| | Verfasser: Raubfisch | Zeit:
10.03.2026 22:41:33 |
Das Problem: Wir zahlen Netzentgelte nach reiner Menge (Cent/kWh). Das belohnt Leute, die das Netz als Winter-Backup nutzen (PV-Nulleinspeiser) oder extreme Spitzen ziehen (27-kW-Durchlauferhitzer), die Ausbaukosten aber auf die Allgemeinheit abwälzen. Schritt 1: Der Leistungspreis (€/kW): Smart Meter messen im 15-Minuten-Takt. Wer extrem hohe Lastspitzen verursacht und dicke Kabel fordert, muss für diese Vorhaltekosten zahlen (wie die Industrie mit der RLM-Messung). Schritt 2: Das Sommer-Update (Dynamik): Ein starrer Peak-Preis wäre allerdings kontraproduktiv, wenn mittags die lokale PV das Ortsnetz flutet. Wer in diesem Moment mit 22 kW sein E-Auto lädt, rettet den Trafo vor Überspannung und darf dafür nicht bestraft werden. Die finale Lösung: Zeitvariable Leistungspreise. Droht abends ein Engpass im lokalen Netz, wird der Peak teuer ( Smart Homes glätten den Verbrauch dann automatisch). Flutet mittags PV-Strom den Trafo, wird der Peak billig oder kostenlos. So schaffen wir Netzdienlichkeit und Kostenwahrheit durch intelligente Preissignale, statt mit stumpfen Zwangsabschaltungen hantieren zu müssen.
|
| | Zeit:
11.03.2026 00:20:55 |
Zitat von Raubfisch  Das Problem: Wir zahlen Netzentgelte nach reiner Menge (Cent/kWh). Das belohnt Leute, die das Netz als Winter-Backup nutzen (PV-Nulleinspeiser) oder extreme Spitzen ziehen (27-kW-Durchlauferhitzer), die Ausbaukosten aber auf die Allgemeinheit abwälzen.
Schritt 1: Der Leistungspreis[...] Sorry für OT, aber es ist schon interessant, was man hier für Überlegungen anstellt, damit nur ja keiner sich auf Kosten der Allgemeinheit ein paar Euro Netzentgelte im Jahr spart und alles schön "gerecht" ist. Denk Dir doch lieber mal was aus, wie man die Millionen von Menschen zum Wohle der Allgemeinheit mobilisieren kann, die sich auf Kosten derselbigen durchs Leben schmarotzen. Deren Netzentgelte zahlst Du nämlich von Januar bis Dezember zu 100 % mit. Du bist doch anscheinend der Makroökonom. Wenn die, die arbeiten können aber nicht wollen, auch tatsächlich arbeiten würden bzw. müßten, damit sie Geld bekommen, bräuchte der Rest auch nicht bis 75 oder am besten bis zum Ableben zu schuften, damit man diejenigen besser alimentieren kann, die ihr Leben lang noch nichts in den Topf eingezahlt haben. Ich rede hier wohlgemerkt nicht von unverschuldet Langzeitarbeitslosen oder sonstigen tragischen Einzelschicksalen, sondern von Bürgergeldempfängern & Co. aus Überzeugung. Was dem Staat dazu einfällt ist, daß pfandflaschensammelnde Rentner, die zu stolz sind, zum Sozialamt zu gehen, dafür noch ein Gewerbe anmelden müssen. Genau mein Humor.
|
| | Zeit:
11.03.2026 07:28:01 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von Reenergy_66  [...] [...]Wer sich im Sommer durch Eigenverbrauch vor diesen Fixkosten drückt, wälzt die Finanzierung der zwingend nötigen Infrastruktur unsolidarisch auf die Allgemeinheit ab. [...] Hmmmm... ich bin so n schmarozender, unsolidarischer Subvensionsabgreifer (und stolz drauf). Mal Butter bei die Raubfische, ganz gemein zum Wort schmaroz... ne, subvensionsabgreifer.... Als das „Team Merkel“ den Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen hatte, kamen sofort gleich welche „Subventionsabgreifer“ in den Fokus? Zur Erinnerung an die jüngeren Leser, die Merkel nur aus Postings, Tiktok etc. kennen: Sofort mit der Ausstiegsankündigung kamen so kleinstfirmen wie RWE, EON, ENBW aus ihren Löchern gekrochen (wo sie ihre bisherigen eingefahrenen Milliarden bunkerten (statt in zb Netze zu investieren)) und verklagten die Bundesrepublik ob der immensen Rückbaukosten, die ja nicht „uns armen Tröpfen“ angelastet werden kann, denn schließlich haben wir die Atomkraft ja zum Wohle aller betrieben, also muss auch unser aller wohl die Milliarden für den RB tragen - ansonsten riskieren ja die Anleger ihre wohlgeschätzten Dividenden... nur mal so in den Raum geworfen, weil du da mit Cents rechnest. Kleinscheiss.... nur der Profi kann mit >10 Nullen rechnen...😉 Und zu deinen wiederholten Forderungen zum billigen, sauberen, Risikoarmen Atomposts, zusätzlich zu den zuvor (Rückbau - Made in Germany, subventioniert by all).... Der Hauptsitz meines AG, also unser HQ, sitzt im District Fukushima... sagt Dir der Name/Begriff was? Da war mal was.... ja, verdammt weit weg.... ich kann und darf aber behaupten, das ich diese inzwischen Ruine „persönlich“ kenne... ist zwar nicht Deutschland, aber eigentlich ist überall Fukushima. Was denkst du, wer die Kosten für das „Aufräumen“ dort bezahlt? Tepco? Oder vielleicht der japanische Steuerzahler, die Firmen dort, die ganze Region? Ich war dort, ich hab (im Hotel) die „Arbeiter“ gesehen, die aufgeräumt haben, für Land und Ehre. Die bekamen zwar Geld, bezahlten aber auch - mit ihrem Leben. Komm mir doch keiner mehr mit supersaubersichermodernumweltfreundlich Atomkraft...
|
| | Zeit:
11.03.2026 07:41:05 |
Jeder intelligente Unternehmer bei mir im Umkreis gehört auch zu den Sozialschmarotzern und packt sich PV auf das Dach. Aldi, Lidl und Penny sind auch ganz vorne mit dabei. Jetzt auch Siemens in Chemnitz Siemens-Werk Chemnitz steuert seinen Energieverbrauch intelligent Micro Grid Controller reguliert Energieverbrauch in Echtzeit Solaranlage, Speicher und Ladesäulen sind nahtlos miteinander vernetzt Werk reduziert CO₂- Emissionen um 260 Tonnen pro Jahr Versorgungssicherheit erhöht sich durch intelligentes Lastmanagement Unsere Gemeinde ist auch unverschämt und hat PV auf dem Schuldach. Stattdessen hätte man sich ja auch ein kleines AKW in die Gemeinde bauen können- aber die sind alle dumm und linksgrünversifft hier in Bayern.
|
| | Zeit:
11.03.2026 07:52:57 |
Zitat von Meaparvitas  Zitat von Raubfisch  [...] Wenn die, die arbeiten können aber nicht wollen, auch tatsächlich arbeiten würden bzw. müßten, damit sie Geld bekommen, bräuchte der Rest auch nicht bis 75 oder am besten bis zum Ableben zu schuften, damit man diejenigen besser alimentieren kann, die ihr Leben lang noch nichts in den Topf eingezahlt haben.n[...] Tja wo will man mit dieser Gerechtigkeitsdebatte anfangen und wo aufhören: Wenn ich heute einen Lohn/Gehalt von 100.000€ habe, krieg ich 50.493 € raus. Wenn ich 100.000€ Dividenden im Jahr habe, behalte ich davon 73.889€ Der der in die Arbeit geht, hat eine Abgabenlast von 49,5%, der Aktionär nur 26,1%. Ist das fair? Der Staat könnte 100 Mrd im Jahr mehr Steuern einnehmen, wenn es mehr Steuerfahnder und Steuerprüfer hätte, die sich um große Steuerhinterzieher jenseits der zulässigen Gestaltung kümmern. Diese Beamten werden aber nicht eingestellt. Wir zahlen jedes Jahr 4,7 Mrd an Wohngeld, weil wir seit den 90er Jahren von 2,9 Millionen Sozialwohnung fast 1,8 Millionen privatisiert haben. Das Geld landet u.a. bei den Leuten und Unternehmen, die die Sozialwohnungen gekauft haben. Und wir diskutieren hier, ob es gerecht ist, daß ein Kleinhäusler für seine PV 7 ct/kWh Einspeisevergütung bekommt und schon wird der Bürgergeldempfänger ins Feld geführt, der übrigens seinen Strom, anders als bei den Heizkosten, nicht vom Amt erstattet bekommt. Da haben es die Großen, wieder mal hübsch geschafft die Kleinen gegeneinander auszuspielen.
|
| | Zeit:
11.03.2026 08:09:58 |
Hier ist ja wieder viel whataboutism am Start. Vergiss bei der Dividende nicht die Körperschaftssteuer auf Unternehmensebene. Kommt dann fast auf‘s selbe raus. Der Staat greift halt gern ab.
Generell bin ich ein Freund von einfach & pragmatisch. Der Gerechtigkeitswahn ist immer gefährlich. Also, Netzgebühren als Zählergrundgebühr und fertig! Was wäre das für Privathaushalte pro Monat? 50 EUR? Und dagegen rechnet sich ja gleich wieder der geringere Arbeitspreis…
|
| | Zeit:
11.03.2026 08:10:16 |
Ja, wo anfangen, wo aufhören.
Illegale Ausnutzung der Sozialsysteme verhindert der Staat nicht, lieber errichtet man jetzt Grenzkontrollen, damit nur ja keiner einen Liter Benzin zuviel aus Tschechien mitbringt, anstatt die Treibstoffpreise zu senken wie andere europäische Staaten.
Wenn man eine Zitrone ausgepreßt hat, kann man drücken, so fest man will, dann kommt nichts mehr.
Die immer geringer werdende Zahl derjenigen, die den Laden noch einigermaßen am Laufen halten, erdrosselt oder vergrault man.
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
11.03.2026 08:18:30 |
Zitat von Reenergy_66  Zitat von Raubfisch  Zitat von Reenergy_66  [...] [...]Wer sich im Sommer durch Eigenverbrauch vor diesen Fixkosten drückt, wälzt die Finanzierung der zwingend nötigen Infrastruktur unsolidarisch auf die Allgemeinheit ab. [...] Hmmmm... ich bin so n[...] Klassischer Whataboutism, Fakt ist, es gibt mehr CO₂ freien Strom fürs selbe Geld mit Freiflächen PV und das PV mit mehr Geld als Wind gefördert wird, besonders im Süden bei den Redispatchkosten, erschließt sich mir auch nicht. Dass ich eine 80% Atomlösung als beste Lösung von allen halte und alle Parteien für ihre ideologische Energiepolitik der Vergangenheit verabscheue sei mal dahingestellt.
|
| | Zeit:
11.03.2026 08:22:58 |
Dachtest du an die Rentner, die Kinder, die Kranken, die Bezieher von Kapitaleinkommmen, die ja allesamt auch von dem Kuchen zehren, der sich Volkswirtschaft nennt ohne zu dessen Erzeugung momentan beizutragen?
Es wäre schlauer, sich zu überlegen wie der Kuchen größer wird. Jede Investition, die EE nutzbar macht und den Import von Öl/ Gas reduziert hilft hier ungemein.
Und wenn man am unteren Ende der Einkommenskurve Einkommen reduziert, dann wird der Kuchen 1:1 kleiner weil weniger konsumiert wird.
Zahlt der obere Einkommensbereich mehr Steuern so wird weniger Geld dem Kreislauf entzogen und der Kuchen kann größer werden weil Investitionen und Konsum steigen.
Gute Ideen - z.B. wie bekommt man mehr Leistung durch das Stromnetz ohne die Leitungen zu vergrössern sind gefragt.
Gehören die Netze dem Staat, so hilft der Ertrag der Volkswirtschaft. Gehören die Netze privaten Investoren und dazu noch im Ausland, so wird ein Teil des Kuchens abgegeben.
Die Überlegungen, wer jetzt welche Netzgebühren zahlt im Verhältnis zu anderen ist bestenfalls Micromanagement - aber vor allem ablenkend von den wichtigen Dingen.
Rentner müssen übtigens ggf bis 70 arbeiten, weil 90% der Bürger die Zusammenhänge nicht verstehen! Bei Bürgergeldempfängern mag es faule Socken geben. Wichtig ist das ganz und gar nicht.
Beste Grüße
MIKA
|
| | Zeit:
11.03.2026 08:31:07 |
Schau Dir doch mal den Bundeshaushalt an, wo das Geld hinfließt. Deutschland hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Und wenn die deutschen Kernphysiker nicht ins Ausland gehen würden, weil sie hier keine Arbeit mehr haben und man weniger Singen und Klatschen in der Schule unterrichten würde, hätten wir vielleicht schon längst eine grundlastfähige und günstige Energielösung, über deren Sicherheit sich niemand mehr Sorgen machen müßte. Aber wir entwickeln uns ja zurück statt vorwärts.
|
| | Zeit:
11.03.2026 08:33:17 |
Zitat von belzig  Zitat von Meaparvitas  [...] Tja wo will man mit dieser Gerechtigkeitsdebatte anfangen und wo aufhören: Wenn ich heute einen Lohn/Gehalt von 100.000€ habe, krieg ich 50.493 € raus. Wenn ich 100.000€ Dividenden im Jahr habe, behalte ich davon 73.889€ Der der in die Arbeit geht, hat[...] Moin belzig, Der mit den Aktion hat das Geld, mit dem er die Aktion erworben hat, bereits 1x nach dem Steuersatz für alle versteuert. Hier wird nur der Ertrag, der aus bereits versteuertem Geld erwirtschaftet wurde, besteuert. Gruß - Eddi
|
| | Zeit:
11.03.2026 08:40:42 |
Zitat von Reenergy_66  Zitat von Raubfisch  Zitat von Reenergy_66  [...] [...]Wer sich im Sommer durch Eigenverbrauch vor diesen Fixkosten drückt, wälzt die Finanzierung der zwingend nötigen Infrastruktur unsolidarisch auf die Allgemeinheit ab. [...] Hmmmm... ich bin so n[...] Atomkraft? Solange in unsrem Staatsgebiet kein Endlager gefunden und in Betrieb genommen ist, in dem wir unseren über Jahrzehnte entstandenen Atommüll entsorgen können, statt ihn von Zwischenlager zu Zwischenlager zu fahren, soll mir keiner mit neuen Atomideen kommen. Gruß - Eddi
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
11.03.2026 08:46:05 |
| | Zeit:
11.03.2026 08:48:06 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von Reenergy_66  [...] Fakt ist, es gibt mehr CO₂ freien Strom fürs selbe Geld mit Freiflächen PV und das PV mit mehr Geld als Wind gefördert wird, besonders im Süden bei den Redispatchkosten, erschließt sich mir auch nicht.[...] Geh nochmals nach oben und les erneut....Bitte... Wenn diejenigen, die sich jahrzehntelang auf dem gut gefüllten Atomstrom-Geldsäckel ausruhen konnten, auch nur jedes Jahr 10% davon in einen Netzausbau gesteckt hätten, statt Dividenden oder Glaspaläste oder schicke S-Klassen-Mecedes, 7er BMW oder A8-Audis zu kaufen, bin ich mir sicher, das wir das Thema Redsipatch nicht ganz so groß präsent hätten wie nun jetzt mal... Aber damals war ja die Devise: Mehr zu mir, wozu ausgeben? In was investieren? Und STichwort "Fukushima": gerade im linksgrünversifften, gleichgeschaltenen, Lügenpresse-Öffi-Radio gehört: Heute haben wir ja "Jubel-läum"... 15 Jahre Fukushima... Na, wenn das kein Grund ist... Prost, Raubfisch!
|
| | Zeit:
11.03.2026 08:48:14 |
@Raubfisch:
Definiere "durch alle".
Soviel zum Thema Ablenkungsmanöver....
|
| | Zeit:
11.03.2026 08:51:15 |
Zitat von HenningReich  Jeder intelligente Unternehmer bei mir im Umkreis gehört auch zu den Sozialschmarotzern und packt sich PV auf das Dach. Aldi, Lidl und Penny sind auch ganz vorne mit dabei. Jetzt auch Siemens[...] Alle boykottieren! ALLE...!
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
11.03.2026 08:54:59 |
Zitat von Eddi Lang  Zitat von Reenergy_66  [...] Atomkraft? Solange in unsrem Staatsgebiet kein Endlager gefunden und in Betrieb genommen ist, in dem wir unseren über Jahrzehnte entstandenen Atommüll entsorgen können, statt ihn von Zwischenlager zu Zwischenlager zu fahren, soll mir keiner mit neuen Atomideen[...] Hallo Eddi, das Endlager-Problem scheitert nicht an der Technik, sondern am Shirky-Prinzip: Institutionen versuchen stets das Problem zu erhalten, für das sie eigentlich die Lösung sind. Technologisch könnten wir den sogenannten Müll in Reaktoren der 4. Generation längst als Brennstoff weiterverwenden oder pragmatisch tiefenlagern. Aber in Deutschland wurde mit der BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung) und dem BASE ein riesiger Behördenapparat aufgebaut. Würde man das Entsorgungsproblem morgen final lösen, würden diese Behörden sofort ihre Milliardenbudgets und ihre Existenzberechtigung verlieren. Die endlose Suche ist schlicht ihr eigener Selbsterhaltungstrieb.
|
| | Zeit:
11.03.2026 08:59:17 |
Zitat von Eddi Lang  Zitat von belzig  [...] Moin belzig, Der mit den Aktion hat das Geld, mit dem er die Aktion erworben hat, bereits 1x nach dem Steuersatz für alle versteuert. Hier wird nur der Ertrag, der aus bereits versteuertem Geld erwirtschaftet wurde, besteuert. Gruß - Eddi Einkommen ist Einkommen. In den Erwerbstätigen haben seine Eltern für seine Ausbildung investiert, dem anderen haben seine Eltern die Aktien geschenkt. Beide haben 100.000€ Einkommen. Der eine muß dem Staat 49.000€ geben, der andere nur 26.000€ Wenn beide 37.000€ Abgaben hätten wäre es fair. Viele Aktionäre -wie ich - zahlen aber nicht mal die 26,1% Steuern, weil sie in thesaurierende Fonds und ETFs investiert haben und einfach nur ihr Vermögen anwachsen lassen und die Dividende gleich wieder investieren - da hilft auch die Vorabpauschale nicht. Wenn es dich wirklich interessiert, hier erfährst du mehr. https://www.suhrkamp.de/kurz-erklaert/gabriel-zucman-warum-brauchen-wir-eine-reichensteuero-reichensteuer-kurz-erklaert-b-4981 |
| | Zeit:
11.03.2026 09:09:15 |
Zitat von Raubfisch  [...]Die harte Erkenntnis: Die Utopie der „Bürgerenergiewende“ auf dem eigenen Dach war gut gemeint. Aber gut gemeint ist nicht gut gemacht. Wenn man für das gleiche Geld auf einem Hausdach nur 1/3 der Leistung im Vergleich zur Freifläche bekommt, ist das ökonomischer Unsinn.[...] Gut gemeint ist in Deitscheland sehr häufig nicht gut gemacht... eher typisch Deutsch overengineered... Aber zu deiner immerwährenden Argumentation: Ich entnehme mal schlicht Deinem gebetsmühlenartig wiederholten Hang zur "Freifläche", das es Dir lieber wäre, wenn wir Acker für Acker, Wiese für Wiese in blau- Anthrazit pflastern würden? Hektarweise landwirtschaftliche Nutzfläche in Solarfläche wandeln, aus dem Rest der Landfläche, die noch mit Traktoren befahren werden kann, ziehen wir 75% Biodiesel groß? Schon mal in den Sinn gekommen, das nahezu jeder schlicht "ein Dach überm Kopf hat", ohne das Freiflächen geopfert werden müssen? Ich fahr viel durch "good old Germany", Da wo ich früher viel Wald, Wiese, blühende Äcker gesehen hab, sehe ich nun soweit das Auge reicht glitzernde, teilweise blendende PV-Flächen - kar, rechnet sich mehr als Futtermais. Je weiter Du in den Norden kommst, umso mehr siehst Du die Propeller, die dort ja gut funktionieren. Nich tnur wegen mehr Wind, sondern sehr häufig auch weil es Bürgerprojekte sind (also auch alles Sozialschmarozer, die sich n gülden Näschen verdienen wollen). Im Süden gibt es jedoch den Juchtenkäfer - und die Eidechse - und ganz besonders die Waldameise, die leider solche Projekte verhindern. Auch gibt es seitens Landesregierung keine Bürgerprojekte, die den Propellerausbau vielleicht in die richtige Richtung pushen könnten, denn NUR über Kohle funktioniert es, jeder ist käuflich... Aber Dein andauerndes Lobbygeschwafel udn gerechne hier... Ich vermute mal, das Du einer der Vorsitzenden der Atomlobby bist, von dort deinen Lebensunterhalt bekommst - und derzeit aus Paris hier mitschreibst? Gut gedacht - schlecht gemacht...? Dann ÄNDERE DARAN was... Fakt ist, die PV ist auf Dächern vorhanden (mit entsprechenden Zusagen!!) - nuz die vorhandene Energie BESSER, statt hier erbsenzählenderweise Komma-Centbeträge zu addieren... Wie oben geschrieben: Cent ist was für Looser. Der Profi geht in mindestens Millionen, wennicht sogar Milliarden. DORT lohnt sich rechnen, auch hinter dem Komma...
|
| | Zeit:
11.03.2026 09:10:09 |
Die beste Rendite hast Du in diesem Staat, wenn Du gar nichts machst, am besten von Anfang an. Lebensunterhalt, Krankenversicherung und Rente bezahlen die anderen. Zum Thema Aktien und Steuergerechtigkeit: Irgendjemand hat aber mal das Geld versteuert, von dem die Aktien gekauft wurden. In diesem Staat ist es ja Mode, daß alles zigmal versteuert werden muß, weil der Staat ein Ausgabenproblem hat. Sogar auf die Energiesteuern im Treibstoffpreis selbst ist gleich nochmal eine Steuer drauf. Wenn ich meinem Kind vor 50 Jahren ein Auto geschenkt habe, das heute das Hundertfache wert ist, dann muß das Kind auf den Wertzuwachs ja auch keine Steuern zahlen.
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
11.03.2026 09:13:51 |
Zitat von Reenergy_66  Zitat von Raubfisch  [...] Geh nochmals nach oben und les erneut....Bitte... Wenn diejenigen, die sich jahrzehntelang auf dem gut gefüllten Atomstrom-Geldsäckel ausruhen konnten, auch nur jedes Jahr 10% davon in einen Netzausbau gesteckt hätten, statt Dividenden oder Glaspaläste oder schicke[...] Der Vorwurf, die Kraftwerksbetreiber hätten den Netzausbau verschlafen und das Geld lieber verprasst, scheitert krachend an der Realität des europäischen Strommarktes und der Physik. Erstens: Stromerzeugung und Netzbetrieb sind in Europa gesetzlich streng getrennt. Ein Betreiber von Großkraftwerken durfte seine Gewinne aus dem Stromverkauf rechtlich gar nicht in den Ausbau der öffentlichen Übertragungsnetze stecken. Das Argument ist regulatorisch schlicht falsch. Zweitens: Die Netzphysik. Das damalige Netz war kein Versäumnis, sondern perfekt und extrem kosteneffizient für zentrale Großkraftwerke dimensioniert. Es gab damals keinen einzigen physikalischen oder ökonomischen Grund, Milliarden in ein dezentrales Netz zu pumpen für Erneuerbare Energien, die noch gar nicht existierten. Drittens: Die wahre Ursache für Redispatch. Die Milliardenkosten heute entstehen nicht wegen verpasster Investitionen in der Vergangenheit. Sie entstehen, weil die Politik den Ausbau von volatiler Erzeugung (Wind im Norden, PV im Süden) massiv subventioniert, BEVOR die dafür zwingend nötigen Übertragungsnetze überhaupt genehmigt sind. Man baut das Dach, bevor das Fundament steht. Und zum 15-jährigen Fukushima-Gedenken: Die internationale Faktenlage (z.B. der UN-Strahlenschutzkommission UNSCEAR) ist da völlig eindeutig. Die eigentliche Tragödie dort war nicht die Radioaktivität – durch die direkte Verstrahlung gab es keine direkten Todesopfer. Die tausenden Toten resultierten fast ausschließlich aus der völlig überzogenen Panikreaktion und der chaotischen Zwangs-Evakuierung durch die Behörden.
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
11.03.2026 09:20:22 |
Zitat von Reenergy_66  Zitat von Raubfisch  [...] Gut gemeint ist in Deitscheland sehr häufig nicht gut gemacht... eher typisch Deutsch overengineered... Aber zu deiner immerwährenden Argumentation: Ich entnehme mal schlicht Deinem gebetsmühlenartig wiederholten Hang zur "Freifläche", das es Dir lieber wäre, wenn wir Acker für[...] Der Atomlobby-Vorwurf ist ein putziger Beißreflex, wenn die Sachargumente fehlen. Rechnen wir also in den von dir geforderten Milliarden: Zur Flächenpanik: Wir verschwenden aktuell fast 20% unserer Äcker für extrem ineffizienten Biogas-Mais und Biodiesel. Ein Bruchteil davon als Solarpark liefert ein Vielfaches an Energie und schafft Biotope, ganz ohne neue Natur zu opfern. Zum Dachstrom: Das Dach ist zwar da, aber Gerüst und Handwerker machen die Kilowattstunde zwei- bis dreimal so teuer wie aus der Freifläche. Genau hier verbrennen wir als Volkswirtschaft sinnlos Milliarden. Zur besseren Nutzung der Energie: Exakt mein Reden! Darum brauchen wir smarte Zähler und dynamische Preise. Nur wenn der Strom mittags im Viertel spottbillig wird, saugen E-Autos und Wärmepumpen den Überschuss direkt lokal weg. Die alte, starre Einspeisevergütung blockiert genau diese intelligente Nutzung, die du selbst forderst.
|
| | Zeit:
11.03.2026 09:25:18 |
das macht nur Sinn, wenn ich mittags mein Auto am Arbeitsplatz kostenlos laden kann, mit dem Strom den ich 50km entfernt zu Hause erzeuge.
|
| | Zeit:
11.03.2026 09:26:21 |
Wenn ich mir eine PV-Anlage aufs Dach montieren lasse und die selbst bezahle, ist das doch aber meine Sache, oder? Wenn die Netze den PV-Überschuß nicht verkraften, kann der Gesetzgeber ja für Neuanlagen vorschreiben, daß sie nichts mehr einspeisen dürfen. Was man früher in Modulfläche investiert hat, steckt man dann eben in Akkukapazität und optimiert den Eigenverbrauch. Es kommt ja auch niemand und sagt, ich soll mir keine Wärmepumpe einbauen lassen, das geht viel effizienter und gemeinnütziger über Fernwärme.
|
| | Zeit:
11.03.2026 09:28:26 |
Die Redispatchkosten verantwortet Herr Söder! Der hat wohl im Physikunterricht nicht aufgepasst? Beste Grüße MIKA
|