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Datenschutzhinweise

Fördermenge zu gering bei Lambda WP, kann die Umwälzpumpe der Grund sein?
Verfasser:
Otto S.
Zeit: 24.02.2026 15:36:33
0
3937250
Das ist logisch!!

Verfasser:
Lambei
Zeit: 04.03.2026 13:29:11
0
3939524
Aus meiner Sicht sind zwischen den Zeilen der Kommentare die Lösungen für diese Frage im Grundsatz versteckt.
Hier mal meine Interpretation als Diskussionsgrundlage:
Das Problem ist ein Unverständnis zur Hydraulik einer Wärmepumpeanlage beim WP Hersteller, beim Installateur und beim Anwender zu Hause.
Der Wärmepumpenhersteller verkauft eine gute WP und eine Vielzahl von Anschlussvorschlägen, die im speziellen Einzelfall aber nicht funktionieren.
Der Installateur baut diese Vorschläge ein und wundert sich, dass es Probleme gibt.
Der Anwender zuhause hat nicht verstanden, wie er seine WP Heizung betreiben muss, damit sie richtig laufen kann.
Wann läuft eine Wärmepumpe richtig?
1. Die WP liefert das Heizwasser an die FBH, die Heizkörper und sonstige Einrichtungen und steuert über die Temperatur des VL-Heizwassers die Wärmeabgabe. Entgegen der Annahmen vieler Installateure sind Einzelraumregelungen (obwohl sie eigentlich vorgeschrieben sind) ziemlich ungeeignet. Auch im vorliegenden Fall ist das die erste Maßnahme, die Regelventile an den Heizkörpern entfernen und den eingestellten Wasserfluss immer konstant zulassen. Wie gesagt, die Heizleistung im Raum ergibt sich aus der Spreizung im Heizelement und seine Größe/Oberfläche/Beschaffenheit (Eingangstemperatur - Ausgangstemperatur), die ihrerseits durch den Durchfluss bestimmt wird - der Durchfluss (und damit die Spreizung) wird beim hydraulischen Abgleich festgelegt. Die Heizleistung wird bei niedrigeren Vorlauftemperaturen auch niedriger (die Spreizung nimmt ab). Damit steuert die Vorlauftemperatur bei konstantem Durchfluss die Heizleistung proportional - nicht die Einzelraumregelung!.
2. Hydraulische Schaltbilder der Hersteller sind häufig unbrauchbar, weil sie alternative Anschlussarten beschreiben, die in der Realität kaum funktionieren können. Die Planung einer Anlage muss sich an der einfachst möglichen Hydraulikstruktur orientieren. Zunächst ist immer die Frage zu beantworten, ob und wie es möglich ist, einen Betrieb ohne Einbindung eines Pufferspeichers zu wählen - effizienteste Betriebsweise. Solange die WP nicht taktet ist diese Betriebsart immer sinnvoll. Das geht aber nur, wenn die Heizreinrichtungen (HK, FBH) voll durchströmt werden und der minimale WP-Durchfluss erhalten bleibt, d.h. ungedrosselt durch Ventile und Einzelraumsteuerungen.
3. Installateure bauen gern alles mögliche unreflektiert in die Hydraulik ein (macht ja alles schön teuer). Mischer, Zusatzpumpen für einzelne Heizkreisläufe, Einzelraumsteuerungen, Regelventile etc. scheinen auf dem Papier sinnvoll - in der Praxis aber unbeherrschbar weil kollidierende Regelkreise entstehen. Also Mischer raus, nur eine Pumpe und in der Gesamtheit hydraulisch abgleichen. Tipp: alles raus, was den Durchfluss behindern könnte (Rückflussverhinderer, auch die Eclipse Ventile sind da m.E. nicht wirklich hilfreich, da sie einen zusätzlichen Druckabfall im System bewirken - kann man hier aber vielleicht drin lassen, kostet eben Pumpenenergie).
4. Einstellung der Wärmepumpe erfordert einen erfahrenen Techniker/Ingenieur, der umfassenden Zugang zur Steuerung und Verständnis der Hydraulik hat und sich mit dem Typ der WP auskennt. Das kann von einem Installateur nicht erwartet werden.
Im vorliegenden Fall wurde vermutlich. nachdem am Anfang eine instabile Regelung beobachtet wurde die Leisung der WP in der Steuerung eingedrosselt. Das führt jetzt dazu, dass der Aufwärmprozess sehr langsam erfolgt, weil die volle Leistung nicht erlaubt wird. Dafür muss die Steuerung richtig eingestellt werden.

Fazit und Vorschläge: Betrieb immer/weitgehend ohne Einzelraumregelung, offnen des Mischers (ggf. entfernen), Entfernung der Pumpen bis auf eine, die alle Heizkreisläufe bedient. Puffer im VL wenn und soweit mgl. abtrennen - bis die WP anfängt zu takten. Hydraulisch richtig abgleichen. WP entdrosseln.

Dann läuft alles super. Sie haben nämlich eine wirklich gute Wärmepumpe gekauft.

Randbedingungen prüfen für die Abtauung im Winterbetrieb: Reicht das Umlaufwasservolumen im Heizsystem ohne Pufferspeicher (bei der Größe des Hauses und vielen HK gehe ich davon aus - Voraussetzung sind geöffnete Regelventile !)?

Verfasser:
rhm1
Zeit: 04.03.2026 14:27:05
0
3939549
Zitat von Lambei Beitrag anzeigen

Das Problem ist ein Unverständnis zur Hydraulik einer Wärmepumpeanlage beim WP Hersteller, beim Installateur und beim[...]
Das kann von einem Installateur nicht erwartet werden.


Das Problem ist aber dass die Installateure trotzdem auf ihren verkorksten Hydraulikvorstellungen beharren. Unterstützung wie in der Schweiz gibt es nicht.

Ich versuche seit geraumer Zeit eine Umstellung auf Lambda nach diesen Vorstellungen im Raum München zu realisieren.
Umbau auf einen Direkt-Heizkreis mit Rücklauf des Heizkörperkreislaufes in den Vorlauf der Fußbodenheizung.
Meines Erachtens passt alles, inklusive Mindestvolumenstrom. Eine raumweise Heizlast liegt vor.
Bisher haben alle abgewunken, ohne sich auch nur die vorhandenen Gegebenheiten anzuschauen.
So funktioniert Klimawende in Deutschland

Verfasser:
Lambei
Zeit: 04.03.2026 14:36:41
0
3939552
Sorry, Beitrag ist versehentlich in das falsche Thema geraten.

Verfasser:
Lambei
Zeit: 04.03.2026 15:07:38
0
3939562
Hallo rhm1.
Das ist vielleicht ein eigenes Thema, das hier mal diskutiert werden kann. Aus meiner Sicht könnte es gute Gründe gegen diese Lösung geben.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 04.03.2026 16:32:19
1
3939594
Also selten hab ich so einen Mist gesehen.
Verzinktes Rohr in der Heizung ist schon das erste Problem, Es kann zu Korrosionsproblemen kommen. Ältere Heizungsbauer wissen das.
Und 11/4" für 2,6 m3/h - Ich würde auf DN 40 gehen. Und die anderen 1" Engstellen beseitigen.
Wenn das rechts oben die Nachfüllung ist - wo ist der Systemtrenner und btW - wie ist die Füllwasserqualität.

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 04.03.2026 16:58:43
0
3939605
Aber Muscheid das ist ein Energieberater, Werkstoffkunde wird da nicht gelehrt.

Gutefrage

Verfasser:
muscheid
Zeit: 05.03.2026 14:14:35
0
3939828
Tja, das sieht man.
Werkstoffkunde und hydraulisches Wissen ist schon erforderlich, gerade bei WP.
"Kessel weg und WP an die Rohre dran" funktioniert da nicht ohne weiteres. Man muß vieles beachten.

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