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Datenschutzhinweise

Enthärtungsanlage im Altbau
Verfasser:
closky2023
Zeit: 05.03.2026 14:32:02
0
3939836
Hallo zusammen,

ich lese schon lange mit und habe viel gelernt seither; danke dafür!

Zum Umfeld: Wir haben ein REH im Münchner Umland, BJ 1980, 165 qm beheizte Wohnfläche,alles FBH, ölheizung aus 1989, 2000 Liter Verbrauch p.a.inkl. WW, 2-fach Fenster aus 2014, Dach Zwischensparrendämmung 20 cm, 2 Bewohner (Kinder ausgezogen).
Perspektivisch wollen wir auf LWWP umrüsten; als ersten Schritt möchten wir kurzfristig eine BWWP installieren.

Zur Problemstellung:
Der kontaktierte HB möchte unbedingt eine Enthärtungsanlage einbauen plus Dosieranlage, um einerseits der BWWP nicht zu schaden durch das kalkhaltige Wasser (18 Grd dH), andererseits die verzinkten Stahlrohre nicht zu Schaden kommen zu lassen.

Meine Frage: Ist 1) eine Enthärtungsanlage notwendig und 2) wenn ja, zusätzlich eine Dosieranlage zur Vermeidung von Korrosion? Leider findet man bei 7 befragten Personen 8 Meinungen......

Ich freue mich auf Eure Antworten zur Frage, vielen Dank vorab.

Viele Grüße
Closky

Verfasser:
Spaceputze
Zeit: 05.03.2026 14:51:37
0
3939842
Also ich habe das beim Umbau auf WP mit gemacht, wir haben so 24 GdH.

Zum einen wegen dem Wärmetauscher für das Warmwasser, aber auch weil uns der Höhe Kalkgehalt an vielen Stellen gestört hat.

Verfasser:
joe115
Zeit: 05.03.2026 15:28:33
0
3939851
Ich frage mal andersrum: wo soll die Umgebungswärme für die BWWP herkommen, wenn der Öler durch eine LWWP ersetzt wird? Ich würde, bei so einer alten Ölheizung, mit Wirkungsgraden um die 60%, maximal 70%, direkt auf eine LWWP gehen und damit auch das WW machen. Pi*Schnauze sollte eine 6-8kW Pumpe reichen; um es genauer zu wissen und wenn der Tausch nicht pressiert: WMZ installieren (lassen), über Sommer, und den nächsten Winter damit verbringen, den thermischen Abgleich zu fahren und den genauen Wärmebedarf zu ermitteln. Dann im Sommer 27 umzustellen.

Zu deiner eigentlichen Frage: verzinkte Rohre sind Mist und müssten eigentlich raus und getauscht werden. Im Bestand eher keine Option. Und 18°dH sind auch nicht gerade wenig.

Wenn ich du wäre ... würde ich einen Hygienespeicher mit Wellrohr-WT installieren (Beispiel: Daikin Ech2o 500l, den kenne ich, aber es gibt natürlich viele Hersteller). Das ist wie ein "Durchlauferhitzer" fürs Frischwasser, drumrum ist totes warmes Wasser. Zum Einen kannst du den mit 45-48°C WW-Temperatur fahren, so dass schonmal wenig Kalk ausfallen kann. Zum Anderen kann setzt sich in dem Wellrohr kein Kalk fest, bedingt durch die thermische Ausdehnung. Wenn du bislang ohne Enthärtungs- und Injektionsanlage ausgekommen bist, und auch keinen von der BWWP unabhängigen Drang verspürst, euer Wasser zu enthärten, dann ist das sicherlich die schonenste Lösung für die Zinkrohre.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 06.03.2026 08:13:31
0
3939989
Die Meinung von "Joe115 " teile ich. Eine BWWP halte ich für unzweckmäßig, wenn der Plan eh auf eine WP hinausläuft. Für einen WP- Betrieb sollte das 1. Heizwasser immer aufbereitet werden, ob es dann eine Aufbereitungsanlage sein muss halte ich für fraglich. Eine Entsalzungspatrone sollte das weniger nachzufüllende Wasser kostengünstiger anpassen.
Was mich etwas verwundert, ist der relativ hohe Energiebedarf auch wenn der Öler schon älter ist!?
Zink-Rohre sollten im Lauf der Jahre etwas an innerer Kraft verloren haben, man sollte allerdings bei der weiteren Materialauswahl umsichtig sein. Zink und VA sind keine guten Partner.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 06.03.2026 09:56:50
0
3940036
Zitat von closky2023 Beitrag anzeigen
Der kontaktierte HB möchte unbedingt eine Enthärtungsanlage einbauen plus Dosieranlage, um einerseits der BWWP nicht zu schaden durch das kalkhaltige Wasser (18 Grd dH), andererseits die verzinkten Stahlrohre nicht zu Schaden kommen zu lassen.[...]


Eine Enthärtung muss man da schon ins Auge fassen.

Aber die Begründung zu Schädem am alten Stahlrohr ist falsch.
1. faktisch ist das Rohr schon kaputt - nach 45 Jahren sind da Kalkgebirge drin und rosten tun die auch. Die Lebensdauer liegt eben zwischen 20-50 Jahren.
2. beide Anlagen können diese alten Rohre nicht schützen. Mit dem Dosiermittel lassen sich Stahlrohre schützen - da ist aber ne Kalkwand drauf.

Fakt ist, die Rohre müssen bald neu.

Verfasser:
Wolf S
Zeit: 06.03.2026 11:07:40
0
3940060
Die fast 50-jährigen Kalkrohre sind am Ende ihre Lebenserwartung und müssen sicher bald raus. Die zu 'schützen' ist nicht nur Unsinn, du kannst die Laufzeit damit nicht verlängern. Die Dosieranlagen helfen nur einem: dem jeweiligen Verkäufer (o.T. AD von Grünbeck)
Eine Enthärtungsanlage würde ich bei einem Rohwasser von 18dH aber aus anderen Gründen einbauen. Aber bitte eine Klassische, nicht esotherisches

Verfasser:
closky2023
Zeit: 07.03.2026 19:57:04
0
3940418
Hallo zusammen,

danke für Eure Antworten.

Zusammengefasst heisst das: Die Rohre sind im Eimer und müssen ersetzt werden und eine BWWP ist Quatsch; hab ich das richtig verstanden?

Ich formuliere meine Frage anders:
Wenn ich den Zustand der verzinkten Stahlrohre ausser Acht lasse und sicher eine BWWP einbauen möchte, ist dann zum Schutz der BWWP eine Enthärtungsanlage notwendig? Uund, wenn ja, muss dann zwingend auch eine Dosieranlage eingebaut werden zum Schutz der Rohre?

Danke Euch!

Viele Grüße
Closky

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