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25.10.2022 18:18:53 |
Die BWWP installieren wir hauptsächlich, um den Keller kühl zu halten, zur besseren Lagerung von Lebensmitteln. Die LWWP bekommt allerdings auch ein 3/2 Wegeventil für den Brauchwasserspeicher. Da Wärmemengenzähler und Stromzähler hinzukommen, wird sich auch zeigen, was effektiver läuft. Ist aber wie gesagt nicht Priorität. Die zusätzliche Verrohrung bei vorhandenem Speicher und solo LWWP sehe ich nicht als Argument, statt dessen eine BWWP anzuschaffen. Wegen 2 Rohren mehr und einem Temp.- Fühler?
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25.10.2022 22:20:28 |
Einen 100 Liter im Rücklauf mindert deine Arbeitszahl eigentlich nicht.
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03.03.2026 23:32:41 |
Hallo, die Diskussion hab ich mir eben durchgelesen. Ich bin aktuell in der Planung einer Lambda EU15L. Zuvor muss die Solvis Pia 12 kW ausgebaut werden. Erfahrung mit einem System welches bei mir nicht funktioniert besitze ich. Jetzt habe ich mir Gedanken gemacht zusätzlich zur Lambda eine xxl Brauchwasserwärmepumpe zu installieren. Dabei geht es mir nicht rein um die Effizient sondern um die Bequemlichkeit. Bei uns wird viel geduscht mit einer großen Regendusche, dabei kann es vorkommen das zuerst Frau, Tochter, Sohn und ich hintereinander duschen. Deshalb auch ein 400 bis 500 Liter Brauchwasserspeicher in Planung, obwohl ich bezweifle das er ausreichend ist, denn die Lambda erwärmt das WW nicht so hoch wie eine BWW. Weiterhin kühlt über diesen Zeitraum das Haus aus und die Wärmepumpe läuft unter Volllast, zuerst um das WW wieder zu erwärmen und dann um die Heizkreise oder den Heizungspuffer zu erwärmen. Bei einer BWW zusätzlich kann die Lambda kontinuierlich durchlaufen und die Heizkreise bzw das Haus hält seine wärme, WW macht dann die BWW.. Hat bereits jemand damit Erfahrung und kann diese teilen?
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04.03.2026 00:57:11 |
Naja, die erforderliche BWWP wäre schon eine Nummer größer, als normal üblich. Und hätte auch mehr Leistung. Wo soll die Wärmekapazität herkommen? Da müsste man schon einen sehr großen Keller haben, oder die Luft zumindest teilweise von draußen ansaugen. Im Winter wird das "interessant". Dass sich die Unterkühlung des Kellers auf die Etage darüber auswirkt, ist bekannt? Was ich mir vorstellen könnte, wenn's denn eine BWWP werden soll, wäre die Erweiterung des BWWP-Speichers mit einem Glattrohr-WT. Eine weitere Wärmequelle könnte dann unterstützen. Das ginge auch, zumindest zeitweise, mit der eigentlichen WP.
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04.03.2026 09:04:03 |
Naja ich hab mir eine BWW mit Wärmetauscher ausgesucht. Da kann ich die Lambda anschließen und bei Bedarf aktivieren. Mein Keller wird nicht kalt denn die Abluft wird direkt von der BWW nach außen geführt, das können heute fast alle. Die können auch die Luft von außen ansaugen. Die arbeiten heute mit einen cop von über 4, deshalb ist das schon eine alternative.
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04.03.2026 09:47:27 |
Ich habe meine eigene WP zwar mit 300 WW Speicher gekoppelt, aber tatsächlich auch länger über eine separate Brauchwasserwärmepumpe nachgedacht. Was in der Diskussion hier bisher in meinen Augen etwas zu kurz kam, ist der Ausfall der Heizleistung des Systems während der WW- Bereitung. Entscheidet man sich hier bei der WP für einen effizienten Modus geht da gerne auch mal etwas Zeit ins Land, in der nicht geheizt wird. Bei FBH merkt man den Effekt nicht, bei Heizkörpern im Regelfall aber schon deutlich. Wenn man sich dann ggfls nicht dazu entschieden hat, WW nur einmal täglich zu machen und/ oder vielleicht noch eine Zirkulation hat, fehlt halt Heizleistung über den Tagesverlauf. Zusammen mit der Abtauproblematik einiger WP kommt dann über den Tagesverlauf schon einige fehlende Heizzeit zustande. Dann muss die WP die nötige thermische Energie vielleicht in 20 oder weniger Stunden liefern. Auch zu bedenken ist meiner Meinung nach, dass die WW Bereitung je nach gewählter WW - Temperatur für die WP schon einen gewissen Streßfaktor darstellt, da sie im Regelfall den VL in den 50er Bereich anheben muss. Das die Installation mit zwei WP im übrigen einen komplizierteren Aufbau bedingt, möchte ich bezweifeln. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich mit meiner eigenen Wahl unzufrieden bin, aber der Trennung in zwei WP kann man auch durchaus was Positives abgewinnen. Gruß Tom Noch zu TE: Ist der fraglichen HWR überhaupt groß genug? Ich meine die meisten BWW wollen so ca. 12-15:qm um genug Luft ansaugen zu können.
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04.03.2026 10:29:01 |
Also erstens wird der TE sich nach rund 4 Jahren inzwischen wohl entscheiden haben und zweitens bestätigen Ausnahmen, die Regel. Ich merke in den Heizkörperräumen fast nix, von Unterbrechung wegen Warmwassererzeugung.
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04.03.2026 11:01:11 |
Mhh, COP von 4 bei einer BWWP? Das sind Laborangaben beim Aufheizen von 10 auf 50°, wenn ich mich recht entsinne. Und natürlich bei 20° Ansaugtemperatur. In der Praxis fällt das geringer aus. Es wurde immer wieder gepredigt, und stimmt ja auch: Die Wärme muss, vor allem im Winter irgendwo herkommen. Blase ich direkt nach draußen, ergibt sich auch zwangsläufig ein Ansaugen durch die vielleicht undichte Gebäudehülle, oder verbauter Öffnungen. Entweder es wird der Hülle Wärme entnommen (schlimmstenfalls mit Zugluft-Effekten), oder eben direkt mit einem COP von vielleicht noch 2. Oft liegt die mögliche Ansaugtemperatur bei tiefstens -7°. Abtauen muss das Schätzchen genauso, wie der große Bruder draußen. Keller von Neubauten mit Perimeterdämmung und vielleicht noch schwimmendem Estrich im Keller bieten kaum noch einen Austausch von Erdwärme. Eine gedämmte Kellerdecke verhindert einen Wärmeeintrag aus der Wohnung darüber, so gut und doch auch wieder ungünstig. Altbauten sind für eine BWWP besser aufgestellt. Das soll nicht heißen, dass ich mir trotzdem keine einbaue 😉
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04.03.2026 12:33:31 |
Viele BWWP sind nicht für Aussenluft Ansaugung geeignet, da sie keine Abtau Funktion haben. Ihre Ablufttemperatur muss also über 0° bleiben. Ihr primäres Einsatzgebiet ist die Raumluftnutzung, entweder des Aufstellraums oder über Verrohrung von anderen Wohnräumen (zB Bad, Küche ...). Energetisch kann dies Sinn machen, wenn überschüssige Raumwärme vorhanden ist, oder Fensterlüftung vermieden/reduziert werden kann. Bei mir entlüftet sie zwei Bäder und belüftet/entfeuchtet einen vormals nassen Keller im Altbau - jeweils über Verrohrung.
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04.03.2026 12:58:33 |
Zitat von Luftlinien-Fan  Ich habe meine eigene WP zwar mit 300 WW Speicher gekoppelt, aber tatsächlich auch länger über eine separate Brauchwasserwärmepumpe nachgedacht. Was in der Diskussion hier bisher in meinen Augen etwas zu kurz kam, ist der Ausfall der Heizleistung des Systems während der WW- Bereitung.[...] Also ich würde sie in die Waschküche stellen, da kann sie aus allen Räumen ansaugen. Wir haben im Keller ca 22 bis 24 Grad weil es dort eine Einliegerwohnung gibt. Alternativ kann die aber auch von draußen ansaugen.
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04.03.2026 13:33:24 |
Zitat von Daddy57  Mhh, COP von 4 bei einer BWWP? Entweder es wird der Hülle Wärme entnommen (schlimmstenfalls mit Zugluft-Effekten), oder eben direkt mit einem COP von vielleicht noch 2.[...] Zur COP Diskussion bei BWWP: Wenn es draußen kalt ist, wird eine WP das Brauchwasser auch nicht mit einem sehr hohen COP aufheizen können, oder? A-7/W55 zub Beispiel mit 2,12 (Aquarea 5kW). Der COP/A-7/W35 liegt dann aber noch bei 3 oder mehr. Wäre das energetisch so schlimm, wenn die WP der BWWP die Wärme zur Verfügung stellt, und beide in einigermaßen hohen COP Bereichen arbeiten können? Trotz Umwandlungsverlusten?
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04.03.2026 15:40:09 |
Zitat von Torrost  Zitat von Daddy57  [...] Zur COP Diskussion bei BWWP: Wenn es draußen kalt ist, wird eine WP das Brauchwasser auch nicht mit einem sehr hohen COP aufheizen können, oder? A-7/W55 zub Beispiel mit 2,12 (Aquarea 5kW). Der COP/A-7/W35 liegt dann aber noch bei 3 oder mehr. Wäre das energetisch so schlimm,[...] Nein, wäre nicht schlimm. Es soll halt nur Keiner glauben, die BWWP ist der heilige Gral. Die Physik... Mitunter gibt es im Keller die ein oder andere Wärmequelle. Für uns zählt z.B. der Nebenbei-Effekt eines gekühlten Lagerraums. Und was oben verloren geht, holt im Winter der Kachelofen wieder rein 😊.
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