Zitat von
killing 
Zitat von
OliverSo 
[...]
Moin,
was ist denn wenn ich das BKW als Nulleinspeisung hinter dem Zähler realisiere? Das kann dann doch dem NB egal sein, ich will ja gar keine Vergütung sondern den, zukünftig größeren, Hausstrombedarf decken.
Wir haben ja einen Zähler mit IR-Schnittstelle[...]
Glaube nicht, dass Nulleinspeisung für das BKW akzeptiert wird. Du könntest die Nulleinspeisung ja auch deaktivieren ... Und lohnen wird sich das ganze eher nicht.
An den bestehenden WR darfst weitere Module auch nicht anschließen. Bzw. das darf der Elektriker nachdem der VNB das genehmigt hat und am Ende gibt's die Anmeldungen ...
Üblicherweise wird die Einspeisevergütung je kWh entsprechend den Modulleistungen gekürzt.
Bei 8,6kWp + 2kWp BKW also auf 8,6/10,6 = 81,1%.
Stattlich, weil du auch bei 2kW Modulleistung immer nur maximal 800W einspeisen darfst, was von der Einspeisung eher nur 1,6kWp entspricht.
Mit großem Akku auf der Haupt-PV sollte die gesamte Einspeisevergütung durch das BKW trotzdem etwas höher sein, weil von der Haupt-PV vielleicht nur 5MWh/Jahr eingespeist wurden und jetzt 1,6MWh/Jahr dazukommen. Wären dann 32% mehr eingespeister Strom zu 81,1% Vergütung. Am Ende 7% mehr ;)
Allerdings nur bei gleicher oder besserer Ausrichtung des BKW verglichen mit der Haupt-PV.
Auf dem NW-Dach hättest die selben Abschläge aber nur den halben Ertrag. Da wäre die gesamte Einspeisevergütung durch das BKW trotz höherer Einspeisemenge niedriger.
SW-Ausrichtung wäre eher noch sinnvoll, weil du damit zumindest den Akku schonst.
Für die Wärmepumpe kannst das ganze allerdings vergessen. November-Februar hast ca. 12% des Jahresertrags. Also 220kWh bei 2kWp. Nach SO vielleicht noch weniger, vor allem in Nebelregionen. Das lohnt sich selbst ohne Montagematerial, Kabel und Arbeitszeit frühestens nach 6 Jahren.
Blöderweise kommt grob die Hälfte des Winter-Ertrags an wenigen - oft zusammenhängenden - Sonnentagen. Je nach Verbrauch der WP bleibt noch was übrig und das schmälert den Nutzen des BKW nochmal.