit ihren Pumpspeichern und Stauseen, jahrzehnte darauf verlassen haben, daß Deutschland billigen Strom liefert. Deshalb sind auch die Netzverbindungen nach AT und CH außerordentlich stark dimensioniert, damit die[...] Du gehst immer von einem statischen Stromverbrauch aus und nicht, dass sich Angebot und Nachfrage regeln und so mancher Laden eben nicht dichtgemacht oder zusätzlich eröffnet hätte. Bis 2005 waren übrigens mal 11GW in BaWü und Bayern am Netz! Und auch bis 2011 waren es noch über 10GW.
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04.03.2026 10:01:16 |
@belzig: ich kenne keine Quellen, die deine Aussagen belegen. Dokumentiert ist, dass D über Jahre Kohlestrom zu dumping Preisen in die CH exportiert hat. Vgl fraunhofer. Aber in der Vergangenheit zu grübeln ist sowieso brotlos & Gruss delta97 In den letzten 90 Tagen wurden 8.82 GWh Strom von der CH nach D exportiert: app.electricitymaps.com//zone/CH/3mo |
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04.03.2026 10:13:55 |
Zitat von delta97  @belzig: ich kenne keine Quellen, die deine Aussagen belegen. Dokumentiert ist, dass D über Jahre Kohlestrom zu dumping Preisen in die CH exportiert hat. Vgl fraunhofer. Aber in der Vergangenheit zu grübeln ist sowieso brotlos & Gruss delta97 In den letzten 90 Tagen wurden 8.82 GWh[...] https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE&year=2022 https://www.oeko.de/oekodoc/1634/2013-004-de.pdf https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/trilaterale-studie-zu-pumpspeicherkraftwerken-deutschland-oesterreich-schweiz-gutachten.html
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04.03.2026 10:21:18 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von belzig  [...] Du gehst immer von einem statischen Stromverbrauch aus und nicht, dass sich Angebot und Nachfrage regeln und so mancher Laden eben nicht dichtgemacht oder zusätzlich eröffnet hätte. . Ein Betrieb, der in Süddeutschland dicht macht, geht nicht nach Norddeutschland, weil es dort billigen Strom gibt. Der geht gleich dorthin, wo es billige Arbeitskraft und geringere Steuer, Abgaben und Bürokratie gibt. Manchmal ist dort dann auch noch der Strom billiger als in Nord-DE. Insofern wäre ich vorsichtig mit Nord-Süd-Verlagerungsideen.
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