| | | | Zeit:
27.02.2026 12:11:26 |
Meine Filterwechsel werden auch nicht mehr angezeigt. Keine Ahnung wieso das so ist und mich stört es auch nicht. Den teureren Zuluftfilter wechsle ich ca. alle 10 bis 12 Monate und blase ihn sonst 2 x noch mit Druckluft aus. Die Zuluft Hz im Neuzustand und gegen Ende der Nutzunsgzeit behalte ich dabei im Auge. Im Sommer steht meine KWL und es wird mit Fenster gelüftet. Abluft wechsle ich dagegen mind. 2 x jährlich.
|
| | Zeit:
27.02.2026 16:45:21 |
Vielleicht wird Dein Filterwechsel in Zukunft wieder angezeigt, da Du den Zuluftfilter jetzt gereinigt hast. Wieviel Tage stehen denn in Deiner Anzeige Unter Lüftung->Service? Würde ihn mal auf 0 zurücksetzen...
|
| | Zeit:
02.03.2026 11:42:33 |
Heute mal versucht zu erkennen, wieviel Dreck sich dort im Vorwärm WT angesammelt hat, trotz G4 Filter im Ansaugturm! Auch wenn ich mit der Handykamera nicht scharf genug fotografieren konnte, ist der Schmutz doch deutlich erkennbar. Eine Reinigung durch den kleinen Schlitz von vorne scheidet IMHO aus, und von hinten verengen 2 Rohre im Abstand von 10 cm von der Wand, den Zugang, der ca. 43 cm breit ist, verbleiben also 33 cm. Welche Lösung könnte es noch geben, Styropor ausschneiden und später wieder einkleben? Oder braucht man ne neue WP, wenn der WT der Ansaugluftvorwärmung zu ist? Das ganze nennt sich dann auch noch Frischluftzufuhr!!
|
| | Zeit:
02.03.2026 19:52:07 |
Ich habe schon mehrere Gutachten zu diesen Geräten gesehen und selbst auch schon ein Gutachten dazu verfasst. Eine Luft-Wärmepumpe-Lüftungskombi benötigt entsprechende ergänzende Systemkomponenten. Stattdessen wurden diese Geräte jahrzehntelang einfach massenhaft an Installationsunternehmen verkauft, die selbst ahnungslos waren. Wir bekommen auch fast wöchentlich Anfragen zu Austausch oder Verbesserungen dieser Anlagen. Der Hersteller hat alle erforderlichen zusätzlichen Anlagenteile verschwiegen, um kostenmäßig konkurrenzfähig zu sein. Von den flexiblen Luftanschlüssen angefangen bis zur Ansaugung über Lichtschächte ( Radonansaugung, Schmutzansaugung, Wasseransaugung, etc.) bis hin zur Ausblasung über Lichtschächte (Vereisung und Veralgung der Fassade, Blockierung bei Schneefall, etc.). Das Gerät benötigt aufgrund des großen Volumenstroms einen entsprechenden Ansaugturm mit Taschenfilter 592 x 287 x 450T. Alle anderen Lösungen mit zu kleinen Filterflächen (Kegelfilter) sind einfach unzureichend und führen zu ständigen Problemen, bzw. schmälern die Effizienz. Die Fortluft-Ausblasung muss auch gelöst werden. Es ist kein Wunder, wenn an der "modernen" Haustechnik so gezweifelt wird, wenn solche Systeme die Nutzer verärgern.
|
| | Zeit:
03.03.2026 10:19:32 |
Meine LWZ8 steht im Keller und hat bald das fünfte Betriebsjahr hinter sich. Ansaugung über einen Turm, mit Einlass ca. 1,2 m über GOK. Abluft über einen Lichtsacht, seitlich davon in ca. 2 m Abstand. Der Lichtschacht zeigt keinerlei Veralgung oder Schimmel. Einen Kegelfilter im Turm hatte ich die ersten 3 Jahre verbaut. Jetzt nicht mehr. Den WT habe ich die ersten 4 Jahre mit Druckluft von unten und gleichzeitiges Absaugen von oben durch den Schlitz gereinigt. Letztes Jahr habe ich hinten das Styropor ausgeschnitten und reinige zukünftig nur noch von hinten mit Bürste und Staubsauger. Einen Effizienzverlust konnte ich bis jetzt noch nicht feststellen. Wartung und Reinigung mache ich alles selbst. Ich will keinen HB mehr im Haus haben. Aber die Anlage ist im Gesamten eher suboptimal konstruiert. Mal schauen wie lange die beiden Chinalüfter noch halten. Einer korrodiert schon mächtig.
|
| | Zeit:
03.03.2026 12:09:10 |
Ohne den Kegelfilter im Turm ist doch die Bahn frei bis in den WT? Bei dem Zeug, das ich schon im Kegelfilter gesehen habe, würde ich die Anlage nicht ohne den Filter betreiben.
|
| | Zeit:
03.03.2026 13:14:53 |
Deshalb wird der WT auch einmal jährlich gereinigt. Bei den Hz der Zuluft sehe ich da jedenfalls jetzt keine ansteigende Tendenz zum jährlichen Termin der Reinigung hin. Und wegen dem Verdampfer mache ich mir da auch keine Sorgen. Die Lamellen spüle ich 1x jährlich zurück und die sehen zustromseitig gut aus. Das ist bei jeder außen stehenden Einheit nichts anderes, also bei >90% der WP´s. Und: der Hersteller schreibt den Vorfilter auch nicht zwingend vor, oder empfiehlt diesen. ....was bei dem Hersteller jetzt nicht unbdedingt was zu bedeuten hat.
|
| | Zeit:
03.03.2026 16:29:17 |
Zitat von leitwolf  Ich habe schon mehrere Gutachten zu diesen Geräten gesehen und selbst auch schon ein Gutachten dazu verfasst. Eine Luft-Wärmepumpe-Lüftungskombi benötigt entsprechende ergänzende Systemkomponenten. Stattdessen wurden diese Geräte jahrzehntelang einfach massenhaft an Installationsunternehmen[...] Hmmm... du beschreibst einen Zustand, den meine Anlage definitiv nicht hat. meine Anlage steht im Erdgeschoss im Technikraum. Der Zuluftschacht wurde in ca. 2m Höhe durch die Außenwand geschlagen. Das Abdeckgitter ist ca. 50x50cm groß. Und die Zuluft ist direkt unter dem Carportdach. Und das Carport ist ein Doppel-Carport mit massiver Stahlbetondecke, an's Haus angehängt. Somit wird meine Zuluft quasi aus einem "etwas geschützten" Bereich angezogen. Warum zwischen dem "Zuluftvorwärme-Wärmetauscher" nur ein G1 Grobschmutzfilter ist, der alle Partikel < 2-3mm Größe einfach durchlässt, ist mir auch ein Rätsel. Aber ich muss sagen, der besagte Wärmetauscher wurde nun das erste Mal nach 13 Jahren Betrieb der Anlage von mir gereinigt. Ich wusste ja nicht mal dass dieser existiert, bis ich hier diesen Thread eröffnet hatte. Die Lärmbelästigung der Anlage in der Zuluft (dröhnen) hat vor ca. 2 Jahren begonnen und sich Monat für Monat gesteigert. das heißt, der WT hat 11 Jahre lang brav Luft durchgelassen, ohne dass der Zuluftlüfter die Hz-Zahl verändert hat. Dies ohne nennenswerten Filter, außer dem verbauten G1. Dies mag vielleicht an der besonderen Einbausituation liegen, dass die Zuluft im Carport, hinten in der Ecke, direkt unter dem Dach angezogen wird in 2m Höhe, aber es scheint ein gewisser Schutz zu sein, vor Schmutz. Sonst hätte dies nicht 11 Jahre funktioniert, ohne Reinigung des WT. Und ich bin mir sicher, bei meiner Anlage könnte ich den WT nun wieder 5-8 Jahre nicht reinigen und hätte dadurch keine Probleme. Aber nun wo ich weiß wo er ist, und was er tut, werde ich ihn beim jährlichen Check mitreinigen. Insgesamt kann ich meiner Anlage bescheinigen, sie läuft nun 13 Jahre ohne nennenswerten Probleme. Ich habe 13 Jahre nicht einmal einen Servicetechniker geholt, seit die anfänglichen Startschwierigkeiten behoben wurden. Die Anlage ist fast wartungsfrei. Filter wechseln, Kreuz-WT 1x jährlich spülen, innen mal raussaugen und das war es auch schon.... nun kommt der kleine metallene WT noch dazu im Reinigungszyklus. Alles in allem, eine sehr dankbare Anlage. Und sehr effizient, denn ich bezahle für Heizung + Warmwasser zusammen € 38,- im Monat.... dies seit ich im Haus wohne.
|
| | Zeit:
04.03.2026 06:24:34 |
Bei den laufenden Kosten stimme ich Dir zu.... Es darf nur kein MFG getauscht werden müssen, ohne Platine rd. 1000,-, mit Platine 2200,-. Und wenn die WP ihr Laufzeitende erreicht hat, als Beispiel mal nach 20 Jahren, dann werden mal für ne "Neue" so um die 30.000,- aufgerufen. Vielleicht hat man Glück und die Förderung gilt noch, dann sind es nur 21.000,-, wenn nicht, waren das im Nachhinein jährlich nochmals 1500,- oder 125,- monatlich. Ich bezeichne das als "die dicke Rechnung kommt zum Schluß". Klar, man hat dann auch wieder eine neue WP, aber bei weniger als 20 Jahren Laufzeit sieht die Rechnung ungünstiger aus. Durch die vorhandenen Installationen ist man ja auch irgendwie auf den selben Hersteller angewiesen, wenn man nicht bei Adam und Eva anfangen möchte. Aber auch ich bin mit der Anlage aktuell sehr zufrieden und würde auch wieder zum Nachfolgemodell greifen, wie gesagt, man weiß nicht, wie die Kalkulation am Ende aussieht! Ich hoffe nur, dass sie sich nicht mal im Winter verabschiedet und man ne Woche lang kalt sitzt.
|
| | Zeit:
04.03.2026 14:22:47 |
Genau hier liegt dann auch der große Nachteil der Kombigeräte: Bei größeren Reparaturen oder einem Austausch wird es teuer, weil das gesamte Gerät erneuert werden muss. Mit modularen Systemen ist man flexibler und kann einzelne Teile wenn sie die (technologische) Lebensdauer erreicht haben, schrittweise erneuern oder modifizieren und man ist nicht von einer bestimmten Bauform abhängig. Andere Hersteller von innenaufgestellten Luftwärmepumpen machen sich mehr Gedanken zur Reinhaltung oder Reinigung der Wärmetauscheroberflächen und der fachgerechten Luftführung. Das kostet dann natürlich auch mehr in der Investition und vermeidet Probleme im Betrieb. Meine Kritik bezog sich eben auf diese Art der Konzeption, da er den Anlagenbauern und Nutzern keine fachgerechte Lösung bietet und sie mit den Problemen die dadurch auftreten können, allein lässt.
|
| | Zeit:
04.03.2026 14:37:18 |
Die Kritik ist auch berechtigt, wie ich finde, da die Abluft meiner WP in einem Lichtschacht nach außen geführt wird und die darüber liegende Fassade regelmäßig schwarze Abluftspuren aufweist, die ich dann mit einem Kärcher gegen Ende der Heizperiode vom Putz entferne. Und natürlich die Reinigung des WT der Vorwärmung, eine Zumutung, wenn man die Abstände der WP von der Wand und damit den "Arbeitsraum" betrachtet, den man für die Reinigung zur Verfügung hat.
|
| | Zeit:
04.03.2026 20:36:06 |
Ich kann einige Kritikpunkte gut verstehen, die Reinigung des Luftvorwärmers ist tatsächlich nicht optimal, bzw. gar nicht gelöst. Bei meiner älteren 403 fehlt sogar der Grobfilter. Mit einem dünnen Wasserstrahl, vielen Handtüchern und einem Nasssauger hat die Feinreinigung bei mir aber immer zuverlässig funktioniert, auch wenn es recht aufwendig war. Falls der Zugang zur Anlage schwierig ist oder Zubehör nicht eingebaut wurde, liegt das meiner Meinung nach eher an der Planung des Installateurs. In der Montageanleitung sind die nötigen Schritte und auch die Zubehörteile aus meiner Sicht klar beschrieben. Unser Installationsbetrieb hat uns z. B. geraten, vor der Montage des Lichtschachts ein Blech auf die Kellerwand-Isolierung zu setzen, um Schimmelproblemen vorzubeugen. Und um den Luftstrom von der Fassade wegzuführen gibt es inzwischen auch ein entsprechendes Zubehörblech (Luftleitblech LLB).
|