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05.03.2026 19:19:57 |
Zitat von Fertig  Er hat das selbe Problem. Wohn-Ess-Koch-Bereich 28°C, alle anderen Räume bekommen nichts davon ab. Nicht mal Brauchwasser wird damit erwärmt. Er bereut extrem, dass er auf den HB damals gehört hat. Jetzt sagt er auch "Wenn, dann nur wasserführend". Viele scheuen die Kosten, Vor- und Rücklauf, Kaltwasseranschluss für Notlöschung und dazu die Entwässerung, Pumpengruppe mit Mischer, Speicher und dann noch das Kabel für den Schaltkontakt. Kommt schon ganz schön was zusammen und mal ehrlich, für kleines Geld gibt es wunderschöne, verlockende Design Kaminöfen ohne Wasserführung. Daran, das so ein Strahlungsofen die Wärme sehr konzentriert im Aufstellraum abgibt, der Raum dann meist unangenehm über temperiert, das wissen Viele erst hinterher. Dann bleibt das Ding eben aus.
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05.03.2026 19:39:12 |
Wenn kein anderer Raum was davon abbekommt, eben Fehlplanung. Falscher Ofen, falsche Platzierung dadurch keine Umluft,zuviel Leistung. Im Neubau einfach zu gestalten. Im Bestandsbau schwieriger. Wasserführender Ofen und WP, eigentlich ein Konstrukt von dem zurecht immer abgeraten wird. Wieder mehr Fehlerquellen. Im Neubau wenn schon dann zentraler Grundofen. Alles andere ist doch nur ein Kompromiss für ein haben wollen.
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05.03.2026 20:32:37 |
So gesehen braucht es in einem Haus gar keinen Ofen oder Kamin. Ist ja meist rein zu Dekoration da. Ich bin sowieso zu faul zum Holzmachen. Lagern, putzen, Schorni holen. Die Luft im Haus wird davon auch nicht besser, Feinstaubbelastung steigt an, Staub wird aufgewirbelt, die Luft wird sehr trocken. Allgemein die ganze Arbeit drumrum ist mir das einfach nicht wert. Die Nachteile überwiegen aus meiner Sicht deutlich. Von Kosten ganz zu schweigen. Grüße
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05.03.2026 20:57:00 |
Deshalb haben wir den Schornstein zugemauert und verputzt, hängt jetzt n Bild vor...
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05.03.2026 22:59:38 |
Zitat von Streety2  Wenn kein anderer Raum was davon abbekommt, eben Fehlplanung. Falscher Ofen, falsche Platzierung dadurch keine Umluft,zuviel Leistung. Am Anfang ist der Ofen und dann wird das Haus drum herum gebaut. Wäre nicht mein Ding. Mit Wasser führend ist man da null eingeschränkt, auch das mit der trockenen Luft ist nicht spürbar. Keine Ahnung wer da immer davon abrät, ich habe das bei mir umgesetzt und bei etwa 10 Kunden dieselbe Ausführung ratgebend begleitet. Alle sind damit zufrieden. Einer davon betreibt eine WP bei welcher kurz vor Weihnachten der Ventilator nicht mehr wollte. Mit dem Ofen hat er dann 6 Tage überbrückt, bis der Neue da war.
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06.03.2026 06:39:17 |
Zitat von Streety2  Stromausfall. (Ich rede nicht von ein paar Stunden)
Viel mehr gibt's da nicht zu sagen. Der Ländliche Raum ist da auch anders geprägt. moin Streety, mein Ofen,den ich im letzten Jahr nochmal neu gekauft habe, dient auch ausschließlich als Notofen. Unser Schornsteinfeger sagt, das man ja nicht gezwungen wird aus einem 8 KW Ofen auch 8 KW herausholen zu müssen. Einfach kleinere Scheite verwenden und nicht zu voll stopfen dann gibts auch keine Sauna. Ich hab ca.10 Jahre mit einem Kaminofen meine damalige Ölheizung unterstützt. Die Brennholzbeschaffung fing bei der Fällung an und endete im Ofen. Heute las ich mir alles ofenfertig vor die Haustür liefern, ist entspannter.
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06.03.2026 07:02:28 |
Ich habe mir schon oft darüber Gedanken gemacht, was man tun kann, wenn es mal im Winter einen Stromausfall gibt. Extra dafür einen Ofen zu kaufen ( Schornstein ist vorhanden), ist mir irgendwie zu blöd und zu kostspielig. Wenn ich auf die letzten Jahrzehnte zurückblicke, dann kann ich mich an keine Stromausfälle erinnern, die länger als 1-2h gedauert haben. Davon hatten wir insgesamt vielleicht 2 oder 3. Das Stromnetz scheint bei uns also eigentlich sehr stabil zu sein. Somit will ich mir auch keinen Ofen anschaffen. Somit hoffe ich, dass das Netz weiter so stabil bleibt. In einem massiven Haus so wie unser kann man einige Stunden ohne Heizung ohne Probleme überbrücken, ohne dass man groß was merkt. Aber nach 24h wird es dann je nach Außentemperatur doch kritisch. Grüße
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06.03.2026 07:23:56 |
Zitat von WP_PV_ST  Unser Schornsteinfeger sagt, das man ja nicht gezwungen wird aus einem 8 KW Ofen auch 8 KW herausholen zu müssen. Einfach kleinere Scheite verwenden und nicht zu voll stopfen dann gibts auch keine Sauna. Bei dem Rat des Schornis ist es dann halt auch so, dass der Rest des Hauses weniger bis gar nicht unterstützt wird.
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06.03.2026 07:39:12 |
man schürrt im Notfall wie mans braucht. Letzter Stromausfall war am 1.1.2024 ca.11 Stunden wegen Eisbruch.
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06.03.2026 08:41:19 |
Zitat von WP_PV_ST  man schürrt im Notfall wie mans braucht. Letzter Stromausfall war am 1.1.2024 ca.11 Stunden wegen Eisbruch. Wenn man das Haus unterstützen will, dann hat der Aufstellort beim Luftgeführten deutlich Übertemperatur. Entweder / Oder Ich kann mich an keinen Stromausfall bei uns erinnern. 2 Stunden mal tagsüber, wegen Bauarbeiten kann immer und überall mal sein.
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06.03.2026 08:47:57 |
Wenn ich lese das die Hütte um den Ofen gebaut wird. 🙄 "Mann" kann alles übertreiben. Eine Aussparrung in einer Wand reicht oft schon. Mittlerweile gibt es auch Wandbündige Öfen zur Nachrüstung, da genügen oft 2 Durchbrüche. Da erreicht man oft WZ,Küche,Treppenhaus und somit auch den 1.Stock. So schwer ist das nicht. Aber das eigene ist ja immer das beste. Ich behandle das so wie WP_PV_ST. Er bleibt als Notofen erhalten. Würde ich im ländlichen Umfeld immer so machen. Stromausfall juckt mich dadurch nicht. Gekocht wird am Grill 😊 Auch dem Monoblock ist es egal, da die Hydraulik so ausgeführt ist das eine Thermische Zirkulation entsteht. (getestet) Sollte "nur" ein technisches gebrechen der WP stattfinden gibts den Heizstab. Prinzip KISS. Es gibt auch Menschen die stellen sich ein Notstrommagregat in der größe einer Garage hin. Jeder wie er will, es stört mich nicht.
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06.03.2026 08:57:59 |
Zitat von Streety2  Wenn ich lese das die Hütte um den Ofen gebaut wird. 🙄 "Mann" kann alles übertreiben. Oben war noch dein Satz Wenn kein anderer Raum was davon abbekommt, eben Fehlplanung. Falscher Ofen, falsche Platzierung dadurch keine Umluft,zuviel Leistung. Im Neubau einfach zu gestalten. Im Bestandsbau schwieriger.Jetzt ist das wieder völlig anders?
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06.03.2026 10:27:24 |
wie gesagt ist es ein Notofen für Notfälle. Im Notfall brauche ich keine exakt 22,34 Grad im Wohnzimmer. Im Notfall dürfen es auch 26 Grad sein, da mach ich halt ein Fenster auf. Im Notfall sollen es aber keine 5 Grad im Haus sein. Kann sein das der Ofen 10 Jahre kalt bleibt, den Luxus leiste ich mir. Meine WP schafft alles problemlos ohne Ofen. Wenn einer keinen Ofen mag, dann ist das Ok, bei mir ist er halt der Ersatzfallschirm.
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06.03.2026 11:00:34 |
Öffnungen reichen in der Regel nicht. Von meinem Arbeitskollegen weiß ich, dass er es sogar mit einem größeren Lüfter ausprobiert hat. Dass also ein Lüfter die warme Luft aus Wohnen-Essen-Kochen ins benachbarte offene Flur transportiert. Die Wirkung war sehr überschaubar, hat er berichtet und er hat es sein lassen. Seine Worte waren, er habe einen großen Fehler gemacht, weil er den Kamin nicht wasserführend bauen ließ. Dass er mit Kamin eine sehr trockene Luft im Haus hat, hat er mir auch berichtet. Strahlungswärme kann man sowieso nicht umlenken oder verteilen. Grüße
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06.03.2026 12:06:39 |
Bei uns ist es ein Kaminofen (nicht wassergeführt), nicht zum heizen, sondern nur für gemütliche Abende. Wir haben ein sehr offenes Erdgeschoss, da verteilt sich das eigentlich ganz gut (dennoch ist es im WoZi, wo der Ofen steht, natürlich wärmer als in den anderen Räumen, aber nicht störend oder so). Gegen trockene Luft steht immer eine Tasse Wasser oben drauf. ;-)
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06.03.2026 12:38:17 |
Zitat von t_aus_h  Bei uns ist es ein Kaminofen (nicht wassergeführt), nicht zum heizen, sondern nur für gemütliche Abende.] Bei mir war ein Brunner mit Nachbrenner eingemauert in Schamott. Bedarf den zu erneuern bestand nicht, Zustand Top. Beim Brunner hat das aber ewig gedauert bis er Wärme abgegeben hat, am nächsten Morgen war es dann zu warm. Den Walltherm Holzvergaser Kamin habe ich bei einem Kunden im Allgäu entdeckt, dem ich 2011 eine Erdwärmeanlage erschlossen habe. Das war dann sehr schnell klar, wohin die Reise geht. Abgastemperatur, Wirkungsrad, Übertemperatur, trockene Luft, Performance alles ist um Klassen besser durch den Wasser geführten. Bei der Luft WP bis 2018 war der sehr oft an, würde sagen unter 2°C AT jeden Abend. Der hat dann die Heizung merklich unterstützt, war auch notwendig wenn es unter 0°C ging, war die Luft mit Warmwasser und Heizung unterhalb der Möglichkeiten.
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06.03.2026 12:39:36 |
Zitat von nicijan  Zitat von Streety2  [...] Oben war noch dein Satz Wenn kein anderer Raum was davon abbekommt, eben Fehlplanung. Falscher Ofen, falsche Platzierung dadurch keine Umluft,zuviel Leistung. Im Neubau einfach zu gestalten. Im Bestandsbau schwieriger.Jetzt ist das wieder[...] Du hast doch den unnötigen Satz "Hütte um den Ofen bauen" in den Raum geworfen. Ich habe nur Beispiele gebracht was mit wenig Aufwand gemacht werden kann, aber nicht muss. Was stört dich daran? Deine Empfehlung zu Wasserführenden Öfen mit WP kann ich nicht teilen. Weder im Neu noch im Bestandbau. Deine Konstellation kostet einiges, du bist zufrieden damit. Passt für dich. Ich,andere sehen das eben anders. @Fertig Ein banales Loch in der Wand oder ein Lüfter bei einem frei Aufgestellten Ofen. Wie kommt es wohl zu solchen Ideen? Ein Gespräch mit einem Ofenbauer bringt Erkenntnis von Fachleuten. @WP_PV_ST Zustimmung. @t_aus_h Genau etwas wärmer stört doch nicht. Die 28° von denen gesprochen wird hatte ich nie erreicht.
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06.03.2026 13:08:30 |
Zitat von nicijan  Zitat von t_aus_h  [...] Bei mir war ein Brunner mit Nachbrenner eingemauert in Schamott. Bedarf den zu erneuern bestand nicht, Zustand Top. Beim Brunner hat das aber ewig gedauert bis er Wärme abgegeben hat, am nächsten Morgen war es dann zu warm. Den Walltherm Holzvergaser Kamin habe[...] Wenn der Ofen jeden Tag im Kernwinter an war, wie bist du dann auf so hohe Stromkosten gekommen? Mit dem Walltherm kannst du ja praktisch deine komplette Heizung ersetzen. Jetzt heizt du den Walltherm ca. 3 mal die Woche im Winter oder?
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06.03.2026 13:20:52 |
Zitat von nicijan  Bei der Luft WP bis 2018 war der sehr oft an, würde sagen unter 2°C AT jeden Abend. Der hat dann die Heizung merklich unterstützt, war auch notwendig wenn es unter 0°C ging, war die Luft mit Warmwasser und Heizung unterhalb der Möglichkeiten. Den Fall hab´ ich zum Glück nicht. Notwendig ist der nicht, die Heizung schafft alles.
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06.03.2026 13:30:32 |
Zitat von nicijan  Zitat von t_aus_h  [...] Bei der Luft WP bis 2018 war der sehr oft an, würde sagen unter 2°C AT jeden Abend. Der hat dann die Heizung merklich unterstützt, war auch notwendig wenn es unter 0°C ging, war die Luft mit Warmwasser und Heizung unterhalb der Möglichkeiten.[...] Wenn der Bivalenzpunkt anscheinend bei ca. 0 Grad war, war die Anlage vollkommen fehlgeplant. Kein Heizstab vorhanden gewesen? Wer hat den Mist geplant?
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06.03.2026 20:52:17 |
Zitat von Streety2  Zitat von nicijan  [...] Wenn der Ofen jeden Tag im Kernwinter an war, wie bist du dann auf so hohe Stromkosten gekommen? Mit dem Walltherm kannst du ja praktisch deine komplette Heizung ersetzen. Jetzt heizt du den Walltherm ca. 3 mal die Woche im Winter oder? Die On/off Luft WP hatte 1,1KWh Stromaufnahme lt. Datenblatt, die in der Praxis Ø1,6 KWh ergeben haben. Ab <7°C AT lief das Teil durch. Somit +-40 KWh pro Tag. A2/35 war bei 4,2KWh angegeben. Abzüglich Abtauung ca. 11 Min/h ab 5°C AT, wurden etwa 3,5 Kwh in den Heizkreis abgegeben. Was da an Holz reingesteckt wurde, entsprach in etwa der 11Min Differenz der Abtauzeit 0,7 KWh x Anzahl der Abtauungen pro Tag. Somit 30Kwh am Tag, ca. 10 KG Buchenholz. Die Sole WP wurde seitens der Energiequelle auf 6 KW ausgelegt, weil auch Holz eingeplant war. Vom Garten und den Möglichkeiten wären 16 KW möglich. Das die Energiequelle nun wie eine 9 KW Auslegung genutzt werden kann, ist dem schweren Schwarzwaldboden geschuldet. Jetzt nach den warmen März Tagen liegt die Quelle bereits wieder bei 2,8°C. Wenn kein gewaltiger Frosteinbruch mehr kommt, wird das eine Winterbilanz in Richtung 5,8. Gestern Abend hatte ich meinen Ofen seit knapp 2 Wochen mal wieder in Betrieb, weil mir bei 21,6 °C RT kalt war. Das Alt werden lässt grüßen.
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07.03.2026 07:20:11 |
Ich schaue nicht mehr so auf die AZ. Die wird wie immer 5,irgendwas sein. Das schwankt ja über den ganzen Winter kaum. Die Heizsaison ist gelaufen, nun wird es nur noch sporadisch und hauptsächlich am Tag mit PV geheizt.
1.3-jetzt habe ich aktuell 3kWh Strombezug aus dem Netz. Heizung muss in der Nacht nicht heizen und der Strompeicher reicht locker über Nacht und das Auto wird am Wochenende voll beladen und fährt ganze Woche mit dem PV Strom rum.
Deswegen schrieb ich ja all die Zeit, die Heizsaison ist bei uns Nov-Feb. Da, wo der Heizbedarf hoch ist und PV nichts liefert.
Bilanz bisher: insgesamt 269kWh Wärme wurden im März von der WP bisher erzeugt und 50,1kWh Strom aufgenommen. Kostenpunkt für die Heizung und Warmwasser: 50kWh x 0,09€ = 4,50€ für fast eine Woche heizen. Das interessiert niemanden mehr.
Grüße
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| | Zeit:
07.03.2026 07:54:52 |
Moin Fertig, Also mein Auto braucht mehr Diesel, wenn ich ich den voll belade. Ist das beim Stromer nicht so. Gutefrage
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07.03.2026 08:01:08 |
Natürlich. Jede kWh Strom wiegt circa 1kg. Folglich steigt die Masse des Fahrzeugs umso mehr an, je mehr kWh sich in der Batterie befinden.
Entsprechend verbraucht ein Auto mit voller Batterie mehr Strom. Logisch.
Grüße
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| | Zeit:
07.03.2026 08:17:08 |
dann schreib das doch auch. Die Batterie tust du aufladen. Bei mir hat beladen ne andere Funktion. Ich dachte jetzt du würdest jetzt noch Last mit nehem. Um dien Strom schneller zu verbrauchen oder den Abrieb der Reifen zu Testen.
Gutefrage
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