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07.03.2026 15:47:14 |
Hallo, ich habe eine Gasheizung, die in die Jahre gekommen ist und ausgetauscht werden muss. Die Heizung ist in einem EFH im Dachgeschoss wo auch die Verteiler und Pumpen installiert sind. Das Haus ist nicht unterkellert. Ich habe bisher Angebote für Wärmepumpen mit Warmwasserspeicher (Innengeräte im DG) bekommen, die wegen der langen Anschlußleitungen zum Außengerät im EG und der aufwändigen Starkstromverkabelung vom Elektroverteiler im EG zum Außengerät im EG, sehr teuer > 50.000 € sind. Jetzt habe ich einen Anbieter mit einer pfiffigen Idee. Warmwasserbereitung mit Warmwasserwärmepumpe im DG, ersetzt den Warmwasserspeicher der Gasheizung. Anschluss der Wärmepumpe im Hausanschlussraum im EG direkt an die Strangleitungen der Heizleitungen (Vor- und Rücklauf). Dazu soll in die Strangleitungen jeweils ein T-Stück eingebaut und die Außeneinheit der Wärmepumpe einschließlich Zirkulationspumpen angeschlossen werden. Im Dachgeschoss solllen die vorhandenen Anschlüsse an die Gasheizung gebrückt werden. Das Außengerät wird direkt außen vor den Hausanschlußraum gestellt, somit kurze Wege von den Heizleitungen und dem Elektroverteiler zum Außengerät. Meine Frage ist, ob das richtig funktionieren kann, wenn ursprünglich die gesamte Heizungsanlage vom Dachgeschoss aus mit der Gasheizung betrieben wurde. Wird die Zirkulatation dann wieder richtig funktionieren? Ich freue mich auf ihre Antwort. Grüße Hjabs
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07.03.2026 16:11:50 |
Hallo Hjabs, das funktioniert. Das limitierende Element ist ja der Warmwasserspeicher im DP, weil da die Warmwasserversorgung (inkl. Zirkulation) startet. Wenn man da eine BWWP installiert, kann man die Heizungswärmepumpe überall dort hinstellen, wo man an VL/RL kommt. VL/RL werden dann im DG gebrückt, damit der Kreislauf wieder geschlossen ist. Diese Lösung wurde hier im Forum schon mehrfach genannt. Da sich die Abstände Heizungspumpe <-> Heizkörper komplett ändern, muss natürlich ein kompett neuer hydraulische Abgleich durchgeführt werden. Nobert
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07.03.2026 17:40:27 |
Hallo Norbert, danke für die Antwort. Das gibt mir ein gutes Gefühl, diese Lösung umzusetzen. Grüße Hjabs
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07.03.2026 17:56:09 |
Zitat von Hjabs  Im Dachgeschoss solllen die vorhandenen Anschlüsse an die Gasheizung gebrückt werden. Was soll denn da gebrückt werden? Vorlauf mit Rücklauf? Was anderes kommt doch aus einer Heizung nicht raus. Verschliessen der beiden Leitungen kann ich verstehen, aber brücken, also miteinander verbinden? Wie soll die der Heizkreis dann noch funktionieren?
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07.03.2026 18:39:56 |
Zitat von Rainer4x4  Zitat von Hjabs  [...] Was soll denn da gebrückt werden? Vorlauf mit Rücklauf? Was anderes kommt doch aus einer Heizung nicht raus. Verschliessen der beiden Leitungen kann ich verstehen, aber brücken, also miteinander verbinden? Wie soll die der Heizkreis dann noch funktionieren? Das ist richtig. Brücken ist Unsinn. RL/VL müssen im DG verschlossen werden. Danke für die Richtigstellung.
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08.03.2026 09:11:50 |
Vielleicht ist ja einfach nur ein ÜSV mit "gebrückt" gemeint? " Verteiler" könnte auch FBH bedeuten, kann man aus der Beschreibung nicht erkennen. "Strangleitungen" können auch die Zuleitungen zu den Heizkreisen der unteren Etage sein, die sollten dann vom Durchmesser auch zum nötigen Volumenstrom passen. Die Therme ist ja bisher mit deutlich weniger Volumenstrom ausgekommen, als mit WP zu erwarten. Im Zweifelsfall könnte man auch über eine Split-WP nachdenken, dabei die Hydraulikstation an die Stelle der Therme, der Rest ergibt sich dann. Kältemittelleitung kann man inkl. Stromleitung ( wenn für Heizstab der WP erforderlich) bequem in einem Kanal Aussen verlegen.
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08.03.2026 09:32:08 |
Zitat von Hjabs  ... Anbieter mit einer pfiffigen Idee. Warmwasserbereitung mit Warmwasserwärmepumpe im DG, ersetzt den Warmwasserspeicher der Gasheizung. Anschluss der Wärmepumpe im Hausanschlussraum im EG direkt an die Strangleitungen der Heizleitungen (Vor- und Rücklauf). Dazu soll in die Strangleitungen jeweils ein T-Stück eingebaut und die Außeneinheit der Wärmepumpe einschließlich Zirkulationspumpen angeschlossen werden. Im Dachgeschoss solllen die vorhandenen Anschlüsse an die Gasheizung gebrückt werden. Das Außengerät wird direkt außen vor den Hausanschlußraum gestellt, somit kurze Wege von den Heizleitungen und dem Elektroverteiler zum Außengerät. Meine Frage ist, ob das richtig funktionieren kann, wenn ursprünglich die gesamte Heizungsanlage vom Dachgeschoss aus mit der Gasheizung betrieben wurde. Wird die Zirkulatation dann wieder richtig funktionieren? ... Moin, der Anbieter hat dir bestimmt beim erklären seiner pfiffigen Idee gesagt, dass an Vor- und Rücklaufanschluss oben im Dachgeschoss nach dem Demontieren der Gasbüchse maximal automatische Entlüfter montiert werden. Dort eine Verbindung herzustellen ist sicherlich nicht der Plan, denn dadurch würde ein thermischer Kurzschluss fabriziert. Ansonsten hört sich das Konzept aber insgesamt relativ schlüssig an. Frage ist jedoch ob die Maschine auch zum realen Heizleistungsbedarf passend gewählt wird. Kannst Du das abschätzen? Was für'n Typ von welchem Hersteller soll's denn werden? Hast Du eine Heizlastberechnung für Dein Haus?
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09.03.2026 09:06:19 |
Zitat von Hjabs  etzt habe ich einen Anbieter mit einer pfiffigen Idee. Warmwasserbereitung mit Warmwasserwärmepumpe im DG, ersetzt den Warmwasserspeicher der Gasheizung. Anschluss der Wärmepumpe im Hausanschlussraum im EG direkt an die Strangleitungen der Heizleitungen (Vor- und Rücklauf). @Hjabs, eine BWWP in einen Miniraum zu stellen halte ich für keine gute Idee! Die BWWP entzieht dem DG die Energie, das ist sehr ineffizient. Ein WW-Speicher mit großem WT, der über ein 3-Wegeventil am Heizungs-VL angeschlossen wird sollte das Effizienter leisten. Die Strangleitungen und Leitungen zu den HK müssen aber den hohen Volumenstrom einer WP auch leisten können. Hier ist vorher ein Test erforderlich! Grüsse
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10.03.2026 10:20:06 |
Zitat von lowenergy  Zitat von Hjabs  [...] Moin, der Anbieter hat dir bestimmt beim erklären seiner pfiffigen Idee gesagt, dass an Vor- und Rücklaufanschluss oben im Dachgeschoss nach dem Demontieren der Gasbüchse maximal automatische Entlüfter montiert werden. Dort eine Verbindung herzustellen ist sicherlich nicht der Plan, denn[...] Hallo Als Fabrikat ist LG vorgesehen. Eine Heizlastberechnung wird noch erstellt.
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10.03.2026 10:32:17 |
Zitat von Hjabs  [...] @Hjabs, eine BWWP in einen Miniraum zu stellen halte ich für keine gute Idee! Die BWWP entzieht dem DG die Energie, das ist sehr ineffizient. Ein WW-Speicher mit großem WT, der über ein 3-Wegeventil am Heizungs-VL angeschlossen wird sollte das[...] @Energie Die BWWP wird mit Rohren von außen mit Frischluft versorgt und die Abluft wird ebenfalls nach draußen geführt. Ansonsten müsste ich, wegen des geringen Raumvolumens, die Tür zum Treppenhaus offen lassen. Dann habe ich ein Problem mit den Betriebsgeräuchen und im Winter würde das Treppenhaus zu stark abgekühlt. Grüße
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11.03.2026 08:23:32 |
Und du hast eine BWWP, welche für AT geeignet ist? Auf jeden Fall genau auf die Betriebstemperaturen schauen.
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