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18.11.2023 17:37:29 |
Guten Abend wertes Forum, ich besitze seit 2021 eine PV mit einem E3DC S10 Pro und die Lambda EU steht schon da und soll demnächst aufgebaut werden. Die Lambda Installateur sagte das er sich mit den verschiedenen Wechselrichtern nicht so auskennt und ich bin auf diesen Gebiet auch nicht fit. Hat jemand die oben genannte Konfiguration am laufen und könnte eventuell die nötigen Einstellungen ( Parameter für jedes Gerät ) zur Verfügung stellen? Ich habe dazu nichts im Forum gefunden. Danke im Voraus. Gruß Scherscho
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01.12.2023 12:49:41 |
Hallo, ich nochmal. Niemand der da helfen kann von den Lambda Heizern. Auch im PV Forum dazu keine Antwort.
Gruß Scherscho
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20.12.2023 15:36:14 |
Was willst du denn genau wissen?
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21.12.2023 18:02:36 |
Hallo ArnoD,
als erstes würde mich interessieren ob die Modbus TCP vom E3DC zur Lambda 1 zu 1 funktioniert.
Am E3DC kann man ja nicht viel einstellen welches Protokoll wird verwendet? E3DC oder SUN_SPEC?
An die Einstellungen vom E-Manager der Lambda kommt man so ja nicht ran das wird dann wohl die Inst. Firma oder Lambda selbst machen müssen.
Mich würden funktionierende Einstellungen interessieren damit das keine unendliche Geschichte wird.
Der Überschuss vom HKW wird ja auch per Modbus TCP zum MyPV Heizstab übermittelt. Da läuft das Problemlos ist das zur Lambda auch so ?
Danke erstmal für deine Antwort.
Grüße Mirko
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21.12.2023 18:32:32 |
Doku auf der Lambda Seite.
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21.12.2023 19:02:42 |
Hallo, ich nochmal dazu. Die Lambda läuft seit dem 12.12.2023 Ich habe aber keinen Zugriff auf die Einstellungen der Lambda im Energie Managment. Macht das dann der Fachbetrieb oder Lambda selbst? Grüße
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21.12.2023 20:46:46 |
Hallo und guten Abend scherchow, bei mir hat die Lambda ein heizungsbetrieb aus meiner Nähe installiert und bezogen über Energierieform. Nach Installation der Wärmepumpe gab es einen telefonischen Kontakt mit Energiereform und die haben dann die Lambda WP freigeschaltet und eingerichtet.
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21.12.2023 21:07:37 |
Hallo JaPi,
die WP läuft einwandfrei es geht nur um die Einbindung der PV via Modbus TCP.
Meine Frage bezieht sich auf das PV Management.
Überhöhung der Sollwerte bei PV Überschuss.
Am Montag wäre das erste mal so ein Tag gewesen wo das hätte greifen können.
Mir ist auch klar das diese Einstellungen für den Winterbetrieb der WP fast egal sind.
In der Übergangszeit könnt das eher was taugen.
Überhöhung bei PV Überschuss und Nachts vielleicht aus oder Sollwert Senkung.
Im Januar kommt auch die PV Fachfirma und baut einen Leistungsmesser ein .
Gruß Scherscho
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21.12.2023 21:35:44 |
Sorry, dann hätte ich es falsch verstanden....
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22.12.2023 00:02:14 |
Die Konfiguration E-Manager, sodass man die WP über Modbus steuern kann, muss Lambda machen. E-Meter Kommunikationsart = ModBus Client E-Meter Messpunkt = Neg. E-Überschuss Ich verwende iobroker und den Modbus Adapter um die Lambda WP über Modbus einzubinden und den e3dc-rscp Adapter um das Hauskraftwerk einzubinden. In iobroker läuft dann ein Javascript, was die Überschussleistung E3DC direkt über das Modbus Register 40103 an Lambda überträgt. Positive Werte sind dabei Netzbezug und bei negativen Werten wird in das Netz eingespeist, also Überschuss. Passende Modbus Einstellungen für Lambda um diese im Modbus Adapter iobroker zu importieren findest du hier: Modbus import Datei Lambda |
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22.12.2023 08:17:55 |
Danke ArnoD,
also muss sozusagen als Schnittstelle oder Übersetzer zwischen E3DC - Lambda noch ein iobroker auf z.B. einem raspberry o.ä. laufen.
Danke auch für den Link zu Github von dir.
Wenn ich das auch richtig verstehe, hat man dann ja auch eine Statistik wieviel Netz und wieviel PV Strom an der Lambda verbraucht worden ist?
Das werde ich mir mal anschauen und auch gern berichten.
Spannende Aufgabe.
Grüße Scherscho
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20.07.2024 09:38:16 |
Ich habe ein Homematic System und das gesamte E3DC S10E Pro (17,6 kWh Batterie) integriert und alle Daten per RSCP zur Verfügung. Die lambda EU08L wird auch in Kürze elektrisch angeschlossen. Ich möchte gerne flexibel mit dem Überschuss die Verbraucher (eAuto, Wärmepumpe, Haus) bedienen. Die lambda wird im Zählerschrank mit 2 3-fach-Absicherungen angeschlossen. Muss ich noch zusätzlich ein Smartmeter davor schalten, z.B. Shelly pro 3EM? Was genau muss/sollte ich noch einplanen, um die Wärmepumpe mit meiner gewünschten Leistung ansteuern zu können? Was sollte der Elektriker beachten bzw. was muss lambda tun, damit ich die Möglichkeit nutzen kann? Bernd
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21.07.2024 08:09:32 |
Zitat von ArnoD  Die Konfiguration E-Manager, sodass man die WP über Modbus steuern kann, muss Lambda machen. E-Meter Kommunikationsart = ModBus Client E-Meter Messpunkt = Neg. E-Überschuss
Ich verwende iobroker und den Modbus Adapter um die Lambda WP über Modbus einzubinden und den[...] Ich habe mich zwischenzeitlich noch weiter in die Thematik eingelesen und bin der Meinung, dass ich auf einen Shelly Pro 3EM verzichten kann. Mein E3DC S10 E Pro System mit 17,6 kWh Batteriespeicher liefert mir ja per Modbus und auch per RSCP die Daten, was gerade ins Stromnetz eingespeist bzw. bezogen wird. Diese Daten habe ich auch in der Homematic zur Verfügung und kann damit auch das E3DC-System per RSCP steuern (z.B. manuelle Batterieentladung, Batterieladung nur mit Delta über 12kW). Ferner habe ich auch schon ein HomeAssistant aufgebaut (Homematic CCU ist integriert) und kann auch hier die Funktionalitäten benutzen als auch eine Synlogy DiskStation am Laufen mit Docker und VMs. Was Hardware angeht, würde ich gerne so wenig weitere Hardware zulegen müssen wie möglich, um die Komplexität nicht weiter zu erhöhen. Ziel ist es, auch die lambda komplett einzubinden und steuern zu können. Du schreibst, dass Du einen Modbus Adapter verwendest. Ist das tatsächlich ein Hardware-Bauteil, was vermutlich in den Zählerschrank rein müsste oder gibts das auch softwaretechnsich, so dass lambda das diesen einbinden kann? Auf den Lamda FAQs hab ich folgende Info gefunden: WIE FUNKTIONIERT DIE KOMBINATION VON WÄRMEPUMPE UND PV-ANLAGE? 3. Möglichkeit: Leistungsvorgabe via Modbus TCP Die Leistungsvorgabe unserer Wärmepumpe kann über Modbus TCP beschrieben werden. Die Funktion ist dann die selbe wie im Punkt 2. Der Überschuss wird meist über ein Energiemanagement erfasst und kann unserer Wärempumpesteuerung via Modbus TCP gesendet werden. Wichtig: Das Energiemanagementsystem fungiert als Modbus Master, die Wärmepumpensteuerung als Modbus Slave. Spich das Energiemanagementsystem muss die Werte aktiv senden. Das wäre genau die Konstellation, die ich mir vorstelle. Wenn ich nun manuell per Script in das lambda Modusregister reinschreibe, dann müsste die Wärmepumpe doch dementsprechend mit meiner zur Verfügung gestellten Leistung laufen, oder? Für den Fall, dass ich doch noch zwingend was kaufen muss, wäre ich dankbar, was für meinen Zweck hier geeignet ist, damit ich das gleich mit einbauen lasse. Besten Dank Bernd
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21.07.2024 18:56:06 |
Ich kenne den S10E, aber nicht die Lambda. Nach dem was hier geschrieben ist, brauchst du ein Gateway, das einerseits aktiv die Daten aus dem E3/DC abfragt (RSCP) und andererseits per modbus-tcp die entsprechenden und hoffentlich dokumentierten Register der Lambda beschreibt. Da beides über TCP läuft, reicht ein Raspi als HW zusätzlich in deinem Home-LAN. Als SW, die die oben beschriebene Funktion leistet, könnte evcc zum Einsatz kommen, schau es dir mal an. Sicherlich geht es auch über HomeAssistant oder andere Home Automation SW, so sie Gateways für RSCP und modbus-tcp zu stellt.
Hoffe das hilft dir weiter. Gruß
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23.07.2024 15:26:58 |
Hallo, Danke für die Info! Das klingt doch schon mal gut. Die E3DC Daten habe ich im Smarthome, lambda hat die Modbus Register beschrieben. Das evcc schaue ich mir an. Evtl lass ich es als Container auf der NAS laufen. https://hub.docker.com/r/evcc/evcc Ich muss nur schauen, wie ich es dann der lambda Modbus TCP beibringe. Vermutlich hab ich im evcc dann eine eigene IP oder unter der NAS IP einen bestimmten Port, den ich verwenden kann. Falls es schon jemand gemacht hat, bin ich für weiteren Input dankbar.
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23.07.2024 23:08:10 |
Die Lambda bekommt eine eigene IP Adresse in deinen Netzwerk. „Modbus-TCP“ ist, trotz des TCP im Namen, ein Protokoll in der Anwendungsschicht. Die IP Adresse und der Modus Port (502 aus der Erinnerung) wird in deiner Home Automation eingetragen. Außerdem muss sie natürlich die modbus Register und ihre Bedeutung kennen - das leistet üblicherweise ein Plug-in. Gruß
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30.07.2024 15:49:43 |
Zitat von BerndAtHome  Ich muss nur schauen, wie ich es dann der lambda Modbus TCP beibringe. Vermutlich hab ich im evcc dann eine eigene IP oder unter der NAS IP einen bestimmten Port, den ich verwenden kann. Falls es schon jemand gemacht hat, bin ich für weiteren Input dankbar.[...] Die Lambda Steuerung ist Slave, ansprechbar über den Modbus TCP Port 502. Natürlich muss die WP mit einer IP-Adresse erreichbar sein. DokuDas Beschreiben einzelner Werte muss vorher erlaubt werden. Es macht sicher Sinn, die Lambda hinter einer Firewall in eine DMZ zu packen. Nicht das Putins Leute dir an Heiligabend die Heizung abschalten.
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06.10.2025 13:29:09 |
Dieser Thread entspricht genau meiner Frage:
Wie steuere ich eine Lambda EU13L mit meinem E3DC S10 ?
Wie habt ihr dies denn nun konkret gelöst ?
Grüße
PV
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06.10.2025 13:58:56 |
Hallo PV, direkt können die beiden nicht miteinander kommunizieren. Du brauchst ein Gerät "dazwischen", was einerseits die E3DC ausliest, und andererseits die Werte in die Lambda hineinschreibt. Das geht mit verschiedenen Produkten, viele benutzen als Hardware einen Respi dafür, oder einen Container für Hausautomation auf einer NAS oder einer starken FritzBox. Als Software ist im Moment HomeAssistant wohl ganz weit vorne. Meine Lösung mit FHEM ist eher nicht zu empfehlen, das moderne HA ist da deutlich komfortabler. Man braucht für alles aber einen gewissen Spieltrieb für die Umsetzung, mit überschaubarem Nutzen. Grüße Paulie
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06.10.2025 15:04:18 |
OpenWB standalone auf einem Raspberry Pi. Dort ist ein Modul für Lambda integriert und "E3DC" spricht openWB auch. Das geht dann auch ohne programmieren.
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29.10.2025 10:32:07 |
Hat jemand schon mal via Modbus versucht die Lambda zu steuern? Ich habe folgende Ausgangslage: E3DC kann ein Haus mit Drehstrom versorgen, d.h. im Falle eines Stromausfalls würde durch die kurzen Sekunden Stromlosigkeit die Lambda ausgeschaltet, E3DC kappt die Leitung nach draußen und fährt die Stromversorgung wieder hoch. D.h. die WP würde nach 20 Minuten Sperrzeit ihren Betrieb mit Notstrom wieder aufnehmen. Das will ich aber eigentlich nicht, da die WP die kleine Not-Reserve ruck-zuck aufbrauchen würde. Meine Idee war, über meine Hausautomation (hängt an USV und läuft daher durch) im Falle eines Insel-Events die Wärmepumpe auf Frostschutz zu stellen. Das gibt das Protokoll leider nicht her - aber den Heizkreis kann man via Modbus auf Frostschutz stellen. Das hat bei ersten Test auch geklappt - hat das jemand sonst schon mal gemacht? Ich habe das während Warmwasserbereitung ausprobiert - im Display ist dann im Heizkreis "Frostschutz" zu sehen und die Umwälzpumpe geht Mangels Anforderung aus. So weit so gut, ein Rückkehren auf "Automatik" via Modbus klappt auch. Aber: Der via Modbus eingestellte Frostschutz lässt sich an der Steuerung via VNC nicht wieder auf "Automatisch" stellen! Lediglich via Modbus-Befehl war mir das wieder möglich. Das finde ich doof - wenn der Notstrom den Akku geleert hat, die USV auch nichts mehr bringt und der Rechner der Hausautomation im schlimmsten Fall bei Rückkehr des Netzes nicht mehr hochkommt könnte man die Heizung gar nicht mehr einschalten. Es kann natürlich sein, dass durch den Neustart nach dem "finalen" Blackout ein Umschalten an der Steuerung wieder möglich ist - aber ausprobieren ist in der Heizzeit irgendwie doof - gerade mit hartem Resets der Komponenten. Daher meine Frage: hat da jemand schon mal Erfahrungen mit gemacht? War ich beim Zurückstellen auf "Automatik" via VNC nur zu ungeduldig? Gibt es da noch irgendwelche Tricks, dass die Bedienbarkeit weiter gegeben ist? Oder geht das automatisch wieder, wenn der Modbus-Master (meine Hausautomation) keine Verbindung zur Lambda mehr hat? Ich hätte doch im Sommer mehr testen sollen... :-) Viele Grüße Paulie P.S.: Das Scenario ist gar nicht so unwahrscheinlich, letztes Jahr hatte ich im Winter mitten in der Nacht 2,5h keinen Strom - ich war zufällig wach und habe die WP im Notstrom-Modus händisch auf Frostschutz gestellt und nachdem der Strom wieder da war wieder eingeschaltet.
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04.03.2026 13:20:05 |
So etwas Ähnliches habe ich auch geplant, mit Home Assistant und Sungrow-PV-Anlage, aber die WP ist leider noch nicht installiert. Ich bin auch am Überlegen, ob ich nur die Steuerung und Pumpe auf den Ersatztromkreis hängen lassen soll oder die ganze WP und dann ggfs. auf Frostschutz laufen lassen, wenn nicht genug vom Dach kommt oder im Akku ist. Mein Wechselrichter könnte bei Netzausfall innerhalb von 20 ms auf Insel umschalten, das würde die WP wahrscheinlich gar nicht merken. Jetzt wäre doch eine gute Zeit für einen Backup-Test, die WP muß momentan kaum noch heizen, und genug PV-Überschuß wäre ja sicherlich auch da. LG Meaparvitas
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| | Zeit:
04.03.2026 17:10:58 |
Dafür reicht ein potentialfreier Kontakt an der SGready Schnittstelle der WP „forced off“. So wie es bis 2024 von dem VNB gefordert war, wenn man verbilligten WP Strom bezogen hat.
Ob man es braucht, sei dahin gestellt. Ob die Batterie, die im Kernwinter eh nie (oder sehr sehr selten) voll wird, nach 2 oder nach 4h leer ist? Ich habe bislang darauf verzichtet, macht alles nur komplexer und fehleranfälliger.
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| | Zeit:
22.03.2026 13:42:04 |
hallo zusammen mein erster Post hier im Forum: Ich habe Lamda EU10L und Sungrow S15HT (40kWh Akku, 2 Wallboxen, Elwa MyPV) Heute habe ich es hinbekommen, bei PV Überschuss die WP zu beauftragen, den Puffer zu "überheizen". Egal welche WP oder WR du nutzt, direkt wird das wohl nie gehen. Du brauchst eine "Automatisierungsinstanz" ( Energiemanagementsystem) dazu. Ich nutze HA (Homeassistant). Die Lösung sieht so aus, dass du beide (WP+WR) ins HA integrireren musst. Dazu muss auf beiden Aggregaten die Modbus Kommunikation (Modbus-Client) freigeschaltet sein (ggf. Lieferant anschreiben). Dann kannn man sehr viel über sog. Register auslesen und beeinflussen. Speziell hier zyklisch den Netzbezugswert (=negativer Einspeisewert) aus dem WR auslesen (das Modbus-Register findet man in der WR-Doku), und dann den Wert (ggf. wg. Vorzeichen aufbereitet) ins Register 102 der Lambda eintragen. Der E-Manager der Lambda muss noch entsprechend konfiguriert werden, dann startet die WP nach der eingestellten Wartezeit die Überhöhung.
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22.03.2026 15:11:15 |
Hallo, willkommen im Forum.
War das an mich gerichtet?
HA und Sungrow PV über Modbus habe ich alles schon am Laufen, die EU10L WP kommt übernächste Woche.
Wollte die Einbindung in HA dann mit Hilfe der Integration von Guido machen.
LG
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